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Ausgabe vom  27.01.2011
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • NATIONALER BILDUNGSBERICHT: Bundestagsmehrheit würde Ländern mehr Geld für Bildung geben
  • NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 01-2011 ERSCHIENEN: Hamburger Bekenntnisse zum Schulfrieden
  • HOCHSCHULPAKT: „Schavans Erfolgsmeldungen sind Etikettenschwindel“
  • BRANDENBURG – RÜCKTRITT VON BILDUNGSMINISTER RUPPRECHT: „Viele Baustellen sind offen geblieben"
  • HOCHSCHULE: Universitäten fehlen 16.000 Professuren
  • CDU DEUTSCHLANDS: Gesprächskreis rückt kulturelle Bildung in den Mittelpunkt
  • BAYERN: SPD wirbt für Gemeinschaftsschule
  • RHEINLAND-PFALZ: Leitfaden zur Integration muslimischer SchülerInnen erhitzt Gemüter
  • GESELLSCHAFT: „Null Toleranz für Rassismus und Diskriminierung im Sport“
  • BADEN-WÜRTTEMBERG: „Grundschulempfehlung nimmt Kindern die Freude am Lernen"
  • DEUTSCHER KULTURRAT: Dossier über Islam soll Debatte versachlichen helfen
  • GEWERKSCHAFTEN: DGB-Chef Sommer prangert Prekarisierung der Berufsbildung an
  • BERUFLICHE BILDUNG: Dringender Reformbedarf beim Übergang zwischen Schule und Ausbildung
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: CDU macht ersten Schritt in Richtung Schulfrieden
  • BERLIN: Senat lehnt Volksbegehren Grundschule aufgrund finanzieller Bedenken ab
  • SCHULE/HOCHSCHULE: VBE gegen Kleinstaaterei bei der Ausbildung von Lehrkräften
  • FORTSCHRITTSPROGRAMM: SPD will Kooperationsverbot über „Bildungs-Topf“ umgehen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Hamburg vor der BürgerschaftswahlVerlorenes Vertrauen zurück gewinnen
  • Interview mit Familienforscher Professor Hans Bertram„Eine Kindergrundsicherung wäre die beste Lösung, um Armut zu verhindern“
  • Geschlechtersensible ErziehungDen Blick für genderbezogene Zusammenhänge schärfen
  • Qualität in der FrühpädagogikGroßer Verbesserungsbedarf in der ErzieherInnen-Ausbildung
  • Verhandlungen im Vermittlungsausschuss„Bildungspaket ein Bonbon für den privaten Nachhilfemarkt“
  • Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“BIP ist durch ökologische, soziale und kulturelle Kriterien zu ergänzen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    NATIONALER BILDUNGSBERICHT
    Bundestagsmehrheit würde Ländern mehr Geld für Bildung geben  (27.01.2011)
    zwd Berlin (ig/mhh/bod). Regierung und Opposition haben die heutige Aussprache zum Nationalen Bildungsbericht im Bundestag dazu genutzt, ihre Positionen für die bevorstehenden Landtagswahlkämpfe abzustecken. Der Thüringer Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) hielt Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) vor, in ihrer Amtszeit lediglich mit Sonderprogrammen – wie Bildungsgutscheinen oder lokalen Bildungsbündnissen – Randprobleme gestreift zu haben. Die Ministerin hatte zuvor mit Blockadevorwürfen an die Adresse der SPD die Debatte eröffnet. Ausführlicher Bericht hier für unsere AbonnentInnen sowie im nächsten zwd-Magazin BILDUNG. GESELLSCHAFT UND POLITIK.
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    NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 01-2011 ERSCHIENEN
    Hamburger Bekenntnisse zum Schulfrieden (26.01.2011)
    zwd Berlin. Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Bildung.Gesellschaft und Politik 1-2011:
    • Bürgerschaftswahl in Hamburg: Verlorenes Vertrauen zurück gewinnen
    • Interview mit Familienforscher Hans Bertram: „Eine Kindergrundsicherung wäre die beste Lösung, um Armut zu verhindern“
    • Gendersensible Erziehung: Den Blick für geschlechtsbezogene Zusammenhänge schärfen
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    HOCHSCHULPAKT
    „Schavans Erfolgsmeldungen sind Etikettenschwindel“ (25.01.2011)
    zwd Berlin (bod). Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat eine positive Zwischenbilanz des Hochschulpaktes gezogen und den bisherigen Ausbau der Studienplätze als „vollen Erfolg“ bezeichnet. Bund und Länder hatten vereinbart, zwischen 2006 und 2010 rund 90.000 zusätzliche Studienplätze zu schaffen. Jetzt seien es doppelt so viele Plätze geworden, freute sich die Ministerin am 25. Januar in Berlin. Dazu kämen in den nächsten fünf Jahren weitere 275.000 Plätze. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wollte nicht in den Jubel mit einstimmen. Sie fürchtet, dass der Hochschulpakt unterfinanziert ist und das Geld schon vor 2015 ausgehen könnte.
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    BRANDENBURG – RÜCKTRITT VON BILDUNGSMINISTER RUPPRECHT
    „Viele Baustellen sind offen geblieben" (25.01.2011)
    zwd Potsdam (mhh). Nach der Affäre um die private Nutzung seines Dienstwagens ist Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) am 27. Januar zurückgetreten. Seine Nachfolge ist mit Wissenschaftsministerin Martina Münch bereits geklärt. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Günther Fuchs, erwartet von Rupprechts Nachfolgerin ein klareres sozialdemokratisches Profil in der Bildungspolitik.
