Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  12.03.2007
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • INTERNATIONALES: Trotz mehr Arbeit: Frauenarmut wächst
  • KATHOLISCHE KIRCHE/UN: Vatikan plädiert für Geschlechtergerechtigkeit
  • UNIFEM: Nein zum Frauenhandel
  • ALTERSSICHERUNG: Bundestag verabschiedet Rente mit 67
  • INTERNATIONALER FRAUENTAG: Aufruf gegen Armutslöhne von Frauen
  • KAMPAGNE: Prominente unterstützen Anti-Gewalt-Initiative
  • GEWALT GEGEN FRAUEN: Hartz IV erschwert Frauen
    Zuflucht ins Frauenhaus
  • TRANSSEXUELLENGESETZ: Noch immer unklar, wann Reform kommt
  • FAMILIENPOLITIK: Streit um Finanzierung von Kitas geht weiter
  • KATHOLISCHE FRAUENGEMEINSCHAFT: Ohne Kinderbetreuung keine Wahlfreiheit
  • EUROPA: Auch nach 50 Jahren
    noch keine Lohngleichheit
  • WIRTSCHAFT: Spitzenpositionen weiter Männersache
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • GLEICHSTELLUNG: Studie: Deutsche Familienpolitik schneidet schlecht ab
  • EU-KOMMISSION : Frauen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt
  • BAFÖG-NOVELLE: Frühe Elternschaft fördern
  • EVANGELISCHE FRAUEN: Hauptverbände vereinen sich
  • PILOTINNEN: Allein unter Männern
  • GESUNDHEITSREFORM: Trotz Protest der Verbände kein Gendercheck
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    INTERNATIONALES
    Trotz mehr Arbeit: Frauenarmut wächst (12.03.2007)
    zwd Genf (TICKER/mih). Mehr Frauen als je zuvor sind erwerbstätig. Aber der Trend zu einer Verweiblichung der Armut unter den Erwerbstätigen ist ungebrochen, so das Ergebnis der Studie „Globale Beschäftigungstrends bei Frauen“ der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März in Genf veröffentlicht wurde. Denn weiterhin bestehe eine gewaltige Kluft zwischen Frauen und Männern im Hinblick auf Löhne, Arbeitsplatzsicherheit, Status und Ausbildung.
     weiter...

    KATHOLISCHE KIRCHE/UN
    Vatikan plädiert für Geschlechtergerechtigkeit (12.03.2007)
    zwd New York (F&P). Frauen sollen stärker in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse eingebunden werden, hat der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Celestino Migliore, am 8. März vor der 61. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gefordert. Der Einsatz für die Chancengleichheit von Männern und Frauen sei allerdings nur dann authentisch, wenn die Unterschiede und das Sich-Ergänzende der Geschlechter anerkannt würde, lautete die Begründung des Erzbischofs.
     weiter...

    UNIFEM
    Nein zum Frauenhandel (12.03.2007)
    zwd Berlin (mig). Der diesjährige deutsche UNIFEM – Preis wird an Projekte verliehen, die den Frauenhandel bekämpfen. Bis zum 31. März nimmt der United Nations Development Fond for Women (UNIFEM) Deutschland Bewerbungen zum Thema „Nein zum Frauenhandel“ entgegen.
     weiter...

    ALTERSSICHERUNG
    Bundestag verabschiedet Rente mit 67 (09.03.2007)
    zwd Berlin (mih). Die Rente mit 67 ist beschlossene Sache. Mit der Mehrheit der Großen Koalition hat der Bundestag am 9. März der schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis zum Jahr 2029 zugestimmt. FDP, Grüne, die Linkspartei und 11 Abgeordnete der SPD votierten gegen das Gesetz, dem ExpertInnen noch in der Ausschussanhörung Ende Februar die Benachteiligung von Frauen attestiert hatten. Auch das Mindestalter für eine Witwenrente steigt von 45 auf 47 Jahre.
     weiter...

    INTERNATIONALER FRAUENTAG
    Aufruf gegen Armutslöhne von Frauen (08.03.2007)
    zwd Berlin (utz). Anlässlich des Internationalen Frauentages haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am 8. März ihre Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn bekräftigt. Eine aktuelle Online-Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung hat ergeben, dass Frauen in Deutschland 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Ach Kanzlerin Merkel mahnte Fortschritte in der beruflichen und politischen Gleichstellung an.
     weiter...

