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Ausgabe vom  20.05.2005  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • SPD-PROGRAMMDEBATTE: Vorschulpflicht und Gemeinschaftsschule   
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Studierendenproteste: Bezahl-Studium steht zur Wahl   
  • BOLOGNA-KONFERENZ: Resümee: Deutschland ist gut aufgestellt   
  • FÖDERALISMUSREFORM: Gutachten warnt vor bildungspolitischem Rückzug des Bundes   
  • EXZELLENZINITIATIVE: FU Berlin plant Forschungszentrum für Geisteswissenschaften   
  • FORSCHUNGSPOLITIK: Geisteswissenschaften werben um politischen Rückhalt   
  • INVESTITIONSPROGRAMM: Bereits 5.000 neue Ganztagsschulen geschaffen   
  • BERUFLICHE BILDUNG: Der "Girls´ Day" wirkt   
  • NORDRHEIN-WESTFALEN : Gewerkschaften kritisieren Parteien für unklare Positionen   
  • NATUR-/INGENIEURWISSENSCHAFTEN: Erstmals seit zehn Jahren wieder weniger StudienanfängerInnen
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Landtagswahl Nordrhein-Westfalen: Gesamtschulen droht das Aus bei Regierungswechsel   
  • Hochschule: Studierende willkommen   
  • BMBF-Studie: Hausaufgaben für Bologna
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    SPD-PROGRAMMDEBATTE
    Vorschulpflicht und Gemeinschaftsschule (20.05.2005)
    zwd Berlin (ibe) – Innerhalb der SPD wird über eine Neuausrichtung der Bildungspolitik diskutiert. Anlässlich des vierten Programmforums der Bundespartei präsentierte Professor Karl Lauterbach, Direktor am Institut für Gesundheitsökonomie der Universität Köln und Berater der Bundesregierung, am 19. Mai in Berlin ein Konzept, das die Einführung von Gemeinschaftsschulen und ein verpflichtendes Vorschulangebot für Drei- bis Sechsjährige in Ganztagsform vorschlägt. Am 18. Juni sollen in Berlin die künftigen Positionen der Partei zur Bildungspolitik beraten werden.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Studierendenproteste: Bezahl-Studium steht zur Wahl (20.05.2005)
    zwd Düsseldorf (ja) – Zum Abschluss des Landtagswahlkampfes in Nordrhein-Westfalen formiert sich auch der Protest gegen Studiengebühren neu. Mit einer Beteiligung bis in den fünfstelligen Bereich rechnet das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) bei für am 21. Mai in Düsseldorf geplanten Großdemo. Gerade den Studierenden müsse klar sein, dass ihre Stimme auch richtungsentscheidend für die Einführung des Bezahl-Studiums im Land sein wird, betonte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in NRW, Walter Haas, mit Blick auf die Gebührenpläne von CDU und FDP.
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    BOLOGNA-KONFERENZ
    Resümee: Deutschland ist gut aufgestellt  (20.05.2005)
    zwd Bergen (TICKER/ig) – Die Vizevorsitzende der Kultusministerkonferenz, die schleswig-holsteinische Kultusministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD), hat den Bundestag aufgefordert, sehr bald die Lissabon-Konvention zu ratifizieren, damit der Bologna-Prozess in Deutschland durch die europaweite Anerkennung von Studienleistungen und Studienabschlüssen weiteren Schwung erhält. Anlässlich des Treffens der europäischen Bildungsminister in Bergen (Norwegen) hoben Erdsiek-Rave und ihre Kollegin, Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD), übereinstimmend hervor, dass Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern bei der Umsetzung der Bologna-Ziele eine gute Position erreicht habe.
