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Ausgabe vom  30.09.2010
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • BUNDESBILDUNGSHAUSHALT: Trotz Steigerungsrate beim Einzelplan 30 – an der Bildung wird nun doch gespart
  • BOLOGNA-REFORM: Fast die Hälfte aller Bachelor-AbsolventInnen unzufrieden
  • ISLAM-UNTERRICHT: Bouffier: „Kinder müssen raus aus den Hinterhof-Moscheen"
  • HOCHSCHULE UND FORSCHUNG: Wissenschaftsrat und GEW wollen Reform der Karrierewege
  • INTERKULTURELLE SCHULENTWICKLUNG: „Ich habe es geschafft, das kannst du auch!“
  • HARTZ IV-NEUBERECHNUNG: Opposition vermutet Trickserei und soziale Kälte
  • SPD-BUNDESPARTEITAG: „Ohne Breitensport gibt es keine Leistungsspitze“
  • AG ALTERNATIVE WIRTSCHAFTSPOLITIK: „Deutschland spart sich dumm – und redet sich schön"
  • FRÜHKINDLICHE BILDUNG: Deutsches Jugendinstitut spricht sich gegen Kindergartenpflicht aus
  • KINDER: „Kein Grund, den Weltkindertag zu feiern“
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau BGP 09/2010
  • Die UN-Konvention und das deutsche SchulsystemKlare Mehrheit für inklusives Lernen
  • Hamburger SchulreformNach dem Reformdebakel
  • InklusionDie behindertenpolitischen SprecherInnen im zwd-Interview
  • Die UN-BehindertenrechtskonventionParadigmenwechsel oder nicht?
  • Kita-AusbauTatsächlicher Bedarf wird oftmals ignoriert
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    BUNDESBILDUNGSHAUSHALT
    Trotz Steigerungsrate beim Einzelplan 30 – an der Bildung wird nun doch gespart  (30.09.2010)
    zwd Berlin (ig). Heftige Auseinandersetzungen zwischen Regierungsmehrheit und Opposition über die Ausgaben für Bildung und Forschung im Rahmen des Bundeshaushaltsentwurfs 2011 und der Mittelfristigen Finanzplanung bis 2014 kennzeichnen die Beratungen im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Im zwd-Gespräch erläutert die Vorsitzende des Bundestagsausschusses, die Dortmunder SPD-Ageordnete Ulla Burchardt, worum es geht. Zwar habe die Regierung ihre Ankündigung, mehr Geld für Bildung und Forschung zur Verfügung zu stellen, im Haushaltsentwurf erfüllt, doch habe sie das Versprechen, die Bildung von Sparmaßnahmen auszunehmen, nicht wirklich eingehalten.
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    BOLOGNA-REFORM
    Fast die Hälfte aller Bachelor-AbsolventInnen unzufrieden (30.09.2010)
    zwd Berlin (mhh). Lediglich 53 Prozent der Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor-Abschluss sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden. Bei AkademikerInnen mit traditionellen Studienabschlüssen seien es immerhin 63 Prozent, berichteten WissenschaftlerInnen des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung Kassel (INCHER) am 30. September in Berlin. Mobilität und Arbeitsmarktchancen der Bachelor-Studierenden sind hingegen deutlich besser als erwartet.
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    ISLAM-UNTERRICHT
    Bouffier: „Kinder müssen raus aus den Hinterhof-Moscheen" (29.09.2010)
    zwd Hamburg/Berlin (ticker/ig). Für die Einführung von Islam-Unterricht in deutscher Sprache durch dafür „speziell ausgebildete Lehrer, die die Scharia nicht über unser Grundgesetz stellen", hat sich der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ausgesprochen. In einem Interview mit der Bild-Zeitung begründete der Regierungschef am Dienstag seine Haltung mit den Worten: „Integration ist keine Einbahnstraße. Kinder aus islamischen Familien müssen raus aus den Hinterhof-Moscheen". Für einen Islam-Unterricht in deutscher Sprache hatte am 23. September auch der Deutsche Juristentag in Berlin plädiert.
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    HOCHSCHULE UND FORSCHUNG
    Wissenschaftsrat und GEW wollen Reform der Karrierewege (29.09.2010)
    zwd Berlin (bod). Der Wissenschaftsrat (WR) hält die deutschen Berufswege in Hochschule und Forschung für nicht wettbewerbsfähig. Das wurde anlässlich einer Konferenz am 29. September in Berlin deutlich, auf der die Spitzen deutscher Wissenschaftsorganisationen mit VertreterInnen von EU und europäischen Nachbarstaaten über die Verantwortung nationaler Akteure und Akteurinnen im europäischen Wissenschaftsraum diskutierten.
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    INTERKULTURELLE SCHULENTWICKLUNG
    „Ich habe es geschafft, das kannst du auch!“ (27.09.2010)
