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Ausgabe vom  09.05.2005  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • HOCHSCHULE: RWTH will mehr Professorinnen   
  • FAMILIENPOLITIK: „Fragt die Frauen"   
  • ARBEITSMARKT: Teilzeit ist für Mütter attraktiv   
  • KUWAIT: Immer noch kein Frauenwahlrecht   
  • KONFERENZ DER LANDESFRAUENRÄTE: Seemann begrüßt Teilnehmerinnen   
  • EU: EuGH rügt fehlendes Antidiskriminierungsgesetz   
  • PFLEGEVERSICHERUNG: ASF erstellt Forderungskatalog   
  • GEW-GEWERKSCHAFTSTAG: Frauenpolitik: Wechsel im GEW-Vorstand   
  • URTEIL: Drohende Zwangsbeschneidung schützt Frauen vor Abschiebung   
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN: Grünes Licht für schwarz-rote Koalition   
  • PRÄVENTIONSGESETZ: "Stärke liegt in geschlechtsspezifischer Ausrichtung"   
  • ENTWICKLUNGSHILFE: Erhöhung der Entwicklungsausgaben stärkt Frauen   
  • PAPSTWAHL: Frauen wollen vor allem eines: Veränderung   
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN: Frauenquote im Kabinett wird sinken
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • NRW-LANDTAGSWAHL: Ohne Rot-Grün keine Frauenförderung   
  • 2. ARMUTSBERICHT DER BUNDESREGIERUNG: Kinder sind für Frauen das größte Risiko   
  • KONZENTRATIONSLAGER RAVENSBRÜCK: Geschichte wird gemacht
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    HOCHSCHULE
    RWTH will mehr Professorinnen (09.05.2005)
    zwd Aachen (TICKER/kri) - Unterstützung für Frauen auf dem Weg zu einer Professur verspricht das Projekt "Tandemplus" an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH). Derzeit liegt die Universität mit einer Professorinnenquote von 4 Prozent innerhalb eines NRW-weiten Rankings auf dem letzten Platz.
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    FAMILIENPOLITIK
    „Fragt die Frauen" (04.05.2005)
    zwd Berlin (kri) – Eine nachhaltige Familienpolitik muss auf die unterschiedlichen Lebensentwürfe von Frauen Rücksicht nehmen. Das unterstreicht der Vorsitzende der 7. Familienrechtskommission der Bundesregierung, Prof. Dr. Hans Bertram, in seiner Studie „Nachhaltige Familienpolitik“, die am 3. Mai in Berlin vorgestellt wurde.
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    ARBEITSMARKT
    Teilzeit ist für Mütter attraktiv (03.05.2005)
    zwd Wiesbaden (TICKER/kri) - Im März 2004 arbeiteten rund 40 Prozent aller 15- bis 64-jährigen Frauen mit Kindern unter 18 Jahren Teilzeit. Wie das Statistische Bundesamt am 3. Mai mitteilte, lag dieser Anteil im früheren Bundesgebiet mit 41% deutlich höher als in den neuen Ländern und Berlin-Ost (23%).
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    KUWAIT
    Immer noch kein Frauenwahlrecht (03.05.2005)
    zwd Kuwait (dia) – In Kuwait ist die Verabschiedung des Wahlrechts für Frauen vorerst gescheitert. Bei einer Abstimmung am 2. Mai votierten nur 29 der Parlamentsabgeordneten für einen Gesetzentwurf, der für Frauen das aktive und passive Stimmrecht bei Kommunalwahlen vorsieht.
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    KONFERENZ DER LANDESFRAUENRÄTE
    Seemann begrüßt Teilnehmerinnen (02.05.2005)
    zwd Rostock (TICKER/ dia) - Die Landesfrauenräte aller Bundesländer trafen sich vom 29. April bis zum 1. Mai in Rostock, um im Rahmen einer Fachtagung über das Thema „Osterweiterung der EU - Chancen und Risiken für mehr Gleichstellung von Frauen und Männern“ zu diskutieren.
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    EU
    EuGH rügt fehlendes Antidiskriminierungsgesetz (29.04.2005)
    zwd Brüssel (kri) – Deutschland hat die europäische Richtlinie gegen Diskriminierung aufgrund der Rasse oder ethnischen Herkunft (2000/43/EG) nicht rechtzeitig umgesetzt und damit gegen EU-Recht verstoßen. So urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in seinem am 28. April verkündeten Rechtsspruch.
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    PFLEGEVERSICHERUNG
    ASF erstellt Forderungskatalog (27.04.2005)
    zwd Berlin (TICKER/kri) - Die Gremien der ASF auf Bundesebene haben beschlossen, Anforderungen an die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung aus frauenpolitischer Sicht zu erarbeiten. Das teilte die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner, am 27. April in Berlin mit.
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    GEW-GEWERKSCHAFTSTAG
    Frauenpolitik: Wechsel im GEW-Vorstand (26.04.2005)
    zwd Erfurt (kri) – Anne Jenter wird künftig den Bereich Frauenpolitik im Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) leiten. Die 52-jährige erhielt auf dem Gewerkschaftstag der GEW am 25. April in Erfurt 62,5 Prozent der Stimmen und konnte sich damit gegen ihre Vorgängerin Larissa Klinzing durchsetzen.
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    URTEIL
    Drohende Zwangsbeschneidung schützt Frauen vor Abschiebung (25.04.2005)
    zwd Kassel (sop) - Frauen und Mädchen, denen in ihrem Heimatland eine Genitalverstümmelung droht, dürfen nicht abgeschoben werden. Das hat der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel in einem am 19. April veröffentlichten Urteil (Urteil vom 23.03.05 / AZ 3 UE 3457/04.A) entschieden.
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    SCHLESWIG-HOLSTEIN
    Grünes Licht für schwarz-rote Koalition (24.04.2005)
    zwd Kiel (F&P) – Bei jeweils nur wenigen Gegenstimmen haben die Landesparteitage von CDU und SPD in Schleswig-Holstein am 23. April den Weg frei gemacht für eine Große Koalition. Ohne Wirkung blieb die Kritik von Frauenpolitikerinnen der CDU an der Tatsache, dass für die Unionspartei keine Frau ins Kabinett entsandt wird.
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    PRÄVENTIONSGESETZ
    "Stärke liegt in geschlechtsspezifischer Ausrichtung" (22.04.2005)
    zwd Berlin (sop) - Die Bedeutung der ausdrücklichen Betonung von geschlechts- und lebenslagenspezifischen Aspekten im Präventionsgesetz hat die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel (SPD), anlässlich der abschließenden Lesung des Gesetzes am 22. April im Bundestag hervorgehoben. Eine wesentliche Stärke des mit rot-grüner Mehrheit verabschiedeten Gesetzes liege gerade in der Beseitigung der geschlechtsbedingten Ungleichheiten von Gesundheitschancen.
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    ENTWICKLUNGSHILFE
    Erhöhung der Entwicklungsausgaben stärkt Frauen (21.04.2005)
    zwd Berlin (sop) - Einen effektiven Schritt zur Stärkung der Rolle von Frauen in den Entwicklungsländern sieht der Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Jörg Maas, in deren Möglichkeit zur Familienplanung und in der besseren Betreuung während Schwangerschaft und Geburt. Das erklärte Maas gegenüber dem zwd anlässlich der Ankündigung von Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), die Ausgaben für Entwicklungshilfe bis 2014 deutlich zu steigern.
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    PAPSTWAHL
    Frauen wollen vor allem eines: Veränderung (20.04.2005)
    zwd Düsseldorf (dia) – Nach der Wahl von Kardinal Joseph Ratzinger (78) zum neuen Papst erwartet die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) vom neuen Pontifex, dass Frauen zum Diakonat zugelassen werden. Wie kfd-Präsidentin Magdalena Bogner am 20. April in Düsseldorf erklärte, könnten innerkirchliche Reformschritte dazu beitragen, „manche Erstarrung aufzulösen“.
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    SCHLESWIG-HOLSTEIN
    Frauenquote im Kabinett wird sinken (18.04.2005)
    zwd Kiel (dia) – In Kiel werden künftig nur noch zwei statt bisher drei Ministerinnen im Amt sein. Während die SPD mit der Bildungs- und zukünftigen Frauenministerin Ute Erdsiek-Rave sowie der Sozialministerin Gitta Trauernicht eine 50%-Quote in der neuen Landesregierung umsetzt, schickt die CDU keine einzige Frau ins Kabinett.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    NRW-LANDTAGSWAHL
    Ohne Rot-Grün keine Frauenförderung
    zwd Düsseldorf - Sollte die rot-grüne Landesregierung bei der Wahl am 22. Mai von CDU und FDP abgelöst werden, würden die Weichen in der Frauenpolitik neu gestellt. Die CDU will prüfen, ob einzelne Frauenprojekte durch die Vernetzung ehrenamtlicher Organisationen ersetzt werden können. Die FDP plant gar, den Frauenausschuss durch einen zeitlich befristeten Genderausschuss zu ersetzen.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 218