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    HOCHSCHULE
    Universitäten fehlen 16.000 Professuren (21.01.2011)
    zwd Berlin (bod). Um den Status quo der Betreuungsrelation von Lehrenden und Studierenden zu halten, müssen die Hochschulen bis zum Jahr 2025 rund 30.000 Beschäftigte einstellen – davon 16.000 Professorinnen und Professoren. Zu diesem Ergebnis kommt Silke Gülker vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in einer Expertise im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) drängt aufgrund des zu erwartenden Fachkräftebedarfs auf bessere Arbeitsbedingungen und größere Karrierechancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
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    CDU DEUTSCHLANDS
    Gesprächskreis rückt kulturelle Bildung in den Mittelpunkt (21.01.2011)
    KMP Berlin (ig). Der wieder konstituierte bundesweite Gesprächskreis Kultur der CDU wird sich in diesem Jahr mit Fragen der kulturellen Bildung beschäftigen. Nach Angaben der CDU-Bundesgeschäftsstelle hatte sich der Gesprächskreis am Donnerstag unter Vorsitz von Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert (CDU) konstituiert.
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    BAYERN
    SPD wirbt für Gemeinschaftsschule (20.01.2011)
    zwd München (bod). Die bayerische SPD-Landtagsfraktion hat im Anschluss an ihre Klausurtagung eine Informationskampagne zur Einführung der Gemeinschaftsschule gestartet. „Wir wollen das innovative Schulkonzept nicht von oben verordnen, sondern den Bürgerinnen und Bürgern die ergänzende Schulart vorstellen und um ihre Akzeptanz werben“, erklärte der bildungspolitische Sprecher, Hans-Ulrich Pfaffmann. Von der CSU gab es eine Absage für derlei Forderungen: Strukturdebatten seien kontraproduktiv, hieß es am 19. Januar aus dem Münchner Kultusministerium.
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    RHEINLAND-PFALZ
    Leitfaden zur Integration muslimischer SchülerInnen erhitzt Gemüter (19.01.2011)
    zwd Mainz (mhh). Die Kritik der CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Julia Klöckner, an einem von der Landesregierung herausgegebenen Faltblatt mit Integrationsempfehlungen für Lehrkräfte hat die Generalsekretärin der rheinland-pfälzischen SPD, Heike Raab, scharf zurückgewiesen. Es sei hoch gefährlich, aus wahltaktischen Gründen alle Muslime und Muslimas unter den Generalverdacht zu stellen, die freiheitlich-demokratischen Werte der Gesellschaft nicht anzuerkennen, so Raab. Klöckner hatte der Regierung vorgeworfen, mit der Rücksichtnahme auf islamische Regeln der Ungleichbehandlung von Mann und Frau Vorschub zu leisten.
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    GESELLSCHAFT
    „Null Toleranz für Rassismus und Diskriminierung im Sport“ (18.01.2011)
    zwd Berlin (bod). Sport und Politik wollen sich im Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung künftig noch enger vernetzen. Rechtsextreme versuchten den Sport als Plattform zur Verbreitung ihrer Ideologie zu missbrauchen, erklärte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, auf der Veranstaltung „Fouls von Rechtsaußen“ am 18. Januar in Berlin. Das Treffen von VerteterInnen aus Politik, Sport und Initiativen gegen rechts bildete den Auftakt zur Kampagne „Verein(t) gegen Rechtsextremismus“, in der auf den Sport zugeschnittene Informations- und Beratungsangebote zusammengefasst sind.
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    BADEN-WÜRTTEMBERG
    „Grundschulempfehlung nimmt Kindern die Freude am Lernen" (17.01.2011)
    zwd Stuttgart (mhh). Ein Beratungsgespräch mit den Eltern anstelle der verpflichtenden Schulempfehlung hat die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Renate Rastätter, am 17. Januar gefordert. Sie unterstützte damit die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Doro Moritz, welche die Empfehlung für den hohen Leistungsdruck bei Lehrkräften und SchülerInnen verantwortlich gemacht hatte. Kultusministerin Marion Schick (CDU) zeigte sich hingegen überzeugt, eine Abschaffung zementiere den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg.
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    DEUTSCHER KULTURRAT
    Dossier über Islam soll Debatte versachlichen helfen  (14.01.2011)
    KMP Berlin (hil). Eine differenzierte Debatte über die kulturpolitische Bedeutung des Islams in Deutschland will der Deutsche Kulturrat mit seinem jetzt erschienenen Dossier zu „Islam·Kultur·Politik“ anstoßen. Ausgehend von dem Satz aus der Rede von Bundespräsident Christian Wulff am 3. Oktober vergangenen Jahres: „Der Islam gehört zu Deutschland“ diskutiert das 40-seitige Dossier die Frage: „Die über vier Millionen Muslime, die in Deutschland leben, gehören zu Deutschland, aber auch der Islam?“ Ausführlich im Portal KULTUR.MEDIEN.POLITIK unter "e.punkt".
