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Ausgabe vom  22.09.2006
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • GELDMANGEL: Ganztagsschulmilliarden reichen nicht aus
  • RELAUNCH DES ZWD-PORTALS: Neu: Multimedia und Frauengesundheit
  • 15. SHELL-JUGENDSTUDIE: Jugendliche blicken gedämpfter in die Zukunft
  • INNOVATION: Schavan wirbt um Zustimmung für Hightech-Strategie
  • BERLINER REDE: Gemischte Reaktionen auf bildungspolitische Rede des Bundespräsidenten
  • FRÜHFÖRDERUNG: Kommunen: Gebührenfreie Kitas für über Dreijährige nicht finanzierbar
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN: Schwarz-rote Landesregierung einigt sich auf ein neues Hochschulgesetz
  • BERLIN: Grüne wollen Bildungsressort
  • STATISTIK: Gering Qualifizierte sind europaweit häufiger arbeitslos
  • HESSEN: Landtag soll Studiengebühren Anfang Oktober beschließen
  • INITIATIVE 50+: Schwarz-Rot konkretisiert Pläne zum Ausbau der Weiterbildung
  • BILDUNGSINDIKATOREN 2004 : Bildungsniveau in den neuen Ländern international an der Spitze
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • HAUSHALT 2007 : Nun Hightech statt Hausbau
  • OECD: Bildungssystem schneidet erneut schlecht ab
  • HESSEN: Proteste gegen christdemokratische Schulpolitik
  • SONDERBEILAGE: e.punkt für Multimedia und eLearning
  • ZWD-GESPRÄCH MIT UTE SCHÄFER (SPD/NRW): Die Vorteile des längeren gemeinsamen Lernens
  • BEILAGE: Alle zwd-Portale in neuer Aufmachung
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    GELDMANGEL
    Ganztagsschulmilliarden reichen nicht aus (22.09.2006)
    zwd Berlin (uvl). Für die vier Milliarden Euro aus dem Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung gibt es nach Darstellung der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Ute Erdsiek-Rave (SPD), mehr Interessenten als der Etat zulässt. Es sei absehbar, dass einige Schulen nicht zum Zuge kommen werden, machte Erdsiek-Rave am Rande des dritten bundesweiten Ganztagsschulkongresses der Bundesregierung deutlich.
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    RELAUNCH DES ZWD-PORTALS
    Neu: Multimedia und Frauengesundheit (22.09.2006)
    zwd Berlin (B&P). Für die Politikbereiche Multimedia und eLearning sowie Frauengesundheit gibt es seit dem 4. September neue zwd-Internetportale: e.punkt wird von der zwd-Bildungsdienst-Redaktion produziert (www.epunkt.info). Die frauenpolitische zwd- Redaktion hat als Ergänzung zum Print- und Online-Dienst FRAUEN UND POLITIK die Printbeilage FRAUENGESUNDHEIT & POLITIK als eigenständiges Web-Angebot ins Netz gebracht (www.gesundheit.zwd.info).
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    15. SHELL-JUGENDSTUDIE
    Jugendliche blicken gedämpfter in die Zukunft (21.09.2006)
    zwd Berlin (npu). Jugendliche von heute blicken pessimistischer in die Zukunft als noch vor vier Jahren. Insbesondere die Angst vor Armut und um den Arbeitsplatz macht vor allem den schlechter Ausgebildeten zu schaffen, heißt es in der 15. Shell Jugendstudie, die am 21. September im Beisein von Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgestellt wurde.
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    INNOVATION
    Schavan wirbt um Zustimmung für Hightech-Strategie (21.09.2006)
    zwd Berlin (uvl). Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat am 21. September im Bundestag für die Hightech-Strategie der Bundesregierung geworben. Mit dem 15 Milliarden-Programm werden nach den Worten der Ministerin rund 90.000 zusätzliche hochwertige Arbeitsplätze geschaffen. Die Oppositionsfraktionen kritisierten dagegen die Schwerpunktsetzung innerhalb der Strategie und legten Gegenanträge vor.
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    BERLINER REDE
    Gemischte Reaktionen auf bildungspolitische Rede des Bundespräsidenten (21.09.2006)
    zwd Berlin (uvl). Die Berliner Rede von Bundespräsident Horst Köhler (CDU) ist auf ein gemischtes Echo gestoßen. GEW-Chef Ulrich Thöne sprach von einem „wichtigen Beitrag“ des Präsidenten mit Licht und Schatten. Köhler habe „mit erfrischender Offenheit“ die soziale Ausgrenzung als zentrale Schwäche des deutschen Bildungssystems benannt. Allerdings sehe er nicht den politischen Willen für die Beseitigung der genannten Probleme.
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    FRÜHFÖRDERUNG
    Kommunen: Gebührenfreie Kitas für über Dreijährige nicht finanzierbar (20.09.2006)
