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Ausgabe vom  02.12.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • ZWEITES SOZIALGESETZBUCH: In Grundsicherungsstellen soll es künftig Beauftragte für Chancengleichheit geben
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 284 (2010) ERSCHIENEN: Bundesetat 2011: Statt 500.000 nur 20.000 Euro für Frauen-Notrufnummer
  • WELTTAG DES EHRENAMTES: Weniger Frauen als Männer ehrenamtlich aktiv
  • FAMILIENLEISTUNGEN: 23 Prozent der Väter beziehen Elterngeld – allerdings meist nur zwei Monate lang
  • GEBURTSHILFE: Hebammen treten in den Streik – Proteste gegen unangemessene Bezahlung
  • PFLEGEVERSICHERUNG: Schwarz-Gelb will Kopfpauschale in der Pflege
  • WELTGESUNDHEITSBERICHT: Uneffiziente Gesundheitsversorgung kostet vielen Frauen das Leben
  • BUNDESPARTEITAG IN KARLSRUHE: Frauen Union begrüßt weiblicheres Gesicht der CDU-Führungsspitze
  • GEN-TESTS: Präimplantationsdiagnostik spaltet Parteien und Kirchen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • OppositionKritik an Schröders „Kürzungsorgie“
  • „Frauenministerin“ Kristina SchröderFeminismus-Schelte als Ablenkungsmanöver
  • Bundestagsdebatte zu ZwangsehenBei der Strafverfolgung der Täter im Dunkeln getappt?
  • Gesetzliche KrankenversicherungFrauen sind die Verliererinnen der Gesundheitsreform
  • zwd-Analyse „Krankenversicherung im Gender Check“Sozialausgleich und Familienleistungen zumeist von weiblichen Versicherten genutzt
  • zwd-BücherschwerpunktBücherFrauen – ein Netzwerk wird 20
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    ZWEITES SOZIALGESETZBUCH
    In Grundsicherungsstellen soll es künftig Beauftragte für Chancengleichheit geben (02.12.2010)
    zwd Berlin (tag). Die Bundesregierung will Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern, aber auch solche der beruflichen Förderung von Frauen stärker in die Strategien und Handlungspraxis der Grundsicherungsstellen verankern. Mit ihrem „Gesetz zur Weiterentwicklung der Grundsicherung für Arbeitssuchende“ (Oktober 2010) habe sie die Grundlage dafür geschaffen, dass es künftig in allen Grundsicherungsstellen Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt geben wird, heißt es in einer Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 284 (2010) ERSCHIENEN
    Bundesetat 2011: Statt 500.000 nur 20.000 Euro für Frauen-Notrufnummer (02.12.2010)
    zwd Berlin. Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 284):
    • Beschlossener Bundeshaushalt 2011: Statt 500.000 nur noch 20.000 Euro für bundesweite Notrufnummer bei Gewalt gegen Frauen
    • „Frauenministerin“ Kristina Schröder nutzt Feminismus-Schelte als Ablenkungsmanöver
    • Literatur-Extra: Frauen in der Buchbranche – ungerechte Entlohnung für den Traumberuf
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    WELTTAG DES EHRENAMTES
    Weniger Frauen als Männer ehrenamtlich aktiv  (01.12.2010)
    zwd Berlin (tag). Der vom Bundesfamilienministerium bereits vor dem Welttag des Ehrenamtes am 5. Dezember veröffentlichte Freiwilligensurvey zeigt: 40 Prozent der Männer, aber nur 32 Prozent der Frauen sind ehrenamtlich aktiv. Als Grund hierfür wird in der Studie angegeben, dass Frauen in der Familienphase mit Kindern, Beruf und Haushalt bereits ausgelastet seien und nur wenig Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten hätten. Nach Auffassung der Bundesfrauenvertretung des dbb Beamtenbund Tarifunion fehlen „die nötigen Freiräume“ für weibliches Engagement im Ehrenamt.
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    FAMILIENLEISTUNGEN
    23 Prozent der Väter beziehen Elterngeld – allerdings meist nur zwei Monate lang (01.12.2010)
