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Ausgabe vom  18.06.2012
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • SCHULZEITVERKÜRZUNG: G8 jetzt auch in Hessen auf der Kippe
  • STREIT UM BETREUUNGSGELD II: Bundestag beschlussunfähig - Sitzung zum Betreuungsgeld abgebrochen
  • ERGEBNISSE DER EXZELLENZINITIATIVE : Faustdicke Überraschung: KIT fliegt raus
  • STREIT UM BETREUUNGSGELD I: Opposition beschwert sich bei Lammert: Union missachtet Parlament
  • EU-BILDUNGSPROGRAMME: SPD will Erwachsene an Mobilität beteiligen
  • FRÜHKINDLICHE BILDUNG: Qualitätsstandards rücken immer weiter in den Hintergrund
  • CHANCENGLEICHHEIT IN DER WISSENSCHAFT: Experten einig: Die Quote in der Wissenschaft muss kommen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Perspektiven für wissenschaftlichen NachwuchsKoalition beschränkt sich auf gute Ratschläge
  • Regierungsentwurf zur Grundgesetzänderung in der WissenschaftBund soll nicht an die Seite der Länder treten
  • Zukunft des WissenschaftssystemsNach der Exzellenzinitiative ist vor der Exzellenzinitiative
  • Konzept für Nationalen BildungsratEmpowerment für Kultusminister
  • DGB-Expertise zum Berufsbildungsbericht 2012Auch viele Betriebe sind nicht ausbildungsreif
  • Neue Medien und SchuleSchulen droht enormer Kontrollverlust
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    SCHULZEITVERKÜRZUNG
    G8 jetzt auch in Hessen auf der Kippe (18.06.2012)
    zwd Wiesbaden (mhh). Die Opposition im hessischen Landtag verlangt Klarheit über die Zukunft des achtjährigen Gymnasiums. Nachdem Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) auf dem Landesparteitag der Union am 16. Juni erklärt hatte, die Gymnasien dürften künftig selbst entscheiden, ob sie das Abitur nach acht oder neun Jahren anbieten, vermuten SPD und Grüne Parteitagsrhetorik. Unterdessen soll in Schleswig-Holstein das von Bouffier ins Gespräch gebrachte Modell wieder abgeschafft werden.
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    STREIT UM BETREUUNGSGELD II
    Bundestag beschlussunfähig - Sitzung zum Betreuungsgeld abgebrochen (15.06.2012)
    zwd Berlin (mhh). Die Bundesregierung ist mit ihrem Vorhaben, das Betreuungsgeld im Eilverfahren durch den Bundestag zu bringen, vorerst gescheitert. Da zu wenige Abgeordnete an der heutigen Plenarsitzung teilnahmen, in der das umstrittene Betreuungsgeld-Gesetz in erster Lesung beraten werden sollte, musste Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau die Sitzung abbrechen. Die noch vor der Sommerpause geplante Verabschiedung des Gesetzes wird nun immer unrealistischer.
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    ERGEBNISSE DER EXZELLENZINITIATIVE
    Faustdicke Überraschung: KIT fliegt raus (15.06.2012)
    zwd Berlin (mhh). Die Verkündung der Förderentscheidungen in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative am 15. Juni hat überraschende Ergebnisse gebracht. Während die Universitäten in Bremen, Köln, Tübingen und Dresden und die Humboldt Universität Berlin in den Kreis der Exzellenzuniversitäten aufgenommen wurden, bekamen die Unis in Göttingen, Freiburg und Karlsruhe diesen Status aberkannt. Insbesondere die Entscheidung zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine faustdicke Überraschung. Der wahre Verlierer ist aus Sicht vieler Studierendenverbände jedoch längst nicht nur das KIT.
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    STREIT UM BETREUUNGSGELD I
    Opposition beschwert sich bei Lammert: Union missachtet Parlament (14.06.2012)