    zwd Berlin (mhh). Lehrkräfte mit Migrationshintergrund sind ein Schlüssel zur interkulturellen Schulentwicklung in Deutschland und dienen für Schülerinnen und Schüler als wichtiges Rollenvorbild. Das zeigt eine empirische Untersuchung zu Bildungsbiografien, professionellem Selbstverständnis und schulischer Integration von Lehrenden mit Zuwanderungsgeschichte, die von Wissenschaftlerinnen der Freien Universität durchgeführt wurde.
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    HARTZ IV-NEUBERECHNUNG
    Opposition vermutet Trickserei und soziale Kälte  (27.09.2010)
    zwd Berlin (bod). Die Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP hat eine Erhöhung der Hartz IV-Regelsätze um lediglich fünf Euro beschlossen. Damit will die Bundesregierung ein Urteil des Verfassungsgerichts umsetzen, das die Intransparenz der Berechnung und die fehlende Berücksichtigung von Bildungsausgaben für Kinder bemängelt hatte. Gewerkschaften, Sozialverbände und Opposition zeigen sich von der Reform enttäuscht, in der sie keinen Weg zur Beseitigung der Kinderarmut erkennen.
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    SPD-BUNDESPARTEITAG
    „Ohne Breitensport gibt es keine Leistungsspitze“ (27.09.2010)
    zwd Berlin (mhh). In seiner Rede auf dem außerordentlichen SPD-Bundesparteitag am 26. September hat der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel angekündigt, Bildung in das Zentrum der sozialdemokratischen Arbeit zu stellen. Um die notwendigen Mehrausgaben in Bildung finanzieren zu können, fordert die SPD in ihrem Leitantrag „Deutschland besser regieren!“ die Rücknahme der Steuersenkungen der schwarz-gelben Bundesregierung, die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent und eine europaweite Finanzmarkttransaktionssteuer. Mehr hier für zwd-AbonnenInnen sowie im nächsten zwd-Magazin BILDUNG. GESELLSCHAFT UND POLITIK.
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    AG ALTERNATIVE WIRTSCHAFTSPOLITIK
    „Deutschland spart sich dumm – und redet sich schön" (22.09.2010)
    zwd Frankfurt/M (Ticker/ig). Deutschland leidet unter einer selbstverschuldeten Krise der öffentlichen Haushalte, die durch das aktuelle 80-Miiliarden-Euro-Kürzungspaket der Bundesregierung noch verschärft wird. Die Sparpolitik gefährdet den Übergang von der Industriegesellschaft zur „Wissensgesellschaft“. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die eine umfassende Reform des Steuersystems mit dem Ziel der Einnahmeverbesserung zugunsten des öffentlichen Sektors für geboten hält. Mehr dazu im Portal www.chancengleichheit.de.
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    FRÜHKINDLICHE BILDUNG
    Deutsches Jugendinstitut spricht sich gegen Kindergartenpflicht aus (22.09.2010)
    zwd München (mhh). Der Anteil der ganztags betreuten drei bis sechsjährigen Kinder liegt in den westdeutschen Bundesländern fast überall unter 40 Prozent, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Jugendinstituts (DJI), die am 22. September in München vorgestellt wurde. Besonders ausgeprägt ist der Mangel an Ganztagsplätzen in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern. Angesichts sehr hoher Betreuungsquoten in den Ballungsgebieten, auch bei Kindern mit Migrationshintergrund, sprach sich der Vorsitzende des DJI, Professor Thomas Rauschenbach, gegen eine Kindergartenpflicht aus.
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    KINDER
    „Kein Grund, den Weltkindertag zu feiern“ (20.09.2010)
    zwd Berlin (mhh). Das von der Bundesregierung vorgelegte Kürzungspaket für den Haushalt 2011 wird Familien, Kinder und Jugendliche – vor allem diejenigen mit geringem Einkommen – erheblich belasten. Darauf machten die Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Marlene Rupprecht, und die familienpolitische Sprecherin der Fraktion, Caren Marks, anlässlich des am 20. September stattfindenden Weltkindertages aufmerksam. Die Regierungsfraktionen hingegen betonen ihre Mehr-Investitionen in die frühkindliche Bildung.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau BGP 09/2010
  • Bundesbildungshaushalt 2011: „Schavans Projekte zerplatzen wie Seifenblasen!“
  • Im zwd-Interview: Ulla Burchardt (SPD): „Die BürgerInnen haben die Nase voll von Absichtserklärungen“
  • UN-Millenniumsziele: Bundesregierung bleibt hinter Zusagen zurück
  •  ausführlich in BGP 09/2010