    KAMPAGNE
    Prominente unterstützen Anti-Gewalt-Initiative (07.03.2007)
    zwd Berlin (mih). Prominente beziehen Position gegen Gewalt an Frauen. Mit der Kampagne „Standpunkte 2007“, die am 7. März in Berlin startete, will der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauenotrufe (bff) das Bewusstsein für das Thema Gewalt an Frauen wecken. Durch eine verstärkte Aufklärung über die bestehenden Hilfsangebote soll die Situation betroffener Frauen verbessert werden. Jede Dritte schweigt über die erlittene Gewalt.
     weiter...

    GEWALT GEGEN FRAUEN
    Hartz IV erschwert Frauen
    Zuflucht ins Frauenhaus
     (02.03.2007)
    zwd Frankfurt (TICKER/utz). Hartz IV erschwere Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, zunehmend die Zuflucht in Frauenhäusern. Schutzeinrichtungen aller Träger und Verbände haben Bund, Ländern und Kommunen am 2. März in einem gemeinsamen Positionspapier vorgeworfen, sich gegenseitig die finanzielle Verantwortung zuzuschieben. Sie fordern, die Finanzierung über einzelfallbezogenen Tagessätze durch eine institutionelle Förderung der Frauenhäuser zu ersetzen.
     weiter...

    TRANSSEXUELLENGESETZ
    Noch immer unklar, wann Reform kommt (01.03.2007)
    zwd Berlin (utz). Bei einer Anhörung des Innenausschusses am 28. Februar waren sich die Bundestagsfraktionen und die ExpertInnen einig: Das Transsexuellengesetz (TSG) ist dringend reformbedürftig. Die Fraktion der Grünen und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) zeigten sich allerdings enttäuscht darüber, dass der Vertreter des Innenministeriums für diese Wahlperiode keine Reform mehr in Aussicht gestellt habe.
     weiter...

    FAMILIENPOLITIK
    Streit um Finanzierung von Kitas geht weiter (01.03.2007)
    zwd Berlin (mih). Eine moderne Familienpolitik braucht mehr Kitaplätze. Darin waren sich alle Parteien einig, als sie am 1. März im Bundestag über Familienpolitik diskutierten. Die Frage der Finanzierung ist allerdings weiterhin unklar und umstritten. Das von der SPD vorgelegte Finanzierungskonzept stieß bei der Opposition auf scharfe Kritik. Die ausbleibenden Finanzierungsvorschläge der Union ebenfalls.
     weiter...

    KATHOLISCHE FRAUENGEMEINSCHAFT
    Ohne Kinderbetreuung keine Wahlfreiheit (22.02.2007)
    zwd Düsseldorf (utz). Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) hat am 21. Februar die Initiative von Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) für einen Ausbau der Kleinkinderbetreuung ausdrücklich begrüßt. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für die tatsächliche Wahlfreiheit von Eltern und dafür, dass die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit gelingen könne, erklärte die kfd-Bundesvorsitzende Magdalena Bogner in einem Brief an die Ministerin.
     weiter...

    EUROPA
    Auch nach 50 Jahren
    noch keine Lohngleichheit
     (22.02.2007)
    zwd Brüssel (utz). Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) hat den 22. Februar in allen EU-Mitgliedsländern zum Aktionstag für die Lohngleichheit von Männern und Frauen ausgerufen. Die SozialdemokratInnen wollen damit das Problem ins Bewusstsein rufen und gesellschaftliche Unterstützung für Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsplatz gewinnen. Anlässlich des europaweiten Aktionstages erklärt Karin Junker, Mitglied des Vorstandes der SPE-Frauen:
     weiter...

    WIRTSCHAFT
    Spitzenpositionen weiter Männersache (16.02.2007)
    zwd Berlin (TICKER/mih). Aufsichtsräte und Vorstände sind in Deutschland nach wie vor fest in der Hand von Männern, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am 14. Februar mit. In den Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen in Deutschland sind Frauen nur zu knapp 8 % vertreten. Davon sind über die Hälfte aufgrund von Mitbestimmungsregelungen dorthin gelangt.
     weiter...


