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Ausgabe vom  09.02.2007
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • HOCHSCHULE: 15 neue Professorinnen für die Freie Universität Berlin
  • GASTBEITRAG VON PETER STRUCK: Teilzeitarbeit soll auch
    „Männersache“ werden
  • KURZ NOTIERT: zwd-Kurznachrichten: Kinderbetreuung, Gleichstellung
  • FRAUENRECHTE: Schutz von Migrantinnen vor „Ehrverbrechen“ angemahnt
  • KURZ NOTIERT: zwd-Kurznachrichten international
  • BRANDENBURG: Mit E-Learning Fachkräftebedarf sichern?
  • WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG: Terre des femmes fordert Aufklärung auch in Deutschland
  • LINKSPARTEI/WASG: Frauenplenum: Neue Linke muss umdenken
  • GESUNDHEITSREFORM: Frauenverbände:
    "Die Reform ist geschlechtsblind!"
  • EUROPÄISCHES PARLAMENT: Familienarbeit behindert Hochschulkarrieren von Frauen
  • KURZ NOTIERT: zwd-Kurznachrichten: Bundestag
  • UNICEF: Frauen und Kinder in Krisengebieten vollkommen schutzlos
  • JAHR DER CHANCENGLEICHHEIT: Von der Leyen: Gläserne
    Decke durchbrechen
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Girls go business - wer geht mit?
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Prostitutionsgesetz: Keine Rückkehr zum Verbot
  • Beilage: Chancen.Gleichheit und Politik
  • Libanon: Frauen zwischen Kopftuch und Ministeramt
  • Medien: Kritik an der Berichterstattung über Gender Mainstreaming
  • Hochschule: Weniger Geburten durch Studiengebühren
  • Terminservice: Jahresüberblick 2007
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    HOCHSCHULE
    15 neue Professorinnen für die Freie Universität Berlin (09.02.2007)
    zwd Berlin (utz). Die Freie Universität (FU) Berlin erhält 15 neue Professorinnen. Die ersten sieben Stellen seien bereits ausgeschrieben worden, erklärte die zentrale Frauenbeauftragte der Hochschule, Mechthild Koreuber, am 9. Februar gegenüber dem zwd. Auf weitere acht Stellen sollen sich Nachwuchswissenschaftlerinnen aber Anfang April bewerben können.
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    GASTBEITRAG VON PETER STRUCK
    Teilzeitarbeit soll auch
    „Männersache“ werden
     (08.02.2007)
    zwd Berlin (utz). Chancengleichheit sei eine wesentliche Voraussetzung, um Wettbewerbsfähigkeit und sozialen Zusammenhalt miteinander zu verknüpfen, so die Überzeugung des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Peter Struck. Dies gelte auch für die Gleichstellung von Frauen und Männern. In einem Gastbeitrag für den zwd betont Struck, dass sich seine Fraktion für gleiche Karrierechancen von Frauen und Männern einsetze, und zwar im öffentlichen Dienst wie in der Privatwirtschaft.
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    KURZ NOTIERT
    zwd-Kurznachrichten: Kinderbetreuung, Gleichstellung (08.02.2007)
  • Von der Leyen will bis 2013 500.000 Krippenplätze zusätzlich
  • Niedersachsen: Kritik an Gleichberechtigungsgesetz
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    FRAUENRECHTE
    Schutz von Migrantinnen vor „Ehrverbrechen“ angemahnt (07.02.2007)
    zwd Berlin (utz). Aus Anlass des zweiten Todestages der Deutschtürkin Hatun Sürücü hat die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, am 7. Februar eine intensivere Präventionsarbeit angemahnt, um so genannte „Ehrverbrechen“ zu verhindern. Vor zwei Jahren wurde die 23-Jährige in Berlin von ihrem Bruder erschossen, weil sie sich von ihrer muslimischen Familie gelöst hatte.
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    KURZ NOTIERT
    zwd-Kurznachrichten international (07.02.2007)
  • Portugal: Referendum über Legalisierung von Abtreibungen
  • USA: Wal-Mart droht Sammelklage von Verkäuferinnen
  • Österreich: Frauenministerin pocht auf Gender Budgeting
  • 58 Staaten wollen Kampfeinsatz Minderjähriger beenden
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    BRANDENBURG
    Mit E-Learning Fachkräftebedarf sichern? (07.02.2007)
    zwd Potsdam (uvl). Wie mit E-Learning etwas gegen den sich abzeichnenden Fachkräftemangel getan werden kann, ist Thema der Tagung „E-Learning in Brandenburg“, die vom 6. bis 7. März in Potsdam stattfindet. Perspektiven des multimedialen Lernens stellen Wirtschaft, Verwaltung und Bildungseinrichtungen anhand von „Good Practice“-Beispielen vor. Den Eröffnungsvortrag „Lebenslanges Lernen in einer multimedial geprägten Welt“ hält der Bielefelder Hochschullehrer und designierte Gründungspräsident der Berliner Weiterbildungsuniversität Prof. Klaus Hurrelmann – bundesweit bekannt als Autor der Shell-Jugendstudien.
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    WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG
