Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  04.07.2006
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • KONFERENZ DER GESUNDHEITSMINISTERINNEN: Staatliche Hilfe bei Abtreibungen
    bleibt vorerst erhalten
  • GESUNDHEIT: Lobby für
    Rheuma-Patientinnen eingefordert
  • ANTIDISKRIMINIERUNG: Bundestag verabschiedet Gleichbehandlungsgesetz
  • STUDIE: Kinderwünsche ohne Gleichstellung bleiben Wünsche
  • FAMILIENPOLITIK: Juristinnenbund gegen Familiensplitting
  • NORDRHEIN-WESTFALEN:  „Frauen und Beruf“ vor dem Aus
  • ELTERNGELD: Linke kritisiert
    „Skandinavian Light Version“
  • PFLEGE: Fachgespräch: "Vereinbarkeit mit dem Beruf in Zukunft unerlässlich"
  • ALLGEMEINES GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ: FDP fürchtet Überregulierung und Bürokratie
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Stalking:  Überraschende Einigung zwischen Bund und Ländern
  • Unterhalt: Bundesrat fordert Entlastung allein Erziehender
  • Hartz IV: "Fortentwicklung" nicht für Frauen
  • Hochschule: Wissenschaftlicher Nachwuchs ohne Nachwuchs
  • Vereinte Nationen: Frauen stärken, um Aids zu bekämpfen
  • eLearning: Qualifizierung für die Gleichstellungsarbeit
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    KONFERENZ DER GESUNDHEITSMINISTERINNEN
    Staatliche Hilfe bei Abtreibungen
    bleibt vorerst erhalten
     (03.07.2006)
    zwd Dessau (kri) - Bedürftige Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen wollen, können sich weiterhin der finanziellen Unterstützung durch die Bundesländer sicher sein. Der von Sachsen und Thüringen gestellte Antrag auf Kürzung der staatlichen Hilfe konnte auf der Konferenz der GesundheitsminsterInnnen und –senatorInnen (GMK) am 29. und 30. Juni in Dessau keine Mehrheit finden. Allerdings soll das Thema im kommenden Jahr wieder auf die Agenda der GMK.
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    GESUNDHEIT
    Lobby für
    Rheuma-Patientinnen eingefordert
     (30.06.2006)
    zwd Berlin (kri) – Die Interessen von Frauen mit rheumatischen Erkrankungen sollten innerhalb der Diskussion um die Gesundheitsreform stärker berücksichtigt werden. Das forderten die Präsidentinnen der Selbsthilfeorganisation Deutsche Rheuma-Liga, Christine Jakob, sowie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRH), Elisabeth Märker-Hermann anlässlich der Vorstellung des Buches „Starke Frauen voll im Leben – Leben mit rheumatoider Arthritis (RA)“am 29. Juni in Berlin.
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    ANTIDISKRIMINIERUNG
    Bundestag verabschiedet Gleichbehandlungsgesetz (29.06.2006)
    zwd Berlin (mih) – Der Bundestag hat am 29. Juni mit der breiten Mehrheit der großen Koalition sowie der Grünen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verabschiedet. Zwar war die SPD ihrem christdemokratischen Koalitionspartner in den vergangenen Tagen in einigen Punkten entgegen gekommen. Trotzdem stimme die Union nur „mit geballter Faust in der Tasche zu“, bekannte der rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jürgen Gehb (CDU).
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    STUDIE
    Kinderwünsche ohne Gleichstellung bleiben Wünsche (28.06.2006)
    zwd Berlin (mih) – Eine nachhaltige Familienpolitik muss die Gleichberechtigung der Geschlechter stärker als bisher in den staatlichen Programmen und Leistungen verankern. Frauen sollten stärker bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützt werden, da Kinderwünsche sonst unerfüllt bleiben. Das ist ein zentrales Fazit der Studie „Kinderwünsche in Deutschland“, die im Auftrag der Robert-Koch-Stiftung vom Institut für Bevölkerungsforschung durchgeführt worden ist.
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    FAMILIENPOLITIK
    Juristinnenbund gegen Familiensplitting (27.06.2006)
    zwd Berlin (TICKER/mih) - Der Deutsche Juristinnenbund (djb)fordert eine zeitgemäße Reform der Familienbesteuerung. Eine Ausweitung des Ehegattensplittings auf ein Familiensplitting lehnt der Fachverband als wenig zukuntfsweisend ab. Aus verfassungsrechtlicher Sicht seien beide Splitting-Modelle im Hinbick auf das Gebot der Gleichberechtigung bedenklich. Der djb setzt stattdessen auf ein System der Individualbesteuerung.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    „Frauen und Beruf“ vor dem Aus (26.06.2006)
    zwd Düsseldorf (TICKER/mih) - Von einer „weitreichenden Modernisierung der Gleichstellungspolitik“ spricht der nordrhein-westfälische Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet (CDU). Hinter diesen schönen Worten verbirgt sich eine massive Kürzung bei den 46 Regionalstellen „Frauen & Beruf“: Die gesamte Förderung soll ab 2007 eingestellt werden. Der Träger der Regionalstelle Frauen & Beruf Münster, FrauenForum e.V., ist mit einer Protestnote an die Öffentlichkeit gegegangen, die der zwd im Folgenden im Wortlaut dokumentiert:
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    ELTERNGELD
    Linke kritisiert
    „Skandinavian Light Version“
     (23.06.2006)
    zwd Berlin (mih) – Rot-schwarz bezeichnet das Elterngeld als Paradigmenwechsel der deutschen Familienpolitik, die Oppositionsparteien monieren die soziale Schieflage des Entwurfs und handwerkliche Mängel. Der Bundestag debattierte am 22. Juni in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung (BT-Drs. 16/1889) zum Elterngeld, der auf dem Kabinettsbeschluss vom 14. Juni basiert.
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    PFLEGE
    Fachgespräch: "Vereinbarkeit mit dem Beruf in Zukunft unerlässlich" (22.06.2006)
    zwd Berlin (kri) – In Deutschland werden alte Menschen zum überwiegenden Teil von Frauen zwischen 45 und 65 Jahren betreut. Ihre Erwerbstätigkeit haben diese Frauen zugunsten der Pflege meist aufgegeben. Wie mit dem Thema Vereinbarkeit in anderen europäischen Ländern umgegangen wird, zeigte das Fachgespräch der Grünen Bundestagsfraktion „Pflege: Frauen entlasten – Potentiale von Männern stärken“ am 21. Juni in Berlin.
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    ALLGEMEINES GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ
    FDP fürchtet Überregulierung und Bürokratie (21.06.2006)
    zwd Berlin (TICKER/mih) - Die Bundesregierung soll bei der Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien in deutsches Recht nicht über deren Regelungsgehalt hinausgehen. Dies verlangt die FDP-Fraktion in einem Antrag mit dem Titel "Bürokratie schützt nicht vor Diskriminierung - Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz ist der falsche Weg" (BT-Drs. 16/1861).
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Stalking
    Überraschende Einigung zwischen Bund und Ländern
    zwd Berlin – Beharrliche Verfolgung, Belästigung, Bedrohung wird strafbar werden. In schweren Fällen sollen TäterInnen vorsorglich in Haft genommen werden können. Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) präsentierte am 11. Mai dem Bundestag einen Kompromiss zwischen Bundesregierung und Ländern für ein Anti-Stalking-Gesetz.
  •  ausführlich in FUP 231

