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Ausgabe vom  03.11.2015
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • REFORM DES SEXUALSTRAFRECHTS: Frauenverbände übergeben 62.706 gesammelte Unterschriften an Maas
  • 15 JAHRE UN-RESOLUTION „FRAUEN, FRIEDEN UND SICHERHEIT": UN Women: Nachhaltiger Frieden nur mit Frauen möglich
  • zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 333: SHELL JUGENDSTUDIE 2015: Jugendliche haben mehr Angst vor Ausländer-feindlichkeit als vor Flüchtlingen
  • DAK-PSYCHOREPORT 2015: Psychische Erkrankungen bei Frauen häufiger Ursache für Fehltage
  • GLEICHSTELLUNGSPOLITIK: Doppelspitzen für SPD-Führungsämter: Gabriel unterstützt Vorstoß der ASF
  • zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 332: Bundeskonferenz der Kommunalen Frauenbüros: Flüchtlingsfrauen brauchen besondere Unterstützung
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • SHELL JUGENDSTUDIE 2015: "Junge Frauen sind die Moderneren"
  • SCHRÖDER-BIOGRAPHIE: "Mein Schulfreund aus Göttingen"
  • INDONESIEN 2015: Frauenchancen in Zeiten latenter Islamisierung
  • BÜCHERHERBST 2015: Frauen die Arbeit, Männern der Ruhm
  • KOMMUNALE FRAUENBÜROS: Flüchtlingspolitik muss Situation der Frauen stärker in den Blick nehmen
  • FRAUEN & EUROPA: Ein schwarzer Tag in der europäischen Gleichstellungspolitik
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    REFORM DES SEXUALSTRAFRECHTS
    Frauenverbände übergeben 62.706 gesammelte Unterschriften an Maas (03.11.2015)
    zwd Berlin (sv). Das Bundesjustizministerium (BMJV) will sich für eine Verbändeanhörung zu seinem aktuell vorgelegten Gesetzentwurf zur Reform des Sexualstrafrechts einsetzen, der derzeit vom Bundeskanzleramt blockiert wird. Dies erklärte eine Sprecherin des Ministeriums anlässlich der „Unterschriftenübergabe“ durch eine Initiative von Frauenverbänden am Dienstag in Berlin. Verbände um den Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) hatten dem BMJV 62.706 gesammelte Unterschriften überreicht, um ihre Forderung zu bekräftigen, alle nicht-einvernehmlichen sexuellen Handlungen unter Strafe zu stellen.
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    15 JAHRE UN-RESOLUTION „FRAUEN, FRIEDEN UND SICHERHEIT"
    UN Women: Nachhaltiger Frieden nur mit Frauen möglich (02.11.2015)
    zwd Bonn (cd). Der weltweite Anstieg gewaltsamen Extremismus stellt eine lebensbedrohliche Gefahr für Frauen in verschiedenen Regionen der Welt dar. Zwar gibt es breite Unterstützung für geschlechtsspezifische Themen der Friedens- und Sicherheitspolitik in der internationalen Öffentlichkeit. Aber nur zwei Prozent der bilateralen Hilfeleistungen für "fragile states" ("schwache Staaten") sind im Bereich Frieden und Sicherheit für gleichstellungspolitische Maßnahmen vorgesehen. Das geht aus dem Bericht der UN Women zur Umsetzung der Resolution 1325 zu „Frauen, Frieden und Sicherheit“ hervor, der am Donnerstag im Rahmen der Fachveranstaltung „Kein Frieden ohne Frauen“ in Bonn zum 15-jährigen Bestehen der Resolution vorgestellt wurde.
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    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 333
    SHELL JUGENDSTUDIE 2015: Jugendliche haben mehr Angst vor Ausländer-feindlichkeit als vor Flüchtlingen (28.10.2015)

