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Ausgabe vom  05.11.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • HERBSTKONFERENZ DER JUSTIZMINISTERINNEN: Genitalverstümmelung: Länderinitiative für eigenen Straftatbestand
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 272 (2009) ERSCHIENEN: Bundestagswahlen 2009: Vor allem Frauen über 60 wählten CDU und SPD
  • BRANDENBURG: Potsdamer Kabinett wird weiblicher: Drei Ministerinnen
  • THÜRINGEN: Lieberknecht hat sieben Männer und zwei Frauen ins Kabinett berufen
  • GEMEINSAME WISSENSCHAFTSKONFERENZ: Schleppende Zunahme weiblicher Spitzenkräfte im Wissenschaftssystem
  • BESETZUNG VON EU-SPITZENPOSITIONEN: Europäische Frauenlobby fordert die Hälfte der Macht für Frauen
  • GLEICHSTELLUNGS-RANKING: Deutschland fällt aus den TOP 10
  • PERSONALIE: Evangelische Kirche erstmals mit weiblicher Spitze
  • SCHWARZ-GELBER KOALITIONSVERTRAG: Stufenplan für mehr Chefinnen geht FidAR-Initiative nicht weit genug
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Weibliche Abgeordnete im neu gewählten Bundestag Frauenanteil liegt nur einen Prozentpunkt höher als 2005
  • Merkels schwarz-gelbes Kabinett Nur vier Ministerinnen am Regierungstisch
  • Wissenschaftspreis 2009 Einfluss der Gene auf Depressionen erforscht
  • Lukrative Kaiserschnitte? Hebammenverband bemängelt ökonomische Fehlanreize
  • Frauenbeauftragte an Hochschulen Mindeststandards für adäquate Arbeitsmöglichkeiten angemahnt
  • Welthunger-Index 2009 Zugang zu Bildung verbessert Ernährungssituation von Frauen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    HERBSTKONFERENZ DER JUSTIZMINISTERINNEN
    Genitalverstümmelung: Länderinitiative für eigenen Straftatbestand (05.11.2009)
    zwd Berlin/Tübingen (tag). Die Länder Baden-Württemberg und Hessen bringen auf der Herbstkonferenz der JustizministerInnen am 5. November einen Gesetzentwurf zur Änderung der Strafbarkeit weiblicher Genitalverstümmelung ein. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes begrüßt die Länderinitiative. Der Gesetzentwurf mache deutlich, dass Deutschland diese schwere Gewalt an Mädchen und Frauen auch dann nicht toleriert, wenn sie im Ausland stattfindet, so Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von Terre des Femmes.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 272 (2009) ERSCHIENEN
    Bundestagswahlen 2009: Vor allem Frauen über 60 wählten CDU und SPD (04.11.2009)
    zwd Berlin. Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 272):
    • Wie haben Frauen gewählt? – Analyse zu den Bundestags- und Landtagswahlen
    • Vereinbarkeit von Hochschule und Karriere – erschwert durch prekäre Arbeitsbedingungen
    • Supplement Frauen.Gesundheit und Politik: Osteoporose oft zu spät erkannt
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    BRANDENBURG
    Potsdamer Kabinett wird weiblicher: Drei Ministerinnen (04.11.2009)
    zwd Potsdam (ig). Die künftige rot-rote brandenburgische Landesregierung wird ein „Stück“ jünger und weiblicher. Ministerpräsident Matthias Platzeck wird in seine neunköpfige Ministerriege drei Frauen berufen. SPD und Linke hatten am Mittwoch Abend auf Parteitagen in Altlandsberg und Straußberg die Koalitionsvereinbarung jeweils mit großer Mehrheit gebilligt. Auch das Arbeits- und Sozialministerium wird wieder den Zusatz Frauen tragen. „Frauenminister“ wird der frühere Ressortchef Günter Baaske, unter dessen Ägide vor fünf Jahren die damalige Frauenabteilung seines Hauses aufgelöst worden war. Ausführlich für unsere AbonnentInnen sowie in der nächsten Ausgabe des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (Nr. 273)
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    THÜRINGEN
    Lieberknecht hat sieben Männer und zwei Frauen ins Kabinett berufen (04.11.2009)
