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Ausgabe vom  25.03.2011
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • EQUAL PAY DAY: Fehlender Tarifvertrag für Lehrkräfte benachteiligt Frauen
  • FRÜHKINDLICHE BILDUNG: Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund steigt
  • NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 03-2011 ERSCHIENEN: Hochschuleinschreibung: Neues Zulassungssystem steht auf der Kippe
  • HAMBURG: Bürgermeister Scholz: Hauptschulabschluss soll "kulturelles Minimum" werden
  • BILDUNGSREFORMEN: Aktionsrat Bildung wirft Lehrkräften Blockadehaltung vor
  • BUND UND LÄNDER: Aufstockung des Hochschulpaktes beschlossen
  • KINDERARMUT: Jedes sechste Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze
  • REGIERUNGSENTWURF ZUM KINDERSCHUTZ: Finanzierung des neuen Kinderschutzgesetzes unklar
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Hochschulzulassung auf der KippeEinführung des neuen Systems „nicht mit aller Gewalt“
  • Landtagswahl Baden-Württemberg„Konzeptloser Zick-Zack-Kurs“, um Dreigliedrigkeit zu retten
  • Landtagswahl Rheinland-Pfalz Realschule plus – unter Druck von Links wie Rechts
  • Hochschulpolitisches Programm des DGBÖffnung der Hochschulen das zentrale Ziel
  • Nationaler BildungsberichtKultusministerkonferenz
  • Hochschule und Forschung Neue Elite-Unis und Spitzencluster gesucht
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    EQUAL PAY DAY
    Fehlender Tarifvertrag für Lehrkräfte benachteiligt Frauen (25.03.2011)
    zwd Berlin (bod). Immer noch erhalten Frauen fast ein Viertel weniger Gehalt als Männer. Auch in der Schule verhindere das „Frausein“ eine gerechte Bezahlung, berichtete Anne Jenter, in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) als Vorstandsmitglied für Frauenpolitik zuständig. Anlässlich des vierten Equal Pay Days am 25. März fordern deshalb LehrerInnenverbände die unteren Gehalts- und Besoldungsgruppen, in denen überwiegend Frauen tätig sind, aufzuwerten.
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    FRÜHKINDLICHE BILDUNG
    Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund steigt (24.03.2011)
    zwd Wiesbaden (bod/ticker). Kinder aus MigrantInnenfamilien besuchten 2010 häufiger eine Kindertageseinrichtung als im Vorjahr. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die am 24. März vorgestellt wurden. Die Betreuungsquote von Mädchen und Jungen bis fünf Jahre mit Migrationshintergrund stieg um 2,2 Prozentpunkte auf insgesamt 48,9 Prozent. Der Anteil von Kindern in Tagesbetreuung ohne Migrationshintergrund lag in dieser Altersgruppe mit 61,7 Prozent (+ 0,6 %) weiterhin deutlich höher.
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    NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 03-2011 ERSCHIENEN
    Hochschuleinschreibung: Neues Zulassungssystem steht auf der Kippe (24.03.2011)
    zwd Berlin. Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Bildung.Gesellschaft und Politik 3-2011:
    • Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg: Realschulen auf dem Prüfstand
    • Interview mit Gesine Schwan: „Die Hochschule der Zukunft muss sich von der Konkurrenz- und Elitenmanie verabschieden!“
    • Hochschulzulassung auf der Kippe: Einführung des neuen Systems „nicht mit aller Gewalt“
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    HAMBURG
    Bürgermeister Scholz: Hauptschulabschluss soll "kulturelles Minimum" werden (23.03.2011)
    zwd Hamburg (bod). Mit den Stimmen der SPD-Fraktion hat die Hamburger Bürgerschaft am 23. März die von Bürgermeister Olaf Scholz vorgeschlagenen Senatoren und Senatorinnen bestätigt. In seiner Regierungserklärung kündigte Scholz an, die Studiengebühren wieder abzuschaffen und die Rahmenbedingungen für die Hochschulen zu verbessern. Zudem will er dafür sorgen, dass jeder junge Erwachsene entweder Abitur oder einen Berufsabschluss macht.
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    BILDUNGSREFORMEN
    Aktionsrat Bildung wirft Lehrkräften Blockadehaltung vor (22.03.2011)
    zwd München (bod). Der von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) ins Leben gerufene Aktionsrat Bildung hat teils harsche Kritik am Zustand des bundesdeutschen Bildungswesens geübt. In seinem Jahresgutachten 2011 fordert der Aktionsrat neben einem zweigliedrigen Sekundarschulsystem, länderübergreifende Qualitätsstandards in der frühkindlichen Bildung sowie die „Professionalisierung der Lehrerausbildung“. Der an die Lehrkräfte gerichtete Vorwurf, sich den Reformen der letzten Jahre verweigert zu haben, stieß bei deren Interessenverbänden auf heftigen Widerspruch.
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    BUND UND LÄNDER
    Aufstockung des Hochschulpaktes beschlossen (21.03.2011)
    zwd Berlin (bod). Bund und Länder haben den Hochschulen zugesagt, alle aufgrund der Wehrpflichtabschaffung benötigten zusätzlichen Studienplätze im Rahmen des Hochschulpaktes zu finanzieren. Auf der 12. Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 21. März in Berlin begrüßten die Wissenschaftsminster und -ministerinnen die insgesamt positive Entwicklung der Zahl von StudienanfängerInnen seit Verabschiedung des Paktes.
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    KINDERARMUT
    Jedes sechste Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze (17.03.2011)