    Unterhalt
    Bundesrat fordert Entlastung allein Erziehender
    zwd Berlin – Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes vorgelegt. In seiner Stellungnahme hierzu hat der Bundesrat am 19. Mai die Regierung aufgefordert, zusätzlichen Fördermöglichkeiten für allein erziehende Mütter und Väter zu suchen.
  •  ausführlich in FUP 231

    Hartz IV
    "Fortentwicklung" nicht für Frauen
    zwd Berlin – Der Bundestag hat am 1. Juni das Fortentwicklungsgesetz zu Hartz IV verabschiedet. Besonders umstritten ist die so genannte „Beweislastumkehr“, nach der zusammenlebende Personen künftig nachweisen müssen, dass sie keine „Einstehens- und Verantwortungsgemeinschaft“ bilden. Generell wird die Situation von Frauen mit der Neuregelung nicht verbessert.
  •  ausführlich in FUP 231

    Hochschule
    Wissenschaftlicher Nachwuchs ohne Nachwuchs
    zwd Dortmund – Unikarriere und Elternschaft passen nicht zusammen. Drei Viertel des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Universitäten in Nordrhein-Westfalen sind kinderlos. Das zeigt eine aktuelle Studie des Hochschuldidaktischen Zentrums (HDZ) an der Universität Dortmund.
  •  ausführlich in FUP 231

    Vereinte Nationen
    Frauen stärken, um Aids zu bekämpfen
    zwd New York – Gleichberechtigung und das Empowerment von Frauen sind unerlässlich, um wirksame Antworten auf Aids geben zu können. Das untermauerte erneut der Aids-Kongress der Vereinten Nationen (UN), zu dem sich vom 31. Mai bis zum 2. Juni VertreterInnen aus über 140 Ländern trafen.
  •  ausführlich in FUP 231

    eLearning
    Qualifizierung für die Gleichstellungsarbeit
    zwd Hagen – Grundlagen der Gleichstellungsarbeit und Umsetzungsstrategien für die Praxis will ein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot der Fernuniversität Hagen vermitteln. Innerhalb eines Jahres können sich Frauen und Männer internetbasiert zu Fachleuten für die Gleichstellung fortbilden.
  •  ausführlich in FUP 231

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    17.07.2006
    Kinder kriegen mehr...?“ Warum Frauen und Männer (keine) Kinder haben wollen?
    Berlin
     mehr Infos...

    30.07.2006
    Informatica Feminale Baden-Württemberg
    Freiburg
     mehr Infos...

    01.09.2006
    Warum Männer nicht einparken und Frauen nicht zuhören können
    Hamburg
     mehr Infos...

    16.09.2006
    Professionelle Führung in Klinik, Forschung und Praxis
    Freiburg i. Br.
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Sollten Sie keine weitere Zusendung wünschen, bitten wir um Entschuldigung für den unverlangt eingegangenen Newsletter. Sie müssen dann lediglich diese E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe" beantworten: abo.zwd@t-online.de

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