Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  03.01.2006
Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • BUNDESWEHR: Soldatinnen sind hoch qualifiziert und realistisch
  • BERLIN: Landesinitiative für Chancengleichheit in der Privatwirtschaft
  • FAMILIENPOLITIK: Mehr als jeder vierte Mann will kein Kind
  • ELTERNGELD: Jusos: Hausfrauen-Elterngeld spricht für Heim- und Herdideologie
  • BUNDESRAT: Juristinnenbund begrüßt Neuregelung des Mutterschaftsgeldes
  • INTEGRATION: Grüne kritisieren bayerischen Weg gegen Zwangsverheiratung
  • ANTIDISKRIMINIERUNGSGESETZ: Grüne bringen erneut Gesetzentwurf
    in den Bundestag ein
  • FRAUENDATENREPORT 2005: Lohnkluft durch Tarifsystem und Geschlechterdiskriminierung
  • DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND: Neue Chefin in der Gleichstellungsabteilung
  • ROBERT BOSCH STIFTUNG: Familiendebatte muss sich aus dem emanzipatorischen Kontext lösen
  • WISSENSCHAFT: Forschen oder lehren
    und gleichzeitig Mutter sein
  • EVANGELISCHE FRAUENARBEIT: Frauenverbände planen Zusammenschluss
    2. In der zwd-Printausgabe
  • Bundesregierung: Kinderbetreuungskosten sorgen für Uneinigkeit
  • IAB: Frauen partizipieren nicht adäquat am Erwerbsleben
  • zwd-Jahresregister 2005: Von A wie Antidiskriminierung bis Z wie Zwangsheirat
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    BUNDESWEHR
    Soldatinnen sind hoch qualifiziert und realistisch (31.12.2005)
    zwd Berlin (sop) – Frauen im bewaffneten Dienst der Bundeswehr gehören inzwischen zum Kasernenalltag. Seit nunmehr fünf Jahren stehen ihnen alle Laufbahnen der Armee offen. Inzwischen sind 6 Prozent aller Berufs- und ZeitsoldatInnen weiblich.
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    BERLIN
    Landesinitiative für Chancengleichheit in der Privatwirtschaft (30.12.2005)
    zwd Berlin (utz) – Mit einer Initiative zur Gleichstellung von Frauen und Männern will der Berliner Wirtschaftssenator Haralf Wolf (PDS) Frauen eine Karriere in der Privatwirtschaft erleichtern. Der Senat des Landes Berlin und die insgesamt sieben Kooperationspartner der Initiative haben am 22. Dezember in Berlin sieben Aktionsfelder benannt, innerhalb derer ab März dieses Jahres konkrete Maßnahmen ergriffen werden sollen.
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    FAMILIENPOLITIK
    Mehr als jeder vierte Mann will kein Kind (30.12.2005)
    zwd Berlin (sop) – Mittlerweile leben in deutschen Haushalten mehr Ehepaare ohne als mit Kindern. Laut "Familienreport 2005" der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der am 29. Dezember in Berlin erschienen ist, wächst zwar bundesweit die Anzahl der Haushalte. Die Zahl der in ihnen lebenden Personen sinkt jedoch drastisch.
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    ELTERNGELD
    Jusos: Hausfrauen-Elterngeld spricht für Heim- und Herdideologie (22.12.2005)
    zwd Berlin (sop) – Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) will auch Frauen, die schnell hintereinander mehrere Kinder gebären, ohne zwischendurch wieder in den Beruf einzusteigen, Elterngeld gewähren. Schließlich müssten Mehrkindfamilien in Deutschland gefördert werden, kündigte von der Leyen am 21. Dezember in der Rheinischen Post an. Die JungsozialistInnen (Jusos) in der SPD sind von dieser Idee wenig begeistert.
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    BUNDESRAT
    Juristinnenbund begrüßt Neuregelung des Mutterschaftsgeldes (22.12.2005)
    zwd Berlin (utz/sop) - Der Bundesrat hat am 21. Dezember einem Gesetzentwurf der Bundesregierung zugestimmt, nach dem zukünftig allen ArbeitgeberInnen ihr Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erstattet werden soll. Im Bundestag war das Gesetz über den Ausgleich von Arbeitgeberaufwendungen (AAG) bereits am 15. Dezember beschlossen worden und tritt somit zum 1. Januar 2006 in Kraft.
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    INTEGRATION
    Grüne kritisieren bayerischen Weg gegen Zwangsverheiratung (22.12.2005)
    zwd Berlin (utz) - Zwangsheirat durch Deutschkenntnisse verhindern zu wollen, zeuge von der Verkennung der Komplexität von Problemen, hat Claudia Roth am 21. Dezember in Berlin erklärt. Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen kritisierte ein am Vortag vom bayerischen Ministerrat beschlossenes Zehn-Punkte-Programm zur besseren Integration von AusländerInnen scharf.
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    ANTIDISKRIMINIERUNGSGESETZ
    Grüne bringen erneut Gesetzentwurf
    in den Bundestag ein
     (20.12.2005)
    zwd Berlin (utz) – Bündnis 90/Die Grünen haben am 20. Dezember erneut einen Entwurf für ein Antidiskriminierungsgesetz (ADG) in den Bundestag eingebracht. Dieser entspricht genau der vom Bundestag im Juni 2005 beschlossenen rot-grünen Fassung. Im unionsgeführten Bundesrat stieß der Entwurf damals auf Widerstand, weil er über die EU-Vorgaben hinaus ging. Da der Vermittlungsausschuss die Beratungen über das Gesetz bis nach der Bundestagswahl vertagte, muss das Gesetzgebungsverfahren nun von Neuem aufgerollt und der Entwurf neu eingebracht werden.
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    FRAUENDATENREPORT 2005
    Lohnkluft durch Tarifsystem und Geschlechterdiskriminierung (19.12.2005)
    zwd Berlin (sop) – Trotz scheinbarer Angleichungstendenzen sind die Lebens- und Berufschancen von Frauen und Männern in Deutschland nach wie vor ungleich verteilt. Zu diesem Ergebnis gelangt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans Böckler Stiftung, das am 19. Dezember in Berlin seinen zweiten Frauendatenreport vorgestellt hat.
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    DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND
    Neue Chefin in der Gleichstellungsabteilung (16.12.2005)
    zwd Berlin (utz) - Die Abteilung Gleichstellungs- und Frauenpolitik des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat seit Anfang Dezember eine neue Leiterin. Kaum in ihr Büro eingezogen, sieht Claudia Menne (43) schon zahlreiche Ansatzpunkte, um in den kommenden Monaten auf die Regierungsarbeit frauenpolitisch einzuwirken. Im Gespräch mit dem zwd äußerte die DGB-Frau die Befürchtung, dass die Frauenpolitik unter der Großen Koalition zu kurz kommen wird.
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    ROBERT BOSCH STIFTUNG
    Familiendebatte muss sich aus dem emanzipatorischen Kontext lösen (15.12.2005)
    zwd Berlin (sop) – Ein heute geborenes Kind bringt dem Staat mehr finanzielle Vorteile als Nachteile. Die Kommission „Familie und demographischer Wandel“ hat den Überschuss, den ein Mensch im Laufe seines Lebens erwirtschaftet, auf rund 80.000 Euro beziffert. Dieses Geld müsse in Form von direkten Transferzahlungen und Steuervergünstigungen direkt an Familien mit Kindern zurück gegeben werden, so das Credo der Kommission. Sie hatte sich 18 Monate lang im Auftrag der Robert Bosch Stiftung mit den Gründen für die sinkende Geburtenrate beschäftigt.
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    WISSENSCHAFT
    Forschen oder lehren
    und gleichzeitig Mutter sein
     (13.12.2005)
    zwd Göttingen (utz) - Kindersegen und wissenschaftliche Karriere sollen nicht länger im Widerspruch zueinander stehen. Dafür will sich die Interessenvertretung Wissenschaft und Familie (IWiFa) einsetzen. WissenschaftlerInnen, die schon jetzt oder in Zukunft Familie und Beruf miteinander verbinden wollen, haben sich in der bundesweiten Initiative zusammengeschlossen, um eine bessere Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie durchzusetzen. Dies teilte die Frauenbeauftragte der Universität Göttingen am 12. Dezember mit.
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    EVANGELISCHE FRAUENARBEIT
    Frauenverbände planen Zusammenschluss (12.12.2005)
    zwd Hannover (TICKER/utz) - Die beiden bundesweit größten evangelischen Frauenverbände wollen sich zu einem neuen Verband zusammenschließen. Die Evangelische Frauenarbeit in Deutschland e.V. (EFD) und die Evangelische Frauenhilfe in Deutschland e.V. (EFHiD) haben am 7. Dezember in Hannover die Gründung eines gemeinsamen Dachverbandes angekündigt.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Bundesregierung
    Kinderbetreuungskosten sorgen für Uneinigkeit
    zwd Berlin – Der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht eine Verbesserung bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten vor. Derzeit herrscht zwischen dem Bundesfamilien- und Bundesfinanzministerium allerdings noch Uneinigkeit über den maximal absetzbaren Betrag. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) ermahnte die beiden KabinettskollegInnen zur schnellen Einigung.
  •  ausführlich in FUP 226

