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Ausgabe vom  04.01.2012
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • GLEICHSTELLUNGS- UND FRAUENMINISTERINNEN-KONFERENZ (GFMK): Bayern übernimmt GFMK-Vorsitz 2012: „Aufbrechen von Rollenbildern“ als Schwerpunkt
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 296 (2011) ERSCHIENEN: Berliner Erklärung für mehr weibliche Spitzenkräfte in der Wirtschaft: Zehntausend-Marke ist bald erreicht
  • FRAUENQUOTE: Süßmuth: Alternativer Gesetzentwurf möglich, wenn Schröder nicht einlenkt
  • ÄNDERUNG DES UNTERHALTSVORSCHUSSGESETZES: Verbände befürchten Zunahme armutsgefährdeter Kinder und Alleinerziehender
  • KLEINE ANFRAGE DER GRÜNEN-BUNDESTAGSFRAKTION: Weltweite Stärkung von Mädchen und Frauen: Bundesregierung soll über eigene Vorhaben Auskunft geben
  • EUROPA: EU-Kommission: Pflegeausbildung demnächst nur noch mit Abitur
  • POSITIONSPAPIER: Landfrauen fordern gendergerechte regionale Wirtschaftsförderung
  • VEREINTE NATIONEN: 11. Oktober wird Welt-Mädchentag
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Mehr Frauen in FührungspositionenBerliner Erklärung: Wie lange hält Schröder dem gesellschaftlichen Druck stand?
  • Beilage ChancengleichheitQuote wird Pflicht in Forschungsinstituten
  • 25 Jahre Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRWVom Fiebiger-Programm bis zur geplanten Frauenquote im neuen NRW-Hochschulgesetz
  • Baden-Württembergs Frauenministerin im zwd-InterviewKatrin Altpeter: „Ich werde weiterhin gegen das unsinnige Betreuungsgeld ankämpfen“
  • GenderrankingGroße weibliche Unterrepräsentanz in der Kommunalpolitik von Mittelstädten
  • zwd-Supplement GesundheitSexualhistorikerin Herzog: „Frauenrechte werden gegen Behindertenrechte ausgespielt“
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    GLEICHSTELLUNGS- UND FRAUENMINISTERINNEN-KONFERENZ (GFMK)
    Bayern übernimmt GFMK-Vorsitz 2012: „Aufbrechen von Rollenbildern“ als Schwerpunkt (03.01.2012)
    zwd München (tag). Zum 1. Januar hat das Bundesland Bayern den Vorsitz der 22. Gleichstellungs- und FrauenministerInnen-Konferenz (GFMK) übernommen. Die bayerische Frauenministerin und neue GFMK-Vorsitzende Christine Haderthauer (CSU) kündigte an, dass der diesjährige Schwerpunkt auf dem Aufbrechen von Rollenbildern liege. Denn noch immer bestimmten „viel zu häufig überkommene Rollenvorstellungen vom 'männlichen Ernährer' und der Frau mit dem 'Familienrucksack', die bestenfalls einen Zuverdienst in Teilzeit erwirtschaftet, das Handeln in unserer Gesellschaft“, so Haderthauer. Damit werde der Handlungsspielraum von Frauen und Männern eingeschränkt.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 296 (2011) ERSCHIENEN
    Berliner Erklärung für mehr weibliche Spitzenkräfte in der Wirtschaft: Zehntausend-Marke ist bald erreicht  (02.01.2012)
    • Frauen in Führungspositionen: Zahl der Unterschriften für die Berliner Erklärung nähert sich der Zehntausend-Marke
    • Beilage Chancengleichheit: Bund und Länder wollen außeruniversitäre Forschungseinrichtungen auf flexible Frauenquote nach Kaskadenmodell verpflichten
    • Interview mit Sexualhistorikerin: „Frauenrechte gegen Behindertenrechte ausgespielt“
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    FRAUENQUOTE
    Süßmuth: Alternativer Gesetzentwurf möglich, wenn Schröder nicht einlenkt (01.01.2012)
    zwd Berlin (ig). Mit Beginn des neuen Jahres hat sich die Debatte über eine verbindliche Frauenquote für Spitzenjobs in der Wirtschaft deutlich zugespitzt. Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth (CDU) warnte die zuständige Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) vor einem Scheitern mit der von ihr favorisierten „Flexiquote“. Bleibe Schröder bei ihrem Entwurf, wird es nach Überzeugung der ehemaligen Bundesfrauenministerin (1988) zu einer Abstimmung über zwei alternative Gesetzentwürfe kommen.
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    ÄNDERUNG DES UNTERHALTSVORSCHUSSGESETZES
    Verbände befürchten Zunahme armutsgefährdeter Kinder und Alleinerziehender  (01.01.2012)
