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Ausgabe vom  10.01.2011
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • HARTZ IV-REFORM IM VERMITTLUNGSAUSSCHUSS: Deutscher Frauenrat will neue Berechnung für Bedarfsgemeinschaften
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 285 (2010) ERSCHIENEN: Gleichberechtigungsgesetz: 50-Prozent-Quote in Niedersachsen abgeschafft
  • STELLENMARKT IM INTERNET: Kritik an Online-Jobbörsen: Diskriminierungsverbot umgangen
  • IN EIGENER SACHE: DAS NEUE ZWD-KULTURMAGAZIN: „KMP“: Kulturpolitik des Bundes und der Länder im Fokus
  • EQUAL PAY DAY – 25. MÄRZ 2011: Aktionsbündnis sammelt Unterschriften für Entgeltgleichheit in Deutschland
  • 21. GLEICHSTELLUNGS- UND FRAUENMINISTERINNENKONFERENZ: Gleichstellung im Lebensverlauf – Thema des Vorsitzlandes Schleswig-Holstein
  • CHANCENGLEICHHEIT: US-amerikanische Technologiefirma tritt MINT-Pakt bei
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Gleichberechtigungsgesetz in NiedersachsenGesetzesnovelle bedeutet das „Aus“ für die Frauenförderung
  • Interview mit Gesundheitspolitikerin ReimannPlädoyer für Unisex-Tarife in der privaten Krankenversicherung
  • Beilage ChancengleichheitBeruf und Fürsorge: neues Leitbild nötig
  • Unterrepräsentanz weiblicher FührungskräfteBundestagsdebatte: Unmut über abwesende Frauenministerin
  • Befragung des Deutschen Juristinnenbundes„Falsche“ Vorqualifikationen bei Frauen als Mythos entlarvt
  • Aus der Europäischen UnionEU-Abgeordnete Steinruck: Ministerrat setzt „klares Zeichen“ gegen moderne Familienpolitik
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    HARTZ IV-REFORM IM VERMITTLUNGSAUSSCHUSS
    Deutscher Frauenrat will neue Berechnung für Bedarfsgemeinschaften (10.01.2011)
    zwd Berlin (tag). Vor dem Hintergrund der neuen Verhandlungsrunde zur Hartz-Reform im Vermittlungsausschuss hat der Deutsche Frauenrat (DF) „einen Methodenwechsel bei der Bedarfsberechnung für Bedarfsgemeinschaften“ gefordert. Denn die Verpflichtung zur Sorge für die Mitglieder der Gemeinschaft dürfe nicht so weit gehen, dass das erwerbstätige Mitglied dadurch selbst hilfebedürftig wird und unter die strikten Vorgaben der Arbeitsverwaltung fällt, argumentiert die DF-Vorsitzende Marlies Brouwers.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 285 (2010) ERSCHIENEN
    Gleichberechtigungsgesetz: 50-Prozent-Quote in Niedersachsen abgeschafft (09.01.2011)
    zwd Berlin. Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 285):
    • Gleichberechtigungsgesetz in Niedersachsen: Gesetzesnovelle bedeutet das Aus für die Frauenförderung
    • zwd-Interview mit Gesundheitspolitikerin Reimann: Plädoyer für Unisex-Tarife in der privaten Krankenversicherung
    • Beilage Chancengleichheit: Perspektiven einer modernen und zukunftsfesten Familienpolitik im 21. Jahrhundert
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    STELLENMARKT IM INTERNET
    Kritik an Online-Jobbörsen: Diskriminierungsverbot umgangen (08.01.2011)
    zwd Großefehn (tag). Online-Jobbörsen sehen sich dem Vorwurf ausgesetzt, das Diskriminierungsverbot zu umgehen. Mit der Auswertung von Bewerbungsprofilen auf Jobbörsen ließen sich die BewerberInnen-Angebote nach Merkmalen wie Geschlecht und Alter selektieren, kritisierte Berufsberater Bert Wollersheim vom Internetdienst berufswahlnavigator.de. Das Gleichbehandlungsgesetz verlange aber eine neutrale Stellenausschreibung ohne diskriminierende Inhalte.
