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Ausgabe vom  30.09.2005
Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • BILDUNGSBAROMETER: Umfrage-Mehrheit für größere Rolle des Bundes in der Bildung
  • LEHRSTELLENSITUATION: IG Metall: Bundesagentur für Arbeit trickst bei Veröffentlichung der Ausbildungsbilanz
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN: Eckpunkte für ein neues Schulgesetz
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Sommer will neues pädagogisches Konzept für Ganztagshauptschule
  • BREMEN: Senat bringt Gesetz zur Einführung von Studienkonten ein
  • ERWACHSENENBILDUNG: EU-Kommission will europaweite Zusammenarbeit verbessern
  • GESAMTSCHULE: GGG: Mehr als 20.000 Plätze fehlen
  • HOCHSCHULEN: Mehr als ein Drittel der Studiengänge auf Bachelor und Master umgestellt
  • zwd-TICKER: Kurz notiert: STATISTIK-NEWS
  • BUNDESTAGSWAHL: Bildungsverbände mahnen Kooperation von Bund und Ländern an
  • BUNDESTAGSWAHL: BildungspolitikerInnen ziehen wieder ins Parlament ein
  • MILLENNIUMSGIPFEL / VEREINTE NATIONEN: 115 Millionen Kinder bleiben ohne elementare Schulbildung
    2. In der zwd-Printausgabe
  • NEUE BUNDESREGIERUNG: „Bulmahn soll im Amt bleiben“
  • EUROPA: Siebtes Forschungsrahmenprogramm konkretisiert
  • OECD-BERICHT: Zu wenig AbiturientInnen in Deutschland
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    BILDUNGSBAROMETER
    Umfrage-Mehrheit für größere Rolle des Bundes in der Bildung (30.09.2005)
    zwd Landau (B&P)– Die Bevölkerung wünscht in ihrer großen Mehrheit eine noch aktivere Rolle des Bundes in der Bildungspolitik. Das ergab eine am 29. September veröffentlichte Repräsentativumfrage der Forschungsgruppe Bildungsbarometer des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau. Maßgebliche sozialdemokratische Bildungspolitiker sehen sich durch diese Befragung bestätigt: Bei den Verhandlungen über die Neubildung der Bundesregierung soll die SPD die Zuständigkeit für das Bildungsressort für sich reklamieren.
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    LEHRSTELLENSITUATION
    IG Metall: Bundesagentur für Arbeit trickst bei Veröffentlichung der Ausbildungsbilanz (30.09.2005)
    zwd Frankfurt/Main (TICKER) - Die IG Metall hat der Bundesagentur für Arbeit vorgeworfen, durch eine spätere Veröffentlichung der Ausbildungszahlen die Jahresbilanz verschleiern zu wollen. "Überraschend für alle Experten wurde die Bilanz-Pressekonferenz kurzfristig von der Bundesagentur für Arbeit kommentarlos abgesagt", sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner am Donnerstag in Frankfurt. Statt dessen sollen die Zahlen erst Mitte Oktober veröffentlicht werden.
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    SCHLESWIG-HOLSTEIN
    Eckpunkte für ein neues Schulgesetz (29.09.2005)
    zwd Kiel (ibe) – In zwei Jahren soll in Schleswig-Holstein ein neues Schulgesetz in Kraft treten. Anfang 2006 will das Kabinett Details beraten. Hierzu legte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) in Kiel erste Eckpunkte vor. Darin ist die zwischen den Parteien der Großen Koalition einst umstrittene Einrichtung von Gemeinschaftsschulen vorgesehen.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Sommer will neues pädagogisches Konzept für Ganztagshauptschule (29.09.2005)
    zwd Düsseldorf (awi) - Die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer (CDU) hat eine Qualitätsoffensive für Hauptschulen angekündigt. An diesen sollen bis 2012 etwa 50.000 Ganztagsplätze geschaffen werden. Die rot-grüne Opposition im Düsseldorfer Landtag begrüßte die Pläne der Ministerin zum Ausbau der Ganztagsbetreuung, kritisierte aber, dass diese sich ausschließlich auf Hauptschulen bezögen.
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    BREMEN
    Senat bringt Gesetz zur Einführung von Studienkonten ein (27.09.2005)
    zwd Bremen (ibe) – Studierende mit Wohnsitz in Bremen sollen ein Studienguthaben von 14 Semestern erhalten. Überschreiten sie diesen Zeitraum sollen sie nach Plänen des Senats 500 Euro für jedes weitere Semester zahlen. Studierende ohne Erstwohnsitz in der Hansestadt könnten schon ab dem dritten Semester zur Kasse gebeten werden.
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    ERWACHSENENBILDUNG
    EU-Kommission will europaweite Zusammenarbeit verbessern (26.09.2005)
    zwd Brüssel (TICKER/awi) - Mehr als 30 Millionen Euro will die Europäische Kommission für die Erwachsenenbildung bereitstellen. Vor allem benachteiligte Bevölkerungsgruppen sollen nach dem Willen des Brüsseler Organs von dem Programm profitieren.
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    GESAMTSCHULE
    GGG: Mehr als 20.000 Plätze fehlen (23.09.2005)
    zwd Berlin/Aurich (awi) - Die Entwicklung der Gesamtschulen in Deutschland verläuft nach Auffassung der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule (GGG) weiterhin unter politisch schwierigen Bedingungen. Insgesamt seien mehr als 20.000 Kinder für das Schuljahr 2005/06 abgelehnt worden, weil die Kapazitäten der Gesamtschulen nicht ausreichten.
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    HOCHSCHULEN
    Mehr als ein Drittel der Studiengänge auf Bachelor und Master umgestellt (22.09.2005)
    zwd Bonn (TICKER/ibe) – Die Studienreform an den Universitäten und Fachhochschulen hat deutlich an Breite gewonnen: Die Zahl der Bachelor- und Master-Studiengänge steigt im bevorstehenden Wintersemester um 29 Prozent gegenüber dem Sommersemester auf 3.797. Damit führen 34 Prozent aller Studiengänge an den deutschen Hochschulen zu den entsprechenden Abschlüssen.
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    zwd-TICKER
    Kurz notiert: STATISTIK-NEWS (21.09.2005)
    Die zwd-Redaktion liefert Ihnen ausgewählte Statistik-Informationen zu bildungspolitisch relevanten Themen in Form einer Kurzübersicht.
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    BUNDESTAGSWAHL
    Bildungsverbände mahnen Kooperation von Bund und Ländern an (19.09.2005)
    zwd Berlin (awi) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht im Votum der WählerInnen bei der Bundestagswahl die Forderung nach einer grundlegenden Bildungsreform. Auch weiterhin müsse die gleichberechtigte Kooperation von Bund und Ländern in der Bildung gesichert sein. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) verlangte, die Investitionen in das Bildungssystem zu erhöhen und Hürden zu beseitigen.
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    BUNDESTAGSWAHL
    BildungspolitikerInnen ziehen wieder ins Parlament ein (19.09.2005)
    zwd Berlin (awi) - Die bisher bekannten Gesichter der Bildungspolitik sind im neu gewählten Bundestag wieder vertreten. Einen klaren Sieg in ihrem Wahlkreis hat Bundesbildungministerin Edelgard Bulmahn (SPD) errungen. Neu auf der parlamentarischen Bundesebene erscheint ihre Herausfordererin aus dem Unions-Kompetenzteam, Annette Schavan (CDU). Diese wurde ebenfalls mit der großen Mehrheit der Erststimmen gewählt.
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    MILLENNIUMSGIPFEL / VEREINTE NATIONEN
    115 Millionen Kinder bleiben ohne elementare Schulbildung (16.09.2005)
    zwd New York/Berlin (ibe) – Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs aus 191 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (VN) ist am 16. September in New York zu Ende gegangen. Zurück bleibt Ernüchterung – auch über die schleppende Umsetzung der vor fünf Jahren vereinbarten Millenniumsziele. Bis 2015 sollen danach alle Kinder dieser Welt eine gute und kostenlose Grundschulbildung bekommen. Mosambik und Pakistan sind davon weit entfernt.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    NEUE BUNDESREGIERUNG
    „Bulmahn soll im Amt bleiben“
    zwd Berlin. Auch nach der Bildung einer großen Koalition aus Union und Sozialdemokratie wollen maßgebliche SPD-Kreise Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn im Amt halten. Die SPD-Politikerin, heißt es, stehe für das weitere Engagement des Bundes in der Bildungspolitik, namentlich für das Ganztagsschulprogramm, das bis 2008 weitergeführt werden soll. Von der wird dagegen die frühere baden-württembergische Kultusministerin und enge Vertraute von CDU-Chefin Angela Merkel, Annette Schavan, für das „Forschungsministerium“ reklamiert. Damit ist nicht ausgeschlossen, dass am Ende der Koalitionsverhandlungen die künftige Regierung einen neuen Zuschnitt erhält: Schavan für Forschung und Technologie, Bulmahn für Bildung, Wissenschaft, Jugend, Familie und Frauen.
  •  ausführlich in BWK 15/2005