    zwd Berlin (uvl). Zum Weltkindertag am 20. September haben die Arbeitgeberverbände beitragsfreie Kitas für alle Kinder ab drei Jahren gefordert. Damit würden frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Bildungsbiografie gestellt und die in Deutschland stark ausgeprägte Abhängigkeit der Bildungschancen vom ökonomischen Status der Eltern gemildert. Die Forderung stieß bei VertreterInnen von Ländern und Kommunen auf Ablehnung.
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    SCHLESWIG-HOLSTEIN
    Schwarz-rote Landesregierung einigt sich auf ein neues Hochschulgesetz (19.09.2006)
    zwd Kiel (uvl). Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat am 19. September den Entwurf eines neuen Landeshochschulgesetzes (HSG) einvernehmlich verabschiedet. Das Land erhalte damit nach den Worten von Wissenschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) das „modernste Hochschulgesetz in ganz Deutschland“. Mit dem Gesetz soll den Hochschulen mehr Autonomie und Eigenverantwortung verliehen werden. Keine Einigung zwischen CDU und SPD gab es beim Thema Studiengebühren.
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    BERLIN
    Grüne wollen Bildungsressort (18.09.2006)
    zwd Berlin (uvl). Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus haben die Berliner Grünen ihre Bereitschaft signalisiert, zusammen mit der SPD eine Koalition zu bilden. Spitzenkandidatin Franziska Eichstädt-Bohling forderte für ihre Partei neben den Ressorts Wirtschaft/Arbeit und Stadtentwicklung/Umwelt das Ressort Bildung.
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    STATISTIK
    Gering Qualifizierte sind europaweit häufiger arbeitslos (15.09.2006)
    zwd Wiesbaden (TICKER/awi). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren im Durchschnitt des Jahres 2005 in Deutschland 16,2 Prozent der erwerbsfähigen Personen mit einfachem formalem Bildungsniveau ohne Arbeit, aber nur 5,3% derer, die einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss vorweisen konnten. Die Erwerbslosenquote bei mittlerem Bildungsabschluss – also dem Abitur oder einer Berufsausbildung – betrug 9,2 Prozent.
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    HESSEN
    Landtag soll Studiengebühren Anfang Oktober beschließen (15.09.2006)
    zwd Wiesbaden (uvl). Die hessische CDU-Regierung beharrt auf die Einführung von Studiengebühren. Bedenken der Opposition, das Studienbeitragsgesetz könnte gegen die Landesverfassung verstoßen, schob die CDU während der zweiten Lesung des Gesetzes am 14. September beiseite. Die Union will Anfang Oktober das Gesetz in dritter Lesung mit ihrer absoluten Mehrheit beschließen. SPD und Grüne erneuerten ihre Ankündigung, eine Verfassungsklage gegen die geplanten Studiengebühren anzustrengen.
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    INITIATIVE 50+
    Schwarz-Rot konkretisiert Pläne zum Ausbau der Weiterbildung (14.09.2006)
    zwd Berlin (awi). Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung vom 13. September Eckpunkte zur Initiative 50 plus beschlossen. Weil gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend ältere ArbeitnehmerInnen qualifiziert werden müssten, will die Regierung die Rahmenbedingungen für die berufliche Weiterbildung verbessern.
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    BILDUNGSINDIKATOREN 2004
    Bildungsniveau in den neuen Ländern international an der Spitze (13.09.2006)
    zwd Wiesbaden (uvl). In den neuen Bundesländern haben über 90 Prozent der 25 bis 64-jährigen mindestens einen Berufsabschluss oder Abitur. Damit nimmt die Region einen internationalen Spitzenplatz ein, teilte das Statistische Bundesamt am 13. September mit. Deutschlandweit besitzen 84 Prozent einen solchen Abschluss – der OECD-Durchschnitt liegt bei 67 Prozent.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    HAUSHALT 2007
    Nun Hightech statt Hausbau
    zwd Berlin. Um 500 Millionen Euro steigt der Etat des Bundes für Bildung und Forschung im kommemden Jahr. Für ihre Hightech-Strategie erhielt die Bundesregierung sogar von der Opposition erhaltenes Lob. In der Haushaltsdebatte des Bundestages reklamierten CDU/CSU-PolitikerInnen, der Bildungsetat lasse die Unions-Handschrift erkennen. Der stellvertretende forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Ernst-Dieter Rossmann entgegnete, eine Hightech-Strategie hätte es schon fünf Jahre früher geben können, wenn sich die damalige CDU/CSU-Opposition weniger für den Hausbau und die Eigenheimszulage statt für Bildungsgelder eingesetzt hätte.
  •  ausführlich in BWK 16-17/2006

