Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  07.04.2006
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • WELTGESUNDHEITSTAG: Heilende und Kranke, Pflegende und Gepflegte – Frauen im Gesundheitswesen
  • BUNDESTAG: PDS-Politikerin Pau ist Vize-Präsidentin
  • ZWANGSPROSTITUTION: Schweden diskutieren WM-Boykott
  • UNTERHALTSRECHT: Kinder sollen Vorrang vor EhepartnerInnen bekommen
  • JUSTIZ: Monika Harms soll Generalbundesanwältin werden
  • IM WORTLAUT: Juristinnenbund: Gesetzgeberische Vorgaben zur Gleichstellung in der Privatwirtschaft sind zwingend geboten
  • STUDIE: Erwerbstätigkeit von Müttern
    als Wirtschaftsfaktor
  • Hartz IV: Schwangerschaft als Armutsfalle
  • MEDIZINERINNEN-PROTESTE: Ärztinnenbund:
    Fraueninteressen nicht vergessen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • ZWANGSPROSTITUTION: Breite Aufklärung und schärfere Sanktionen
  • EUROPÄISCHER RAT: Zarte Gleichstellungs-Impulse
  • FRAUENGESUNDHEIT: Eine Gesellschaft im Schlankheitswahn
  • BUNDESLÄNDER: Finanzierung von Frauenhäusern in Thüringen fraglich
  • KOMMUNEN: Stühlerücken für die Frauenpolitik
  • FRAUENGESUNDHEIT: Fortschritte in der Erforschung von erblichem Brustkrebs
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    WELTGESUNDHEITSTAG
    Heilende und Kranke, Pflegende und Gepflegte – Frauen im Gesundheitswesen (07.04.2006)
    Berlin (uhg) - Von den 4,2 Millionen Beschäftigten im Gesundheitsbereich – mehr als in der Automobilindustrie – sind zwei Drittel Frauen. Gleichzeitig nehmen unter den älteren Menschen zum größeren Teil die Frauen Behandlung und Pflege in Anspruch. Thema des diesjährigen Weltgesundheitstages am 7. April sind unter anderem die Herausforderungen, die der demografische Wandel für die Gesundheitsberufe mit sich bringt.
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    BUNDESTAG
    PDS-Politikerin Pau ist Vize-Präsidentin  (07.04.2006)
    zwd Berlin (mih) – Das Bundestagspräsidium ist komplett: Petra Pau wurde am 7. April als Vertreterin der Linksfraktion vom Bundestag in Berlin ins Amt der Vizepräsidentin des Hohen Hauses gewählt.
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    ZWANGSPROSTITUTION
    Schweden diskutieren WM-Boykott (05.04.2006)
    zwd Stockholm/Berlin (mih) – Die schwedische Nationalmannschaft soll der Fußball-WM fernbleiben, um ein Zeichen gegen das Geschäft mit dem Sex zu setzen. Das forderte der schwedische Ombudsmann für Gleichberechtigung, Claes Borgström, im schwedischen Fernsehen.
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    UNTERHALTSRECHT
    Kinder sollen Vorrang vor EhepartnerInnen bekommen (05.04.2006)
    zwd Berlin (utz) – Kinder sollen künftig bei Unterhaltszahlungen Vorrang vor den geschiedenen oder gegenwärtigen EhepartnerInnen haben. Das Bundeskabinett beschloss am 5. April in Berlin einen entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD).
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    JUSTIZ
    Monika Harms soll Generalbundesanwältin werden (05.04.2006)
    zwd Berlin (Ticker/F&P) - Die Vorsitzende Richterin des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofes (BGH), Monika Harms, soll neue Generalbundesanwältin werden. Einem entsprechenden Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat das Bundeskabinett am 5. April zugestimmt. Mit der Berufung der 59-jährigen Harms, die CDU-Mitglied ist, fällt eine der letzten Männerbastionen in den deutschen Justizbehörden. Die Billigung durch den Bundesrat gilt als sicher.
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    IM WORTLAUT
    Juristinnenbund: Gesetzgeberische Vorgaben zur Gleichstellung in der Privatwirtschaft sind zwingend geboten (05.04.2006)
    zwd Berlin (F&P/Ticker) - Der Deutsche Juristinnenbund hat der positiven Bilanz der Bundesregierung im Hinblick auf Fortschritte in der Gleichberechtigungspolitik widersprochen. In einer Stellungnahme zeigt sich die Juristinnen-Vereinigung in ihrer Auffassung bestätigt, dass aufgrund der bisherigen Entwicklung ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft zwingend geboten ist.
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    STUDIE
    Erwerbstätigkeit von Müttern
    als Wirtschaftsfaktor
     (31.03.2006)
    zwd Berlin (jul) – Neue Formen der Arbeitsteilung in der Kindererziehung können zu einem deutlichen Wirtschaftswachstum in Deutschland führen. So das Ergebnis der Studie „Unternehmen Familie“, die von der Robert Bosch Stiftung in Auftrag gegeben und am 31. März in Berlin vorgestellt wurde.
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    Hartz IV
    Schwangerschaft als Armutsfalle (28.03.2006)
    zwd Berlin (mih) – Die Sozialreformen des Sozialgesetzbuches II, besser bekannt als Hartz IV, führen zu einer stärkeren Ausbreitung von Armut. Schon eine Schwangerschaft kann zum Einstieg in die Verschuldungsspirale werden, wenn Beihilfen abgesenkt werden oder der Krankenversicherungsschutz nicht gegeben ist. Das geht aus der sozialpolitischen Bilanz 2005 der Nationalen Armutskonferenz für die Bundesrepublik Deutschland (nak) hervor, die am 28. März in Berlin vorgestellt worden ist.
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    MEDIZINERINNEN-PROTESTE
    Ärztinnenbund:
    Fraueninteressen nicht vergessen
     (23.03.2006)
    zwd Berlin (TICKER/kri) - Der Nationale Ärzte-Protesttag am 24. März war für den Deutschen-Ärztinnenbund (DÄB) ein Forum, um auf die spezielle Situation von Frauen als Ärztinnen und Patientinnen aufmerksam zu machen. Medizinerinnen stellten bereits heute die Mehrzahl der BerufseinsteigerInnen - in der Zukunft werde sich ihre Zahl noch steigern, sagte die Vorsitzende des DÄB, Astrid Bühren, am 20. März in Berlin. „Umso notwendiger ist es, die berechtigten Anliegen der Ärztinnen zu unterstützen“, betonte Bühren.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    ZWANGSPROSTITUTION
    Breite Aufklärung und schärfere Sanktionen
    zwd Berlin – Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft machen zahlreiche nationale und internationale Kampagnen auf das Schicksal von Zwangsprostituierten aufmerksam. Das Ziel: Eine Verbesserung der sozialen und rechtlichen Lage nach der „Befreiung“ aus dem Bordell. Auch der Bundesrat will Zwangsprostitution verhindern und setzt auf eine weitere Verschärfung des Rechts.
  •  ausführlich in FUP 229

