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Ausgabe vom  03.04.2007
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • RENTE: Ost-Frauen haben bessere Chancen auf gute Rente
  • KITAS: DJI bestätigt Nachholbedarf des Westens
  • KITAS: Familiengipfel stärkt von der Leyen den Rücken
  • HESSEN: Opposition: Umsetzung von Gender Mainstreaming wird nicht kontrolliert
  • ANFRAGE/BUNDESTAG: Abwanderung: Frauen brauchen berufliche Perspektiven im Osten
  • POLEN: Proteste gegen restriktives Abtreibungsrecht
  • VATERSCHAFT: Heimliche Vaterschaftstests sind tabu
  • ZUWANDERUNGSRECHT: Opposition: Reform bekämpft nicht Zwangsheiraten, sondern Zuwanderung
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Gleichstellung gehört in die europäische Verfassung
  • UNTERHALTSRECHT: Trauschein privilegiert - auch nach der Scheidung
  • BUNDESTAG: FDP: Vereinbarkeit ist Schlüssel
    für gleiche Chancen im Beruf
  • STATISTIK: Kaum Tagesväter in Deutschland
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • ELTERNGELD: Steuerklassenwechsel wird als Missbrauch gewertet
  • GEWERKSCHAFTEN: Verkäuferinnen bangen um Spätzuschlag
  • KLIMASCHUTZ: Entschieden wird ohne Frauen
  • GENDER MAINSTREAMING: EU-Bericht: Erfolge lassen auf sich warten
  • ÄGYPTEN: Feminismus kann sich nur die Oberschicht leisten
  • BEILAGE CHANCEN.GLEICHHEIT UND POLITIK: Migrantinnen: Trotz hoher Qualifikation mehrfach benachteiligt
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    RENTE
    Ost-Frauen haben bessere Chancen auf gute Rente (03.04.2007)
    zwd Düsseldorf (mih). Egal ob Stadt oder Land, Ost oder West – Männer-Renten liegen deutlich über denen der Frauen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Internationalen Instituts für Empirische Sozioökonomie (INIFES), die am 2. April ihre Forschung über regionale Arbeitsmarkprobleme Älterer in dem Fachdienst „Böckler Impuls“ vorgestellt haben. Durchschnittliche Renten und das Eintrittsalter in den Ruhestand sind in Deutschland von extremen regionalen Unterschieden gekennzeichnet.
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    KITAS
    DJI bestätigt Nachholbedarf des Westens (02.04.2007)
    zwd München (mih). Nur 13,5 Prozent der unter-Dreijährigen hatten 2005 einen Kitaplatz. Ein Onlinedossier des Deutschen Jugendinstituts (DJI) vom 1. April bestätigt außerdem das starke Ost-West-Gefälle bei den Angeboten der Kindertagesbetreuung. Tagesmütter seien bislang ein Nischenangebot, das sich nur besser verdienende Familien leisten können.
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    KITAS
    Familiengipfel stärkt von der Leyen den Rücken (02.04.2007)
    zwd Berlin (mih). Bis 2013 soll es in Deutschland für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Kitaplatz geben. Auf einen entsprechenden Rechtsanspruch ab dem ersten Lebensjahr konnten sich Bund, Länder und Kommunen am 2. April in Berlin auf dem sogenannten Familiengipfel dagegen nicht verständigen. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) stellte in Aussicht, dass sich der Bund an den Kosten für die knapp 500.000 neuen Kitaplätze beteiligen könnte.
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    HESSEN
    Opposition: Umsetzung von Gender Mainstreaming wird nicht kontrolliert (30.03.2007)
    zwd Wiesbaden (utz). Die CDU-geführte Landesregierung in Hessen nehme die Umsetzung der Gender Mainstreaming (GM) Strategie nicht ernst, so der Vorwurf von Judith Pauly-Bender (SPD) am 29. März in Wiesbaden. Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion bemängelte, dass es weder Kontrollinstrumente noch eine Steuerungsgruppe für die gleichstellungspolitische Strategie gebe.
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    ANFRAGE/BUNDESTAG
    Abwanderung: Frauen brauchen berufliche Perspektiven im Osten (29.03.2007)