    zwd Berlin (bod). Jedes sechstes Kind unter 15 Jahren lebt in einem Haushalt, der Hartz-IV-Leistungen bezieht. Damit gelten bundesweit 1,72 Millionen Kinder als arm, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am 17. März in Berlin mit. Die Ergebnisse der Umfrage seien beschämend für ein wirtschaftlich so starkes Land, erklärte die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig. Sie forderte mehr Investitionen in Bildung und Betreuung.
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    REGIERUNGSENTWURF ZUM KINDERSCHUTZ
    Finanzierung des neuen Kinderschutzgesetzes unklar (16.03.2011)
    zwd Berlin (bod). Das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) geplante neue Kinderschutzgesetz lässt wichtige Finanzierungsfragen offen. Die am 16. März vom Kabinett verabschiedete Gesetzesvorlage enthalte zwar richtige Ansätze, wie aber die Kooperation zwischen Bund, Kommunen und Behörden konkret aussehen soll, sei in vielen Detailfragen völlig unklar, so die Vorbehalte aus Bundestag und Landesparlamenten.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Hochschulzulassung auf der Kippe
    Einführung des neuen Systems „nicht mit aller Gewalt“
    Die Einführung des Service-Systems zur Hochschulzulassung, das zum 15. April von der ZVS-Nachfolgeeinrichtung „Stiftung für Hochschulzulassung“ gestartet werden sollte, ist fraglich geworden. Das hat ein von der Vorsitzenden des Bundestagsbildungsausschusses, Ulla Burchardt (SPD), initiertes öffentliches Fachgespräch deutlich gemacht. Zu den Finanzierungsstreitigkeiten (vgl. zwd-BGP 11/12 – 2010) gesellen sich nun auch noch technische Probleme hinzu.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    Landtagswahl Baden-Württemberg
    „Konzeptloser Zick-Zack-Kurs“, um Dreigliedrigkeit zu retten
    Während die schwarz-gelbe Landesregierung strikt an einem Schulsystem festhalten will, das Kinder früh nach Begabungen sortiert, plädieren SPD, Grüne und Linke für die schrittweise Einführung der Gemeinschaftsschule bis zur zehnten Klasse. Bei Rot-Grün sind die Gemeinsamkeiten so groß, dass sie mit einem gemeinsamen Positionspapier zur Schulpolitik antreten. Jüngsten Umfragen zufolge liegen das schwarz-gelbe und das rot-grüne Lager gleich auf. Damit könnte es erstmals seit 1953 einen Ministerpräsidenten geben, der kein CDU-Parteibuch besitzt.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    Landtagswahl Rheinland-Pfalz
    Realschule plus – unter Druck von Links wie Rechts
    Die rheinland-pfälzische Schullandschaft ist unter der Alleinregierung der SPD zweigliedrig geworden – Real- und Hauptschulen wurden zur so genannten „Realschule plus“ zusammengelegt. Doch obwohl die letzten PISA-Ergebnisse den Regierenden den Rücken gestärkt haben dürften, sieht die Opposition das Land schulpolitisch auf dem falschen Kurs. CDU und FDP beklagen die „Abschaffung des Gymnasiums durch die Hintertür“. Nach Ansicht von Grünen und Linken wiederum verfestigt die Realschule plus das gegliederte Schulsystem und genügt nicht den Ansprüchen des längeren gemeinsamen Lernens.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    Hochschulpolitisches Programm des DGB
    Öffnung der Hochschulen das zentrale Ziel
    Auf Basis des Leitbildes „Demokratische und Soziale Hochschule“ der Hans-Böckler-Stiftung, das vor einem Jahr veröffentlicht wurde, erarbeitet der Deutsche Gewerkschaftsbund zurzeit ein eigenes Hochschul-Programm. Auf dem Hochschulpolitischen Forum der Stiftung erläuterte der Leiter der Abteilung Bildung, Qualifizierung und Forschung beim DGB-Bundesvorstand, Matthias Anbuhl, am 25. Februar in Berlin, wie sich die Gewerkschaften die Hochschule der Zukunft vorstellen.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    Nationaler Bildungsbericht
    Kultusministerkonferenz
    Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung der Bologna Reform gezogen. Auf ihrem 333. Treffen verabschiedeten die Kultusministerinnen und –minister der Länder am 10. März eine Erklärung, in der die Schaffung eines europäischen Hochschulraums als weitgehend erfüllt bezeichnet wird. Nach Ansicht der KMK hat der Bachelor-Abschluss inzwischen auch auf dem Arbeitsmarkt den Praxistest erfolgreich bestanden.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    Hochschule und Forschung
    Neue Elite-Unis und Spitzencluster gesucht
    In der zweiten Phase der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern sind die ersten Entscheidungen gefallen. Unter den erfolgreichen Bewerberinnen um den inoffiziellen Titel einer Elite-Uni sind die Universitäten Bochum, Bremen, Köln, Mainz und Tübingen, die Technische Universität Dresden und die Humboldt-Universität Berlin. In der nächsten Runde treffen sie im Wettbewerb um millionenschwere Fördertöpfe auf die neun Siegerinnen der ersten Runde.
  •  ausführlich in BGP 03/2011


  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    26.03.2011
    Landesparteitag DIE LINKE Berlin
    Berlin
     mehr Infos...

    27.03.2011
    Kommunalwahl Hessen
    Hessen
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    08.04.2011
    „Was unsere Kinder zukünftig denken – Ökonomische Bildung in allgemeinbildenden Schulen“
    Bad Münster
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    09.04.2011
    Landesparteitag SPD Schleswig Holstein

     mehr Infos...

    11.04.2011
    Jahresversammlung des Deutschen Hochschulverbandes
    Potsdam
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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