    zwd Wiesbaden (tag). Die Väterbeteiligung beim Elterngeld ist auf 23 Prozent gestiegen. Bei rund 75.000 der insgesamt 323.000 im ersten Halbjahr 2009 geborenen Kinder nahm das männliche Elternteil diese finanzielle Leistung in Anspruch. Allerdings bezieht die Mehrheit der Väter Elterngeld nach wie vor für einen relativ kurzen Zeitraum von maximal zwei Monaten, teilte das Statistische Bundesamt am ersten Dezember mit.
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    GEBURTSHILFE
    Hebammen treten in den Streik – Proteste gegen unangemessene Bezahlung (30.11.2010)
    zwd Berlin (scg). Mit bundesweiten Protesten wollen die Hebammen auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. Grund für die geplanten Aktionen zwischen dem 30. November und Ende Januar ist die aus Sicht der Hebammen unzureichende Vergütung ihrer Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Seit Monaten kämpfen die freiberuflichen Geburtshelferinnen für ein höheres Gehalt und gegen steigende Beiträge für die Haftpflichtversicherung.
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    PFLEGEVERSICHERUNG
    Schwarz-Gelb will Kopfpauschale in der Pflege (24.11.2010)
    zwd Berlin (jvo). Bis 2050 wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland verdoppeln. Wie die Pflege der alten Menschen in der Zukunft organisiert werde, sei deshalb eine der drängendsten Fragen dieser Zeit, kommentierte die SPD-Vizevorsitzende Manuela Schwesig eine aktuelle Modellrechung des Statistischen Bundesamtes. Die Pläne des FDP-geführten Bundesgesundheitsministeriums, eine Kapitaldeckung in der Pflegeversicherung einzuführen, hält Schwesig für unpraktikabel und ungerecht.
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    WELTGESUNDHEITSBERICHT
    Uneffiziente Gesundheitsversorgung kostet vielen Frauen das Leben (22.11.2010)
    zwd Berlin (jvo). Bei Frauen aus dem einkommensreichsten Fünftel der Bevölkerung ist die Wahrscheinlichkeit einer professionell begleiteten Geburt bis zu 20 Mal größer als bei armen Frauen. Würde man diese Kluft in Entwicklungsländern schließen, ließe sich bis 2015 das Leben von mehr als 700.000 Frauen retten. Zu diesem Fazit kommt der Weltgesundheitsbericht 2010, welchen die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, am 22. November im Berlin im Beisein von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (biede FDP) vorstellte.
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    BUNDESPARTEITAG IN KARLSRUHE
    Frauen Union begrüßt weiblicheres Gesicht der CDU-Führungsspitze (16.11.2010)
    zwd Karlsruhe (tag). Die Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU (FU), Maria Böhmer, begrüßt, dass das Führungsteam ihrer Partei weiblicher geworden ist. Insgesamt fünf Frauen gehören nun, nach den Wahlen auf dem CDU-Bundesparteitag vom 14. bis 16. November in Karlsruhe, der Führungsspitze an. Neben der Parteivorsitzenden Angela Merkel zählen dazu Ursula von der Leyen, Annette Schavan, Annegret Kramp-Karrenbauer und Julia Klöckner.
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    GEN-TESTS
    Präimplantationsdiagnostik spaltet Parteien und Kirchen (16.11.2010)
    zwd Berlin (jvo). Die Präimplantationsdiagnostik (PID) sorgt innerhalb der Union und zwischen den Bundestagsfraktionen für Kontroversen. Auf dem CDU-Parteitag sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ein Verbot aus. Die SPD will vor einer entgültigen Entscheidung die Stellungnahme des Ethikrates im Juni 2011 abwarten.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Opposition
    Kritik an Schröders „Kürzungsorgie“
    zwd Berlin. Einmütig haben die Oppositionsfraktionen im Bundestag die „Kürzungsorgie“ von Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) kritisiert. Die Streichungen beim Elterngeld und bei den Partnermonaten gingen zu Lasten der Frauen.
  •  ausführlich in FGP 284

