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Ausgabe vom  04.03.2005  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Ehrenmorde: Aufruf zur Demonstration gegen Gewalt an Frauen   
  • Internationaler Frauentag: Unsere aktuelle Terminübersicht zum 8. März   
  • Kinderarmut: Kinder von Alleinerziehenden haben kaum eine Chance   
  • Landtagswahl in Schleswig-Holstein: Frauen wählten Rotgrün   
  • Gleichstellung in der Privatwirtschaft: Bisherige Vereinbarung ist gescheitert   
  • Antidiskriminierungsgesetz: DGB sieht keine Nachteile für Unternehmen   
  • Menschenhandel: Frauenprojekte stellen sich hinter Außenminister Fischer
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Landtagwahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen: Frauen wählten Rot-Grün   
  • Visa-Affäre: BKA: Fälle von Zwangsprostitution sind zurückgegangen   
  • Frauen in Führungspositionen: Verbindliche Betriebsvereinbarungen statt Freiwilligkeit gefordert
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Ehrenmorde
    Aufruf zur Demonstration gegen Gewalt an Frauen (04.03.2005)
    zwd Berlin (ps) - Nach der Ermordung von Hatun Sürücü rufen Terre des Femmes und zahlreiche andere Frauenorganisationen zu einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen am 5. März in Berlin auf. Die Kundgebung unter dem Motto „Nein zu Gewalt an Frauen“ startet um 14 Uhr am Rathaus Neukölln. Die Veranstalterinnen wollen damit auf „das Recht auf Unversehrtheit, auf ein freies und selbstbestimmtes Leben für alle Frauen“ aufmerksam machen.
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    Internationaler Frauentag
    Unsere aktuelle Terminübersicht zum 8. März (04.03.2005)
    (zwd) Berlin - Frauen müssen sich in die Politik vor Ort einmischen, fordert Ursula Engelen-Kefer, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), anlässlich des Internationalen Frauentages. Ansonsten drohe beim Umbau des Sozialstaats das Interesse von Frauen „unter die Räder zu kommen“, so die Gewerkschafterin. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) hat der DGB den Internationalen Frauentag in diesem Jahr unter das Motto „Frauen bewegen Politik“ gestellt. Ausgerechnet die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten stieße auf dem Arbeitsmarkt auf „erhebliche Schwierigkeiten“, so der DGB in seinem offiziellen Aufruf zum 8. März. Nachteile, die Frauen als Teilzeitbeschäftigte, Mütter, beim Aufstieg oder beim Entgelt immer noch erleben, müssten endlich beseitigt werden.
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    Kinderarmut
    Kinder von Alleinerziehenden haben kaum eine Chance (01.03.2005)
    zwd Berlin (kri) – 40 Prozent aller Kinder allein erziehender Frauen und Männer sind in Deutschland von Armut betroffen. Aus der am 1. März in Berlin vorgestellten Unicef-Studie „Child Poverty in Rich Countries 2005“ geht hervor, dass Kinderarmut in Deutschland insgesamt schneller ansteigt, als die Armutsrate im Schnitt der Bevölkerung. Die Bundesregierung tue weniger als andere Staaten, um das Problem anzupacken, so die Kritik des Rheinisch-Westfälischen Institut (RWI) Essen in einer ergänzenden Teilstudie für Deutschland.
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    Landtagswahl in Schleswig-Holstein
    Frauen wählten Rotgrün (28.02.2005)
    zwd Berlin (dia) – Hätten die Frauen in Schleswig-Holstein das alleinige Wahlrecht, dann wäre Rotgrün bei der Landtagswahl am 20. Februar als klarer Sieger hervorgegangen. Das ist das Ergebnis einer Wahlanalyse von Infratest, in der das unterschiedliche Wählerverhalten von Frauen und Männern untersucht wurde.
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    Gleichstellung in der Privatwirtschaft
    Bisherige Vereinbarung ist gescheitert (24.02.2005)
    zwd Berlin (ps) - Ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft forderten Frauen von Gewerkschaften, Parteien und Verbänden am 23. Februar in Berlin. Die im Juli 2001 zwischen Bundesregierung und Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft abgeschlossene freiwillige Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit habe bislang nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Lage von Frauen in der Privatwirtschaft geführt, so der Tenor der Veranstaltung „Gleichstellung in der Wirtschaft – Quo Vadis“, zu der die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin (ÜPFI), die interfraktionelle Frauengruppe des Bundestages und das Gender Kompetenz-Zentrum der Humboldt-Universität geladen hatten.
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    Antidiskriminierungsgesetz
    DGB sieht keine Nachteile für Unternehmen (23.02.2005)
    zwd Berlin (ps) - Unternehmen können nach Auffassung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vom Antidiskriminierungsgesetz auch profitieren. Ein wirksamer Schutz vor Diskriminierung hemme die wirtschaftliche Entwicklung nicht, sondern schaffe ein positives Arbeitsklima, sagte Ursula Engelen-Kefer, stellvertretende Vorsitzende des DGB, am 22. Februar in Berlin. Zufriedene MitarbeiterInnen seien schließlich kreativer und würden Innovationen in den Betrieben fördern.
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    Menschenhandel
    Frauenprojekte stellen sich hinter Außenminister Fischer  (22.02.2005)
    zwd Berlin (sop) - Ban-Ying, die Berliner Koordinations- und Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel, hat sich am 21. Februar in einem Offenen Brief hinter Außenminister Joschka Fischer (Bündnis 90 / Die Grünen) gestellt. Keines der ihnen bekannten Opfer von Menschenhandel sei aufgrund der umstrittenen Reiseschutzpässe des Auswärtigen Amtes nach Deutschland gelangt. Das habe eine aktuelle Umfrage unter 40 Beratungsstellen ergeben, die im Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel und Gewalt gegen Frauen im Migrationsprozess (KOK) zusammengeschlossen sind. Fischer war ins Kreuzfeuer der oppositionellen Kritik geraten, weil der so genannte Volmer-Erlass zu massenhaftem Missbrauch bei der Visa-Vergabe geführt haben soll. Dadurch seien Prostiutierte, Kriminelle und Terroristen vor allem über die Ukraine nach Deutschland eingereist, lautet der Vorwurf der Opposition.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Landtagwahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen
    Frauen wählten Rot-Grün
    zwd Berlin – Hätten die Frauen in Schleswig-Holstein das alleinige Wahlrecht gehabt, hätte Rot-Grün bei der Landtagswahl am 20. Februar eindeutig gesiegt. Dies ist das Ergebnis einer Wahlanalyse von Infratest zum unterschiedlichen Wahlverhalten von Frauen und Männern. In Nordrhein-Westfalen hingegen scheint man sich der wichtigsten SPD-Klientel nicht recht bewusst: Die Geschlechter-Quote der SPD von 40 Prozent ist bei der Aufstellung von Kandidatinnen zur Landtagswahl nicht erfüllt. Die nordrhein-westfälische Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), Renate Drewke, moniert dies als „rückwärtsgerichtete Tendenz“ und „frauenpolitische Katastrophe“.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 216

