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Ausgabe vom  02.09.2005
Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • BUNDESTAGSWAHL: Wettig-Danielmeier: Frauen können von Merkel keine gleichen Rechte erwarten
  • BUNDESTAGSWAHL: Union schickt nur wenige Direktkandidatinnen ins Rennen
  • 60 JAHRE NACH KRIEGSENDE: medica mondiale startet Aktionsmonat gegen Kriegsvergewaltigung
  • SPD-WAHLPARTEITAG: „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“
  • BUNDESWEHR: Wehrpflicht für Frauen stößt auf Kritik
  • BUNDESTAGSWAHL: Parteiübergreifender Konsens zum Elterngeld
  • GEWERKSCHAFTEN: Engelen-Kefer: Frauenpolitik darf kein Anhängsel der Familienpolitik sein
  • IRAK: Wieczorek-Zeul: Gleichberechtigung der Frauen für den Fortschritt
  • MECKLENBURG-VORPOMMERN: Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen bleibt politischer Schwerpunkt
  • NRW: Ausbildungsdefizit bei türkischstämmigen Frauen
  • ANTI-BABY-PILLE: Vor 45 Jahren kam die erste Pille auf den Markt
  • BUNDESTAGSWAHL: Keine ausgewiesene Frauenpolitikerin in Merkels Kompetenzteam
  • 7. FAMILIENBERICHT: „Noch immer wird die Alleinverdiener-Ehe gefördert“
  • BUNDESTAGSWAHL/ WAHLPRÜFSTEINE: FDP will Frauen nur von Frauen pflegen lassen
    2. In der zwd-Printausgabe
  • Bundestagswahl: Richtungsentscheidung auch für Frauen
  • Ehegattensplitting: Weg von der Einverdienst-Ehe
  • FrauenGesundheit & Politik: Pille erhöht Brustkrebsrisiko
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    BUNDESTAGSWAHL
    Wettig-Danielmeier: Frauen können von Merkel keine gleichen Rechte erwarten (02.09.2005)
    zwd Berlin (sop) – Die Bundesschatzmeisterin der SPD, Inge Wettig-Danielmeier, ist mit der Vergangenheit der Unions-Kanzlerkandidatin, Angela Merkel (CDU), als Bundesfrauenministerin (1991–1994) hart ins Gericht gegangen. Wie die SPD-Politikerin am 2. September in Berlin erklärte, hätte Merkel in ihrer Amtszeit keine frauenpolitischen Erfolge verbuchen können. Im Gegenteil habe sie damals zahlreiche Initiativen zur Gleichstellung von Männern und Frauen blockiert.
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    BUNDESTAGSWAHL
    Union schickt nur wenige Direktkandidatinnen ins Rennen (02.09.2005)
    zwd Berlin (dia) – Beide großen Parteien erreichen ihre Frauenquoten bei den Direktkandidatinnen für die Bundestagswahl nicht. Mit knapp 18 Prozent ist die Union weit entfernt von ihrem 30-Prozent-Quorum. Die SPD kommt auf knapp 35 Prozent, bei einer parteiinternen Frauenquote von 40 Prozent.
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    60 JAHRE NACH KRIEGSENDE
    medica mondiale startet Aktionsmonat gegen Kriegsvergewaltigung (01.09.2005)
    zwd Köln (TICKER/dia) - 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert die Frauenrechtsorganisation medica mondiale an Kriegsvergewaltigungen und die Folgen für Frauen. Im Rahmen der Kampagne „Zeit zu sprechen“ ruft die Frauenorganisation zum Mitmachen bei der vierwöchigen „Aktion Kriegsbeute“ auf, die am 1. September in Marburg gestartet wurde.
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    SPD-WAHLPARTEITAG
    „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ (31.08.2005)
    zwd Berlin (ibe) – Bundesfrauenministerin Renate Schmidt (SPD) wirft der Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel vor, die Rolle der Frauen in Deutschland auf „Küche, Kinder, Kirchhof“ begrenzen zu wollen. Auf dem Wahlparteitag der SozialdemokratInnen am 31. August in Berlin sprach Schmidt von einem frauenpolitischen Nullprogramm der Union.
