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Ausgabe vom  27.01.2004  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • „Innovationsoffensive“: Bulmahn gibt 250 Millionen Euro
    für Elite-Universitäten   
  • Hochschul- und Forschungsfinanzierung: Einhäupl: Finanz-„Pool“ für
    leistungsstarke „Cluster“   
  • Elite-Universitäten: Fürs Erste reichen 10 Milliarden Euro   
  • Berlin : Einschulung mit fünfeinhalb   
  • Sachsen: Neues Schulgesetz betont
    „christliche Tradition“   
  • Berufliche Bildung: SPD-Fraktion widerspricht Spekulationen um Verzicht auf Ausbildungsplatzumlage
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Innovationsoffensive: Geld und Strukturreformen für Wissenschaft und Forschung   
  • Kultusministerkonferenz: Die Agenda der neuen Präsidentin Doris Ahnen   
  • zwd-Service: Jahrestermine 2004
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    „Innovationsoffensive“
    Bulmahn gibt 250 Millionen Euro
    für Elite-Universitäten
     (26.01.2004)
    zwd Berlin (ja) – Für Spitzenleistungen in der Wissenschaft will die Bundesregierung bis zu fünf Universitäten mit jeweils 50 Millionen Euro jährlich zusätzlich fördern. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn (SPD), kündigte am 26. Januar auf einem Kongress ihres Ministeriums in Berlin den Start eines Hochschul-Wettbewerbs für den Sommer an. Dessen Gewinner sollen ab dem Jahr 2006 die zusätzliche Förderung erhalten. Bundeskanzler Gerhard Schröder unterstrich die Bereitschaft der Bundesregierung, mehr Geld für Bildung, Wissenschaft und Forschung bereitzustellen und betonte, dass wissenschaftliche Spitzenförderung mit sozialer Verantwortung verknüpft werden müsse.
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    Hochschul- und Forschungsfinanzierung
    Einhäupl: Finanz-„Pool“ für
    leistungsstarke „Cluster“
     (23.01.2004)
    zwd Köln (ja) – Einen neuen Zuschnitt der Hochschul- und Forschungsfinanzierung hat der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Karl Max Einhäupl, am 21. Januar in Köln gefordert. Dabei sprach sich der WR-Vorsitzende grundsätzlich aber für den Erhalt der gemeinsamen Verantwortung von Bund und Ländern aus.
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    Elite-Universitäten
    Fürs Erste reichen 10 Milliarden Euro (22.01.2004)
    zwd Berlin (ja) – Ein „Sofortprogramm zur dringend nötigen Sicherung des Wissenschaftsstandortes Deutschland“ haben der Präsident der Freien Universität Berlin (FU), Dieter Lenzen, und Hans-Olaf Henkel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, am 21. Januar in Berlin gefordert. Die öffentlichen Investitionen, die als Erste-Hilfe-Paket das Wissenschaftssystem schrittweise wieder in die Wettbewerbsfähigkeit sollen, müssten ein Volumen von 10 Milliarden Euro haben. In einem zwd-Interview forderte Lenzen auf lange Sicht für die Wissenschaft jährliche Ausgaben in Höhe von 20 Milliarden Euro.
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    Berlin
    Einschulung mit fünfeinhalb (19.01.2004)
    zwd Berlin (ja) – Mit dem Schuljahr 2004/2005 beginnt die Schulpflicht in Berlin mit fünfeinhalb Jahren. Am 15. Januar beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus mit den Stimmen der Fraktionen von SPD und PDS ein neues Schulgesetz. Neu sind verpflichtende Deutsch-Kurse für Kinder mit Sprachdefiziten, die Streichung der Lernmittelfreiheit, eine flexible Schulanfangsphase und das 12-jährige Abitur.
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    Sachsen
    Neues Schulgesetz betont
    „christliche Tradition“
     (18.01.2004)
    zwd Dresden (ja) – Die CDU im sächsischen Landtag hat am 15. Januar gegen die Stimmen der Opposition ein neues Schulgesetz verabschiedet. Darin ist festgeschrieben, die Werte der christlichen Tradition mit dem Bildungs- und Erziehungsauftrag zu verbinden. SPD und PDS kritisierten die Novelle scharf.
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    Berufliche Bildung
    SPD-Fraktion widerspricht Spekulationen um Verzicht auf Ausbildungsplatzumlage (16.01.2004)
    zwd Berlin (ja) – Die stellvertretende Vorsitzende und der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nicolette Kressl und Jörg Tauss, sind Gerüchten entgegengetreten, wonach es keine gesetzliche Regelung für eine Ausbildungsplatzumlage geben werde. Spätestens Anfang März werde die SPD-Fraktion einen entsprechenden Gesetzentwurf beschließen, erklärten am 16. Januar Kressl und Tauss.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Innovationsoffensive
    Geld und Strukturreformen für Wissenschaft und Forschung
    zwd Berlin - Drei Wochen nach dem Vorstoß der SPD-Spitze für eine „Innovationsoffensive“ und der Ankündigung, Elite-Universitäten fördern zu wollen, hat sich die Bundesregierung auf erste konkrete Schritte festgelegt, wie sie das Land wieder zukunftsfähig machen will: 250 Millionen Euro jährlich versprach Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) als Bundeszuschuss für Hochschulen, die schon jetzt mit herausragenden Leistungen glänzen können. Ob das Geld allerdings ausreicht, um den Anschluss an internationale Spitzenleistungen zu bekommen, ist offen - Fachleute gehen von deutlich mehr aus: 20 Milliarden Euro forderte etwa der Präsident der Freien Universität Berlin, Dieter Lenzen, (Interview Seite 6) und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Karl Max Einhäupl, mahnte zudem, das gesamte Hochschulsystem sei deutlich unterfinanziert (Interview Seite 7). Mit Spannung erwarten politische Beobachter jetzt die kommenden Wochen: Mitte Februar will sich Edelgard Bulmahn mit den Präsidenten der Forschungsorganisationen über Zielvereinbarungen verständigen und im Folgemonat mit den Ländern über Elite-Unis reden. Ebenfalls im März lädt der Kanzler zum zweiten Treffen des „Innovationsgipfels“ ein, und zwei Projektgruppen der SPD-Bundestagsfraktion, die mit dem Thema „Innovation“ befasst sind, wollen eine Zwischenbilanz ihrer Arbeit vorlegen.
  •  ausführlich in BWK 01-02 / 2004

