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Ausgabe vom  01.02.2011
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • KRITIK AN SCHRÖDERS IDEE EINER FLEXIBLEN QUOTE: „Wettbewerbsfaktor Flexi-Quote wird ein Wunschtraum bleiben“
  • AUSZEICHNUNG: Monika Hauser – Europäerin des Jahres 2011
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 286 (2011) ERSCHIENEN: Vor der Hamburger Bürgerschaftswahl: Gemischte Bilanz zur Arbeitsstelle Vielfalt
  • QUOTEN-DEBATTE: Schröder mit Plan der Selbstverpflichtung per Gesetz zunehmend isoliert
  • TOP-THEMA IM ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK, NR. 286: Was der 1. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung empfiehlt – exklusiv im zwd
  • FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN: EU-Kommissiarin droht Unternehmen mit gesetzlicher Quote ab 2012
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • SachverständigenkommissionErster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung vorgelegt
  • Bürgerschaftswahl in HamburgLandesfrauenrat will mehr Macht, Emanzipation und Gerechtigkeit
  • Thema der 21. GFMKGleiche Chancen im Lebensverlauf
  • PräimplantationsdiagnostikAbgeordnete in drei Lager gespalten
  • NationalversammlungFrauenquote per Gesetz in Frankreich
  • Register 2010Deutschland auf Kurs – in Richtung verbindlicher Quote
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    KRITIK AN SCHRÖDERS IDEE EINER FLEXIBLEN QUOTE
    „Wettbewerbsfaktor Flexi-Quote wird ein Wunschtraum bleiben“ (01.02.2011)
    zwd Nürnberg (tag). Die Initiatorin der Nürnberger Resolution, Martine Herpers, hat die Pläne von Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) für eine flexible Quote als „Wunschtraum“ bezeichnet. Jede und jeder stelle sich vor, dass die Anzahl der Frauen in Führungspositionen tatsächlich von heute auf morgen zum Thema Nummer eins der Unternehmen wird und sie sich gegenseitig mit der Erreichung der Zielquoten zu übertreffen versuchen. Die Wirklichkeit wird Herpers zufolge dagegen eher so aussehen, dass „sich die Rechtsabteilungen die besten Ausreden der jeweils anderen Unternehmen abschauen, warum sie die Quoten auch beim besten Willen nicht erreichen könnten“.
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    AUSZEICHNUNG
    Monika Hauser – Europäerin des Jahres 2011 (01.02.2011)
    zwd Stuttgart/Köln (tag). Die Ärztin und Gründerin der Frauenhilfsorganisation „medica mondiale“, Monika Hauser, ist vom Magazin Reader's Digest zur „Europäerin des Jahres 2011“ gewählt worden. Glückwünsche erhielt Hauser für ihre Auszeichnung unter anderem vom Deutschen Ärztinnenbund (DÄB). „Wir haben großen Respekt für diese bewundernswerte Kollegin, die sich mit ihrer weltweit aktiven Frauenhilfsorganisation medica mondiale seit Jahren für die Rechte von Frauen und für die Überlebenden sexueller Gewalt in Kriegsgebieten einsetzt“, betonte DÄB-Präsidentin Regine Rapp-Engels.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 286 (2011) ERSCHIENEN
    Vor der Hamburger Bürgerschaftswahl: Gemischte Bilanz zur Arbeitsstelle Vielfalt (31.01.2011)
    zwd Berlin (tag). Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 286):
    • zwd-Interview zum Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: „In Deutschland ist eine konsistente Gleichstellungspolitik entlang des Lebensverlaufes nötig“
    • Drei Jahre Schwarz-Grün in Hamburg: Gemischte Bilanz zur Arbeitsstelle Vielfalt
    • Bundestag: Grundsatzstreit über Präimplantationsdiagnostik spaltet das Parlament
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    QUOTEN-DEBATTE
    Schröder mit Plan der Selbstverpflichtung per Gesetz zunehmend isoliert  (31.01.2011)
    zwd Berlin (tag). Der Quotenstreit zwischen den CDU-Ministerinnen Ursula von der Leyen und Kristina Schröder spitzt sich weiter zu. Nachdem Bundesfrauenministerin Schröder am 31. Januar in der ARD ihren Vorschlag bekräftigt hatte, Unternehmen per Gesetz zur Selbstverpflichtung zu zwingen, konterte Bundesarbeitsministerin von der Leyen im NDR, dass sie eine feste und verbindliche Quote für Frauen und Männer von 30 Prozent in Führungsgremien der deutschen Wirtschaft weiterhin für überfällig halte.
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    TOP-THEMA IM ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK, NR. 286
    Was der 1. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung empfiehlt – exklusiv im zwd (31.01.2011)
    zwd Berlin (tag). Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat am 25. Januar die Übergabe des Ersten Gleichstellungsberichtes der Bundesregierung an Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) stattgefunden. Die Vorsitzende der für diesen Bericht zuständigen Sachverständigenkommission, Prof. Dr. Ute Klammer, erläutert im zwd-Interview, warum in Deutschland eine „konsistente Gleichstellungspolitik über den Lebensverlauf“ notwendig ist. Das komplette Interview, welches über den Gleichstellungsbeicht informiert, ist in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (Nr. 286) enthalten.
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    FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN
    EU-Kommissiarin droht Unternehmen mit gesetzlicher Quote ab 2012 (31.01.2011)
    zwd Brüssel (tag). Unternehmen in Europa droht bereits 2012 eine gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten, sofern sie nicht im Laufe dieses Jahres zuverlässige Initiativen entwickeln, die eine zusätzliche Gesetzgebung überflüssig machen. Für diese „Schonfrist“ bis Ende 2011 sprach sich die für Gleichstellungsfragen zuständige EU-Justizkommissarin Viviane Reding am 31. Januar in Brüssel aus.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Sachverständigenkommission
    Erster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung vorgelegt
    zwd Berlin. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat Bundesfrauenministerin Dr. Kristina Schröder (CDU) am 25. Januar den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung von der zuständigen Sachverständigenkommission erhalten. In einem zwd-Exklusivinterview erläutert die Kommissionsvorsitzende Prof. Dr. Ute Klammer, warum in Deutschland eine konsistente Gleichstellungspolitik entlang des Lebensverlaufs notwendig ist.
  •  ausführlich in FGP 286

