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Ausgabe vom  10.09.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • HEFTVORSCHAU: „FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK“, Nr. 282: Bundeshaushalt 2011: Umverteilungen zu Lasten der Frauenpolitik befürchtet
  • AUS DEM EU-PARLAMENT: Positive Diskriminierung der älteren Frauen gefordert
  • GEPLANTES GESETZESPAKET GEGEN ZWANGSVERHEIRATUNG: Terre des Femmes mahnt auch Verbesserungen beim Aufenthaltsrecht an
  • HINZUVERDIENSTE DER PARLAMENTARIERINNEN: Männliche Bundestagsabgeordnete mit den meisten Nebenjobs
  • INTERNATIONALE FUNKAUSSTELLUNG (IFA): Unterhaltungsformate: Weibliche Rollenvorbilder aus MINT-Berufen fehlen
  • DGB-AUSBILDUNGSREPORT 2010: Weibliche Auszubildende: weniger Geld, weniger Urlaub, mehr Überstunden
  • RHEINLAND-PFALZ: Wahlkampf ohne frauenpolitische Positionen
  • EUROPA: Frauenanteil in Regierungen und Parlamenten stagniert
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Vereinte NationenStabsstelle für Frauenförderung eingerichtet
  • Interview mit Emanzipationsministerin Barbara Steffens„Ein Berg Wiederaufbauarbeit nach der Ära Rüttgers“
  • Rot-grüne MinderheitsregierungKrafts paritätisches Kabinett mit Vorbildrolle für den Landtag
  • Führungskräfte-Monitor 2010Anteil von Spitzenfrauen in der Wirtschaft stagniert seit Jahren
  • (N)Onliner-Atlas 2010Frauen über 50 kaum internetaktiv
  • Juso-BundeskongressBesserer Schutz für Prostituierte nötig
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    HEFTVORSCHAU: „FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK“, Nr. 282
    Bundeshaushalt 2011: Umverteilungen zu Lasten der Frauenpolitik befürchtet (10.09.2010)
    zwd Berlin (tag). Am 16. September beraten die ParlamentarierInnen im Bundestag über den Haushaltsplan 2011 des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ). Aus diesem Etat geht hervor, dass Ressortchefin Kristina Schröder (CDU) die Jungen- und Männerförderung ausweiten will. Lesen Sie in der kommenden Ausgabe des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 282 (2010), welche Förderschwerpunkte die Ministerin im Bereich der Gleichstellungspolitik gesetzt hat und wie die Opposition geplante Einsparungen und Umverteilungen im BMFSFJ-Haushalt bewertet.
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    AUS DEM EU-PARLAMENT
    Positive Diskriminierung der älteren Frauen gefordert (10.09.2010)
    zwd Straßburg (jvo). Die EU-Mitgliedstaaten sollen Maßnahmen zur positiven Diskriminierung ergreifen, um das Leben von älteren Frauen zu verbessern. Das forderte die Mehrheit der EU-Abgeordneten in einem entsprechenden Antrag. Zudem mahnte das Straßburger Parlament an, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein europäisches Jahr gegen Gewalt an Frauen einzuführen. Zur Abstimmung stand diese Woche auch eine Resolution gegen die Todesstrafe der Iranerin Sakineh Mohammadi-Ashtiani durch Steinigung.
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    GEPLANTES GESETZESPAKET GEGEN ZWANGSVERHEIRATUNG
    Terre des Femmes mahnt auch Verbesserungen beim Aufenthaltsrecht an  (08.09.2010)
    zwd Berlin (tag). Voraussichtlich noch im Herbst wird im Bundestag ein Gesetzentwurf von Union und FDP zur härteren Bestrafung von Zwangsehen in erster Lesung beraten. Er sieht unter anderem die Einführung eines eigenen Straftatbestandes gegen erzwungene Eheschließungen vor. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes begrüßt zwar die Pläne, fordert aber darüber hinaus auch Verbesserungen im Aufenthaltsgesetz.
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    HINZUVERDIENSTE DER PARLAMENTARIERINNEN
    Männliche Bundestagsabgeordnete mit den meisten Nebenjobs (07.09.2010)
    zwd Berlin/Bremen (tag). Unter den Bundestagsabgeordneten (MdBs) werden Nebenjobs hauptsächlich von Männern ausgeübt. Beim „durchschnittlichen“ männlichen Abgeordneten lassen sich 4,37 Nebentätigkeiten verbuchen, bei der „durchschnittlichen“ weiblichen Abgeordneten dagegen nur 3,37, zeigen Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) in einer aktuellen Studie.
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    INTERNATIONALE FUNKAUSSTELLUNG (IFA)
    Unterhaltungsformate: Weibliche Rollenvorbilder aus MINT-Berufen fehlen (06.09.2010)
    zwd Berlin (tag). In Fernsehfilmen, Serien und Soaps bleiben wissenschaftliche Berufsmilieus weitgehend ausgespart. Insbesondere sind in den fiktionalen Medien aus Sicht von Prof. Marion Esch (TU Berlin), Leiterin des vom Bundesbildungsministerium geförderten „MINTiFF“-Projektes, keine Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen als weibliche Rollenvorbilder vertreten. Bei der Eröffnung einer Tagung auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) am 6. September in Berlin plädierte Esch dafür, MINT-Berufe stärker in die Unterhaltungsformate zu integrieren, da Jugendliche sich an beruflichen Vorbildern gerade in diesen Formaten stark orientierten.
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    DGB-AUSBILDUNGSREPORT 2010
    Weibliche Auszubildende: weniger Geld, weniger Urlaub, mehr Überstunden (02.09.2010)
    zwd Berlin (jvo). Auszubildende in typischen Männerberufen werden deutlich besser bezahlt als Auszubildende, die in der weiblich geprägten Dienstleistungsbranche arbeiten. In den männerdominierten Ausbildungsberufen liegt das Gehalt bei durchschnittlich 601 Euro – bei den von Frauen favorisierten Berufen lediglich bei 489 Euro. Das geht aus dem Ausbildungsreport 2010 des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor, der am 1. September in Berlin vorgestellt wurde.
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    RHEINLAND-PFALZ
    Wahlkampf ohne frauenpolitische Positionen (01.09.2010)
    zwd Mainz (jvo). Frauenpolitisch scheint die Landtagswahl 2011 bereits gelaufen, auch wenn noch keine einzige Stimme ausgezählt ist. Zu diesem Fazit kommt das Frauenbündnis Rheinland-Pfalz nach Versendung eines kleinen Fragenkatalogs an die Landesvorstände der fünf aussichtsreichen Parteien für die Wahl am 27. März 2011.
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    EUROPA
    Frauenanteil in Regierungen und Parlamenten stagniert (27.08.2010)
    zwd Brüssel (jvo). In einer Reihe von Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben die Bürger und Bürgerinnen innerhalb der letzten drei Monaten eine neue Regierung gewählt. An den Geschlechterverhältnissen in den Parlamenten und Kabinetten änderte sich dadurch jedoch wenig. Zum Teil verzeichnet die Europäische Union sogar eine negative Entwicklung.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Vereinte Nationen
    Stabsstelle für Frauenförderung eingerichtet
    (zwd). Anfang 2011 wird eine neue Interessenvertretung bei den Vereinten Nationen unter dem Namen „UN Women“ ihre Arbeit aufnehmen. Dabei handelt es sich um eine Stabsstelle für Frauenförderung, mit deren Hilfe eine effektive Gleichstellungspolitik vorangetrieben werden soll.
  •  ausführlich in FGP 281

