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Ausgabe vom  26.10.2011
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • BADEN-WÜRTTEMBERG: Sparpläne bei Grün-Rot: SPD weist Vorwürfe der GEW zurück
  • JULI-BUNDESKONGRESS: Junge Liberale sprechen sich für das Kooperationsverbot aus
  • DEUTSCHER QUALIFIKATIONSRAHMEN: Länder stellen Abitur über Berufsausbildung
  • SCHULKONSENS IN NORDRHEIN-WESTFALEN: Der Landtag hat beschlossen – jetzt sind die Kommunen dran
  • BILDUNGSFÖDERALISMUS: Experten wollen Bildungsstandards mit Extra-Abitur sichern
  • BUND UND LÄNDER: Bundesrat lässt Arbeitsmarktreform scheitern
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Modell zur Bund-Länder-KooperationSPD will Länderhoheit mit mehr Bundesfinanzhilfen stärken
  • Interview mit NRW-Ministerpräsidentin und SPD-Vize-Chefin Hannelore Kraft„Ich bin eine überzeugte Bildungsföderalistin“
  • Gutachten zum Grundrecht auf AusbildungZukunft junger Menschen darf nicht von Konjunktur abhängen
  • Plenardebatte zum Entwurf des BildungshaushaltesOpposition vermisst Bildung im Bildungshaushalt
  • Positionspapier der politischen StiftungenGemeinsam der Politikverdrossenheit entgegenwirken
  • CEWS-Projekt Effektiv!Hochschulen über Familienfreundlichkeit informieren
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    BADEN-WÜRTTEMBERG
    Sparpläne bei Grün-Rot: SPD weist Vorwürfe der GEW zurück (25.10.2011)
    zwd Stuttgart (mhh). Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Claus Schmiedel, hat der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgeworfen, Katastrophenmeldungen zu verbreiten, die jeder Grundlage entbehrten. Er reagierte damit auf Vorwürfe der GEW, die von einer „grün-roten Giftkiste“ und geplanten Kürzungen bei den Mitteln für Unterrichtsvertretungen berichtet hatte. Schmiedel bekräftigte den Willen der Regierung, die aus demografischen Gründen frei werdenden Lehrerstellen im System zu belassen. Die GEW wiederum warf Grünen und SPD vor, ihre Wahlversprechen zu brechen.
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    JULI-BUNDESKONGRESS
    Junge Liberale sprechen sich für das Kooperationsverbot aus (24.10.2011)
    zwd Berlin/Oldenburg (mhh). Die Jungen Liberalen haben sich auf ihrem Bundeskongress nach längerer Diskussion gegen eine stärkere Zentralisierung von Bildungskompetenzen beim Bund ausgesprochen. Das Kooperationsverbot in der Bildung soll nach Ansicht der FDP-Jugendorganisation beibehalten und noch strikter formuliert werden. „Wenn wir endlich zu einer klaren Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern kommen, wird auch echter Wettbewerb zwischen verschiedenen bildungspolitischen Ansätzen möglich werden“, erklärte der Juli-Bundesvorsitzende Lasse Becker im Anschluss an den 43. Bundeskongress, der am 22. und 23. Oktober in Oldenburg stattgefunden hat.
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    DEUTSCHER QUALIFIKATIONSRAHMEN
    Länder stellen Abitur über Berufsausbildung  (21.10.2011)
    zwd Berlin (mhh). Die Kultusministerinnen und -minister der Länder haben sich am 21. Oktober dafür ausgesprochen, das Abitur gegenüber dem Großteil aller Berufsausbildungen als höherwertig zu deklarieren. Nur „anspruchsvolle“ Ausbildungen, beispielsweise aus dem Gesundheitswesen, sollen nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) gemeinsam mit der allgemeinen Hochschulreife auf Stufe 5 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) gestellt werden. Sowohl die Bundesregierung als auch Wirtschaftverbände und Gewerkschaften sprechen sich für die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung aus.