    TITELTHEMA: GESCHLECHTERSPEZIFISCHE ERGEBNISSE DER SHELL JUGENDSTUDIE 2015

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    DAK-PSYCHOREPORT 2015
    Psychische Erkrankungen bei Frauen häufiger Ursache für Fehltage (28.10.2015)
    zwd Berlin (cd). Frauen werden doppelt so häufig aufgrund psychischer Leiden krankgeschrieben wie Männer. Das geht aus dem Psychoreport 2015 der DAK Gesundheit hervor. Das Berliner Forschungsinstitut IGES hatte auf Grundlage der DAK-Gesundheitsreporte Daten zur Arbeitsunfähigkeit ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen nach Angaben des Reports, dass die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen zunimmt. „Heute verursachen Depressionen, Angststörungen oder Erschöpfungssyndrome dreimal so viele Fehltage wie vor 15 Jahren – Tendenz steigend“, betonte Prof. Herbert Rebscher, Vorsitzender des Vorstandes der DAK-Gesundheit. Hans-Peter Unger, Chefarzt des Zentrums für seelische Gesundheit in der Asklepios Klinik Hamburg-Harburg, führt diesen Anstieg auf eine zunehmende Offenheit gegenüber psychischen Problemen zurück, was zur Folge habe, dass die Krankheiten besser diagnostiziert würden.
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    GLEICHSTELLUNGSPOLITIK
    Doppelspitzen für SPD-Führungsämter: Gabriel unterstützt Vorstoß der ASF (22.10.2015)
    zwd Berlin (cd/sv). Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) hat sich für die Möglichkeit ausgesprochen, Spitzenämter in der SPD geschlechterparitätisch zu besetzen. Die antiquierte Satzungsregelung verhindere, dass die SPD sich als moderne Partei nach außen präsentieren könne, in der Frauen und Männer sich auf Augenhöhe Führungsaufgaben partnerschaftlich teilten, heißt es in einem entsprechenden Antrag, den die ASF auf dem Ordentlichen Bundesparteitag der Partei vom 10. bis 12. Dezember in Berlin einbringen wird. Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel kann sich eine Doppelbesetzung des Parteivorstands mit einer Frau und einem Mann vorstellen. Er finde den Antrag gut und werde ihm auch zustimmen, so der Vizekanzler gegenüber der Funke-Mediengruppe.
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    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 332
    Bundeskonferenz der Kommunalen Frauenbüros: Flüchtlingsfrauen brauchen besondere Unterstützung (12.10.2015)

    TITELTHEMA: GLEICHSTELLUNGSARBEIT AUF KOMMUNALER EBENE

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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    SHELL JUGENDSTUDIE 2015
    "Junge Frauen sind die Moderneren"
    zwd Berlin. Die Shell Jugendstudie 2015 hat ein aktuelles Bild der Denkweise und Stimmungslage unter den Heranwachsenden zwischen 12 und 25 Jahren gezeichnet. Das zwd-POLITIKMAGAZIN hat den 448 Seiten umfassenden Report unter dem Blickwinkel analysiert, welche Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Jugendlichen signifikant sind.
  •  ausführlich in Nr. 333, Seite 6ff

    SCHRÖDER-BIOGRAPHIE
    "Mein Schulfreund aus Göttingen"
    zwd-Herausgeber Holger H. Lührig schreibt über die Biographie zur Person des Altkanzlers Gerhard Schröder, die von Gregor Schöllgen verfasst wurde und kürzlich erschienen ist.
  •  ausführlich in Nr. 333, Seite 3

    INDONESIEN 2015
    Frauenchancen in Zeiten latenter Islamisierung
    zwd Jakarta. Die frauenpolitische Situation in Indonesien, dem Ehrengastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, ist Gegenstand eines Beitrages von zwd-Chefredakteurin Hilda Lührig-Nockemann. Ihr Resümee: Trotz Fortschritten auf der Regierungsebene (ein Viertel der MinisterInnenposten ist mit Frauen besetzt) muss ein Paradigmenwechsel zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der drittgrößten Demokratie der Welt weiterhin mit Hindernissen rechnen. Im zwd-POLITIKMAGAZIN werden außerdem vier Bücher indonesischer Autorinnen vorgestellt.
  •  ausführlich in Nr. 333, Seite 13