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    GEWERKSCHAFTEN
    DGB-Chef Sommer prangert Prekarisierung der Berufsbildung an (13.01.2011)
    zwd Berlin (mhh). Als große Verliererin der verfehlten Politik der schwarz-gelben Bundesregierung bezeichnete DGB-Chef Michael Sommer die junge Generation. Deren Berufseinstieg sei heute von Leiharbeit, befristeten Arbeitsverträgen und schlechten Chancen auf Übernahme nach der Ausbildung geprägt. 54 Prozent der Erwerbstätigen unter 25 Jahren arbeiteten in solch prekären Verhältnissen, machte Sommer am 13. Januar in Berlin deutlich.
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    BERUFLICHE BILDUNG
    Dringender Reformbedarf beim Übergang zwischen Schule und Ausbildung (13.01.2011)
    zwd Gütersloh/Bonn (bod). Das Übergangssystem zwischen Schule und beruflicher Bildung ist aus Sicht von Fachleuten dringend reformbedürftig. Knapp 90 Prozent von rund 500 BerufsbildungsexpertInnen, die in einer aktuellen Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bertelsmann Stiftung befragt wurden, bemängelten fehlende Effektivität beim Einsatz von Geld und Personal. Drei Viertel halten die zahlreichen Maßnahmen und Bildungsgänge für völlig unübersichtlich. „Wir brauchen klare und transparente Übergangswege, die den Jugendlichen nützen und ihnen die Chance auf einen Ausbildungsplatz geben“, forderte Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse am 13. Januar.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    CDU macht ersten Schritt in Richtung Schulfrieden (12.01.2011)
    zwd Düsseldorf (mhh). Die nordrhein-westfälische CDU hat in einem schulpolitischen Konzept die Bestandsgarantie für die Hauptschule in der Landesverfassung aufgegeben und sich unter ihrem neuen Landesvorsitzenden Norbert Röttgen erstmalig vom dreigliedrigen Schulsystem distanziert. Der Vorschlag sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, gehe aber immer noch an den Anforderungen einer modernen und zukunftstauglichen Schulpolitik vorbei, bewertete der Vorsitzende des DGB in NRW, Andreas Meyer-Lauber, den Leitantrag für den Landesparteitag im März. CDU NRW-Generalsekretär Oliver Wittke nannte das am 11. Januar vom Landesvorstand beschlossene Papier einen Beitrag zum Schulfrieden in NRW.
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    BERLIN
    Senat lehnt Volksbegehren Grundschule aufgrund finanzieller Bedenken ab (12.01.2011)
    zwd Berlin (bod). Der rot-rote Senat in Berlin hat den Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens „Grundschulkinder, leben und lernen in der Ganztagsschule“ abgelehnt. Die jährlichen Kosten von 132 Millionen Euro und die notwendigen Investitionen von 113 Millionen Euro überstiegen die Möglichkeiten des Landeshaushalts, lautet die Begründung. Zudem nehme Berlin mit seinem flächendeckenden Ganztagsangebot an Grundschulen bereits heute einen Spitzenplatz im Ländervergleich ein, heißt es in einem auf Vorlage des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Jürgen Zöllner (SPD), beschlossenen Bericht an das Abgeordnetenhaus.
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    SCHULE/HOCHSCHULE
    VBE gegen Kleinstaaterei bei der Ausbildung von Lehrkräften (11.01.2011)
    zwd Berlin (bod). Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) erwartet von den KultusministerInnen der Länder „dringend die Harmonisierung der Lehrerausbildung“. Die Bologna-Reform habe in diesem Bereich zu einem Chaos geführt, erklärte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann am 11. Januar in Berlin. Lehramt-Absolventen und Absolventinnen müssten ohne Hürden ins Nachbarland wechseln können – vor allem wenn dort händeringend junge Lehrkräfte gesucht würden.
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    FORTSCHRITTSPROGRAMM
    SPD will Kooperationsverbot über „Bildungs-Topf“ umgehen (11.01.2011)
    zwd Berlin (mhh). Auf eine haushaltsunabhängige Basis will die Parteispitze der SPD die Finanzierung des Bildungssystems stellen. Das vom Parteivorstand auf der Jahresauftaktklausur am 11. Januar in Potsdam einstimmig verabschiedete Fortschrittsprogramm sieht vor, die Finanzmittel des Bundes für Bildung in einem Sondervermögen anzulegen. Substantielle Investitionen in Kindertagesstätten und Ganztagsschulen könnten so auch ohne die Aufhebung des Kooperationsverbotes möglich werden.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Hamburg vor der Bürgerschaftswahl
    Verlorenes Vertrauen zurück gewinnen
    Ruhe, Verlässlichkeit, Kontinuität – das sind die Begriffe, die fallen, wenn man Hamburger Schulpolitiker und -politikerinnen nach den bildungspolitischen Herausforderungen der Zukunft fragt. Nach der gescheiterten Primarschulreform soll es künftig nicht mehr um Schulstrukturen, sondern nur noch um Inhalte gehen.
  •  ausführlich in 01/2011