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    SCHULKONSENS IN NORDRHEIN-WESTFALEN
    Der Landtag hat beschlossen – jetzt sind die Kommunen dran  (20.10.2011)
    zwd Düsseldorf (mhh). Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 20. Oktober die Änderung der Landesverfassung und des Schulgesetzes beschlossen. Die von den Fraktionen der CDU, der SPD und der Grünen gemeinsam getragene Verfassungsänderung (Drs. 15/2768) erlaubt es den Kommunen, Haupt- und Realschulen zu Sekundarschulen zusammenzuführen. Die Bestandsgarantie der Hauptschule entfällt. Mit dem neuen Schulgesetz (Drs. 15/2767) sichert das Land zudem den Bestand wohnortnaher Grundschulen. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Renate Hendricks forderte die Kommunen auf, eine demokratische Form von Schulentwicklung durchzuführen und Eltern wie Lehrkräfte dabei mitzunehmen.
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    BILDUNGSFÖDERALISMUS
    Experten wollen Bildungsstandards mit Extra-Abitur sichern  (19.10.2011)
    zwd München/Berlin (mhh). Der Aktionsrat Bildung will eine bundesweite schriftliche Abiturprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch einführen, parallel zu den jeweiligen Prüfungen des Landes. In einem Gutachten, dass am 19. Oktober in München vorgestellt wurde, begründet das Expertengremium um Prof. Dieter Lenzen seine Forderung: Das Kernabitur soll sicherstellen, dass die nationalen Bildungsstandards für die gymnasiale Oberstufe von allen Ländern umgesetzt werden. Auch die Mobilität von SchülerInnen und Eltern könne mit den Standards vergrößert werden. Die FDP reagierte begeistert: Dies sei endlich mal ein konstruktiver Vorschlag zur Fortentwicklung eines modernen Bildungsföderalismus, sagte ihr bildungspolitischer Sprecher im Bundestag, Patrick Meinhardt.
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    BUND UND LÄNDER
    Bundesrat lässt Arbeitsmarktreform scheitern (14.10.2011)
    zwd Berlin (mhh). Die Bundesländer wollen die Einstiegsqualifizierung nicht ausbildungsreifer Jugendlicher dauerhaft erhalten. Die Befristung der Fördermaßnahme soll daher aufgehoben werden, beschloss der Bundesrat am 14. Oktober. Das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt, welches deutliche Kürzungen auch bei anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen vorsieht, ließ die Länderkammer daher nicht passieren. Im Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat muss nun eine Lösung gefunden werden.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Modell zur Bund-Länder-Kooperation
    SPD will Länderhoheit mit mehr Bundesfinanzhilfen stärken
    zwd Berlin. Der SPD-Parteivorstand hat sich auf einen Weg zur Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern in der Bildung verständigt. Mit einem neuen Grundgesetzartikel 104c will die SPD dem Bund ermöglichen, sich finanziell besser an den Bildungsausgaben der Länder beteiligen zu können – allerdings nur, wenn diese alle gemeinsam zustimmen.
  •  ausführlich in BGP 09/2011

