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Ausgabe vom  07.03.2011
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • 100 JAHRE WELTFRAUENTAG: DGB fordert interfraktionelle Mehrheit für Frauenquote in Aufsichtsräten
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 287 (2011) ERSCHIENEN: Internationaler Frauentag – Situation der Kosovarinnen im Fokus
  • VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT: Frauenverbände begrüßen EuGH-Urteil zu Unisex-Tarifen
  • BÖRSENNOTIERTE UNTERNEHMEN: Frauenanteil in Vorstandsetagen stagniert bei rund drei Prozent
  • GESELLSCHAFT: Unbezahlte Hausarbeit – immer noch Frauensache
  • BUNDESTAG: Grünen-Kritik an fehlender Gleichstellung von Frauen im Kulturbetrieb
  • KURZ NOTIERT: Aus dem Bundestag
  • PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK: Christinnen vereint im Schulterschluss gegen die PID
  • ANTRAG DER SPD-BUNDESTAGSFRAKTION: Regierung soll Quoten für Vorstände und Aufsichtsräte gesetzlich festschreiben
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Frauen im Kosovo – der lange Weg zur GleichberechtigungSchwerpunkt zum Weltfrauentag
  • Weibliche Spitzenkräfte in der WirtschaftRückenwind für eine gesetzliche Quote kommt aus Brüssel
  • AntidiskriminierungsberichtMehrfachdiskriminierung keine Ausnahme, sondern die Regel
  • Reaktionen der Frauenverbände„Desaströse“ Minijobstrategie der Bundesregierung
  • Fünfter BundesgremienberichtGesunkener Frauenanteil in neu gegründeten Gremien
  • Christel Humme (MdB) zum Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung„Die Expertise der Sachverständigen wird die Debatte über Gleichstellung neu beleben!“
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    100 JAHRE WELTFRAUENTAG
    DGB fordert interfraktionelle Mehrheit für Frauenquote in Aufsichtsräten (07.03.2011)
    zwd Berlin (tag). Mit einer Liste gleichstellungspolitischer Forderungen hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) anlässlich des 100. Internationalen Frauentages am 8. März zu Wort gemeldet. Frauen müssten für gleiche und gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn erhalten, lautet seine Hauptforderung. Auch solle der „blamabel geringe Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten und Vorständen“ erhöht werden, betonte DGB-Vizechefin Ingrid Sehrbrock. Sie appellierte an die Frauen aller im Bundestag vertretenen Parteien, eine interfraktionelle Mehrheit für eine Frauenquote in Aufsichtsräten zu organisieren.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 287 (2011) ERSCHIENEN
    Internationaler Frauentag – Situation der Kosovarinnen im Fokus (06.03.2011)
    • Schwerpunkt zum Internationalen Frauentag: Lage der weiblichen Bevölkerung im Kosovo
    • Quotenstreit im Bundestag: Debatte ohne Merkel, Schröder und von der Leyen
    • Erster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Kommentar und Reaktionen
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    VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT
    Frauenverbände begrüßen EuGH-Urteil zu Unisex-Tarifen (03.03.2011)
    zwd Berlin/Luxemburg (tag). Bei Frauenverbänden in Deutschland ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in Luxemburg zu Unisextarifen in der Versicherungswirtschaft auf starke Zustimmung gestoßen. Klarer und deutlicher hätte der EuGH die Einführung einheitlicher Tarife für Männer und Frauen nicht einfordern können, freute sich Jutta Wagner, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes (djb).
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    BÖRSENNOTIERTE UNTERNEHMEN
    Frauenanteil in Vorstandsetagen stagniert bei rund drei Prozent (02.03.2011)
    zwd Berlin (tag). Beim Frauenanteil auf den Leitungsebenen börsennotierter Unternehmen zeigt sich kein Aufwärtstrend. Ende Januar 2011 seien lediglich 3,1 Prozent der Vorstandsposten mit Frauen besetzt gewesen, zeigt eine neue Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung. Damit habe sich bei der Präsenz von Frauen in den Vorständen im Vergleich zu Anfang 2010 und 2009 (jeweils drei Prozent) „insgesamt praktisch nichts verändert“.
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    GESELLSCHAFT
    Unbezahlte Hausarbeit – immer noch Frauensache (02.03.2011)
    zwd Berlin (tag). Vor allem ärmere Frauen tragen noch immer die Hauptlast unbezahlter Hausarbeit. Nach einer international vergleichenden Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) können sie sich „keine bezahlte Hilfe leisten, und Zugang zu arbeitssparenden Haushaltsgeräten haben sie nur in den reicheren Ländern“. Wohlhabende Frauen dagegen – so ein weiteres Ergebnis – könnten auf Haushaltshilfen und -technologien zurückgreifen.
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    BUNDESTAG
    Grünen-Kritik an fehlender Gleichstellung von Frauen im Kulturbetrieb (28.02.2011)
    zwd Berlin (tag). Die kulturpolitische Sprecherin der Bundestagfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Agnes Krumwiede, hat am 28. Februar die fehlende Gleichstellung von Frauen im Kulturbetrieb scharf kritisiert. Sie bemängelte unter anderem, dass aus dem Kulturetat 2011 keine Maßnahmen zur gezielten Förderung von Künstlerinnen unterstützt würden. Offensichtlich mangele es Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) an Problembewusstsein für die Situation von Frauen in den von ihm betreuten Ressorts, kommentierte Krumwiede die Antworten der Bundesregierung auf zwei von ihr gestellte schriftliche Anfragen (Arbeitsnummern 2/186 und 2/187).
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    KURZ NOTIERT
    Aus dem Bundestag (25.02.2011)
    • Internationaler Frauentag: Linke hakt in der Gleichstellungsfrage nach
    • Vorfreude auf die Frauen-WM
    • Mutterschutzrichtlinie: Oppositionskritik an ablehnender Haltung der Bundesregierung
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    PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK
    Christinnen vereint im Schulterschluss gegen die PID (24.02.2011)
    zwd Berlin (bm). Die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD), der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) haben sich am 23. Februar bei einem parlamentarischen Frühstück in Berlin mit der möglichen Erlaubnis der Präimplantationsdiagnostik (PID) auseinander gesetzt. Alle drei Verbände befürworten ein absolutes Verbot des umstrittenen Verfahrens. „Auch die PID gibt keine Garantie für ein gesundes Kind“, so die Vorsitzende der EFiD, Brunhilde Raiser.
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    ANTRAG DER SPD-BUNDESTAGSFRAKTION
    Regierung soll Quoten für Vorstände und Aufsichtsräte gesetzlich festschreiben  (23.02.2011)
    zwd Berlin (tag). In einem Antrag (Drs. 17/4683) fordert die SPD-Bundestagsfraktion von der Regierung die gesetzliche Festschreibung von Geschlechterquoten in Aufsichtsräten und Vorständen der Wirtschaftsunternehmen. Deutschland habe erhebliche Defizite bei der Gleichstellung in der Privatwirtschaft, heißt es in der Begründung zum Antrag. So stagniere der Anteil von Frauen in Führungspositionen weiterhin auf niedrigem Niveau.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Frauen im Kosovo – der lange Weg zur Gleichberechtigung
    Schwerpunkt zum Weltfrauentag
    zwd Berlin. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März widmet der zwd den Frauen im Kosovo in dieser Ausgabe einen mehrseitigen Schwerpunkt. Bislang ist wenig darüber bekannt, wie die Kosovarinnen ihre Situation nach dem Kosovokrieg 1999 gemeistert haben. Wie steinig der Weg zur Gleichberechtigung wirklich ist, verdeutlicht der zwd anhand von Gastbeiträgen, Kommentaren, Porträts und im Interview mit Besa Luzha von der FES in Prishtina.
  •  ausführlich in FGP 287