    2. ARMUTSBERICHT DER BUNDESREGIERUNG
    Kinder sind für Frauen das größte Risiko
    zwd Berlin - Wer eine schlechte Berufsausbildung genossen, Kinder hat und noch dazu allein erziehend ist, wird kaum aus der Armutsfalle heraus kommen. Jene drei Faktoren führt der zweite Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung als größte Armutsrisiken an. Auch heute sind Alleinerziehende zum überwiegenden Großteil Frauen. Die SPD-Fraktion im Bundestag stellte sich am 11. April in Berlin der Diskussion unter dem Motto „Handeln für Gerechtigkeit und Chancengleichheit“.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 218

    KONZENTRATIONSLAGER RAVENSBRÜCK
    Geschichte wird gemacht
    zwd Fürstenberg/ Berlin - Anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Ravensbrück kamen Überlebende des Lagers mit zahlreichen Jugendlichen zusammen, um über ihre Erfahrungen während des Nationalsozialismus zu sprechen. Das Ravensbrücker Generationenforum fand vom 13. bis 15. April in der Gedenkstätte des ehemaligen Frauen-KZs statt. Dabei ging es auch um künftige Formen des Gedenkens.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 218


  •  3. Termine
    18.05.2005
    „working gender ­- gendering work“
    Marburg
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    20.05.2005
    31. Feministischer Juristinnentag
    Greifswald
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    25.05.2005
    30. Deutscher Evangelischer Kirchentag
    Hannover
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    26.05.2005
    "Bildungs- und Karrierewege von Frauen.
    Wissen - Erfahrung - biographisches Lernen"
    Duisburg
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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