    Interview mit NRW-Ministerpräsidentin und SPD-Vize-Chefin Hannelore Kraft
    „Ich bin eine überzeugte Bildungsföderalistin“
    zwd Berlin. Mit ihrem Beschluss zur Aufhebung des Kooperationsverbotes legt die SPD als erste Partei einen konkreten Vorschlag vor, der das finanzielle Engagement des Bundes in der Bildung verfassungskonform regeln soll. Maßgeblich vorbereitet hat den Leitantrag die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, Hannelore Kraft. Als Vorsitzende des Forums Bildung in der SPD musste die Politikerin dabei sowohl dem Blickwinkel der Bundes- als auch der Landesebene Rechnung tragen. Im Interview mit dem zwd weist Kraft darauf hin, dass auch die Landespolitikerinnen und -politiker der SPD dem Beschluss zugestimmt haben und eine Abschaffung des Kooperationsverbotes nicht das Ende des Bildungsföderalismus bedeutet.
  •  ausführlich in BGP 09/2011

    Gutachten zum Grundrecht auf Ausbildung
    Zukunft junger Menschen darf nicht von Konjunktur abhängen
    zwd Berlin. Seit Mitte der 90er Jahre kämpft die Landesschülervertretung Hessen an der Seite der Gewerkschaften ver.di und GEW für den Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz. Obwohl sie 2008 eine Petition mit über 72.000 Unterschriften an den Bundestag richtete, blieb ihr Anliegen bisher ohne Erfolg. Mit einem am 20. September der Öffentlichkeit vorgestellten Gutachten über das Grundrecht auf einen Ausbildungsplatz könnten die Schülerinnen und Schüler nun ein entscheidendes Argument mehr auf ihrer Seite haben.
  •  ausführlich in BGP 09/2011

    Plenardebatte zum Entwurf des Bildungshaushaltes
    Opposition vermisst Bildung im Bildungshaushalt
    zwd Berlin. Dass die Aufwüchse des Bildungs- und Forschungsetats (Einzelplan 30) respektabel sind, musste auch der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Swen Schulz, zugeben. Zufrieden ist er, genau wie seine Oppositionskolleginnen und -kollegen, trotzdem nicht. Das viele Geld komme einfach nicht da an, wo es gebraucht werde.
  •  ausführlich in BGP 09/2011

    Positionspapier der politischen Stiftungen
    Gemeinsam der Politikverdrossenheit entgegenwirken
    zwd Berlin. In einem Positionspapier haben die parteinahen Stiftungen ihr Verständnis von politischer Bildungsarbeit dargelegt und auf die elementare Bedeutung der politischen Bildung für das Funktionieren der parlamentarischen Demokratie hingewiesen. Das im Juli gemeinsam veröffentlichte Papier ist auch mit Blick auf die gegenwärtigen Haushaltsverhandlungen zu betrachten. Es impliziert die klare Forderung: Politische Bildung ist ein unverzichtbarer Bildungsaspekt und sollte daher von Sparmaßnahmen ausgenommen bleiben.
  •  ausführlich in BGP 09/2011

    CEWS-Projekt Effektiv!
    Hochschulen über Familienfreundlichkeit informieren
    zwd Berlin. Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) startet ein Informationsportal über die Wirkung und Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen in Hochschulen.
  •  ausführlich in BGP 09/2011

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    03.11.2011
    32. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung (DGBV)
    Bad Wildbad
     mehr Infos...

    03.11.2011
    „Die soziale und pädagogische Aufgabe der Gemeinschaftsschule - und: Konsequenzen für die Politik“
    Saarbrücken
     mehr Infos...

    07.11.2011
    Gemeinsame Wissenschaftskonferenz
    Bonn
     mehr Infos...

    07.11.2011
    Die internationale Dimension in der Lehre
    Berlin
     mehr Infos...

    08.11.2011
    Berufsbiographien strategisch gestalten
    DUW-Themenabend
    Berlin
     mehr Infos...

    09.11.2011
    Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates
    Halle, Saale
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd-Magazin BILDUNG.GESELLSCHAFT UND POLITIK (BGP)
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-Magazin Kultur.Medien.Politik (KMP)
    Nachrichten und Hintergrundinformationen aus der Kulturszene und der Medien-Welt in der politisch-parlamentarischen Berichterstattung des Kulturmagazins KMP geht es um politische Entwicklungen, Vorhaben und Initiativen zur deutschen und auswärtigen Kulturpolitik. Das Spektrum der Kulturpolitik in Bund, Ländern und EU wird aus gesellschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Blickwinkel aufbereitet (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Das Magazin ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-Magazin FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (FGP)
    Das monatliche zwd-Magazin bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der Printausgabe beinhaltet den kostenfreien Zugang zum zwd-Portal.

    zwd-Supplement Frauen.Gesundheit und Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK (ca. 4-6mal im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für die Portale Bildung & Politik, Kultur.Medien.Politik oder für das Portal Frauen & Politik (incl. Gesundheit & Politik) oder für alle drei Portale bestellen.


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     5. Kontakt
    zwd-Mediengruppe (zwd-Verlags-GmbH)
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
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    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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