    Kultusministerkonferenz
    Die Agenda der neuen Präsidentin Doris Ahnen
    zwd Berlin (ja) - Ein volles Arbeitsprogramm hat sich die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD), für ihre Amtszeit vorgenommen. Bei der Amtsübergabe am 14. Januar in Berlin kündigte sie für das Jahr 2004 als KMK-Arbeitsschwerpunkte an, den Übergang an den Schnittstellen im Bildungssystem zu erleichtern und die Entwicklung weiterer Bildungsstandards voranzutreiben. Das geplante Institut für Qualitätssicherung soll noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen – unter der Kontrolle der Länder. Länderübergreifende Strukturvorgaben für die Reform der Lehrkräfteausbildung will Ahnen noch im Sommer vorlegen. Für das Vorhaben einer verbesserten Förderung von Spitzen-Universitäten signalisierten sowohl die neue KMK-Präsidentin als auch ihre Amtsvorgängerin, die hessische Bildungsministerin, Karin Wolff (CDU), Zustimmung.
  •  ausführlich in BWK 01-02 / 2004

    zwd-Service
    Jahrestermine 2004
    Die Zahl von Veranstaltungen zu bildungspolitischen Fragestellungen nimmt auch im Innovationsjahr 2004 nicht ab. Daher hat der zwd für seine LeserInnen wieder eine Jahresübersicht der relevanten Termine zusammengestellt.
  •  ausführlich in BWK 01-02 / 2004

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    09.02.2004
    Wie steuerbar ist die Globalisierung?
    Rehburg-Loccum
     mehr Infos...

    09.02.2004
    didacta
    Köln
     mehr Infos...

    10.02.2004
    LEARNTEC
    Karlsruhe
     mehr Infos...

    10.02.2004
    Lernen im Kindergarten
    Universität Bremen
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

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    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Holger H. Lührig (V.i.S.d.P.), Pressehaus Berlin, Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, zwd.berlin@t-online.de, www.zwd-online.de