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    FÖDERALISMUSREFORM
    Gutachten warnt vor bildungspolitischem Rückzug des Bundes (19.05.2005)
    zwd Gütersloh (ja) – Vor einem umfassenden Rückzug des Bundes aus der Bildungspolitik hat die Bertelsmann Stiftung gewarnt. In einem am 19. Mai vorgelegten Gutachten zeigt ein internationaler Vergleich zwischen föderal strukturierten Staaten, dass sich das Erziehungs- und Bildungswesen für eine strikte Trennung in Bundes- und Landesaufgaben nicht eignet. Dies gelte auch für den Bereich Hochschule.
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    EXZELLENZINITIATIVE
    FU Berlin plant Forschungszentrum für Geisteswissenschaften (18.05.2005)
    zwd Berlin (ja) – Die Freie Universität Berlin (FU) will ihr Profil schärfen und hat den Aufbau eines geisteswissenschaftliches Forschungszentrums angekündigt. Wie der Vizepräsident der FU, Klaus Hempfer am 18. Mai mitteilte, will die Hochschule diese Fächergruppe „zu einer der tragenden Säulen ihrer zukünftige Forschungsstrategie“ machen. Mit dem Konzept will sich die FU auch um Förderung durch die geplante Exzellenzinitiative bewerben.
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    FORSCHUNGSPOLITIK
    Geisteswissenschaften werben um politischen Rückhalt (12.05.2005)
    zwd Berlin (awi) - Die große gesellschaftliche Bedeutung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften (GSK) betonten ExpertInnen im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 11. Mai in Berlin. In einem Antrag der Koalitionsfraktionen, dem sich nach Aussagen der Ausschussvorsitzenden Cornelia Pieper (FDP) alle Bundestagsfraktionen angeschlossen hatten, ist die Bundesregierung bereits dazu aufgefordert worden, den GSK in der geplanten Exzellenzinitiative einen festen Platz einzuräumen.
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    INVESTITIONSPROGRAMM
    Bereits 5.000 neue Ganztagsschulen geschaffen (11.05.2005)
    zwd Berlin (TICKER) - Ab dem kommenden Schuljahr werden in ganz Deutschland mindestens 5.000 neue Ganztagsangebote bereit stehen. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn bezeichnete den Umbau des deutschen Schulsystems bei einer Bilanz am Mittwoch in Berlin als unumkehrbar. "Mit dem großen Engagement der Eltern, Lehrer und Schüler vor Ort ist die große Bildungsreform in vollem Gang." Das vier Milliarden Euro Programm des Bundes zum Aus- und Aufbau von Ganztagsangeboten erreiche die Menschen genau zur richtigen Zeit. "Wir fördern die Kinder früh in ihren Stärken und ermöglichen ihren Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf."
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    BERUFLICHE BILDUNG
    Der "Girls´ Day" wirkt (11.05.2005)
    zwd Berlin (ja) - Der "Girl´s Day" scheint sich als wirksames Instrument zu entwickeln, um mehr Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Eine Evaluation des Aktionstags hat jetzt ergeben, dass sich fast die Hälfte der Mädchen für ein Praktikum oder eine Ausbildungsstelle in dem besuchten Betrieb bewerben wollen, wie die "Koordinierungsstelle Projekt Girls´ Day" am 10. Mai mitteilte. Auch in den Unternehmen wachse das Interesse für einen höheren Frauenanteil.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Gewerkschaften kritisieren Parteien für unklare Positionen (10.05.2005)
    zwd Düsseldorf (ja) – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Nordrhein-Westfalen haben von den Parteien die Formulierung konkreter und abrechenbarer Zielvorgaben im Bildungsbereich gefordert. Für die Schulpolitik kritisierte DGB-Bezirkschef Walter Haas die Orientierung von CDU und FDP auf Auslese und Konkurrenz. Von der SPD erwarten die Gewerkschaften, sich offensiv für eine Schulstrukturreform einzusetzen.