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    BUNDESWEHR
    Wehrpflicht für Frauen stößt auf Kritik (29.08.2005)
    zwd Bonn (dia) – Der frühere sozialdemokratische Bundeskanzler Helmut Schmidt hat sich für die Ausweitung der Wehrpflicht auf Frauen ausgesprochen. Bei einer Veranstaltung der Bundeswehr am 25. August in Bonn befürwortete Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) Schmidts Wehrpflichtvorschlag. Er wisse aber, dass dies rechtlich nicht durchsetzbar sei, sagte er dazu auf der Bonner Hardthöhe. Mit deutlicher Kritik reagierten die Grünen.
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    BUNDESTAGSWAHL
    Parteiübergreifender Konsens zum Elterngeld (26.08.2005)
    zwd Berlin (dir) – Die frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Katja Husen, bedauert die Entscheidung ihrer Partei gegen die Einführung eines Elterngeldes. Wie die Grünen-Politikerin am 23. August in Berlin auf der Podiumsdiskussion zum Thema „Wir haben die Wahl“ sagte, könnte entgegen der parteiinternen Argumentation das Elterngeld und der Ausbau der Kinderbetreuung durchaus nebeneinander stehen. Die Grünen-Delegierten hatten sich auf ihrem Berliner Parteitag Anfang Juli gegen das einkommensabhängige Elterngeld ausgesprochen, weil das Geld eher für den Ausbau der Kinderbetreuung in Baden-Württemberg und Bayern verwendet werden soll, so Husen gegenüber dem zwd .
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    GEWERKSCHAFTEN
    Engelen-Kefer: Frauenpolitik darf kein Anhängsel der Familienpolitik sein (24.08.2005)
    zwd Berlin (sop) – Aus frauenpolitischer Sicht zeichnet sich beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eine rot-grüne Präferenz ab - auch wenn dieser bewusst keine Empfehlung zur Bundestagswahl am 18. September aussprechen will. Übereinstimmungen zwischen dem Wahlprogramm der SPD und den frauenpolitischen Forderungen des DGB sieht die stellvertretende Vorsitzende des Gewerkschaftsbundes, Ursula Engelen-Kefer, im Elterngeld, in der Reform des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes sowie im rot-grünen Entwurf des Antidiskriminierungsgesetzes. Wenig Zustimmung durch den DGB erfährt hingegen das Unions-Programm: Die Konservativen hätten Frauen zur Gleichstellung im Arbeitsleben wenig zu bieten, sagte die DGB-Vizechefin am 24. August in Berlin.
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    IRAK
    Wieczorek-Zeul: Gleichberechtigung der Frauen für den Fortschritt (24.08.2005)
    zwd Berlin (TICKER/sop) - Die Rechte der Frauen im Irak müssten gesichert werden, forderte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) am 24. August in Berlin. Es erfülle sie mit Sorge, so die SPD-Politikerin weiter, dass im bisherigen Verfassungsentwurf vorgesehen sei, Kompetenzen im Bereich der Familien-Rechtsprechung an föderale beziehungsweise regionale Strukturen zu übertragen. Das berge die Gefahr, einer nicht-einheitlichen Rechtsprechung im ganzen Land, zu Lasten der Frauen.
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    MECKLENBURG-VORPOMMERN
    Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen bleibt politischer Schwerpunkt (23.08.2005)
    zwd Schwerin (TICKER/sop) - Die mecklenburgische Landesregierung hat am 23. August in Schwerin die Fortschreibung des Aktionsplanes zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen beschlossen. Sie setzt damit weiterhin einen politischen Schwerpunkt auf dieses Thema.
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    NRW
    Ausbildungsdefizit bei türkischstämmigen Frauen (19.08.2005)
    zwd Essen (dia) – Türkischstämmige Frauen brauchen vor allem in der Zeit des Übergangs von der Schule in den Beruf Unterstützung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zur Lebenssituation türkischer Frauen in Nordrhein-Westfalen, die das Zentrum für Türkeistudien (ZfT) am 18. August in Essen vorgestellt hat.
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    ANTI-BABY-PILLE
    Vor 45 Jahren kam die erste Pille auf den Markt (18.08.2005)
    zwd Berlin (dia) – Reißenden Absatz fand die erste Anti-Baby-Pille, die am 18. August 1960 unter dem Namen 'Enovid 10' auf den US-amerikanischen Markt kam. Schätzungen zufolge schlucken heute weltweit 60 bis 80 Millionen Frauen die Pille.