    Weibliche Spitzenkräfte in der Wirtschaft
    Rückenwind für eine gesetzliche Quote kommt aus Brüssel
    zwd Berlin. Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und FDP kommen bei der Einführung einer Frauenquote per Gesetz in den Führungsetagen der Wirtschaft nicht voran. Anders sieht es dagegen auf europä-ischer Ebene aus. In einem Gastbeitrag für den zwd weist Karin Junker darauf hin, dass Binnenmarktkommissar Michel Barnier noch im April einen konkreten Vorschlag vorlegen will.
  •  ausführlich in FGP 287

    Antidiskriminierungsbericht
    Mehrfachdiskriminierung keine Ausnahme, sondern die Regel
    zwd Berlin. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat im Dezember vergangenen Jahres ihren ersten Bericht an den Bundestag vorgelegt. Dieser zeigt exemplarisch, was Betroffene schon lange wissen: mehrdimensionale Diskriminierung ist Alltagsrealität.
  •  ausführlich in FGP 287

    Reaktionen der Frauenverbände
    „Desaströse“ Minijobstrategie der Bundesregierung
    zwd Berlin. Die Empfehlungen der Sachverständigenkommission zum Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung sind bei zahlreichen Frauenorganisationen in Deutschland auf ein positives Echo gestoßen. Für einen „grundlegenden Paradigmenwechsel“ in der Gleichstellungspolitik“ sprach sich am 18. Februar in Berlin die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) aus.
  •  ausführlich in FGP 287

    Fünfter Bundesgremienbericht
    Gesunkener Frauenanteil in neu gegründeten Gremien
    zwd Berlin. Das Bundesgremienbesetzungsgesetz (1994) hat zum Ziel, die gleichberechtigte Teilhabe der Geschlechter an allen Gremien im Einflussbereich des Bundes zu verwirklichen. Aus dem Fünften Gremienbericht zur Umsetzung des Gesetzes (Drs. 17/4308) geht allerdings hervor, dass der gesamte Frauenanteil an allen Gremienmitgliedern im Bundeseinflussbereich nur bei knapp einem Viertel (24,5 %) liegt.
  •  ausführlich in FGP 287

    Christel Humme (MdB) zum Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
    „Die Expertise der Sachverständigen wird die Debatte über Gleichstellung neu beleben!“
    (zwd). Mit dem Sachverständigengutachten für den ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung ist der Beweis erbracht: Die Frauen sind nicht selber Schuld an ihrer Situation, wie es Frauenministerin Schröder und Kanzlerin Merkel gerne unterstellen. In Deutschland sind es nach wie vor Strukturen, die Frauen benachteiligen. Kein anderes europäisches Land hat so konservative Rollenbilder wie Deutschland. Die viel zitierte „gläserne Decke“ ist in Deutschland nach wie vor aus Panzerglas.
  •  ausführlich in FGP 287

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    04.03.2011
    Ökumenischer Weltsgebetstag der Frauen
    Weltweit
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    05.03.2011
    „Frauensache Wirtschaft: Frauen – Arbeit - Brandenburg“
    Orangerie im Schlosspark Oranienburg
    Kanalstraße 26a
    16515 Oranienburg
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    08.03.2011
    Internationaler Frauentag
    International
     mehr Infos...

    10.03.2011
    Die Frau in der Streichholzschachtel
    Berlin
     mehr Infos...

    12.03.2011
    Präsenztraining für Frauen
    Berlin
     mehr Infos...

    12.03.2011
    100 Jahre Internationaler Frauentag: Hat sich frauenpolitisches Engagement erledigt?
    Würzburg
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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