    Interview mit Emanzipationsministerin Barbara Steffens
    „Ein Berg Wiederaufbauarbeit nach der Ära Rüttgers“
    zwd Düsseldorf. Über frauen- und gleichstellungspolitische Vorhaben der rot-grünen Landesregierung sowie die „Streichungsorgien“ der Ära Rüttgers sprach der zwd mit Emanzipationsministerin Barbara Steffens.
  •  ausführlich in FGP 281

    Rot-grüne Minderheitsregierung
    Krafts paritätisches Kabinett mit Vorbildrolle für den Landtag
    zwd Düsseldorf. Mitte September, nach Ende der Sommerpause im Düsseldorfer Landtag, wird die neue rot-grüne Mnderheitsregierung mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) an der Spitze frauen- und gleichstellungspolitische „Fahrt“ aufnehmen: Geplant sind Initiativen wie die Novellierung des Landesgleichstellungsgesetzes. Auch für eine deutliche Erhöhung des gesunkenen Frauenanteiles im Landesparlament wollen sich die Regierungsparteien stark machen.
  •  ausführlich in FGP 281

    Führungskräfte-Monitor 2010
    Anteil von Spitzenfrauen in der Wirtschaft stagniert seit Jahren
    zwd Berlin. Seit mehreren Jahren stagniert der Frauenanteil in Führungspositionen auf niedrigem Niveau. Der neue Führungskräfte-Monitor 2010 zeigt, dass das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern im Finanzsektor besonders groß ist. In den Vorständen von Banken herrscht nach der Studie eine „männliche Monokultur“.
  •  ausführlich in FGP 281

    (N)Onliner-Atlas 2010
    Frauen über 50 kaum internetaktiv
    Während Schülerinnen das Internet stärker nutzen als Schüler, kehrt sich der Unterschied zwischen Frauen und Männern in der Generation 50plus um. In dieser Altersgruppe öffnet sich zudem die Schere zwischen den Geschlechtern immer weiter, da der Online-Anteil der Männer wächst.
  •  ausführlich in FGP 281

    Juso-Bundeskongress
    Besserer Schutz für Prostituierte nötig
    zwd Essen. Aus Sicht der Jusos brauchen Prostituierte mehr Schutz, um selbstbestimmt handeln zu können. Auch müssten ausstiegswillige Frauen besser unterstützt werden – beispielsweise durch gezielte Qualifikationsmaßnahmen und Förderprogramme, heißt es in einem Juso-Beschluss, der auf dem diesjährigen Bundeskongress gefasst wurde.
  •  ausführlich in FGP 281

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    23.09.2010
    Fachkongress "Jungen - Pädagogik - Wie geht das?"
    Bielefeld
     mehr Infos...

    24.09.2010
    Arm = krank? Frauengesundheit in sozialer Ungleichheit
    Bad Herrenalb
     mehr Infos...

    06.10.2010
    Frankfurter Buchmesse
    Frankfurt am Main
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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