    zwd Berlin (mig). Überdurchschnittlich viele junge Frauen verlassen die neuen Bundesländer in Richtung Westen. Denn sie versprechen sich, dort attraktivere und besser bezahlte Arbeit zu finden, so die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/4695) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion vom 15. März. Die Linkspartei kritisierte die Politik der Bundesregierung auf diesem Feld als geschlechterblind.
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    POLEN
    Proteste gegen restriktives Abtreibungsrecht (28.03.2007)
    zwd Warschau (utz). Polnische FrauenrechtlerInnen haben für den 28. März zu Protesten gegen eine geplante Verfassungsänderung aufgerufen. Sie sehen darin die Gefahr einer noch restriktiveren Abtreibungspolitik.
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    VATERSCHAFT
    Heimliche Vaterschaftstests sind tabu (28.03.2007)
    zwd Berlin (mig). Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat am 27. März in Berlin einen Gesetzesentwurf zur gerichtlichen Klärung von Vaterschaften vorgestellt. Heimliche Vaterschaftstests sind danach nicht erlaubt. „Heimlich die Haare oder den Speichel eines Kindes in einem Labor prüfen zu lassen, stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen das informationelle Selbstbestimmungsrecht dar“, erklärte Zypries.
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    ZUWANDERUNGSRECHT
    Opposition: Reform bekämpft nicht Zwangsheiraten, sondern Zuwanderung (28.03.2007)
    zwd Berlin (mih). Das Kabinett hat am 28. März in Berlin beschlossen, das Mindestalter für den Familiennachzug auf 18 Jahre festzulegen. Dadurch sollen nicht nur Zwangsehen verhindert, sondern auch arrangierte Ehen eingedämmt werden, betonte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), der die Reform des Zuwanderungsrechts der Öffentlichkeit vorstellte. Die Oppositionsparteien lehnten den Gesetzentwurf als integrationsfeindlich ab.
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    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Gleichstellung gehört in die europäische Verfassung (26.03.2007)
    zwd Berlin (mig). Hochrangige grüne Politikerinnen haben am 24. März in Berlin gefordert, die Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern im Verfassungsvertrag für Europa festzuschreiben.
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    UNTERHALTSRECHT
    Trauschein privilegiert - auch nach der Scheidung (23.03.2007)
    zwd Berlin (utz). Union und SPD haben sich am 22. März auf einen Kompromiss für ein neues Unterhaltsrecht geeinigt. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) betonte nach dem Spitzengespräch der beiden Fraktionen, die SPD habe dafür gesorgt, dass Kinder künftig Vorrang im Unterhaltsrecht haben. Die Union setzte sich mit ihrer Forderung durch, wonach geschiedene EhepartnerInnen beim Unterhalt besser gestellt bleiben als Nichtverheiratete.
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    BUNDESTAG
    FDP: Vereinbarkeit ist Schlüssel
    für gleiche Chancen im Beruf
     (22.03.2007)
    zwd Berlin (mih). Die Liberalen wollen die Chancen für Frauen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbessern. Deshalb fordern sie die Bundesregierung in einem Antrag (16/4737) vom 20. März dazu auf, sich für flexible Arbeitszeiten und den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, damit Familien- und Erwerbsphase besser vereinbar werden.
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    STATISTIK
    Kaum Tagesväter in Deutschland (19.03.2007)
    zwd Wiesbaden (TICKER/utz). Lediglich 2,6 Prozent der insgesamt 30.400 Tagesmütter und -väter in Deutschland sind Männer. Wie das Statistische Bundesamt am 13. März mitgeteilt hat, gab es hierzulande im März vergangenen Jahres insgesamt 795 Tagesväter.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    ELTERNGELD
    Steuerklassenwechsel wird als Missbrauch gewertet
    zwd Berlin – Das Bundesfamilienministerium stellt in seiner Broschüre „Elterngeld und Elternzeit“ den Wechsel der Steuerklassen unter Missbrauchsvorbehalt. Der Deutsche Juristinnenbund (djb) erwartet rechtliche Konflikte zwischen Elterngeldstellen und AntragsstellerInnen.
  •  ausführlich in FUP 241