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    NATUR-/INGENIEURWISSENSCHAFTEN
    Erstmals seit zehn Jahren wieder weniger StudienanfängerInnen (06.05.2005)
    zwd Wiesbaden (TICKER/ja) – Die StudienanfängerInnen-Zahlen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich sind im Jahr 2004 erstmalig seit Mitte der 90er Jahre wieder rückläufig. Noch deutlicher ließ das Interesse an der Fächergruppe Mathematik/ Naturwissenschaften nach, wo die Zahl der Studierenden im ersten Fachsemester 89.800 betrug und damit um 9 Prozent zurückging.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Landtagswahl Nordrhein-Westfalen
    Gesamtschulen droht das Aus bei Regierungswechsel
    zwd Duisburg. Die SPD will dem Bereich Bildung absolute Priorität vor allen anderen Politikfeldern einräumen, wenn sie nach dem Urnengang am 22. Mai erneut den Regierungsauftrag durch die WählerInnen in Nordrhein-Westfalen erhält. Das kündigte Ministerpräsident Peer Steinbrück am 5. Mai bei dem ersten Fernsehduell mit seinem Herausforderer, CDU-Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers, an. Bei den gegenwärtig in allen Ländern notwendigen Haushaltskonsolidierungen werde die Bildung als einziger Bereich von Kürzungen ausgenommen, sagte der Ministerpräsident. CDU-Kontrahent Rüttgers will zusätzliche LehrerInnen-Stellen finanzieren, indem er auf gutachterliche Beratung der Landesregierung durch ExpertInnen weitgehend verzichten werde. Verzichten wollen CDU und FDP auch auf die bestehenden Gesamtschulen des Landes, denen die Zwangsfusion mit Hauptschulen droht, sollte es in Düsseldorf zum Regierungswechsel kommen.
  •  ausführlich in BWK 07/2005

    Hochschule
    Studierende willkommen
    zwd Berlin. Die Mobilität der Studierenden in Deutschland kostet vor allem die Länder viel Geld, die mehr Studienplätze anbieten, als ihre jeweiligen Landeskinder beanspruchen. Teure Kapazitäten müssen vorgehalten werden, auf der anderen Seite melden viele Studierende am Hochschulstandort aber nicht ihren Wohnsitz an. Die Folge: Beliebte Studienorte zahlen drauf, weil sie aus dem Länderfinanzausgleich, der sich an der EinwohnerInnenzahl orientiert, weniger Geld bekommen als ihnen zusteht. In Berlin haben SPD und PDS eine Lösung gefunden, die sich sowohl für den Senat als auch für die Studierenden rechnet: Begrüßungsgeld für die Anmeldung des Erstwohnsitzes in der Hauptstadt.
  •  ausführlich in BWK 07/2005

    BMBF-Studie
    Hausaufgaben für Bologna
    zwd Berlin. Deutschland sei bei der Einführung von Bachelor und Master im europäischen Vergleich gut aufgestellt, sagte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am 13. Mai in Berlin. 2.925 Studiengänge und damit 26,3 Prozent des gesamten Angebots werden im Sommersemester 2005 an den deutschen Hochschulen als Bachelor- und Masterstudiengänge geführt. Dies ergab eine vom Bundesbildungsministerium (BMBF) in Auftrag gegebene Vergleichsstudie, die den Stand der Bologna-Reformen in Deutschland und in fünf weiteren europäischen Ländern untersucht.
  •  ausführlich in BWK 07/2005

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    26.05.2005
    Bildungs- und Karrierewege von Frauen - Wissen - Erfahrung - biographisches Lernen
    Duisburg (in der Wolfsburg)
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    29.05.2005
    PISA: Deutschland - null Punkte
    Wolfenbüttel
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    30.05.2005
    Tagung zur "Lehrerarbeitszeit"
    Bad Boll
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    02.06.2005
    Kultusministerkonferenz (KMK)
    Ort noch offen (Sachsen-Anhalt)
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    02.06.2005
    "Kosten, Nutzen, Finanzierung von Weiterbildung"
    Bonn
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    03.06.2005
    Wissen und Bildung in der modernen Gesellschaft
    Chemnitz
    TU Chemnitz, Hörsaalgebäude Reichenhainer Straße
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
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