    Terre des femmes fordert Aufklärung auch in Deutschland (06.02.2007)
    zwd Tübingen (utz). Im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung fordert Terre des femmes auch in Deutschland mehr Aufklärung: Zum 4. Welttag gegen diese grausame Menschenrechtsverletzung hat die Frauenrechtsorganisation am 6. Februar eine Unterrichtsmappe herausgegeben, mit der Lehrkräfte das schwierige Thema an Schulen aufgreifen können.
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    LINKSPARTEI/WASG
    Frauenplenum: Neue Linke muss umdenken (04.02.2007)
    zwd Berlin (F&P). 150 Frauen aus Linkspartei und WASG haben im Zusammenhang mit der Vorbereitungen zur Gründung der neuen Partei der Linken Kritik an der fehlenden Geschlechterperspektive geübt. In einer vom Frauenplenum der Neuen Linken Ende Januar veröffentlichten Erklärung unter dem Titel "Würde und Solidarität – Brot und Rosen. Ermutigen und selbstermächtigen." rufen die Frauen die Neue Linke zu einem grundsätzlichen Umdenken auf: "Mit einigen Paragraphen, mit ein paar Forderungen, die wie Petersilie nicht vergessen werden dürfen, ist es nicht getan".
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    GESUNDHEITSREFORM
    Frauenverbände:
    "Die Reform ist geschlechtsblind!"
     (04.02.2007)
    zwd Berlin (kri). Die Reform stellt eine verpasste Chance für mehr Geschlechtergerechtigkeit im deutschen Gesundheitssystem dar. Dieses Resümée zogen am 2. Januar der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) und der Verband der Business and Professional Women (BPW) Germany, über das vom Bundestag am gleichen Tag verabschiedete GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert sieht das etwas anders.
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    EUROPÄISCHES PARLAMENT
    Familienarbeit behindert Hochschulkarrieren von Frauen (02.02.2007)
    zwd Straßburg (utz). Frauen seien beim Zugang zu höheren Hochschullaufbahnen europaweit noch immer benachteiligt, prangerte das Europäische Parlament (EP) am 1. Februar an. Die Abgeordneten mahnten die EU-Mitgliedstaaten, diese Diskriminierungen abzubauen.
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    KURZ NOTIERT
    zwd-Kurznachrichten: Bundestag (01.02.2007)
  • Opposition fordert mehr Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung
  • Grüne: Selbstbestimmtes Leben für Transsexuelle ermöglichen
  • Versicherungen sollen Gründe für Geschlechtsdifferenzierung offen legen
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    UNICEF
    Frauen und Kinder in Krisengebieten vollkommen schutzlos (31.01.2007)
    zwd Berlin (utz). Frauen und Kinder seien es, die in den Krisengebieten Afrikas, des Nahen Ostens und Asiens am meisten litten, mahnte Heide Simonis am 31. Januar in Berlin. Als Vorsitzende des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) stellte sie den Jahresbericht von UNICEF über die Lage von Kindern in den betroffenen Regionen vor und rief zu Spenden für die notwendigen Hilfsaktionen in 2007 auf.
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    JAHR DER CHANCENGLEICHHEIT
    Von der Leyen: Gläserne
    Decke durchbrechen
     (30.01.2007)
    zwd Berlin (utz). In ihrer Eröffnungsrede zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle“ am 30. Januar in Berlin prangerte Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) noch immer bestehende Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern im Erwerbsleben an. So stießen Frauen beim beruflichen Aufstieg immer noch an eine „gläserne Decke“. Das sei vor allem darin begründet, dass die Verantwortlichkeit für die Fürsorge für Kinder und Ältere nach wie vor bei den Frauen gesehen werde.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Girls go business - wer geht mit? (26.01.2007)
    (zwd) Düsseldorf. Noch gibt es großen Nachholbedarf, um eine Trendwende in der beruflichen Orientierung von Mädchen und einen Bewusstseinswandel hinsichtlich gesellschaftlich vermittelter stereotyper Rollenbilder zu erzielen. Zu diesen Ergebnissen kamen die TeilnehmerInnen der Konferenz „Girls go business - wer geht mit?“, zu der die grüne Landtagsfraktion im nordrhein-westfälischen Landtag am 12. Januar geladen hatte.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Prostitutionsgesetz
    Keine Rückkehr zum Verbot
    zwd Berlin – Das Prostitutionsgesetz habe weder die Erwartung von einer Besserstellung der Prostituierten noch die Befürchtung einer Zunahme der Kriminalität erfüllt, erklärte Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei der Vorstellung des Berichts zu den Auswirkungen des Gesetzes. Die Lösung: eine engmaschigere Kontrolle, aber keine Rückkehr zum Verbot der „Förderung von Prostitution“.
  •  ausführlich in FUP 239