    Die UN-Konvention und das deutsche Schulsystem
    Klare Mehrheit für inklusives Lernen
    Nahezu zwei Drittel der deutschen Eltern sind für das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern. Laut einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap für die Bertelsmann Stiftung votierten mehr als 60 Prozent der Befragten für die inklusive Schule, unabhängig ihrer parteipolitischen Orientierung.
  •  ausführlich in BGP 08/2010

    Hamburger Schulreform
    Nach dem Reformdebakel
    Sowohl in der Hansestadt als auch im restlichen Bundesgebiet sind nach wie vor Schulstrukturreformen möglich, sagt zwd–Gastkommentator Joachim Lohmann. Die zweigliedrige Oberschul-Lösung sei überparteilich realisierbar und garantiere ebenfalls längeres gemeinsames Lernen, schreibt der ehemalige Vorsitzende der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule.
  •  ausführlich in BGP 08/2010

    Inklusion
    Die behindertenpolitischen SprecherInnen im zwd-Interview
    Im Überblick: Die bildunspolitischen Positionen der Fraktionen im Deutschen Bundestag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und die Zukunft der Förderschulen
  •  ausführlich in BGP 08/2010

    Die UN-Behindertenrechtskonvention
    Paradigmenwechsel oder nicht?
    Jenseits der breiten gesellschaftlichen Unterstützung für die inklusive Schule findet eine harte politische Auseinandersetzung zwischen Regierung und Opposition, Bund und Ländern und den Behindertenverbänden statt. Es geht dabei um Zuständigkeiten sowie um Kosten und Zeitpunkt der einzelnen Maßnahmen. Zur Debatte steht, ob Eltern in Zukunft wählen können, ob ihre behinderten Kinder eine Förderschule besuchen oder am inklusiven Unterricht teilnehmen.
  •  ausführlich in BGP 08/2010

    Kita-Ausbau
    Tatsächlicher Bedarf wird oftmals ignoriert
    Die Bundesregierung gibt in ihrem Zwischenbericht Auskunft über den Stand des Betreuungsplatzausbaus.
  •  ausführlich in BGP 08/2010


  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    06.10.2010
    Frankfurter Buchmesse
    Frankfurt am Main
     mehr Infos...

    10.10.2010
    Ethischer Zweifel im Umgang mit dem Lebensbeginn und dem Lebensende
    Bad Herrenalb
     mehr Infos...

    14.10.2010
    Kultusministerkonferenz
    Berlin
     mehr Infos...

    25.10.2010
    GWK-Sitzung
    Berlin
     mehr Infos...

    25.10.2010
    Wenn der Anfang gelingen soll
    Rehburg-Loccum
     mehr Infos...

    27.10.2010
    WORLDDIDAC Basel
    Basel
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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