Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  19.10.2005
Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • REGIERUNGSBILDUNG: SPD sorgt sich um Zukunft des Bundesbildungsministeriums
  • GROSSE KOALITION: Schavan für die Forschung, Stoiber für die Technologie
  • GROSSE KOALITION: Müntefering: Finanzministerium ist für die Bildung das Schlüsselressort
  • AUSBILDUNGSPAKT: Über 40.900 Jugendliche bleiben ohne Lehrstelle
  • LEHRSTELLENMARKT: Gewerkschaften: Ausbildungspakt ohne Erfolg
  • NIEDERSACHSEN: Studiengebühren auch für BAföG-EmpfängerInnen
  • HOCHSCHULREKTORENKONFERENZ: Senat sieht Bund und Länder in gemeinsamer Verantwortung
  • BERUFSBILDUNG: Kabinett in Sachsen will Benachteiligten helfen
  • EXZELLENZINITIATIVE: Fast 300 Antragsskizzen eingegangen
  • STUDIE: PC-Nutzung wirkt sich negativ auf Lernerfolg aus
  • WELTLEHRERTAG: Gewerkschaften fordern bessere Qualifikation für Lehrkräfte
  • BILDUNGSPOLITIK: KMK bestreitet Nutzen der OECD-Lehrerstudie
  • BUNDESLÄNDERRANKING: Hannover und Stuttgart auf Sparkurs in der Wissenschaft
  • BERTELSMANN-STUDIE: Gleiche Bildungschancen - dafür muss der Staat sorgen
    2. In der zwd-Printausgabe
  • GROSSE KOALITION: SPD setzt auf Weiterbildung und Föderalismusreform
  • KMK: Großer Zulauf an Hochschulen prognostiziert
  • LEHRSTELLENSITUTATION: Zwiespältige Bilanz für den Ausbildungspakt
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    REGIERUNGSBILDUNG
    SPD sorgt sich um Zukunft des Bundesbildungsministeriums (18.10.2005)
    zwd Berlin (B&P) - Führende BildungspolitikerInnen der SPD-Bundestagsfraktion befürchten, dass mit einer Großen Koalition das Ministerium für Bildung und Forschung zu einem Rumpfministerium ausgehöhlt wird und damit seinen wichtigen Stellenwert verliert. Hintergrund ist das Vorhaben, wichtige Bereiche der Technologieforschung künftig dem vom CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber geleiteten Bundeswirtschaftsministerium zuzuschlagen. In den Koalitionsverhandlungen soll nach zwd-Informationen der Versuch unternommen werden, das Bundesengagement in Bildungsfragen zu erhalten. Das erscheint aber angesichts der Unionsposition, Bildung den Ländern ganz zu überlassen, fraglich.
     weiter...

    GROSSE KOALITION
    Schavan für die Forschung, Stoiber für die Technologie  (17.10.2005)
    zwd Berlin (awi) - Die Unionsparteien haben erwartungsgemäß Annette Schavan als künftige Bundesministerin für Bildung und Forschung aufgestellt. Die technologische Entwicklung als bisheriger Aufgabenbereich des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll in Zukunft Bestandteil eines Ministeriums für Wirtschaft und Technologie sein. Diesem soll der bisherige bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) vorstehen.
     weiter...

    GROSSE KOALITION
    Müntefering: Finanzministerium ist für die Bildung das Schlüsselressort (13.10.2005)
    zwd Berlin (ibe) – Als wichtige Schaltstelle für alle übrigen Politikfelder hat der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering das Bundesfinanzministerium bezeichnet. In einer Koalition mit der Union soll der ehemalige Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Peer Steinbrück (SPD), das Amt leiten. Nach Auffassung Münteferings wird er künftig auch die finanziellen Voraussetzungen für die Bildungspolitik legen müssen.
     weiter...

    AUSBILDUNGSPAKT
    Über 40.900 Jugendliche bleiben ohne Lehrstelle (12.10.2005)
    zwd Berlin (ibe) – Im zweiten Jahr des Ausbildungspaktes zwischen Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden ist die Zahl der noch nicht vermittelten BewerberInnen um 3.200 auf 40.915 Jugendliche gesunken. Die Paktpartner sprechen von einer leichten Verbesserung der Lage, Grund zur Euphorie bestehe jedoch nicht. Die Lage im Osten ist nach wie vor prekär.
     weiter...