    GEWERKSCHAFTEN
    Verkäuferinnen bangen um Spätzuschlag
    zwd Berlin – In fast allen Bundesländern wurden die Ladenöffnungszeiten liberalisiert. Bei den anstehenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel kämpft die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di darum, die Zuschläge für spätes Arbeiten zu erhalten. Diese hält die Arbeitgeberseite nicht mehr für zeitgemäß.
  •  ausführlich in FUP 241

    KLIMASCHUTZ
    Entschieden wird ohne Frauen
    zwd Berlin – Vom weltweiten Klimawandel sind Frauen teilweise stärker betroffen als Männer. Bisher sind Frauen jedoch an den Entscheidungen zum Klimaschutz auf nationaler und internationaler Ebene nicht angemessen beteiligt. Der zwd sprach mit der Leiterin der Leitstelle Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit, Ulrike Röhr, über Voraussetzungen einer geschlechtergerechten Umweltpolitik.
  •  ausführlich in FUP 241

    GENDER MAINSTREAMING
    EU-Bericht: Erfolge lassen auf sich warten
    zwd Stockholm – Papier ist geduldig: Zwischen offiziellen Willensbekundungen zu Gender Mainstreaming (GM) und konkreten Umsetzungsschritten in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) besteht eine große Kluft, so das zentrale Ergebnis einer europaweiten Erhebung. Unter der Federführung Schwedens wurden im Rahmen des Projektes „Implementing Gender Mainstreaming at Governmental Level in the EU-Member States“ alle 25 EU-Staaten über ihre Erfahrungen mit der Verankerung von GM befragt.
  •  ausführlich in FUP 241

    ÄGYPTEN
    Feminismus kann sich nur die Oberschicht leisten
    zwd Kairo – Viele Ägypterinnen wagen sich nicht mehr allein aus dem Haus, Belästigungen auf offener Straße werden immer häufiger. Obwohl der Kampf um Frauenrechte in Ägypten schon Anfang des 20. Jahrhunderts begann, beschränkt sich der Feminismus bis heute auf die Oberschicht. Die meisten Ägypterinnen haben vielmehr mit der alltäglichen Verachtung von und Gewalt gegenüber Frauen zu kämpfen.
  •  ausführlich in FUP 241

    BEILAGE CHANCEN.GLEICHHEIT UND POLITIK
    Migrantinnen: Trotz hoher Qualifikation mehrfach benachteiligt
    zwd Berlin – Die Lebenslagen von Zuwanderinnen sind sehr vielfältig. Dementsprechend sind – wie das Beispiel Brandenburg zeigt – auch ihre Chancen auf Anerkennung und Zugang zu gleichberechtigter Teilhabe höchst unterschiedlich.
  •  ausführlich in FUP 241

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    19.04.2007
    14. Bundeskongress Frauen und Schule
    Potsdam
     mehr Infos...

    20.04.2007
    Frauen, Erwerbsarbeit und Behinderung in der Diskussion - Behauptungen und ihre Widerlegung
    Heidelberg
     mehr Infos...

    21.04.2007
    Chefin werden! - Chefin bleiben!
    Gelsenkirchen
     mehr Infos...

    26.04.2007
    Girl's Day. Mädchen-Zukunftstag
    Bundesweit
     mehr Infos...

    27.04.2007
    Spannungsverhältnis: "Frauen- und Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik"
    Bielefeld
     mehr Infos...

    28.04.2007
    Was ist das Neue an der neuen Linken?
    Gesellschaftsanalyse aus Geschlechtersicht
    Berlin
     mehr Infos...

    04.05.2007
    1. Bundesweiter Frauensportaktionstag
    deutschlandweit
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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