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    IN EIGENER SACHE: DAS NEUE ZWD-KULTURMAGAZIN
    „KMP“: Kulturpolitik des Bundes und der Länder im Fokus (07.01.2011)
    DRITTE AUSGABE DES KULTURMAGAZINS KMP ERSCHIENEN
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    EQUAL PAY DAY – 25. MÄRZ 2011
    Aktionsbündnis sammelt Unterschriften für Entgeltgleichheit in Deutschland (05.01.2011)
    zwd Berlin (tag). Mit einer Unterschriftenaktion vom 1. Januar bis zum 25. März macht das Aktionsbündnis zum Equal Pay Day auf den in Deutschland bestehenden aktuellen Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern von 23 Prozent aufmerksam. Die Kampagne mit dem Titel „Mannsbilder? – Weibsbilder? – Neue Bilder!“ umfasst damit „jenen symbolischen Zeitraum, den Frauen im Durchschnitt länger arbeiten müssten, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu erreichen“. Geplant ist, die gesammelten Unterschriften nach Abschluss der Aktion an politische Verantwortliche zu übergeben.
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    21. GLEICHSTELLUNGS- UND FRAUENMINISTERINNENKONFERENZ
    Gleichstellung im Lebensverlauf – Thema des Vorsitzlandes Schleswig-Holstein  (04.01.2011)
    zwd Kiel (tag). Zum Jahreswechsel hat Schleswig-Holstein den Vorsitz der 21. Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz (GFMK) übernommen. Im Mittelpunkt des Konferenzjahres 2011 steht das Thema „Gleichstellung im Lebensverlauf“. Aus Sicht des neuen GFMK-Vorsitzenden und schleswig-holsteinischen Gleichstellungsministers Emil Schmalfuß (parteilos) stellen Entscheidungen wie die Ausbildungs- und Berufswahl, eine Eheschließung oder die Familiengründung für einen Lebenslauf „Weichen mit weit reichenden Auswirkungen bis hin zur Absicherung im Alter“.
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    CHANCENGLEICHHEIT
    US-amerikanische Technologiefirma tritt MINT-Pakt bei (04.01.2011)
    zwd Bielefeld (tag). Die US-amerikanische Technologiefirma Hewlett-Packard (HP) ist dem Nationalen Pakt für Frauen in den so genannten MINT-Berufen beigetreten. Dem Pakt gehören aktuell mehr als 80 PartnerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und den Medien an, die jungen weiblichen Interesierten den Weg in die Berufe der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ebnen wollen. Der Beitritt von Hewlett-Packard unterstreiche die Bedeutung der Zielsetzungen des Paktes und gebe diesen eine weitere wegweisende Dynamik, betonte Susanne Witteriede, Leiterin der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen, am 6. Januar in Bielefeld.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Gleichberechtigungsgesetz in Niedersachsen
    Gesetzesnovelle bedeutet das „Aus“ für die Frauenförderung
    zwd Hannover. In Trauerkleidung, mit dunklen Zylindern und einem Kranz aus schwarzen Schleifen haben die frauenpolitischen Sprecherinnen von SPD, Linken und Grünen im Niedersächsischen Landtag das Gleichberechtigungsgesetz in Niedersachsen symbolisch beerdigt. Durch die im Dezember verabschiedete schwarz-gelbe Gesetzesreform wird ab 2011 die Frauenförderung in der öffentlichen Verwaltung aufgegeben. Stattdessen soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärker gefördert werden.
  •  ausführlich in FGP 285