    zwd Berlin (tag/ig). Dem neuen Thüringer Kabinett unter Führung von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) gehören sechs Männer und drei Frauen an. Neben Lieberknecht, die am 30. Oktober zur Regierungschefin gewählt worden war, wurde Heike Taubert (SPD) zur Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit berufen. Die CDU-Politikerin Marion Walsmann übernahm das Finanzministerium.
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    GEMEINSAME WISSENSCHAFTSKONFERENZ
    Schleppende Zunahme weiblicher Spitzenkräfte im Wissenschaftssystem  (02.11.2009)
    zwd Bonn (tag). In verantwortlichen Positionen des Wissenschaftssystems nimmt die Zahl der weiblichen Beschäftigten laut eines Statistik-Berichts der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) nur langsam zu. Beispielsweise stieg von 1992 bis 2008 der Anteil weiblicher Führungskräfte in außerschulischen Forschungseinrichtungen nur von zwei auf knapp zehn Prozent an. Die GWK hält deshalb eine forschungs- und wissenschaftsorientierte Frauenförderung weiterhin für unerlässlich.
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    BESETZUNG VON EU-SPITZENPOSITIONEN
    Europäische Frauenlobby fordert die Hälfte der Macht für Frauen (30.10.2009)
    zwd Brüssel (tag). In einem offenen Brief hat die europäische Frauenorganisation „European Women’s Lobby“ (EWL) an die Staats- und Regierungsoberhäupter der EU appelliert, Frauen die Hälfte der Macht bei der Besetzung von Spitzenposten einzuräumen. Zurzeit wird auf dem EU-Gipfel vom 29. bis 30. Oktober über Namen für einen ersten ständigen EU-Ratspräsidenten beziehungsweise eine erste ständige EU-Ratspräsidentin debattiert. Für diese Position sind auch die ehemalige lettische Präsidentin Vaira Vike-Freiberga, die vormalige irländische Präsidentin Mary Robinson sowie Finnlands Staatspräsidentin Tarja Halonen im Gespräch.
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    GLEICHSTELLUNGS-RANKING
    Deutschland fällt aus den TOP 10 (29.10.2009)
    zwd Genf (jvo). Bereits zum dritten Mal in Folge fällt Deutschland beim Gleichstellungs-Ranking des Weltwirtschaftsforums (WEF) zurück. Belegte das Land im Jahr 2006 noch den fünften Platz und im Jahr 2007 den siebten, ist es nun auf Platz zwölf abgestürzt. Insbesondere auf dem Feld der politischen Teilhabe und wirtschaftlichen Partizipation fallen in Deutschland die Geschlechterunterschiede deutlich zu Ungunsten der Frauen aus.
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    PERSONALIE
    Evangelische Kirche erstmals mit weiblicher Spitze (28.10.2009)
    zwd Ulm (jvo). Mit der Wahl von Margot Käßmann steht erstmals eine Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die hannoversche Landesbischöfin wurde am 28. Oktober bei der Synodentagung in Ulm zur neuen Ratsvorsitzenden gewählt. Sie bekam 132 von 141 gültigen Stimmen und erreichte damit deutlich die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit. Auch unter Politikerinnen und Politikern trifft die Wahl auf eine breite Zustimmung.
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    SCHWARZ-GELBER KOALITIONSVERTRAG
    Stufenplan für mehr Chefinnen geht FidAR-Initiative nicht weit genug  (27.10.2009)
    zwd Berlin (jk). Die Initiative FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte – hat den Willen des schwarz-gelben Regierungsbündnisses begrüßt, mehr Frauen in die Führungsetagen zu bringen. FidAR-Präsidentin Monika Schulz-Strelow geht allerdings der im Koalitionsvertrag verankerte Stufenplan zur Erhöhung des Frauenanteils in Vorständen und Aufsichtsräten nicht weit genug.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Weibliche Abgeordnete im neu gewählten Bundestag
    Frauenanteil liegt nur einen Prozentpunkt höher als 2005
    zwd Berlin. Auch in der 17. Legislaturperiode kann im Deutschen Bundestag von einer ausgeglichenen Geschlechterbilanz nicht die Rede sein. Mit insgesamt 204 weiblichen Abgeordneten im neuen Parlament wurde zwar der höchste Wert in der Geschichte der Bundestagswahlen seit 1949 erreicht. Der Frauenanteil ist indes gegenüber 2005 nur um einen Prozentpunkt auf nunmehr 32,79 Prozent gestiegen.
  •  ausführlich in FGP 272