    Bürgerschaftswahl in Hamburg
    Landesfrauenrat will mehr Macht, Emanzipation und Gerechtigkeit
    zwd Hamburg. Am 20. Februar finden in Hamburg Bürgerschaftswahlen statt. Der Landesfrauenrat bringt seine fünf Forderungen an die politischen Parteien in der Hansestadt auf die Formel „Mehr Emanzipation, mehr Macht, mehr Gerechtigkeit“.
  •  ausführlich in FGP 286

    Thema der 21. GFMK
    Gleiche Chancen im Lebensverlauf
    Schleswig-Holsteins Gleichstellungsminister Emil Schmalfuß hat zum ersten Januar 2011 den Vorsitz der 21. Gleichstellungs- und FrauenministerInnen-Konferenz (GFMK) übernommen. „Gleichstellung im Lebensverlauf“ lautet das Konferenzthema. Schmalfuß zufolge brauchen Frauen und Männer gleiche Chancen und Wahlmöglichkeiten.
  •  ausführlich in FGP 286

    Präimplantationsdiagnostik
    Abgeordnete in drei Lager gespalten
    zwd Berlin. An der Präimplantationsdiagnostik (PID) scheiden sich die Geister. Im Bundestag haben sich drei Positionen herauskristallisiert. Eine Gruppe von Abgeordneten will die PID in Ausnahmefällen regeln, die zweite fordert eine sehr starke Begrenzung und die dritte kämpft für ein völliges Verbot.
  •  ausführlich in FGP 286

    Nationalversammlung
    Frauenquote per Gesetz in Frankreich
    zwd Paris. Frankreich hat die Einführung einer verpflichtenden Quote für Kontrollgremien von Unternehmen beschlossen. Daran solle sich die Bundesregierung ein Beispiel nehmen, empfiehlt die Initiative FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte.
  •  ausführlich in FGP 286

    Register 2010
    Deutschland auf Kurs – in Richtung verbindlicher Quote
    zwd Berlin. Der Rückblick auf das Jahr 2010 zeigt, dass die gesellschaftliche Akzeptanz für einen verbindliche Quotenregelung in den Führungsetagen der größten Unternehmen Deutschlands stark zugenommen hat. Quer durch die Gesellschaft – auch in Regierungskreisen und der Wirtschaft selbst – setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, die Erhöhung des Anteils weiblicher Spitzenkräfte nicht mit freiwilligen Selbstverpflichtungen erreichen zu können.
  •  ausführlich in FGP 286

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    04.02.2011
    Tagung: Die Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland
    Irsee
     mehr Infos...

    04.02.2011
    Sprache und Macht - Rhetorik für Frauen, Teil 2
    Zerbst
     mehr Infos...

    04.02.2011
    Familie - Beruf - Pflege: Vereinbarkeit - Spagat zwischen Wunsch und Wirklichkeit?
    Dortmund
     mehr Infos...

    06.02.2011
    Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung
    International
     mehr Infos...

    08.02.2011
    Jung, modern, muslimisch
    Berlin
     mehr Infos...

    09.02.2011
    Arenen der Männlichkeit
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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