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    BUNDESTAGSWAHL
    Keine ausgewiesene Frauenpolitikerin in Merkels Kompetenzteam (17.08.2005)
    zwd Berlin (sop) – Auf entschiedene Kritik von SPD und Grünen ist die Berufung von drei Frauen in das Kompetenzteam der Kanzlerkandidatin der Union, Angela Merkel, gestoßen. Bemängelt wurde, dass wie im Unions-Wahlprogramm auch hier die Frauenpolitik keine Rolle spiele. Die CDU-Parteichefin hatte am 17. August die niedersächsische Familienministerin Ursula von der Leyen, die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan (beide CDU) und die Bundestagsabgeordnete Gerda Hasselfeldt (CSU) als Mitglieder ihres neunköpfigen Kompetenzteams vorgestellt.
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    7. FAMILIENBERICHT
    „Noch immer wird die Alleinverdiener-Ehe gefördert“ (16.08.2005)
    zwd Berlin (dia) – Die Einrichtung einer Familienkasse und das von der Bundesregierung angestrebte Elterngeld als Lohnersatz wird von Familien-ExpertInnen befürwortet. Zentrales Thema des siebten Familienberichts, der am 16. August an Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) übergeben wurde, ist die Balance von Familien- und Arbeitswelt im Lebensverlauf. Schmidt begrüßte das „fast visionäre Konzept“ der WissenschaftlerInnen. Eine 1:1-Umsetzung schloss die Ministerin allerdings aus.
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    BUNDESTAGSWAHL/ WAHLPRÜFSTEINE
    FDP will Frauen nur von Frauen pflegen lassen (15.08.2005)
    zwd Kassel (dia) – Einen Rechtsanspruch auf gleichgeschlechtliche Pflegekräfte fordert die politische Interessenvertretung behinderter Frauen Weibernetz e.V. anlässlich der geplanten Bundestagswahl. Die Parteien äußerten sich zu dieser Forderung in ihren am 8. August veröffentlichten Antworten auf die Wahlprüfsteine des Vereins.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Bundestagswahl
    Richtungsentscheidung auch für Frauen
    zwd Berlin - Regierungsparteien und Opposition haben sich im Zuge der geplanten Neuwahlen programmatisch auch in Sachen Gleichstellungspolitik neu aufgestellt. Ihr Kurs fällt dabei jedoch recht unterschiedlich aus: Während sich das bürgerliche Lager aus Union und FDP vornehmlich dem Vereinbarkeitsthema widmen will, setzen SPD und Bündnisgrüne ihren Akzent vor allem auf die Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit. Der zwd hat die Wahlprogramme der Parteien aus gleichstellungspolitischem Blickwinkel geprüft.
  •  ausführlich in FUP 221

    Ehegattensplitting
    Weg von der Einverdienst-Ehe
    zwd Berlin - Eine Reform des Ehegattensplitting hält auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für längst überfällig. Eine Expertise der Hans-Böckler-Stiftung zur Neuorientierung der Ehebesteuerung, die am 5. August in Berlin vorgestellt worden ist, zeigt einen Weg auf, der Zweiverdienstehen und damit Frauen im Steuerrecht besser stellt.
  •  ausführlich in FUP 221

    FrauenGesundheit & Politik
    Pille erhöht Brustkrebsrisiko
    zwd Berlin - Die Anti-Baby-Pille soll einer Studie der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) zufolge das Risiko einiger Krebsarten erhöhen. Während die Pharmaindustrie bislang immer gerne auf die krebsvorbeugende Wirkung der Pille hingewiesen hat, kommt die Auswertung von 60 Studien zu anderen Ergebnissen.
  •  ausführlich in FUP 221

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    09.09.2005
    Frauenbildung und Gender Mainstreaming - Chancenlose Männer?, Tagung des aktuellen forums nrw
    Oer-Erkenschwick, Salvador Allende-Haus
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    11.09.2005
    Women Claiming the Information Society (WOCTIS)
    Berlin
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    14.09.2005
    Professionalisierung der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen
    Erfurt
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    15.09.2005
    "Ist Hartz Käse?Frauen und die Reform des Arbeitsmarktes"
    Gelnhausen
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    22.09.2005
    "Die Hälfte ist nicht die Hälfte - Benachteiligung der Frau im Familienrecht"
    Trier
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    06.10.2005
    Gender Mainstreaming in der Umsetzung - Was wirklich läuft
    München
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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