    Merkels schwarz-gelbes Kabinett
    Nur vier Ministerinnen am Regierungstisch
    zwd Berlin. Mit nur noch vier Ministerinnen sinkt der Frauenanteil im zweiten Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf weniger als ein Drittel (31 %). In der Koalition von Union und SPD hatte er dagegen noch 44 Prozent betragen.
  •  ausführlich in FGP 272

    Wissenschaftspreis 2009
    Einfluss der Gene auf Depressionen erforscht
    zwd Leipzig. Für ihre Forschungsarbeiten zu „Genes and Gender“ hat der Deutsche Ärztinnenbund Katharina Domschke mit dem Wissenschaftspreis 2009 ausgezeichnet. In ihren Studien ging die Assistenzärztin am Universitätsklinikum Münster der Frage nach, ob bestimmte genetische Varianten das Risiko einer psychischen Erkrankung insbesondere bei Frauen erhöhen.
  •  ausführlich in FGP 272

    Lukrative Kaiserschnitte?
    Hebammenverband bemängelt ökonomische Fehlanreize
    zwd Berlin. Im letzten Jahr kam rund ein Drittel aller Babys per Kaiserschnitt zur Welt, beinahe doppelt so viele wie noch vor 15 Jahren. Der Deutsche Hebammenverband vermutet, dass finanzielle Interessen den Anstieg der Kaiserschnitte in Deutschland begünstigen. Er hält es für dringend erforderlich, das Vergütungsmodell zu überarbeiten.
  •  ausführlich in FGP 272

    Frauenbeauftragte an Hochschulen
    Mindeststandards für adäquate Arbeitsmöglichkeiten angemahnt
    zwd Leipzig. Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF) hat auf ihrer diesjährigen Jahrestagung die Entwicklung einer geschlechtergerechten Hochschule als die große Herausforderung für Politik, Management und Wissenschaft betont. Über richtungsweisende Impulse debattierten die Mitglieder der BuKoF am 23. September in Leipzig.
  •  ausführlich in FGP 272

    Welthunger-Index 2009
    Zugang zu Bildung verbessert Ernährungssituation von Frauen
    zwd Berlin. Dem diesjährigen Welthunger-Index der privaten Hilfsorganisation Welthungerhilfe zufolge sind Frauen weltweit stärker als Männer von Unterernährung betroffen. Spezielle Entwicklungsprojekte zeigen indes, dass mehr Bildung die Ernährungssituation der weiblichen Bevölkerung erheblich verbessern kann.
  •  ausführlich in FGP 272

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    11.11.2009
    Frauenkarrieren in Medizin und Pflege: Qualität für die Zukunft des Gesundheitssystems
    Berlin
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    11.11.2009
    12. Europäische AIDS-Konferenz
    Köln
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    12.11.2009
    Die Zukunft des Sozialen
    Bad Boll
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    13.11.2009
    Jahrestagung Netzwerk Frauenforschung NRW "Drinnen und Draußen –vergeschlechtliche Räume und widerständige Praktiken"
    Dortmund
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    13.11.2009
    16. Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS
    Bad Orb
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    15.11.2009
    “Que(e)rying Cultural and Gender Studies – Cultural, Gender und Queer Studies hinterfragen”

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    17.11.2009
    Frauenkarrieren fördern – Neue Wege an den Hochschulen
    Düsseldorf
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    18.11.2009
    Welt der Arbeit – Frauen im Mittelpunkt
    Berlin
     mehr Infos...

    25.11.2009
    Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

     mehr Infos...

    26.11.2009
    ENTER! Frauenkarrieren und Unternehmenskultur
    Berlin
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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