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Ausgabe vom  30.03.2005  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Föderalismusreform: Aufnahme neuer Verhandlungen steht bevor   
  • Brandenburg: Knapp 60 Prozent drängen zum Abitur   
  • Neuer Ausbildungsberuf: IG Metall sieht Zukunftschancen für neuen Ausbildungsberuf   
  • Jugendpolitik: Regierung bemängelt Fragepraxis der Opposition als unvollständig   
  • Frühkindliche Bildung: „Auch die politischen Rahmenbedingungen müssen stimmen“   
  • EU-Dienstleistungsrichtlinie: Dienstleistungsrichtlinie wird umfassend überarbeitet   
  • Ganztagsschulen: Service-Agentur für neue Lernkulturen   
  • Europäische Rechtssprechung / Studienfinanzierung: Französischer Student darf britische Unterhaltsbeihilfe beziehen   
  • Baden-Württemberg: Schavan kündigt Studiengebühren ab Wintersemester 2007 an   
  • Baden-Württemberg: Islamischer Religionsunterricht ab 2006
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Studiengebühren: Fürs Erste 500 Euro   
  • Islam-Unterricht: Bundesverwaltungsgericht ebnet muslimischen Verbänden den Weg   
  • Blickpunkt: Pokern um die Bildungsmacht
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Föderalismusreform
    Aufnahme neuer Verhandlungen steht bevor (29.03.2005)
    zwd Berlin / München (ja) – In die Diskussionen um die Föderalismusreform ist neue Bewegung gekommen. Wie die bayerische Staatskanzlei dem zweiwochendienst bestätigte, will Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) kurzfristig Gespräche dazu mit Bundeskanzler Gerhard Schröder sowie den Parteivorsitzenden von SPD und CDU führen. Der CSU-Chef und Ko-Vorsitzende der gescheiterten Föderalismus-Kommission hatte zuletzt Entgegenkommen für den Bereich Hochschulpolitik signalisiert. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, bezweifelt hingegen, dass sich Stoiber die notwendige Unterstützung der anderen Unions-Ministerpräsidenten sichern kann.
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    Brandenburg
    Knapp 60 Prozent drängen zum Abitur (26.03.2005)
    zwd Potsdam (B&P) - 59,4 Prozent aller Anmeldungen für weiterführende Schulen in Brandenburg zum Schuljahr 2005/2006 zielen auf den Abschluss des Abiturs. Die neuen Oberschulen, die in Brandenburg vom kommenden Schuljahr an Realschulen und Gesamtschulen ohne gymnasiale Oberstufe ersetzen sollen, erreichten mit knapp über 40 Prozent nur Platz zwei.
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    Neuer Ausbildungsberuf
    IG Metall sieht Zukunftschancen für neuen Ausbildungsberuf (26.03.2005)
    zwd Frankfurt/Main (TICKER) - Gute Zukunftschancen sieht die Industriegewerkschaft Metall für den den neuen Ausbildungsberuf Technische/r Produktdesigner/in, den es ab 1. August diesen Jahres geben wird. Zukünftig werden die Aufgaben in der Konstruktion in dem neuen Beruf gebündelt. Zudem unterstützt der Technische/r Produktdesigner/in die im Entwicklungsbereich von Industriebetrieben tätigen Ingenieure und Konstrukteure.
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    Jugendpolitik
    Regierung bemängelt Fragepraxis der Opposition als unvollständig (26.03.2005)
    zwd Berlin (TICKER) - In ungewöhnlicher Form hat die Bundesregierung die CDU/CSU-Opposition wegen unzulänglicher Fragestellungen in ihrer Großen Anfrage zur Jugendpolitik im Bundestag kritisiert. In ihrer Antwort hielt die Regierung der größten parlamentarischen Oppositionsfraktion vor, sie habe in ihrer Großen Anfrage zentrale Themen ausgelassen.
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    Frühkindliche Bildung
    „Auch die politischen Rahmenbedingungen müssen stimmen“ (24.03.2005)
    zwd Berlin (awi) – Für die frühkindliche Erziehung sind Bildungspläne zwar wichtig, allerdings müssen auch Rahmenbedingungen und die Ausbildung der ErzieherInnen auf sie abgestimmt sein. Dies war das Fazit der zweitägigen Konferenz „Pädagogische Qualität in Kindertageseinrichtungen sichern – Internationale Ansätze und Perspektiven“, die am 22. und 23. März in Berlin stattfand.
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    EU-Dienstleistungsrichtlinie
    Dienstleistungsrichtlinie wird umfassend überarbeitet (23.03.2005)
    Brüssel (ja) - Der umstrittene Entwurf für eine Dienstleistungsrichtlinie der EU soll auf Druck von Deutschland und Frankreich sowie der SozialdemokratInnen im EU-Parlament grundlegend überarbeitet werden. Der bisherige Entwurf für mehr Wettbewerb im Dienstleistungsmarkt entspreche nicht den europäischen Sozialstandards, sagte der amtierende EU-Ratspräsident, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker am 23. März in Brüssel. Auch in den Bildungsbereich hätte der Entwurf eingegriffen.
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    Ganztagsschulen
    Service-Agentur für neue Lernkulturen (22.03.2005)
    zwd-TICKER/BMBF.Berlin - Für Fragen rund um das Thema Ganztagsschule bekommen Schulen, Eltern und Jugendeinrichtungen jetzt eine neue Anlaufstelle. Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), hat am 18. März in Berlin gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die erste Serviceagentur "Ganztägig lernen" eröffnet.
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    Europäische Rechtssprechung / Studienfinanzierung
    Französischer Student darf britische Unterhaltsbeihilfe beziehen (21.03.2005)
    zwd Luxemburg (awi) – In Großbritannien hat sich ein französischer Student in das britische System zur Unterhaltsbeihilfe während des Studiums eingeklagt. Zunächst ist ihm diese mit dem Verweis darauf verweigert worden, dass er nicht den Status einer auf Dauer ansässigen Person habe. Der Student, der zum Zeitpunkt seines Studienantritts im Jahr 2001 bereits drei Jahre in Großbritannien gelebt und dort die weiterführende Schule absolviert hatte, berief sich darauf, dass das Erfordernis, auf Dauer ansässig zu sein, eine nach dem EG-Vertrag verbotene Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit darstelle.
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    Baden-Württemberg
    Schavan kündigt Studiengebühren ab Wintersemester 2007 an (19.03.2005)
    zwd-TICKER.Stuttgart - Baden-Württemberg wird spätestens zum Wintersemester 2007/2008 allgemeine Studiengebühren einführen. Dies kündigte Kultusministerin Annette Schavan am Freitag in Stuttgart bei der Vorlage eines Eckpunktepapiers der unionsgeführten Länder an.
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    Baden-Württemberg
    Islamischer Religionsunterricht ab 2006 (18.03.2005)
    zwd Stuttgart (awi) – In Baden-Württemberg soll ab Herbst 2006 bekenntnisgebundener islamischer Religionsunterricht in deutscher Sprache erteilt werden. Dies kündigten Ministerpräsident Erwin Teufel und Kultusministerin Annette Schavan (beide CDU) am 15. März nach einer Ministerratssitzung in Stuttgart an. Nach dem Willen der Stuttgarter Landesregierung sollen die Lehrkräfte muslimischen Glaubens sein. Ihre Qualifizierung werde von den Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe und Ludwigsburg übernommen.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Studiengebühren
    Fürs Erste 500 Euro
    zwd Kiel - Die Debatten um Konsequenzen aus dem Bundesverfassungsgerichtsurteil, das die Einführung von Gebühren für das Erststudium ermöglicht, haben erste Ergebnisse hervorgebracht: Die unionsgeführten Länder haben sich am 18. März in Stuttgart auf Eckpunkte für das Bezahlstudium geeinigt. Dass ein solches System sozialverträglich gestaltet werden kann, glaubt weder das Deutsche Studentenwerk noch die SPD. Gebühren könnten nicht die Lehre verbessern und seien familien- und frauenfeindlich, betont die AG-Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion in einem Argumentationspapier, das der zwd in seiner Ausgabe im Wortlaut dokumentiert.
  •  ausführlich in BWK 03-04/2005