    zwd Berlin (js). Vereine und Verbände kritisieren den von der Bundesregierung beschlossenen ReferentInnenentwurf zur Änderung des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG). Bemängelt wird unter anderem die fehlende Anhebung der Altersbegrenzung, die der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag eigentlich vorsieht. Unterhaltsvorschuss ist eine Ersatz- oder Ausfallleistung, wenn Kinder vom barunterhaltspflichtigen Elternteil keinen Unterhalt erhalten: Durch einen Vorschuss auf den Unterhalt springt der Staat ein – allerdings nur bis zum zwölften Geburtstag des Kindes und für maximal 72 Monate.
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    KLEINE ANFRAGE DER GRÜNEN-BUNDESTAGSFRAKTION
    Weltweite Stärkung von Mädchen und Frauen: Bundesregierung soll über eigene Vorhaben Auskunft geben (01.01.2012)
    zwd Berlin (tag). Mit welchen Vorhaben die Bundesregierung in den PartnerInnen-Ländern der deutschen Entwicklungshilfe aktiv ist, um Frauen und Mädchen zu stärken, will die grüne Bundestagsfraktion in einer Kleinen Anfrage (Drs. 17/8076) wissen. Die Abgeordneten sind davon überzeugt, dass die weltweite Armut, von der überwiegend die weibliche Bevölkerung betroffen ist, ohne Gleichstellung der Geschlechter nicht wirksam bekämpft werden könne. Dabei verweisen sie auch auf den aktuellen Weltentwicklungsbericht „Gender Equality and Development“ der Weltbank, wonach mehr Geschlechtergerechtigkeit zu größeren Entwicklungserfolgen führt.
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    EUROPA
    EU-Kommission: Pflegeausbildung demnächst nur noch mit Abitur (22.12.2011)
    zwd Brüssel/Berlin (js). Eine Aktualisierung der Mindestausbildungsanforderungen für die meist weiblich geprägten Pflegeberufe sieht ein Entwurf zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen (Richtlinie 2005/36/EG) vor, den die Europäische Kommission angenommen hat. Die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Gesundheits- und Pflegeberufe, Mechthild Rawert, forderte die Bundesregierung auf, zügig zu handeln, um die Attraktivität der Pflegeausbildung als auch der Beschäftigung im breiten Feld der Pflege zu steigern.
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    POSITIONSPAPIER
    Landfrauen fordern gendergerechte regionale Wirtschaftsförderung (20.12.2011)
    zwd Berlin (js). Eine Politik der fairen Chancen fordert der Deutsche LandFrauenverband (dlv) in seinem aktuellen Positionspapier „Gleiche Chancen für Frauen und Männer in ländlichen Regionen – Ein Gebot der Gerechtigkeit und eine wertvolle Ressource zugleich“. Darin bemängeln die Landfrauen geschlechterbedingte Barrieren, wie die männlich ausgerichteten Strukturen der Wirtschaftsförderung sowie die geringere Entlohnung von Frauen. Diese Hürden würden die weibliche Landbevölkerung daran hindern, am wirtschaftlichen, politischen und sozialen Leben teilzunehmen.
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    VEREINTE NATIONEN
    11. Oktober wird Welt-Mädchentag (20.12.2011)
    zwd Berlin (js). Die Vereinten Nationen (UN) haben beschlossen, den 11. Oktober zum Welt-Mädchentag zu deklarieren. An diesem Tag soll auf die besondere Situation von Mädchen hingewiesen werden, die insbesondere in Entwicklungsländern oft Benachteiligung, Ausbeutung, Gewalt und Ausgrenzung erfahren. PolitikerInnen begrüßen den Entschluss.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Mehr Frauen in Führungspositionen
    Berliner Erklärung: Wie lange hält Schröder dem gesellschaftlichen Druck stand?
    zwd Berlin. Wenn die Berliner Erklärung und die hiermit verbundene Petition für mehr weibliche Spitzenkräfte in der Wirtschaft weiter so viel Unterstützung erhält wie bislang, werden auf der freigeschalteten Website der Erklärung bald mehr als zehntausend Unterschriften aufgelistet sein. Parlamentarierinnen aller Bundestagsfraktionen und Frauenverbände werben dafür, dass „ganz Deutschland“ die von ihnen initiierte Petition unterzeichnet. Bis Ostern 2012 ist dafür noch Zeit.
  •  ausführlich in FGP 296