    zwd Berlin (mhh). Die Oppositionsfraktionen im Bundestag wehren sich gegen den von der Union anberaumten Zeitplan zur Verabschiedung des umstrittenen Betreuungsgeldes. In einem Brief an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) kritisieren die Obleute im Familienausschuss Caren Marks (SPD), Jörn Wunderlich (Linke) und Katja Dörner (Grüne), das Eilverfahren untergrabe die Rechte des Parlaments auf eine sachkundige und ordnungsgemäße Beratung. Der zu beratende Gesetzentwurf liege dem Parlament erst seit wenigen Stunden vor, trotzdem solle er „im Schweinsgalopp“ binnen zwei Wochen durch das Parlament gejagt werden, kritisierten die Abgeordneten am 13. Juni.
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    EU-BILDUNGSPROGRAMME
    SPD will Erwachsene an Mobilität beteiligen (13.06.2012)
    zwd Berlin (mhh). Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, die traditionellen Namen der europäischen Bildungsprogramme wie „Erasmus“ und „Leonardo da Vinci“ zu erhalten. Den von der EU-Kommission für das neue Gesamtprogramm vorgesehenen Titel „Erasmus für alle“ lehnt die SPD ab. Obwohl sich auch die Bundesregierung gegen die Zusammenfassung der bisherigen Bildungsprogramme ausspricht, hat die schwarz-gelbe Koalition den SPD-Antrag am 13. Juni im Bildungsausschuss abgelehnt. Grund sind weitere Forderungen der Sozialdemokraten.
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    FRÜHKINDLICHE BILDUNG
    Qualitätsstandards rücken immer weiter in den Hintergrund (12.06.2012)
    zwd Stuttgart/Berlin (mhh). Die vom Bund für den Kita-Ausbau zur Verfügung gestellten Mittel sind vielerorts erschöpft. Darauf verwies am 12. Juni das baden-württembergische Kultusministerium. Dessen für frühkindliche Bildung zuständiger Staatssekretär, Frank Mentrup (SPD), rief den Bund dazu auf, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, wenn er die Kommunen nicht im Regen stehen lassen wolle. Zu welchen Auswüchsen ein unterfinanzierter Betreuungsausbau führt, zeigt die steigende Anzahl von Erzieherinnen, die in Leiharbeit beschäftigt werden.
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    CHANCENGLEICHHEIT IN DER WISSENSCHAFT
    Experten einig: Die Quote in der Wissenschaft muss kommen (11.06.2012)
    zwd Berlin (mhh). Die Festlegung verbindlicher Zielquoten ist nötig, um den Frauenanteil in Spitzenpositionen der Wissenschaft endlich zu erhöhen. So lautet das einhellige Urteil der Sachverständigen, die am 11. Juni in eine Anhörung des Bildungsausschusses im Bundestag geladen waren, um über das Thema „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ zu beraten. Die ExpertInnen sprachen sich allesamt für eine flexible Quote nach dem Kaskadenmodell aus. Uneinigkeit herrschte lediglich bei der Frage der Sanktionsmöglichkeiten.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Perspektiven für wissenschaftlichen Nachwuchs
    Koalition beschränkt sich auf gute Ratschläge
    zwd Berlin. Im Prinzip sind sich alle einig: Die Beschäftigungsbedingungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Hochschulen sind schlecht und müssen verbessert werden. Nur wer ist verantwortlich? Die schwarz-gelbe Koalition versteckt sich in ihrem am 9. Mai beschlossenen Antrag zur Verbesserung der Perspektiven des Wissenschaftsnachwuchses meist hinter der Zuständigkeit der Länder. Dabei hatte die Opposition Vorschläge gemacht, wie auch der Bund sich einbringen könnte.
  •  ausführlich in BGP 04/2012