    Islam-Unterricht
    Bundesverwaltungsgericht ebnet muslimischen Verbänden den Weg
    zwd Leipzig / Düsseldorf - Muslimische Dachverbände können gemeinsam mit lokalen, religiösen Vereinen als Religionsgemeinschaft anerkannt werden. So lautet das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von Ende Februar, mit dem die Entscheidung einer unteren Instanz über zwei Anträge des muslimischen Dachverbandes in NRW aufgehoben wurde. In der Folge müssen nun die dortigen Verwaltungsgerichte individuell prüfen, ob die geforderten Kriterien für eine Anerkennung erfüllt sind. Trifft dies zu, muss künftig muslimischen Organisationen, ebenso wie den christlichen Konfessionen, die Möglichkeit eröffnet werden, Religionsunterricht in den Schulen anzubieten.
  •  ausführlich in BWK 03-04/2005

    Blickpunkt
    Pokern um die Bildungsmacht
    zwd (lg) - Es hätte so schön sein können: Mit ihrem Koalitionspapier wollten SPD, Grüne und Südschleswigscher Wählerverband (SSW) ein Zeichen für die Zukunft der Schule im nördlichsten Bundesland setzen. Nun wird es anders kommen…
  •  ausführlich in BWK 03-04/2005

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  •  3. Termine
    06.04.2005
    Studium und Beruf im Wandel
    Oldenburg
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    08.04.2005
    Sind deutsche Hochschulen fit für das digitale Zeitalter?
    Aachen
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    14.04.2005
    Konferenz der Regierungschefs der Länder

    Berlin
     mehr Infos...

    23.04.2005
    GEW-Gewerkschaftstag
    Erfurt
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    28.04.2005
    SPK Bildung, Wissenschaft, Forschung
    Düsseldorf
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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