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Ausgabe vom  18.08.2003  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Lehrkräfteausbildung: Hundt fordert den „Master of Education“   
  • Duale Ausbildung: Studie: Überbetriebliche Ausbildungsstätten sind notwendig aber nicht modern genug (I)   
  • Niedersachsen: Fliegender Wechsel: Von der Hauptschule aufs Gymnasium   
  • Themendienst der zwd-Redaktion: Föderalismusreform: Erst das Verfahren, dann die Inhalte
  • 2. In der zwd-Printausgabe Bildung - Wissenschaft - Kulturpolitik   
  • Duale Ausbildung: Bundesregierung will Berufsbildungsgesetz zügig reformieren   
  • Bildung & Politik Online: BIBB setzt auf Internationalität   
  • Föderalismusreform: FDP: Innerparteilicher Streit um Bund-Länder-Bildungsplanung
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Lehrkräfteausbildung
    Hundt fordert den „Master of Education“ (18.08.2003)
    zwd Berlin (ja) – Die Arbeitgeber fordern eine grundlegende Reform der Lehrkräfteausbildung und wollen dafür das Staatsexamen sowie das Referendariat abschaffen. Wie aus dem am 18. August veröffentlichten Positionspapier („Master of Education – Für eine neue Lehrerbildung“) der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hervorgeht, sollen unter anderem mehr Praxisanteile mit dem Hochschulstudium verknüpft werden, das sich künftig in Bachelor- und Masterabschluss gliedern soll. Mit Eignungstests soll geeignetes Personal herausgefiltert werden. Die Bundestagsfraktionen von SPD- und FDP sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) reagierten auf die Vorschläge grundsätzlich zustimmend. Harsche Kritik kam vom Deutschen Lehrerverband (DL).
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    Duale Ausbildung
    Studie: Überbetriebliche Ausbildungsstätten sind notwendig aber nicht modern genug (I) (18.08.2003)
    zwd Berlin (ase) - Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) müssen sich angesichts der dynamischen Entwicklung beruflicher Aus- und Weiterbildung ein neues Profil geben, wenn sie auch künftig ihre Funktion als berufsbildende Lernorte und "verlängerte Werkbank der Ausbildungsbetriebe" voll ausfüllen wollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite repräsentative Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in allen Handwerkskammerbezirken. Dabei bescheinigt die Studie den ÜBS gute Voraussetzungen, den Wandel zu modernen „Kompetenzzentren“ zu bewältigen.
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    Niedersachsen
    Fliegender Wechsel: Von der Hauptschule aufs Gymnasium (14.08.2003)
    zwd Hannover (ja) – Niedersachsen will die Durchlässigkeit im gegliederten Schulsystem erhöhen. SchülerInnen mit guten Noten sollen deshalb künftig einen Rechtsanspruch haben die Schulform zu wechseln. Wie Kultusminister Bernd Busemann (CDU) am 12. August in Hannover mitteilte, ist die entsprechende Verordnung - eine in der Bundesrepublik bislang einmalige Regelung - jetzt in die Anhörung gegeben worden.
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    Themendienst der zwd-Redaktion: Föderalismusreform
    Erst das Verfahren, dann die Inhalte (08.08.2003)
    zwd Berlin (ja) – Die Föderalismusreform kommt, aber Bildung bleibt Ländersache. An der Kulturhoheit der Länder, der letzten Trutzburg föderalistischen Selbstverständnisses in Deutschland, wird aller Voraussicht nach nicht gerüttelt werden. Der Verantwortung des Bundes werden allenfalls Teilbereiche übertragen, beziehungsweise belassen. Die bei der Gründung der Bundesrepublik vorherrschende Überzeugung, kulturelle Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen in Deutschland bedürften einer dezentralisierten Vorsorge für das Schulwesen, hat offensichtlich heute dieselbe Gültigkeit wie vor einem halben Jahrhundert. Bereits 1971 hatten Experten der OECD in ihrem Report zum Zustand des deutschen Bildungswesens festgestellt: „Die Vorsorge für das Schulwesen gehört nach wie vor zu den wichtigsten Aufgaben der Länder. Und diese Kompetenzen verteidigen sie eifersüchtig. Die Furcht vor einer zentralen Kontrolle des Schulwesens von Bonn aus wurzelt in der Überzeugung, dass die Bundesrepublik aus einer Reihe unterschiedlicher geographischer Regionen besteht, von denen jede ihre ureigene Kultur hat.“ (Vgl. Lührig, Holger H. (Hrsg.), „Wirtschaftsriese – Bildungszwerg“, Hamburg 1973, S.49)
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     2. In der zwd-Printausgabe Bildung - Wissenschaft - Kulturpolitik
    Duale Ausbildung
    Bundesregierung will Berufsbildungsgesetz zügig reformieren
    Noch in dieser Legislaturperiode soll das 1969 erlassene Berufsbildungsgesetz grundlegend reformiert werden. So steht es im rot-grünen Koalitionsvertrag. Im Herbst will das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Referentenentwurf vorlegen. Die wichtigen Akteure der Berufsbildung, Arbeitgeber, Gewerkschaften und Berufsschullehrer sowie die im Bundestag vertretenen Parteien haben sich schon positioniert und Vorschläge für die Gesetzesnovelle vorgelegt.
  •  ausführlich in BWK 14-15/2003

    Bildung & Politik Online
    BIBB setzt auf Internationalität
    Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bietet eines der umfangreichsten Portale zum Thema Berufsbildung: alles über neue Berufe und Ausbildungsordnungen, neueste Trends und Forschungsergebnisse. Neu auf den BIBB-Webseiten ist der Bereich Internationales mit Schwerpunkt Europa. Hier sind nicht nur die Berufsbildungssysteme der EU-Mitgliedstaaten beschrieben, es werden auch Projekte vorgestellt, wie die Brügge-Initiative zur europäischen Zusammenarbeit in Aus- und Weiterbildung.
  •  ausführlich in BWK 14-15/2003

    Föderalismusreform
    FDP: Innerparteilicher Streit um Bund-Länder-Bildungsplanung
    zwd Berlin / Stuttgart (ja) - Der innerparteiliche Streit in der FDP um bildungspolitische Reformen im Zusammenhang mit der anstehenden Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung spitzt sich zu. Nachdem am 6. August FDP-Landeschef und Wirtschaftsminister in Baden-Württemberg, Walter Döring, ein Thesenpapier zur Föderalismusreform vorgestellt hatte, formiert sich dagegen Protest im Bundespräsidium und in der Bundestagsfraktion der Partei.
  •  ausführlich in BWK 14-15/2003


  •  3. Termine
    08.09.2003
    Zukunft Bildung und Betreuung
    Berlin
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    05.09.2003
    Die EU-Osterweiterung: Anforderungen an Bildung und Wirtschaft
    Eisenhüttenstadt
     mehr Infos...

    25.08.2003
    Medienunterstütztes Lernen und Lehren - Gestern, Heute, Morgen
    Bad Malente
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

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    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Holger H. Lührig (V.i.S.d.P.), Pressehaus Berlin, Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, zwd.berlin@t-online.de, www.zwd-online.de