    Visa-Affäre
    BKA: Fälle von Zwangsprostitution sind zurückgegangen
    zwd Berlin - Die Vorwürfe von Opposition und Medien, der Volmer-Erlass habe Zwangsprostitution und Schwarzarbeit gefördert, sind endgültig widerlegt. Die Statistik „Lagebild Menschenhandel“ des Bundeskriminalamtes (BKA) und Untersuchungen des Max-Planck-Institutes beweisen: Die Anzahl der ukrainischen Opfer von Menschenhandel ist nach Einführung der umstrittenen Reiseschutzpässe nicht etwa angestiegen, sondern gesunken.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 216

    Frauen in Führungspositionen
    Verbindliche Betriebsvereinbarungen statt Freiwilligkeit gefordert
    zwd Berlin - Bei der Integration von Frauen in Führungsgremien haben insbesondere große Unternehmen einiges aufzuholen. Zu diesem Resultat gelangt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) nach seiner Auswertung der EU-Kommissionsstudie „Frauen und Männer in Entscheidungspositionen“. Im Bereich der Wissenschaft ist zwar längst ein Aufwärtstrend in Sachen Frauen in Führungspositionen erkennbar. Dieser dürfe jedoch vor dem Hintergrund der niedrigen Fallzahlen nicht überbewertet werden, gibt die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) in ihrer im Januar veröffentlichten Datenfortschreibung zu diesem Thema zu Bedenken.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 216


  •  3. Termine
    12.03.2005
    "Wunschlos emanzipiert?"
    Düsseldorf
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    16.03.2005
    Wege zu einer erfolgreichen Familien- und Bevölkerungspolitik
    Potsdam
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    17.03.2005
    Peking Plus 10 – Frauen zwischen Globalisierung und Geschlechtergerechtigkeit
    Berlin
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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