    Beilage Chancengleichheit
    Quote wird Pflicht in Forschungsinstituten
    zwd Berlin. Seit Dezember liegt die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der drei Oppositionsfraktionen zur Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung vor. Ausgehend von dieser Antwort hat der zwd eine Beilage erstellt, in welcher die Initiatorinnen der Anfrage zu Wort kommen. Sie fordern von der Regierung unter anderem bessere Beschäftigungsbedingungen und mehr Druck auf Wissenschaftseinrichtungen. In diesem Zusammenhang verweisen sie auch auf einen von Bund und Ländern in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) gefassten Beschluss, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu flexiblen Frauenquoten nach dem Kaskadenmodell zu verpflichten.
  •  ausführlich in FGP 296

    25 Jahre Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW
    Vom Fiebiger-Programm bis zur geplanten Frauenquote im neuen NRW-Hochschulgesetz
    zwd Paderborn. Über die ersten Gleichstellungsinitiativen von Wissenschaftlerinnen und Politikerinnen sowie die aktuellen Herausforderungen in Nordrhein-Westfalen haben sich die amtierende NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und die ehemalige Ressortchefin Anke Brunn (beide SPD) in einem öffentlichen Gespräch an der Universität Paderborn Mitte November ausgetauscht. Anlass hierfür war das 25-jährige Bestehen des Netzwerkes Frauen- und Geschlechterforschung NRW.
  •  ausführlich in FGP 296

    Baden-Württembergs Frauenministerin im zwd-Interview
    Katrin Altpeter: „Ich werde weiterhin gegen das unsinnige Betreuungsgeld ankämpfen“
    zwd Stuttgart. Nachdem die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg Ende November einen Initiativantrag gegen die Einführung des Betreuungsgeldes in den Bundesrat eingebracht hatte, will Landesfrauenministerin Katrin Altpeter (SPD) auch bei der Überwindung des Gender Pay Gaps den Weg über die Länderkammer nutzen. Im zwd-Interview erläutert Altpeter, welche Forderungen die von ihr gestartete Bundesratsinitiative zum Thema Entgeltgleichheit enthält.
  •  ausführlich in FGP 296

    Genderranking
    Große weibliche Unterrepräsentanz in der Kommunalpolitik von Mittelstädten
    zwd Berlin. Im Gegensatz zu den Großstädten sind Frauen in deutschen Mittelstädten in der Kommunalpolitik oft weniger repräsentiert. Dieses Fazit zog ein politikwissenschaftliches Forschungsteam der FernUniversität Hagen, welches im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung das erste Genderranking für deutsche Mittelstädte erstellt hat.
  •  ausführlich in FGP 296

    zwd-Supplement Gesundheit
    Sexualhistorikerin Herzog: „Frauenrechte werden gegen Behindertenrechte ausgespielt“
    zwd Berlin. Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland wächst der Druck auf Frauen, die eine Abtreibung wünschen. Im Interview mit dem zwd berichtet die Sexualhistorikerin Prof. Dagmar Herzog über die Argumente der AbtreibungsgegnerInnen.
  •  ausführlich in FGP 296

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    11.01.2012
    „Mittendrin oder außen vor? – Politische Partizipation von Frauen“
    Berlin
     mehr Infos...

    13.01.2012
    Frauen in der Neonazi-Szene - Einblick in Ideologie und Praxis des weiblichen Rechtsextremismus
    Erfurt
     mehr Infos...

    13.01.2012
    Frauen(zeit)bilder - Das Geheimnis von "weiblicher" Schönheit und "männlichem" Erfolg im Wandel der Zeit
    Gottin
     mehr Infos...

    24.01.2012
    Erster Gleichstellungsbericht: Fortschritt für die Schublade?
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd-Magazin BILDUNG.GESELLSCHAFT UND POLITIK (BGP)
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-Magazin Kultur.Medien.Politik (KMP)
    Nachrichten und Hintergrundinformationen aus der Kulturszene und der Medien-Welt in der politisch-parlamentarischen Berichterstattung des Kulturmagazins KMP geht es um politische Entwicklungen, Vorhaben und Initiativen zur deutschen und auswärtigen Kulturpolitik. Das Spektrum der Kulturpolitik in Bund, Ländern und EU wird aus gesellschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Blickwinkel aufbereitet (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Das Magazin ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-Magazin FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (FGP)
    Das monatliche zwd-Magazin bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der Printausgabe beinhaltet den kostenfreien Zugang zum zwd-Portal.

    zwd-Supplement Frauen.Gesundheit und Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK (ca. 4-6mal im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für die Portale Bildung & Politik, Kultur.Medien.Politik oder für das Portal Frauen & Politik (incl. Gesundheit & Politik) oder für alle drei Portale bestellen.


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     5. Kontakt
    zwd-Mediengruppe (zwd-Verlags-GmbH)
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    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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