    LEHRSTELLENMARKT
    Gewerkschaften: Ausbildungspakt ohne Erfolg  (12.10.2005)
    zwd Berlin (ibe) – Nach der zweiten Zwischenbilanz zum Ausbildungspakt zwischen Bundesregierung und Wirtschaft haben die Gewerkschaften deutliche Kritik an den Bündnispartnern geäußert: Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu Beginn des neuen Lehrjahres seien geschönt, der Optimismus fehl am Platz. Die betriebliche Ausbildung im dualen System werde zunehmend ausgehöhlt.
     weiter...

    NIEDERSACHSEN
    Studiengebühren auch für BAföG-EmpfängerInnen (12.10.2005)
    zwd Hannover (awi) - Nach Unterzeichnung des Zukunftsvertrages zwischen den niedersächsischen Hochschulen und der Landesregierung ist für die Einführung von Studiengebühren noch keine Regelung in Sicht. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat sich noch immer nicht auf ein detailliertes Konzept für Studiengebühren einigen können, heißt es zur Begründung aus dem Wissenschaftsministerium.
     weiter...

    HOCHSCHULREKTORENKONFERENZ
    Senat sieht Bund und Länder in gemeinsamer Verantwortung (11.10.2005)
    zwd Magdeburg (ibe) – Die deutschen Hochschulrektoren drängen auf eine neue Föderalismusdebatte: Bund und Länder müssten zur Zusammenarbeit im Hochschulwesen verpflichtet werden.
     weiter...

    BERUFSBILDUNG
    Kabinett in Sachsen will Benachteiligten helfen (07.10.2005)
    zwd Dresden (TICKER/ibe) – An Berufsschulzentren in Sachsen sollen künftig verstärkt auch SozialpädagogInnen arbeiten. Damit will die Regierungskoalition aus CDU und SPD SchülerInnen mit Lern- und Motivationsschwächen gezielt unterstützen.
     weiter...

    EXZELLENZINITIATIVE
    Fast 300 Antragsskizzen eingegangen  (07.10.2005)
    zwd Bonn (TICKER/utz) - Bis zum 30. September hatten die deutschen Universitäten die Möglichkeit, sich im Rahmen der Exzellenzinitiative um die Einrichtung von Graduiertenschulen und Exzellenzclustern zu bewerben. Insgesamt gingen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn 292 Anträge ein. Sie verteilten sich auf alle deutschen Universitäten.
     weiter...

    STUDIE
    PC-Nutzung wirkt sich negativ auf Lernerfolg aus (06.10.2005)
    zwd Berlin (awi) - Der Umgang mit Computern ist nicht so förderlich für die Leistungen von SchülerInnen, wie ihm landläufig nachgesagt wird. Im Gegenteil: Die Nutzung von Rechnern zu Hause und in der Schule ist für den Erwerb der Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen eher hinderlich.
     weiter...

    WELTLEHRERTAG
    Gewerkschaften fordern bessere Qualifikation für Lehrkräfte  (05.10.2005)
    zwd Berlin (awi) - Anlässlich des Weltlehrertags am 5. Oktober hat sich der Verband Bildung und Erziehung (VBE) für eine bundeseinheitliche Reform der Lehramtsausbildung ausgesprochen. Eine grundständige pädagogische Lehrerbildung müsse an den Hochschulen als eigenständige Disziplin und nicht „wie das fünfte Rad am Wagen“ behandelt werden.
     weiter...

    BILDUNGSPOLITIK
    KMK bestreitet Nutzen der OECD-Lehrerstudie (05.10.2005)
    zwd Berlin (awi) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) haben die Entscheidung der Kultusministerkonferenz (KMK) kritisiert, nicht an der Studie „Lehrer, Unterricht und Lernen“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) teilzunehmen. Aus der KMK heißt es dazu, dass diese Studie kein Wissen liefern würde, das nicht schon bekannt wäre. Statt dessen werde Deutschland sich wahrscheinlich an einer anderen von der OECD geplanten LehrerInnen-Studie beteiligen.
     weiter...