    „Frauenministerin“ Kristina Schröder
    Feminismus-Schelte als Ablenkungsmanöver
    (zwd). Dankbar haben Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen die Feminismus-Schelte von Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) aufgegriffen. Für die Ministerin waren die Schlagzeilen ein Segen: Eine schlechte Presse ist besser als gar keine. Und sie lenkten vom „Totalausfall“ der Ministerin in der Frauen- und Gleichstellungspolitik ab. Wie EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer die Chance zum Duell mit Schröder nutzte, wird freilich auch nicht unkritisch gesehen, wie Karin Junker in einem Gastbeitrag für den zwd notiert.
  •  ausführlich in FGP 284

    Bundestagsdebatte zu Zwangsehen
    Bei der Strafverfolgung der Täter im Dunkeln getappt?
    zwd Berlin. Zwiespältig fällt das Urteil der Bundestagsabgeordneten zum Kabinettsbeschluss der Regierung gegen Zwangsehen aus: Während die geplante Verlängerung des Rückkehrrechtes von betroffenen Frauen im Rahmen einer parlamentarischen Debatte allgemein begrüßt wurde, monierten kritische Stimmen das Fehlen einer wirksamen Strafverfolgung. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) musste sich auch den Vorwurf der „Umetikettierung“ gefallen lassen. Denn der vorgesehe eigene Straftatbestand für Zwangsverheiratungen ist an Strafen gekoppelt, welche sich nicht von derzeitigen Bestimmungen bei schwerer Nötigung unterscheiden.
  •  ausführlich in FGP 284

    Gesetzliche Krankenversicherung
    Frauen sind die Verliererinnen der Gesundheitsreform
    zwd Berlin. Mit einkommensunabhängigen Zusatzbeiträgen sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen finanzieren. Der Deutsche Juristinnenbund (djb) sieht die Frauen als Verliererinnen dieser schwarz-gelben Reform. Weibliche Beschäftigte hätten meist niedrigere Einkommen, die Belastung sei folglich höher. Der djb geht davon aus, dass bereits in den kommenden Jahren viele Frauen an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Auch die zwd-Umfrage „Krankenversicherungen im Gender Check“ zeigt, dass besonders weibliche Versicherte auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind.
  •  ausführlich in FGP 284

    zwd-Analyse „Krankenversicherung im Gender Check“
    Sozialausgleich und Familienleistungen zumeist von weiblichen Versicherten genutzt
    zwd Berlin. Das Zuverdienerinnen-Modell hat in Deutschland noch immer Konjunktur und im Schnitt verdienen weibliche Beschäftige rund ein Viertel weniger als männliche. Frauen sind deshalb besonders auf das solidarische System der gesetzlichen Krankenkassen angewiesen. Eine private Krankenversicherung können sich die wenigsten von ihnen leisten. Das zeigt die zwd-Analyse „Krankenversicherungen im Gender Check“.
  •  ausführlich in FGP 284

    zwd-Bücherschwerpunkt
    BücherFrauen – ein Netzwerk wird 20
    (zwd). Anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums haben die BücherFrauen eine Studie mit dem Titel „MehrWert“ herausgegeben. Darin machen die Netzwerkerinnen auf Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern in der Buchbranche aufmerksam.
  •  ausführlich in FGP 284

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    03.12.2010
    "FrauenMachtKarriere 2010"
    Frankfurt
     mehr Infos...

    03.12.2010
    Seminar für landwirtschaftliche Unternehmerinnen
    Berlin
     mehr Infos...

    07.12.2010
    Körper, Lust und Liebe – interkulturelle sexuelle Bildung mit Mädchen
    Wuppertal
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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