    Interview mit Familienforscher Professor Hans Bertram
    „Eine Kindergrundsicherung wäre die beste Lösung, um Armut zu verhindern“
    Professor Hans Bertram, Soziologe an der Humboldt-Universität Berlin, gilt als einer der wichtigsten wissenschaftlichen Berater in der Kinder- und Familienpolitik. Im Gespräch mit dem zwd erläutert er die Vorzüge von Bildungsgutscheinen zur Sicherung des individuellen Teilhaberechts. Gleichzeitig kritisiert er die Bundesregierung für deren Umsetzung und hält den Ländern vor, nicht konsequent genug in Ganztagsschulen zu investieren.
  •  ausführlich in 01/2011

    Geschlechtersensible Erziehung
    Den Blick für genderbezogene Zusammenhänge schärfen
    An Mädchen und Jungen werden ab ihrer Geburt geschlechtsspezifische Rollenerwartungen gestellt – bewusst oder unbewusst. Das Vorurteil, Mädchen seien schlauer und Jungen stärker, beobachte er bereits im Kindergartenalter, berichtete Jens Krabel von der „Koordinationsstelle Männer in Kitas“ auf einer pädagogischen Fachtagung in Berlin. Deshalb forderte er geschlechtstypische Angebote zu hinterfragen. Gleichzeitig könne eine zeitweise Trennung von Jungen und Mädchen den gendersensiblen Blick der ErzieherInnen schärfen.
  •  ausführlich in 01/2011