    Interview mit Gesundheitspolitikerin Reimann
    Plädoyer für Unisex-Tarife in der privaten Krankenversicherung
    zwd Berlin. Die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Gesundheit und Mitglied im Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion, Carola Reimann (SPD), hat sich im Interview mit dem zwd für Unisex-Tarife in der privaten Krankenversicherung (PKV) ausgesprochen. Im Prinzip seien die teureren Tarife für Frauen in der PKV „eine Form der sexuellen Diskriminierung“. Reimann bezeichnete es als „schlicht und ergreifend ungerecht“, dass Frauen für ihr erhöhtes Gesundheitsbewusstsein indirekt bestraft würden.
  •  ausführlich in FGP 285

    Beilage Chancengleichheit
    Beruf und Fürsorge: neues Leitbild nötig
    In ihrem Gastbeitrag für den zwd plädiert Familienwissenschaftlerin Uta Meier-Gräwe für ein gesellschaftliches Leitbild, nach dem Männer und Frauen neben ihrem Beruf entlang des Lebensverlaufs auch Fürsorgeverpflichtungen übernehmen.
  •  ausführlich in FGP 285

    Unterrepräsentanz weiblicher Führungskräfte
    Bundestagsdebatte: Unmut über abwesende Frauenministerin
    zwd Berlin. Der Deutsche Bundestag hat den Gesetzentwurf der Grünen-Bundestagsfraktion, welcher eine sanktionsbewehrte Frauenquote bei der Besetzung von Aufsichtsräten vorsieht (Drs. 17/3296), zur Beratung an den Rechtsausschuss überwiesen. In der vorangegangenen Bundestagsdebatte am 13. Dezember drängten die Oppositionsparteien auf eine verbindliche Regelung für die Privatwirtschaft, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Zudem äußerten sie großen Unmut darüber, dass Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) nicht an der Debatte teilnahm.
  •  ausführlich in FGP 285

    Befragung des Deutschen Juristinnenbundes
    „Falsche“ Vorqualifikationen bei Frauen als Mythos entlarvt
    zwd Berlin. Von Januar bis Juli 2010 besuchten 72 Mitglieder des Deutschen Juristinnenbundes (djb) und Vertreterinnen der „Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen“ die Hauptversammlungen aller DAX30-Unternehmen sowie weiterer 44 börsennotierter Aktiengesellschaften. Dort stellten die Juristinnen Fragen zum Thema Frauen in Führungspositionen. Die nun vorliegende Auswertung der Befragung mache deutlich, dass sich Unternehmen zwar zur Vielfalt der MitarbeiterInnen (Diversity-Grundsatz) bekennen, und darunter auch eine angemessene Beteiligung von Frauen verstehen, aber Diversity weder leben noch umsetzen, resümierte djb-Präsidentin Jutta Wagner.
  •  ausführlich in FGP 285

    Aus der Europäischen Union
    EU-Abgeordnete Steinruck: Ministerrat setzt „klares Zeichen“ gegen moderne Familienpolitik
    (zwd). Die Ausweitung des Mutterschutzes von 14 auf 20 Wochen scheitert derzeit am Widerstand der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Mit Verweis auf die Wirtschaftskrise sprachen sich die Arbeitsministerinnen und Arbeitsminister der EU am 6. Dezember in Brüssel damit gegen die bereits vom Europäischen Parlament am 20. Oktober angenommene Mutterschaftsrichtlinie aus, die neben dem verlängerten Mutterschutz auch einen bezahlten zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub vorsieht.
  •  ausführlich in FGP 285

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    12.01.2011
    Arenen der Männlichkeit
    Berlin
     mehr Infos...

    19.01.2011
    Ringvorlesung: Geschlecht in Wissenskulturen. Postkoloniale und queer-theoretische Perspektiven II
    Berlin
     mehr Infos...

    24.01.2011
    Weiterbildung „Projektmanagement für Frauen aus allen Kulturen“
    LIFE e.V., Dircksenstr. 47, 10178 Berlin
     mehr Infos...

    25.01.2011
    Öffentliche Expertinnenanhörung zum Thema Frauen in der Friedens- und Sicherheitspolitik
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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