    EUROPÄISCHER RAT
    Zarte Gleichstellungs-Impulse
    zwd Brüssel – Einen europäischen Pakt für die Gleichstellung der Geschlechter hat der Europäische Rat auf seinem Frühjahrsgipfel vom 23. bis 24. März in Brüssel verabschiedet. Die Staats- und RegierungsschefInnen wollen durch den Pakt in erster Linie auf dem Arbeitsmarkt die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern vorantreiben. Im EU-Parlament herrscht jedoch Skepsis, ob dabei mehr herauskommt als Absichtserklärungen.
  •  ausführlich in FUP 229

    FRAUENGESUNDHEIT
    Eine Gesellschaft im Schlankheitswahn
    zwd Berlin – Magersucht, Bulimie, Esssucht – immer noch sind mehrheitlich Frauen von den psychosomatischen Erkrankungen mit Suchtcharakter betroffen. Der zwd hat die einzige Beratungsstelle für Essstörungen in Berlin besucht und mit der Gründerin Sylvia Baeck über Ursachen und Hintergründe der Krankheiten gesprochen.
  •  ausführlich in FUP 229

    BUNDESLÄNDER
    Finanzierung von Frauenhäusern in Thüringen fraglich
    zwd Erfurt – Frauenhäuser in Thüringen sind überproportional stark von Kürzungen im Landeshaushalt betroffen. Zehn Frauenhäuser mussten bereits geschlossen werden, die Finanzierung der verbleibenden ist nicht gesichert.
  •  ausführlich in FUP 229

    KOMMUNEN
    Stühlerücken für die Frauenpolitik
    zwd Mainz – Frauenpolitisch aktive Frauen und Männer haben am 6. März dem Mainzer Stadtrat im wahrsten Sinne des Wortes den Stuhl vor die Tür gesetzt. Um gegen Kürzungen bei Frauenprojekten und –einrichtungen zu protestieren, hatte das Frauenzentrum Mainz e.V. zu einer Protestaktion aufgerufen, bei der rund 50 Stühle zusammenkamen.
  •  ausführlich in FUP 229

    FRAUENGESUNDHEIT
    Fortschritte in der Erforschung von erblichem Brustkrebs
    zwd Berlin – Neue Erkenntnisse über Entstehung, Prävention und Therapie von erblichem Brustkrebs wurden auf dem 27. Deutschen Krebskongress vorgestellt. Vom 22. bis 26. März diskutierten in Berlin über 7.000 ÄrztInnen, WissenschaftlerInnen, Pflegende und Interessierte über den aktuellen Stand der Krebsforschung.
  •  ausführlich in FUP 229

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    24.04.2006
    Frauen grenzenlos?! Frauenleben in der EU: Frauenleben in Frankreich und in italien im Vergleich
    Berlin
     mehr Infos...

    28.04.2006
    Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft
    Darmstadt
     mehr Infos...

    28.04.2006
    Häusliche Gewalt - (k)ein Problem nur für Migranntinnen?!
    Bielefeld
     mehr Infos...

    04.05.2006
    Re-Visionen der Zukunft: Perspektiven der Geschlechterforschung
    Braunschweig
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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