Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  25.10.2003  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Rente: Koalitionsfraktionen bringen Kompromissantrag ein   
  • Föderalismusreform: ExpertInnen fordern Erhalt der BLK   
  • Länder: Das Kreuz mit dem Kopftuch
  • 2. In der zwd-Printausgabe Bildung - Wissenschaft - Kulturpolitik   
  • Ausbildungsabgabe: Bilanzmonat November   
  • Bildungsfinanzierung: Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft   
  • SPD-Parteitag/Leitantrag: Bildung ist zentrales Element
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Rente
    Koalitionsfraktionen bringen Kompromissantrag ein (24.10.2003)
    zwd Berlin (ja) – Die von der Bundesregierung geplante Streichung der rentenrechtlichen Höherbewertung von Ausbildungszeiten wird möglicherweise nachgebessert. Die Koalitionsfraktionen haben am 24. Oktober einen Antrag (Drucksache 15/1832) in den Bundestag eingebracht, wonach insbesondere die vollzeitschulische Ausbildung von den Kürzungen verschont bleiben soll. Dass AkademikerInnen künftig auf die rentensteigernde Höherbewertung verzichten müssen, scheint hingegen Konsens zu sein – dafür hatte sich auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ausdrücklich am Vortag ausgesprochen.
     weiter...

    Föderalismusreform
    ExpertInnen fordern Erhalt der BLK (21.10.2003)
    zwd Berlin (ja) – Die Spitzen der Forschungsorganisationen, der Bildungsgewerkschaft sowie ExpertInnen von Hochschulen, aus der Wirtschaft und der beruflichen Bildung haben sich klar gegen eine Abschaffung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) ausgesprochen. Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 20. Oktober in Berlin forderten die Fachleute im Gegenteil eine intensive Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern.
     weiter...

    Länder
    Das Kreuz mit dem Kopftuch (17.10.2003)
    zwd Bremen/Düsseldorf/Wiesbaden/Hannover (ja) – Die Diskussionen um angemessene Konsequenzen aus dem „Kopftuch-Urteil“ gehen jetzt in den Ländern weiter - Schulgesetzänderungen wurden bereits angekündigt. Nach dem gescheiterten Versuch, sich in der Kultusministerkonferenz (KMK) auf eine länderübergreifende Lösung zu einigen, droht Deutschland ein weiteres Sammelsurium unterschiedlicher Rechtsvorschriften.
     weiter...


     2. In der zwd-Printausgabe Bildung - Wissenschaft - Kulturpolitik
    Ausbildungsabgabe
    Bilanzmonat November
    zwd Berlin - Die Zeit arbeitet gegen die Wirtschaft und die Opposition, die eine Ausbildungsumlage verhindern wollen. Um das duale System langfristig finanzieren und damit auch erhalten zu können, müssten auch ausbildungsunwillige Unternehmen an den Kosten beteiligt werden, argumentieren neben Gewerkschaften auch weite Teile der SPD sowie die Grünen. Die Arbeitgeber, die das September-Ergebnis von „nur“ 35.000 Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz für einen Erfolg halten, schickten zum Ausbildungsgipfel nur die zweite Garde und verweisen auf die Nachvermittlung. Dafür ist Eile geboten, denn auch Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) spricht sich inzwischen für eine Entscheidung zur Ausbildungsabgabe im kommenden Monat aus. Das könnte die Stimmung an der Parteibasis heben - auch für den Bundesparteitag Mitte November.
  •  ausführlich in BWK 17-18/2003

    Bildungsfinanzierung
    Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft
    zwd Berlin - Zunehmend findet ein Thema Eingang in die Debatten um die Verstätigung der Bildungsfinanzierung: In Berlin und in den Ländern diskutiert man die Frage, ob Aufwendungen für die Bildung haushaltsrechtlich künftig noch als Konsum abgerechnet werden sollten. Schließlich hätten internationale Studien längst den volkswirtschaftlichen Mehrwert von guter Bildung belegt - es handele sich also um eine „Investition“ in die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft, wird argumentiert. Dabei hätte eine solche Umdefinition weitreichende finanzpolitische Folgen. In der Höhe des bisher als Konsumausgabe verbuchten Geldes erhöhte sich gleichzeitig der Spielraum für die Neuverschuldung - sowohl in den Ländern als auch beim Bund. Im besten Fall könnte das mehr Geld für die Bildung bedeuten, zumindest aber auch in schwierigen haushaltspolitischen Situationen nicht weniger, sagt der Wissenschaftsminister von Rheinland-Pfalz, Jürgen Zöllner, im zwd-Interview.
  •  ausführlich in BWK 17-18/2003

    SPD-Parteitag/Leitantrag
    Bildung ist zentrales Element
    zwd Berlin (ja) - Mit großer Mehrheit hat der SPD-Vorstand am 29. September in Berlin den Entwurf für den Leitantrag zum Bundesparteitag, der vom 17. bis 19. November in Bochum stattfindet, beschlossen. Dem Bereich Bildung kommt hierbei eine zentrale Rolle zu: So sollen die Studierendenquote innerhalb der nächsten vier Jahre auf 40 Prozent gesteigert und die Zahl Jugendlicher ohne abgeschlossene Ausbildung halbiert werden. Bildungsinvestitionen sollen nach den Vorstellungen des Generalsekretärs künftig in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als investive und nicht wie bislang als konsumtive Aufwendungen verbucht werden. Das würde finanzpolitische Spielräume schaffen.
  •  ausführlich in BWK 17-18/2003

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    31.10.2003
    Quer denken und Strukturen verändern
    Bremen, Gästehaus der Universität, Teerhof
     mehr Infos...

    31.10.2003
    "Simply the Best: Frauen in der Wissenschaft"
    Berlin
     mehr Infos...

    30.10.2003
    eLearning im Studium und in der Weiterbildung Sozialer Arbeit
    Potsdam
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


    Ich möchte ein Angebot des zwd bestellen:
     zum Bestellcoupon

     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

     6. Newsletter abmelden
    Sollten Sie keine weitere Zusendung wünschen, bitten wir um Entschuldigung für den unverlangt eingegangenen Newsletter. Sie müssen dann lediglich diese E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe" beantworten: abo.zwd@t-online.de

    Newsletter Bezieher, die dieses Angebot nicht mehr nutzen wollen, dann können Sie sich bei folgendem Link austragen lassen:
     Newsletter abmelden

    AbonnentInnen bitten wir, entsprechende Änderungen in Ihrem Userprofil vorzunehmen. Sie gelangen in das Userprofil, indem Sie sich in einem der beiden Portale einloggen und in der rechten Navigation auf "Userprofil" klicken. Dort können Sie dann entsprechende Änderungen vornehmen.

    Impressum

    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Holger H. Lührig (V.i.S.d.P.), Pressehaus Berlin, Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, zwd.berlin@t-online.de, www.zwd-online.de