    Beilage
    Chancen.Gleichheit und Politik
    zwd Berlin – Führende PolitikerInnen der im Bundestag vertretenen Parteien sind sich einig, dass die Gleichstellungspolitik in Deutschland forciert werden muss. Die praktischen Vorschläge reichen von mehr Teilzeitarbeit auch für Männer über eine Abkehr vom rush-hour-Modell, einem Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft bis hin zu einer Börsenumsatzsteuer zur Finanzierung von Kinderbetreuung. Lesen Sie hierzu die Gastbeiträge in unsere Beilage Chancen.Gleichheit und Politik.
  •  ausführlich in FUP 239

    Libanon
    Frauen zwischen Kopftuch und Ministeramt
    zwd Beirut – Libanon ist ein Land der Widersprüche. So gibt es bis heute Mädchen, die mit zehn Jahren aus der Schule genommen werden, während andere schon vor 50 Jahren zu höherer Bildung ermutigt wurden. Hannah Wettig hat drei Jahre in Libanon gelebt und als Redakteurin für die Beiruter Tageszeitung Daily Star gearbeitet. Für den zwd beschreibt sie die Situation von Frauen in dem arabischen Land.
  •  ausführlich in FUP 239

    Medien
    Kritik an der Berichterstattung über Gender Mainstreaming
    zwd Berlin – Susanne Baer, Professorin an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktorin des GenderKompetenzentrums, wirft unter anderem dem Spiegel und der FAZ eine polemische Berichterstattung über Gender Mainstreaming vor. In einem Gastbetrag für den zwd analysiert sie, wo die zentralen Fehler der Beiträge liegen.
  •  ausführlich in FUP 239

    Hochschule
    Weniger Geburten durch Studiengebühren
    zwd Flensburg – Studiengebühren sind nach Aussagen des Flensburger Bildungsforschers Gerd Grözinger ein „effektives Verhütungsmittel“. In den USA, so der Wissenschaftler, hätten sich Studiengebühren bereits in einer „stark unterdurchschnittlichen“ Geburtenrate unter Akademikerinnen niedergeschlagen.
  •  ausführlich in FUP 239

    Terminservice
    Jahresüberblick 2007
    zwd Berlin – In bewährter Weise hat der zwd eine Jahresübersicht über frauenpolitisch relevante Termine zusammengestellt. Neben fachspezifischen Veranstaltungen zum Thema Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit finden sich dort auch allgemeine politische Termine. Den laufenden Überblick behalten Sie zusätzlich über unseren Terminservice im Internet unter www.zwd.info.
  •  ausführlich in FUP 239

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    27.02.2007
    Presse-Workshop für ExistenzgründerInnen
    Freiburg
     mehr Infos...

    08.03.2007
    100 Jahre internationale Frauenbewegung: gestern, heute und morgen
    Berlin
     mehr Infos...

    16.03.2007
    Bundesfrühjahrstagung der Business and Professionel Women
    Bremen
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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