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Ausgabe vom  23.11.2004  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • PISA 2003: Erste Ergebnisse heizen neue Reformdiskussionen an (I)   
  • Bayern: „Sozialverträgliche Studiengebühren“ und für die Forschung mehr Geld vom Bund   
  • Bundesrechnungshof: Forschungsministerium für mangelnde Erfolgskontrolle kritisiert   
  • Studie: Nachholbedarf: Hochschulen als Weiterbildungsanbieter   
  • 122. BLK-Sitzung: Förderung der Spitzenuniversitäten von Föderalismus-Reform abhängig
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Dr. Dieter Wunder: "Ein schwerer Rückschlag für die Gesamtschule"   
  • Rheinland-Pfalz: Studiengang für Kita-LeiterInnen   
  • Studie: Bildungskonzept der bayrischen Wirtschaft kostet 26,3 Milliarden Euro mehr pro Jahr
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    PISA 2003
    Erste Ergebnisse heizen neue Reformdiskussionen an (I) (23.11.2004)
    zwd Berlin (ja) – Zwei Wochen vor der offiziellen Vorstellung der PISA-2003-Studie schlagen die Wellen um das erneut schlechte Abschneiden der SchülerInnen in Deutschland hoch. Nachdem am 21. November erste Ergebnisse in der Presse bekannt wurden, sind Rufe nach bildungspolitischen Reformen laut geworden, die weiter gehen müssten, als die von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossenen Neuerungen. So rücken auch Änderungen in der Schulstruktur wieder zunehmend ins Zentrum der Diskussionen. Der Sprecher des deutschen PISA-Konsortium, Prof. Manfred Prenzel, indes kritisierte die am 22. November vorab publizierten Studien-Ergebnisse als „nicht korrekt, methodisch problematisch und unverantwortlich“.
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    Bayern
    „Sozialverträgliche Studiengebühren“ und für die Forschung mehr Geld vom Bund (22.11.2004)
    zwd München (ja) – Die CSU will die Hochschullandschaft in Bayern neu ordnen und fordert vom Bund mehr Geld für die Forschungsförderung. Erwartungsgemäß legten die Delegierten auf dem Parteitag am 19. und 20. November in München auch ein Bekenntnis für Studiengebühren ab. Die sollen sozialverträglich sein. Wie das geht war allerdings nicht im Leitantrag formuliert.
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    Bundesrechnungshof
    Forschungsministerium für mangelnde Erfolgskontrolle kritisiert (17.11.2004)
    zwd Berlin (ja) – Der Bundesrechnungshof hat das Bundesforschungsministerium (BMBF) für eine mangelnde Erfolgskontrolle bei zwei Forschungsförderprogrammen gerügt. Die Verfahren zur Auftragsvergabe hätten sich hingegen verbessert, schreibt der Rechnungshof in seinem am 16. November in Berlin vorgelegten „Bemerkungen zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes“.
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    Studie
    Nachholbedarf: Hochschulen als Weiterbildungsanbieter (15.11.2004)
    zwd Berlin (ja) – Die meisten HochschulabsolventInnen bilden sich nach ihrem Examen weiter, nur wenige nutzen aber das Angebot an Universitäten und Fachhochschulen. Anlässlich einer aktuellen Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) rief Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am 14. November die Hochschulen auf, ihre Weiterbildungs-Potenziale besser zu erschließen.
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    122. BLK-Sitzung
    Förderung der Spitzenuniversitäten von Föderalismus-Reform abhängig (15.11.2004)
    zwd Berlin (ja) – Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) hat sich auf seiner Sitzung am 15. November in Berlin für die Spitzenförderung von Wissenschaft und Forschung ausgesprochen. Dennoch ist die Umsetzung des seit Juni auf Eis gelegten Entwurfs der entsprechenden Bund-Länder-Vereinbarung weiter offen, weil die B-Länder ihre endgültige Zustimmung von den Ergebnissen der Föderalismus-Kommission abhängig machen wollen. Einig hingegen sind Bund und Länder, den Forschungsorganisationen jährliche Zuwachsraten von mindestens drei Prozent zu gewähren.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Dr. Dieter Wunder
    "Ein schwerer Rückschlag für die Gesamtschule"
    "Die Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU führt in Brandenburg die Oberschule ein; sie übernimmt das Schulmodell Sachsen/ Sachsen-Anhalt/ Thüringen, verwendet dafür unbegründet einen neuen Namen (den fünften dieser Schulform nach Mittel-, Regel-, Regionale und Sekundarschule; ‚Oberschule’ war in der Zeit nach 1945 etwa in Berlin und Hamburg für die differenzierte Einheitsschule üblich) und zementiert das zweigliedrige Schulsystem für den größten Teil der ehemaligen DDR", schreibt der ehemalige GEW-Vorsitzende Dr. Dieter Wunder, Mitglied in der Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung und im Sachverständigenrat Bildung der Hans-Böckler-Stiftung in einem Gastbeitrag für den zwd.
  •  ausführlich in BWK 18-19/2004

    Rheinland-Pfalz
    Studiengang für Kita-LeiterInnen
    zwd Mainz - Künftige LeiterInnen von Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz können sich ab dem Sommersemester 2005 in einem Fernstudium für ihre neue Aufgabe qualifizieren. Die rheinland-pfälzischen MinisterInnen für Bildung und Jugend, Doris Ahnen, und Wissenschaft, Jürgen Zöllner (beide SPD) haben den Studiengang am 4. November in Mainz vorgestellt. Die ErzieherInnen werden in einem sechssemestrigen Bachelor-Studiengang an der Fachhochschule Koblenz betriebswirtschaftlich und bildungswissenschaftlich fortgebildet.
  •  ausführlich in BWK 18-19/2004

    Studie
    Bildungskonzept der bayrischen Wirtschaft kostet 26,3 Milliarden Euro mehr pro Jahr
    zwd Berlin - 26, 3 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr, und damit 25 Prozent mehr Geld als bisher, sollen nach Auffassung des Verbands der Bayrischen Wirtschaft (vbw) in Zukunft in das Bildungssystem fließen. Diese Summe wird nach Berechnungen des Präsidenten der Freien Universität Berlin, Prof. Dieter Lenzen, benötigt, um das vom vbw im November 2003 vorgestellte Bildungsreformkonzept „Bildung neu denken!“ umzusetzen. Umgerechnet 33 Euro (monatlich?) pro Einwohner müsse Deutschland sein wichtigster Rohstoff wert sein, erklärte vbw-Präsident Randolf Rodenstock bei der Präsentation des Finanzierungskonzepts am 28. Oktober in Berlin.
  •  ausführlich in BWK 18-19/2004

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  •  3. Termine
    29.11.2004
    Politikkongress 2004
    dbb forum berlin
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    01.12.2004
    Online Educa
    Berlin
     mehr Infos...

    02.12.2004
    »Priorität für Bildung - nur eine Geldfrage?« - Zum Spannungsverhältnis von Qualität und Finanzierung im Bildungswesen
    Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen (Donau)
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
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