     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    GLEICHSTELLUNG
    Studie: Deutsche Familienpolitik schneidet schlecht ab
    zwd Berlin– Bei den familienpolitischen Maßnahmen kommt die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland noch immer zur kurz. Eine vergleichende Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), die am 1. Februar in Berlin vorgestellt wurde, zeigt eindrucksvoll die positiven Wirkungen einer gleichstellungsorientierten Familienpolitik wie sie zum Beispiel in Frankreich oder Schweden praktiziert wird.
  •  ausführlich in FUP 240

    EU-KOMMISSION
    Frauen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt
    zwd Brüssel – Die Beschäftigungsquote von Frauen hat in den vergangenen Jahren europaweit zugenommen. Trotzdem bestehen auf dem Arbeitsmarkt immer noch erhebliche Nachteile für Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt der vierte Bericht über die Gleichstellung von Frauen und Männern, den die Europäische Kommission am 7. März vorgestellt hat. Die Regierungschefs müssen in den eigenen Ländern „unverzüglich“ darauf dringen, das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern zu beseitigen, lautet die zentrale Forderung der Kommission.
  •  ausführlich in FUP 240

    BAFÖG-NOVELLE
    Frühe Elternschaft fördern
    zwd Berlin – Die Bundesregierung will die frühe Elternschaft von Studierenden erleichtern, statt weiterhin BAföG-Rabatt für eine Babypause nach dem Studium zu geben. Das Bundeskabinett hat am 14. Februar die Novellierung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) beschlossen, nach der BAföG-EmpfängerInnen mit Nachwuchs künftig einen Kinderzuschlag erhalten sollen. Zurückgezahlt werden müssen die geplanten monatlichen 113 Euro nicht.
  •  ausführlich in FUP 240

    EVANGELISCHE FRAUEN
    Hauptverbände vereinen sich
    zwd Hannover – Der Zusammenschluss der beiden größten evangelischen Frauenverbände in Deutschland ist unter Dach und Fach. Am 14. Februar haben die „Evangelische Frauenarbeit“ und die „Evangelische Frauenhilfe“ beschlossen, ab dem 1. Januar 2008 ihre gemeinsame Arbeit unter dem Namen „Evangelische Frauen in Deutschland“ (EFiD) aufzunehmen.
  •  ausführlich in FUP 240

    PILOTINNEN
    Allein unter Männern
    zwd Berlin – Den Traum vom Fliegen machen in Deutschland fast nur Männer zu ihrem Beruf. Frauen im Cockpit sind die Ausnahme. Erst Mitte der achtziger Jahre wurden sie überhaupt zur Ausbildung als Pilotinnen zugelassen. Seit den zwanziger Jahren galt die Freiheit über den Wolken nur für Männer, Frauen als Pionierinnen der Lüfte gerieten in Vergessenheit. Heute werben Fluggesellschaften um Frauen.
  •  ausführlich in FUP 240

    GESUNDHEITSREFORM
    Trotz Protest der Verbände kein Gendercheck
    zwd Berlin – Bei der Gesundheitsreform, die der Bundesrat am 16. Februar angenommen hat, wurde das Prinzip des Gender Mainstreaming nicht berücksichtigt. Frauenverbände kritisieren unisono die unterbliebene Überprüfung der Reform auf ihre geschlechtsspezifischen Auswirkungen.
  •  ausführlich in Beilage FrauenGesundheit & Politik 240

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    20.03.2007
    Weltweite Lesung in memoriam Anna Politkowskaja
    weltweit
     mehr Infos...

    23.03.2007
    Frauen in Führung
    Weimar
     mehr Infos...

    23.03.2007
    Chancengleichheit durch Personalentwicklung
    Essen
     mehr Infos...

    23.03.2007
    Lesung aus dem Buch:
    Zurück auf Los - Frauen erzählen aus der Arbeitslosigkeit
    Leipzig
     mehr Infos...

    24.03.2007
    Frau, Beruf, Karriere
    Ludwigsburg
     mehr Infos...

    28.03.2007
    Kommunikationsstrategien
    Bad Boll
     mehr Infos...

    14.04.2007
    „Lebst Du schön oder wohnst Du schon?“
    -Wohnen bei Krankheit und im Alter—
    Köln
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


    Ich möchte ein Angebot des zwd bestellen:
     zum Bestellcoupon

     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Newsletter Bezieher, die dieses Angebot nicht mehr nutzen wollen, können Sie sich bei folgendem Link austragen lassen:
     Newsletter abmelden

    AbonnentInnen bitten wir, entsprechende Änderungen in Ihrem Userprofil vorzunehmen. Sie gelangen in das Userprofil, indem Sie sich in einem der beiden Portale einloggen und in der rechten Navigation auf "Userprofil" klicken. Dort können Sie dann entsprechende Änderungen vornehmen.

    Impressum

    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Holger H. Lührig (V.i.S.d.P.), Luisenstrasse 48, 10117 Berlin Tel: 030-22 487 482, Fax: 030-22 487 484, Mailto: frauen@zwd.info, Internet: www.frauen.zwd.info