    Regierungsentwurf zur Grundgesetzänderung in der Wissenschaft
    Bund soll nicht an die Seite der Länder treten
    zwd Berlin. Nun liegt er auf dem Tisch, der Regierungsentwurf für eine Änderung des Grundgesetzes, mit dem Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) die Gestaltungsmöglichkeiten des Bundes in der Wissenschaft ausweiten möchte. Mit den zusätzlichen Kompetenzen will Schavan die Ausgliederung von Forschungsinstituten aus den Hochschulen künftig verhindern. Eine Beteiligung an der Grundfinanzierung hält die Ministerin allerdings nach wie vor für den falschen Weg.
  •  ausführlich in BGP 04/2012

    Zukunft des Wissenschaftssystems
    Nach der Exzellenzinitiative ist vor der Exzellenzinitiative
    zwd Berlin. Die ehemalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat sich auf einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) für die Fortsetzung der Exzellenzinitiative nach 2017 ausgesprochen. Um die Finanzstrukturen an den Hochschulen verlässlicher zu gestalten, sollten die Förderzeiträume auf zehn Jahre verlängert werden und der Bund die Möglichkeit erhalten, Einrichtungen und Zusammenschlüsse an Hochschulen dauerhaft zu fördern, forderte Bulmahn.
  •  ausführlich in BGP 04/2012

    Konzept für Nationalen Bildungsrat
    Empowerment für Kultusminister
    zwd Berlin. Nach dem Vorbild des Wissenschaftsrates wollen Experten aus Politik und Wissenschaft einen Nationalen Bildungsrat etablieren. Er soll gemeinsame Entscheidungen der Länder besser koordinieren und Empfehlungen zu Reformen des Bildungssystems erarbeiten. Die Autoren des Konzeptes, das am 22. Mai von der Robert Bosch Stiftung der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erhoffen sich davon eine Stärkung des Bildungsföderalismus.
  •  ausführlich in BGP 04/2012

    DGB-Expertise zum Berufsbildungsbericht 2012
    Auch viele Betriebe sind nicht ausbildungsreif
    zwd Berlin. Die Lücke auf dem Ausbildungsmarkt klafft immer weiter auseinander. Während sich die Chancen der Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber auf eine Stelle demografisch bedingt verbessern, bleiben die Aussichten von knapp 300.000 Jugendlichen in den Warteschleifen des Übergangssystems schlecht. Und auch unter den Betrieben entsteht eine Kluft aus Gewinnern und Verlierern: Die Zahl der Betriebe, die ihre Ausbildungsstellen nicht mehr besetzen können, ist 2011 rasant gewachsen. Der DGB hat die Ursachen für die wachsenden Ungleichgewichte unter die Lupe genommen.
  •  ausführlich in BGP 04/2012

    Neue Medien und Schule
    Schulen droht enormer Kontrollverlust
    zwd Berlin. Den Schulen steht der Umbruch durch den digitalen Wandel erst noch bevor, sagt der Pädagoge und Medienexperte Jöran Muuß-Merholz. Auf der Social-Media-Konferenz re:publica verdeutlichte er, wie groß der Kontrollverlust sein wird, den Lehrkräfte durch den Einzug von Smartphones in die Schule erfahren werden.
  •  ausführlich in BGP 04/2012

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    19.06.2012
    Analoge Wirklichkeiten und digitale Medien: Neue Werkzeuge für das Bildungspersonal
    Bonn
     mehr Infos...

    21.06.2012
    Kultusministerkonferenz
    Berlin
     mehr Infos...

    21.06.2012
    Übergang Schule - Hochschule: Analysen - Konzeptionen - Gestaltungsperspektiven
    Bielefeld
     mehr Infos...

    28.06.2012
    Gender-Kompetenz in der beruflichen Praxis
    Berlin
     mehr Infos...

    28.06.2012
    Gewaltprävention und Religion
    Bad Boll
     mehr Infos...

    29.06.2012
    Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK)
    Bonn
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd-Magazin BILDUNG.GESELLSCHAFT UND POLITIK (BGP)
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-Magazin Kultur.Medien.Politik (KMP)
    Nachrichten und Hintergrundinformationen aus der Kulturszene und der Medien-Welt in der politisch-parlamentarischen Berichterstattung des Kulturmagazins KMP geht es um politische Entwicklungen, Vorhaben und Initiativen zur deutschen und auswärtigen Kulturpolitik. Das Spektrum der Kulturpolitik in Bund, Ländern und EU wird aus gesellschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Blickwinkel aufbereitet (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Das Magazin ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-Magazin FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (FGP)
    Das monatliche zwd-Magazin bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der Printausgabe beinhaltet den kostenfreien Zugang zum zwd-Portal.

    zwd-Supplement Frauen.Gesundheit und Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK (ca. 4-6mal im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für die Portale Bildung & Politik, Kultur.Medien.Politik oder für das Portal Frauen & Politik (incl. Gesundheit & Politik) oder für alle drei Portale bestellen.


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     5. Kontakt
    zwd-Mediengruppe (zwd-Verlags-GmbH)
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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