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Ausgabe vom  07.08.2003  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • EU: Juristinnenbund: Kommission darf Lobbyisten nicht nachgeben   
  • Gleichstellung im Betrieb: Rüffel für deutsche Unternehmen (I)   
  • Recht: Bundesverfassungsgericht: Allein Erziehende dürfen beim Kindergeld bevorzugt werden   
  • Gleichgeschlechtliche Partnerschaften: ver.di erklärt Solidarität mit Homosexuellen   
  • Ganztagsschule: Bulmahn will neue Lehr- und Lernkultur
  • 2. In der zwd-Printausgabe Frauen & Politik   
  • Lesen Sie in der kommenden Ausgabe (Ende August): zwd-Spezial: Frauen in Russland   
  • Schwerpunkt Europa: Themen wie Gleichstellung und Zuwanderung erhitzen die Gemüter   
  • Schwerpunkt Irak: Nicht ohne die Frauen
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    EU
    Juristinnenbund: Kommission darf Lobbyisten nicht nachgeben (07.08.2003)
    zwd Berlin (jko) - Der Deutsche Juristinnenbund (djb) hält eine europäische Richtlinie zur Gleichstellung von Frauen und Männern außerhalb des Arbeitsrechts für überfällig. Wie der Verband am 6. August in Berlin mitteilte, sei es nicht hinnehmbar, dass die EU-Kommission dem Druck der Lobbyisten, insbesondere der Versicherungen und Medien, nachgebe. Der djb bedauert, dass die EU-Kommission ihren Entwurf für die Richtlinie erst im Herbst 2003 vorlegen will.
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    Gleichstellung im Betrieb
    Rüffel für deutsche Unternehmen (I) (07.08.2003)
    zwd Nürnberg (bie) - Nach wie vor werden Frauen in deutschen Unternehmen kaum gefördert. Lediglich 6,5 Prozent der Betriebe gaben an, Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern zu unterstützen. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die am 6.August gemeinsam mit der Bundesanstalt für Arbeit (BA) in Nürnberg vorgestellt worden ist. Befragt wurden 15.000 Betriebe in Ost- und Westdeutschland. Grüne und Gewerkschafterinnen fordern Konsequenzen: „Gleichstellung in Betrieben muss verpflichtend werden“, heißt es in einer Stellungnahme der frauenpolitischen Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion Irmingard Schewe-Gerigk. Das Bundesfrauenministerium (BMFSFJ) hält sich derweil mit Kommentaren zurück: Erst Ende des Jahres soll laut einer Sprecherin die Frauenförderung an deutschen Unternehmen einer Bilanz unterzogen werden.
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    Recht
    Bundesverfassungsgericht: Allein Erziehende dürfen beim Kindergeld bevorzugt werden (06.08.2003)
    zwd Berlin (jko) - Allein Erziehende dürfen bei der Anrechnung des Kindergelds gegenüber einem unterhaltspflichtigen Ex-Partner bevorzugt werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht laut einem am 5. August veröffentlichten Beschluss entschieden. Damit haben die RichterInnen eine entsprechende Regelung, die seit April 2001 in Kraft ist, für verfassungskonform erklärt.
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    Gleichgeschlechtliche Partnerschaften
    ver.di erklärt Solidarität mit Homosexuellen (04.08.2003)
    zwd Berlin (jko) – Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat sich nach der Erklärung des Vatikans zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit den Homosexuellen solidarisch erklärt. „ver.di tritt für die volle Gleichstellung der Homo-Ehe mit der traditionellen Ehe ein“, so Vorstandsmitglied Isolde Kunkel-Weber am 1. August in Berlin. Sie fordert ein Antidiskriminierungsgesetz sowie Schutz vor Diskriminierung in der kirchlichen Arbeitswelt.
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    Ganztagsschule
    Bulmahn will neue Lehr- und Lernkultur (02.08.2003)
    zwd Berlin - Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxiker aus Schule und Jugendhilfe zur einer ersten bundesweiten Ganztagsschultagung eingeladen. Mit der am 8. und 9. September 2003 in Berlin stattfindenden Startkonferenz zu dem Vier-Milliarden-Programm "Zukunft Bildung und Betreuung", mit dem der Bund die Länder in den kommenden vier Jahren beim Ausbau des Ganztagsschulangebots unterstützt, will die Ministerin einen "ersten wichtigen Schritt auf dem gemeinsamen Weg zu einer Bildungsreform" setzen.
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     2. In der zwd-Printausgabe Frauen & Politik
    Lesen Sie in der kommenden Ausgabe (Ende August)
    zwd-Spezial: Frauen in Russland
    Wie ist das Lebensgefühl der Frauen in Russland heute? Wie gestalten sie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Gastautorinnen berichten aus Moskau und St. Petersburg. Bestellen Sie jetzt zum Sonder-Subskriptionspreis eine größere Stückzahl dieser Ausgabe via Internet unter www.zwd-online.de oder via e-mail bei zwd-frauen.berlin@t-online.de
  •  ausführlich in FUP 199

    Schwerpunkt Europa
    Themen wie Gleichstellung und Zuwanderung erhitzen die Gemüter
    - EU-Kommission: Europäische Frauenverbände verlangen öffentliche Debatte zur neuen EU-Gleichstellungsrichtlinie - Gastkommentar von Prof. Dagmar Schiek: Diskriminierungsschutz auch im allgemeinen Zivilrecht -Einwanderungspolitik: Schutz bei geschlechtsspezifischer Verfolgung wieder auf der Agenda
  •  ausführlich in FUP 198, Seiten 9,10 und 15

    Schwerpunkt Irak
    Nicht ohne die Frauen
    - zwd-Gespräch mit Staatsministerin Kerstin Müller über Friedensmissionen, die UN-Resolution 1325 und die Frage warum beim Wiederaufbau im Irak Gender Mainstreaming eine zentrale Rolle spielen muss - Bericht: „Wir haben das Recht auf Teilhabe am Wiederaufbau“ Irakische Frauenaktivistinnen und ihr Engagement nach dem Krieg
  •  ausführlich in FUP 198, Seiten 3-5


  •  3. Termine
    04.09.2003
    Gender-Dialog-Sozialer-Mainstream
    Berlin
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    01.09.2003
    ditact _ women's IT summer studies
    Österreich
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    25.08.2003
    Informatica Feminale 2003
    6. Sommerstudium der Universität Bremen
    Bremen
     mehr Infos...

    25.08.2003
    Work Life Balance - In Hierarchien Beziehungen gestalten
    Ludwigshafen
     mehr Infos...

    23.08.2003
    Frauen mit Behinderung - doppelt behindert?
    Magdeburg
     mehr Infos...

    19.08.2003
    Gender and Power in the New Europe - intersections of ethnicity, class, disability, sexualities and generations
    Schweden
     mehr Infos...

    18.08.2003
    Aufsprung - Managementtechniken für den Berufseinstieg
    Freiburg
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    11.08.2003
    Women, Family, Private Life and Sexuality
    Irland
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

     6. Newsletter abmelden
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    Impressum

    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Jutta Bieringer (V.i.S.d.P.), Pressehaus Berlin, Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, zwd.berlin@t-online.de, www.zwd-online.de