    Qualität in der Frühpädagogik
    Großer Verbesserungsbedarf in der ErzieherInnen-Ausbildung
    Eine qualitativ hochwertige frühkindliche Betreuung trägt zum Abbau von Einkommensungleichheit und damit zur Verteilungsgerechtigkeit bei, belegt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW). Doch wie es um die Betreuungsqualität in den Kitas und die Ausbildungsqualität bei Erzieherinnen und Erziehern bestellt ist, darüber wissen Politik und Wissenschaft bisher nur wenig. Interdisziplinäre Forschungsansätze und eine Weiterbildungsinitiative der Bundesregierung versuchen Licht ins Dunkel zu bringen.
  •  ausführlich in 01/2011

    Verhandlungen im Vermittlungsausschuss
    „Bildungspaket ein Bonbon für den privaten Nachhilfemarkt“
    Obwohl das Bundesverfassungsgericht eine Neuregelung der Hartz IV-Sätze bis zu Beginn des Jahres angemahnt hatte, ist eine Einigung von Regierung und Opposition im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat nicht in Sicht. Insbesondere die Erhöhung der Regelsätze um fünf Euro sowie das „Bildungspäckchen“ erfüllen aus Sicht der SPD nicht die Vorgaben Karlsruhes. Inzwischen schließen führende OppositionspolitikerInnen ein Scheitern der Verhandlungen nicht mehr aus.
  •  ausführlich in 01/2011

    Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“
    BIP ist durch ökologische, soziale und kulturelle Kriterien zu ergänzen
    Die Entwicklung eines neuen Fortschrittsindikators ist das Ziel der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, die am 17. Januar unter dem Vorsitz der SPD-Abgeordneten Daniela Kolbe ihre Arbeit aufgenommen hat. Bis zum Ende der Legislaturperiode will die aus 17 Abgeordneten und ebenso vielen Sachverständigen bestehende Kommission konkrete Antworten darauf geben, wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Messgröße für gesellschaftliches Wohlergehen weiterentwickelt und etwa um ökologische, soziale und kulturelle Kriterien ergänzt werden kann.
  •  ausführlich in 01/2011

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    29.01.2011
    Landesparteitag CDU Baden-Württemberg
    Donaueschingen
     mehr Infos...

    05.02.2011
    Landesdelegiertenkonferenz Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen
    Hannover
     mehr Infos...

    17.02.2011
    Bildungskongress 2011
    Bochum
     mehr Infos...

    18.02.2011
    Schule in der digitalen Welt: Chancen und Herausforderungen
    Groß-Gerau
     mehr Infos...

    18.02.2011
    Fachgespräch: Zukunft der beruflichen Bildung
    Düsseldorf
     mehr Infos...

    20.02.2011
    Bürgerschaftswahlen Hamburg
    Hamburg
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
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