    OECD
    Bildungssystem schneidet erneut schlecht ab
    zwd Berlin. Anlässlich der Veröffentlichung der OECD-Vergleichsstudie „Bildung auf einen Blick“ am 12. September in Berlin haben Bildungsverbände ihre Forderung nach Chancengleichheit erneuert. Die VizeVorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marianne Demmer, und der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Ludwig Eckinger, bemängelten, dass das gegliederte Schulsystem für Kinder und Jugendliche Hürden aufbaue anstatt sie aus dem Weg zu räumen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will sich dagegen nicht mit Analysen beschäftigen, die „oberflächlich“ und „wenig differenziert“ seien.
  •  ausführlich in BWK 16-17/2006

    HESSEN
    Proteste gegen christdemokratische Schulpolitik
    zwd Frankfurt. An den hessischen Schulen wächst der Unmut gegen die Bildungspolitik der unionsgeführten Landesregierung. Im Mittelpunkt der Kritik steht die so genannte Unterrichtsgarantie Plus, mit der Kultusministerin Karin Wolff (CDU) den Stundenausfall in den Klassen 1 bis 10 mit Studierenden und RentnerInnen zurückdrängen will. Die SchülerInnen protestierten dagegen, von nicht qualifizierten Kräften unterrichten zu werden.
  •  ausführlich in BWK 16-17/2006

    SONDERBEILAGE
    e.punkt für Multimedia und eLearning
    zwd Berlin. Die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnolgien, insbesondere von eLearning im Schulunterricht steht im Mittelpunkt der zweiten Ausgabe des Magazins e.punkt. Das Dossier widmet sich der praktischen Umsetzung des Antidiskriminierungsgesetzes – verschiedene eLearninganbieter haben dazu mittlerweile eigene Kurse entwickelt.
  •  ausführlich in BWK 16-17/2006

    ZWD-GESPRÄCH MIT UTE SCHÄFER (SPD/NRW)
    Die Vorteile des längeren gemeinsamen Lernens
    zwd Düsseldorf. Nach eineinhalb Jahren Opposition hat die nordrhein-westfälische SPD damit begonnen, ein neues Bildungsprogramm zu entwickeln. Die Partei will den Einstieg in das längere gemeinsame Lernen wagen. Offen ist, für welches Modell die SPD sich einsetzen will, unterstrich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und ehemalige Schulministerin im zwd-Gespräch. Das solle im Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen im Land geklärt werden.
  •  ausführlich in BWK 15/2006

    BEILAGE
    Alle zwd-Portale in neuer Aufmachung
    zwd Berlin. Das gesamte zwd-Internetportal ist neu gestaltet und zugleich erweitert worden: Der bewährte Internet-Service unter der Adresse www.bildung.zwd.info hat seit Anfang September ein neues Gewand. Eine spezielle Beilage in der Ausgabe 14/2006 informiert über den Portal-Relaunch sowie über das neue Online-Angebot e.Punkt. Das Magazin für eLearnimng und neue Medien ist erreichbar unter www.epunkt.info. Das Thema FrauenGesundheit steht im Mittelpunkt des ebenfalls neuen Portals FRAUENGESUNDHEIT & POLITIK (www.gesundheit.zwd.info).
  •  ausführlich in BWK 14/2006

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    24.09.2006
    Afrika – der vergessene Kontinent?
    Dillingen
     mehr Infos...

    26.09.2006
    Europäischer Tag der Sprachen
    EU-weit
     mehr Infos...

    27.09.2006
    2. Bildungskongress an der Universität Münster
    Münster
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    28.09.2006
    Conference on Lifelong Learning, Equality and Efficiency
    Helsinki/Finnland
     mehr Infos...

    28.09.2006
    Übergänge gestalten - Jungenwelten zwischen Kindergarten, Schule und Ausbildung
    Leipzig
     mehr Infos...

    03.10.2006
    Conference on Adult Education
    Espoo/Finnland
     mehr Infos...

    04.10.2006
    58. Frankfurter Buchmesse
    Frankfurt/Main
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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