    BUNDESLÄNDERRANKING
    Hannover und Stuttgart auf Sparkurs in der Wissenschaft (05.10.2005)
    zwd Berlin (awi) - Die Wissenschaftsausgaben der Bundesländer sind zwischen 2001 und 2003 durchschnittlich um 8,60 Euro je EinwohnerIn gestiegen. Die Nase vorn hatten Nordrhein-Westfalen und Hamburg mit einem Zuwachs von 38 beziehungsweise 29 Euro. Die rote Laterne geht an Niedersachsen mit einem Rückgang von 18 Euro. Auch Baden-Württemberg senkte in diesem Zeitraum seine Ausgaben um acht Euro je EinwohnerIn.
     weiter...

    BERTELSMANN-STUDIE
    Gleiche Bildungschancen - dafür muss der Staat sorgen (03.10.2005)
    zwd Gütersloh (B&P)- Neun von zehn BundesbürgerInnen sehen es neben der Gewährleistung von Sicherheit als wichtigste Aufgabe des Staates an, für gleiche Bildungschancen für alle zu sorgen. Allerdings haben 44 Prozent der Bevölkerung in den vergangenen fünf Jahren keine Reformen bemerkt, weder auf dem Arbeitsmarkt noch im Bildungswesen.
     weiter...


     2. In der zwd-Printausgabe
    GROSSE KOALITION
    SPD setzt auf Weiterbildung und Föderalismusreform
    zwd Berlin. Die BildungspolitikerInnen der SPD wollen in einer Großen Koalition neue Schwerpunkte setzen. Mit den Vorgaben an die Verhandlungsgruppe ihrer Partei bei den Koalitionsgesprächen drängen sie vor allem auf eine weitere Beteiligung des Bundes in der Bildungsplanung.
  •  ausführlich in BWK 16/2005

    KMK
    Großer Zulauf an Hochschulen prognostiziert
    zwd Potsdam. Die Kultusministerkonferenz (KMK) erwartet in den nächsten Jahren einen starken Anstieg der Studierendenzahlen. Mit bis zu 450.000 StudienanfängerInnen im Jahr 2012 rechnen die WissenschaftsministerInnen, etwa 80.000 mehr als 2003. Um der wachsenden Nachfrage begegnen zu können, müssten die Hochschulen nach KMK-Auffassung mehr Geld für Personal und Ausstattung erhalten.
  •  ausführlich in BWK 16/2005

    LEHRSTELLENSITUTATION
    Zwiespältige Bilanz für den Ausbildungspakt
    zwd Berlin. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit hat die Wirtschaft 57.700 neue Ausbildungsplätze geschaffen und damit deutlich mehr als die 30.000, die im Ausbildungspakt vereinbart worden sind. Ein gutes Zeugnis wollen die Gewerkschaften dem Pakt allerdings nicht ausstellen. Die duale Berufsbildung werde zunehmend ausgehöhlt, so der Tenor. Nur 47 Prozent der Auszubildenden hätten eine betriebliche Stelle. Zudem hingen immer mehr Jugendliche in der „Warteschleife“, weil sie beim ersten Anlauf keinen Ausbildungsplatz erhielten.
  •  ausführlich in BWK 16/2005

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    02.11.2005
    Ganztagsschulkongress 2005
    Frankfurt/M
     mehr Infos...

    05.11.2005
    Der Weg ist frei: Gemeinschaftsschule
    Dresden, Sächsischer Landtag
     mehr Infos...

    08.11.2005
    „Die Zukunft eilt! Mehr Wachstum durch Bildung, Qualifikation und Innovation.“
    Stuttgart
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


    Ich möchte ein Angebot des zwd bestellen:
     zum Bestellcoupon

     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Sollten Sie keine weitere Zusendung wünschen, bitten wir um Entschuldigung für den unverlangt eingegangenen Newsletter. Sie müssen dann lediglich diese E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe" beantworten: abo.zwd@t-online.de

    Newsletter Bezieher, die dieses Angebot nicht mehr nutzen wollen, können Sie sich bei folgendem Link austragen lassen:
     Newsletter abmelden

    AbonnentInnen bitten wir, entsprechende Änderungen in Ihrem Userprofil vorzunehmen. Sie gelangen in das Userprofil, indem Sie sich in einem der beiden Portale einloggen und in der rechten Navigation auf "Userprofil" klicken. Dort können Sie dann entsprechende Änderungen vornehmen.

    Impressum

    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der eMediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Presserechtlich verantwortlich: Holger Lührig (V.i.S.d.P.), (V.i.S.d.P.), Luisenstrasse 48, 10117 Berlin Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, redaktion@zwd.info, www.zwd-online.de