    IAB
    Frauen partizipieren nicht adäquat am Erwerbsleben
    zwd Berlin – Nach wie vor klafft eine Riesenlücke zwischen der Beschäftigung von Frauen und ihrem Anteil am Arbeitsvolumen insgesamt. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist den Gründen nachgegangen, weshalb so viele erwerbstätige Frauen einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Die Argumente im Osten und Westen Deutschlands unterscheiden sich dabei erheblich voneinander.
  •  ausführlich in FUP 226

    zwd-Jahresregister 2005
    Von A wie Antidiskriminierung bis Z wie Zwangsheirat
    zwd Berlin – Ein gleichstellungspolitisch ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. Auch schon vor der Bundestagswahl bestimmten zahlreiche Themen wie das Antidiskriminierungsgesetz, das Kind-und-Karriere-Dilemma sowie die Diskussion um Zwangsheirat und Frauenhandel die frauenpolitische Agenda. Grund für den zwd, die Themen sowie die Gastautorinnen im alljährlichen Registerband noch einmal zusammenzutragen.
  •  ausführlich in FUP 226

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    05.01.2006
    Sex - Gender - Geschlecht
    Ist Medizin geschlechtsneutral?
    Berlin
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    12.01.2006
    Gender und Diversity: Albtraum oder Traumpaar?

    Berlin
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    13.01.2006
    "Frauenleben sind vielfältig"
    Engelskirchen
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    16.01.2006
    Gender und ökonomische Arbeitsmarktforschung

    Berlin
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    19.01.2006
    Frauenbildung auf dem Weg nach morgen
    Groß-Gerau
     mehr Infos...

    02.02.2006
    Geschlechterkonkurrenzen: Männer – Männer, Männer – Frauen, Frauen – Frauen
    Stuttgart-Hohenheim
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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