    EUROPA
    Siebtes Forschungsrahmenprogramm konkretisiert
    zwd Brüssel. Die Europäische Kommission will zwischen 2007 und 2013 insgesamt 70 Milliarden Euro für Forschung und technologische Entwicklung bereitstellen. Der Löwenanteil ist für Kooperationsprojekte zwischen Universitäten, Industrie und Forschungszentren vorgesehen. Außerdem will die Kommission einen Europäischen Forschungsrat schaffen, der die Grundlagenforschung in den Mitgliedstaaten voranbringen soll. Umstritten ist hierbei die ethische Ausgestaltung des Programms besonders mit Blick auf die Stammzellforschung.
  •  ausführlich in BWK 15/2005

    OECD-BERICHT
    Zu wenig AbiturientInnen in Deutschland
    zwd Berlin. Der Bildungsbericht 2005 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) konstatiert für Deutschland erhebliche Fortschritte vor allem bei der Hochschulbildung. Weitere Verbesserungen seien jedoch vor allem durch die geringe Anzahl an AbiturientInnen gefährdet. Eine gute Schulbildung bleibt Bedingung für die weitere Teilhabe an Bildung.
  •  ausführlich in BWK 15/2005

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    04.10.2005
    2. Forum für Nachhaltigkeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
    Berlin
     mehr Infos...

    06.10.2005
    Informationstag zum 7. Forschungsrahmenprogramm
    Stuttgart
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    13.10.2005
    2. Jahrestagung “Jugendsozialarbeit an Schulen“
    Dillingen
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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