    BÜCHERHERBST 2015
    Frauen die Arbeit, Männern der Ruhm
    zwd Frankfurt. Im 25. Jahr ihres Bestehens haben die „BücherFrauen“, ein Zusammenschluss von Buchhändlerinnen, Verlegerinnen und Autorinnen, eine kritische Bilanz zur Situation von Frauen in der Buchbranche gezogen. Zwar liege der Anteil der Frauen in den verschiedenen Segmenten der Branche zwischen 65 und 83 Prozent, doch die literarische Anerkennung lenkten immer noch Männer, resümierte die Bücherfrau und Schriftstellerin Nina George. Im zwd-POLITIKMAGAZIN haben wir aktuelle Bücher zur Frauen- und Gleichstellungspolitik sowie zum Feminismus unter die Lupe genommen.
  •  ausführlich in Nr. 333, Seite 20

    KOMMUNALE FRAUENBÜROS
    Flüchtlingspolitik muss Situation der Frauen stärker in den Blick nehmen
    Bund, Länder und Kommunen müssen in ihrer Flüchtlingspolitik stärker auf die Belange von Frauen und Kindern Rücksicht nehmen, die in Deutschland ankommen und nach den Traumata von Krieg und Gewalt Schutz suchen. Diese und andere Forderungen der Bundeskonferenz der kommunalen Frauenbüros sind Teil der Berichterstattung des zwd-POLITIKMAGAZINs im Nachgang zur 23. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten.
  •  ausführlich in Nr. 332, Seite 5

    FRAUEN & EUROPA
    Ein schwarzer Tag in der europäischen Gleichstellungspolitik
    Die EU-Kommission hat im Juli beschlossen, den Gesetzgebungsvorschlag zu Mutterschutzrichtlinien aus dem Jahr 2008 zurückzuziehen. Ein kritischer Kommentar der zwd-Autorin Karin Junker.
  •  ausführlich in Nr. 332, Seite 4

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    05.11.2015
    Reform des Sexualstrafrechts. Zwischen Gesetzgebung und Rechtspraxis
    Berlin
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    07.11.2015
    Frauengesundheit: Rosige Zeiten? Wissen – Wirklichkeiten – Widerstände

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    12.11.2015
    Herbstkonferenz der JustizministerInnen
    Berlin
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    12.11.2015
    Die Ökonomische Unabhängigkeit von Frauen in Europa stärken –Voraussetzungen
    schaffen, Strategien entwickeln
    Berlin
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    12.11.2015
    Es steht viel auf dem Spiel: Wohin geht die europäische Gleichstellungspolitik nach 2015?
    Berlin
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    15.11.2015
    Workshop on feminism in Europe: Feminist agendas, new global movements and social
    justice
    Lund, Schweden
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    18.11.2015
    Flüchtlinge und ihre Integration in den Arbeitsmarkt
    Mainz
     mehr Infos...

    25.11.2015
    Frauen an die Spitze – Kulturwandel leben, Vielfalt fördern, Chancengerechtigkeit
    stärken
    Berlin
     mehr Infos...

    25.11.2015
    Frauen an die Spitze – Kulturwandel leben, Vielfalt fördern, Chancengerechtigkeit
    stärken
    Berlin
     mehr Infos...

    27.11.2015
    Frauen und Frieden. Ein Beitrag in Verantwortung für den Frieden
    Evangelische Akademie Baden, Dobler Str. 51, 76332 Bad Herrenalb
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd-Magazin BILDUNG.GESELLSCHAFT UND POLITIK (BGP)
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-Magazin Kultur.Medien.Politik (KMP)
    Nachrichten und Hintergrundinformationen aus der Kulturszene und der Medien-Welt in der politisch-parlamentarischen Berichterstattung des Kulturmagazins KMP geht es um politische Entwicklungen, Vorhaben und Initiativen zur deutschen und auswärtigen Kulturpolitik. Das Spektrum der Kulturpolitik in Bund, Ländern und EU wird aus gesellschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Blickwinkel aufbereitet (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Das Magazin ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-Magazin FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (FGP)
    Das monatliche zwd-Magazin bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der Printausgabe beinhaltet den kostenfreien Zugang zum zwd-Portal.

    zwd-Supplement Frauen.Gesundheit und Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK (ca. 4-6mal im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für die Portale Bildung & Politik, Kultur.Medien.Politik oder für das Portal Frauen & Politik (incl. Gesundheit & Politik) oder für alle drei Portale bestellen.


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     5. Kontakt
    zwd-Mediengruppe (zwd-Verlags-GmbH)
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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