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Ausgabe vom  18.02.2005  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Schleswig-Holstein / NRW: Klare Positionen gegen Studiengebühren   
  • Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im zwd-Interview : „Wir können uns das Aussortieren nicht mehr leisten“   
  • Studiengebühren: Länder sind für Sozialverträglichkeit verantwortlich   
  • Berufliche Bildung: Bundesregierung sieht Trendwende am Ausbildungsmarkt   
  • Hochschule: Jeder vierte Studiengang auf Bachelor und Masterabschluss umgestellt   
  • Kinderbetreuung: Ausbau des Angebots für unter Dreijährige
    in Gefahr   
  • Europa: Hochschulprogramm ausgeweitet   
  • Wissenschaft/Forschung: Streit um Spitzenförderung hält an
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • VBE / DpolG: Gemeinsam Gewalt an Schulen bekämpfen   
  • Europa: ExpertInnen fordern massiven Ausbau der Forschungsförderung   
  • Blickpunkt: Haushalten für Kinderbetreuung
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Schleswig-Holstein / NRW
    Klare Positionen gegen Studiengebühren (18.02.2005)
    zwd Kiel / Bochum (ja) – In den Länder Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen werden keine Studiengebühren eingeführt, sollte die SPD nach den anstehenden Landtagswahlen wieder die Regierungsgeschäfte führen. Am 18. Februar bekräftigte die schleswig-holsteinische Wissenschaftsministerin, Ute Erdsiek-Rave, im Kieler Landtag ihr „Nein“ zum Bezahlstudium. Die NRW-SPD hatte zuvor auf ihrem Landesparteitag am 12. Februar in Bochum ihr Programm für die Landtagswahl im Mai beschlossen und darin ebenfalls eine klare Absage an Studiengebühren formuliert.
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    Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im zwd-Interview
    „Wir können uns das Aussortieren nicht mehr leisten“ (17.02.2005)
    zwd Kiel - Am 20. Februar entscheiden die BürgerInnen in Schleswig-Holstein bei der Landtagswahl auch über die neue Schulstruktur Ihres Landes. SPD und Grüne wollen das gegliederte System überwinden und den Wechsel zum längeren gemeinsamen Lernen einleiten. Die CDU versucht, mit einer Kampagne Stimmung gegen das Vorhaben zu machen. Dabei seien die Schulträger vor Ort aufgeschlossen für eine Strukturreform, unterstreicht die Bildungsministerin des Landes, Ute Erdsiek-Rave (SPD). Zum einen zwinge die demografische Entwicklung zum umdenken: Zahlreiche Standorte könnten bei fortgesetzter Trennung nach Schulformen wegen niedriger Geburtenraten nicht erhalten bleiben. Vor allem aber hätten die PISA-Ergebnisse die bildungspolitischen Schwächen des bestehenden Systems aufgezeigt, in dem zu wenig Jugendliche höhere Abschlüsse erreichen. „Wir können uns das Aussortieren nicht mehr leisten“, sagte die Ministerin im Interview. Mit ihr sprach der zwd über bildungspolitischen Chancen, demografischen Notwendigkeiten und über politische Risken des Vorhabens.
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    Studiengebühren
    Länder sind für Sozialverträglichkeit verantwortlich (16.02.2005)
    zwd Bonn (ja) – Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HKR) hat die Länder aufgefordert, bei der Einführung von Studiengebühren ihre politische Verantwortung für deren Sozialverträglichkeit wahrzunehmen. Auf der HRK-Sitzung am 15. Februar in Bonn forderten die RektorInnen zudem, die Verbesserung der Lehre durch die Beiträge gesetzlich zu sichern. Um die Mobilität der Studierenden zu sichern, müssten zudem bundesweit vergleichbare Obergrenzen für die Beiträge gelten. Die Ankündigungen, dass die Gebühren
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    Berufliche Bildung
    Bundesregierung sieht Trendwende am Ausbildungsmarkt (15.02.2005)
    zwd Berlin (ja) – Bundesregierung und Gewerkschaften beurteilen weiterhin den Erfolg des Ausbildungspaktes unterschiedlich. Am 15. Februar berieten Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (beide SPD) mit WirtschaftsvertreterInnen über die Umsetzung des Paktes und zogen Bilanz: Erstmals seit 1999 seien wieder mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen worden, die Trendwende am Ausbildungsmarkt sei geschafft, so die Botschaft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hingegen mahnt, die Gesamtsituation in den Blick zu nehmen und kritisiert, die Jugendlichen würden zunehmend in Ersatzmaßnahmen abgeschoben.
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    Hochschule
    Jeder vierte Studiengang auf Bachelor und Masterabschluss umgestellt (14.02.2005)
    zwd Kiel (ja) – Mehr als ein Viertel der Studiengänge in Deutschland sind bereits auf gestufte Abschlüsse umgestellt. Rund 108.000 Studierende waren im Wintersemester 2003/2004 in Bachelor- oder Masterstudiengängen eingeschrieben, wie aus dem ersten Nationalen Bologna-Bericht hervorgeht, den Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn gemeinsam mit der schleswig-holsteinischen Wissenschaftsministerin Ute Erdsiek-Rave (beide SPD) am 11. Februar in Kiel vorstellte. Im internationalen Vergleich liege Deutschland bei der Umsetzung der Bologna-Reform weit vorne, unterstrichen die Ministerinnen.
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    Kinderbetreuung
    Ausbau des Angebots für unter Dreijährige
    in Gefahr
     (11.02.2005)
    zwd Berlin (ja) – Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) hat den Bundesländern vorgeworfen, den geplanten Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige zu gefährden, weil sie die finanzielle Entlastung durch Hartz IV teilweise nicht an die Kommunen weiterreichten. „Das kann so nicht gehen“, unterstrich Eichel am 11. Februar im ARD-Morgenmagazin. Die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Petra Roth (CDU), befürchtet sogar Kürzungen der Länder-Zuweisungen an die Kommunen um bis zu zwei Milliarden Euro.
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    Europa
    Hochschulprogramm ausgeweitet (10.02.2005)
    zwd Brüssel (ja) – Das europäische Hochschulprogramm Erasmus Mundus wird ausgeweitet. Wie die Europäische Kommission am 9. Februar mitteilte, sind 17 weitere Masterstudiengänge für die Teilnahme ausgewählt worden. Das Programm, für das von 2004 bis 2008 rund 230 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, soll die europäische Zusammenarbeit und die internationale Vernetzung im Hochschulbereich gefördert werden. Mit den bereits Ende vergangenen Jahres benannten Erasmus Mundus-Studiengängen steigt die Gesamtzahl damit auf 36, knapp ein Drittel mit deutscher Beteiligung.
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    Wissenschaft/Forschung
    Streit um Spitzenförderung hält an (09.02.2005)
    zwd Berlin (rau) - Die Fronten im Streit um die geplante Spitzenförderung in Wissenschaft und Forschung bleiben verhärtet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lehne Verhandlungen auf der Basis des vom baden-württembergischen Wissenschaftsminister und CDU/CSU-Koordinator Peter Frankenberg vorgelegten Alternativkonzeptes ab, wie ein Ministeriumssprecher dem zwd am 7. Februar mitteilte. Auch die A-Länder hielten dagegen, wie Jürgen Zöllner, Wissenschaftsminister von Rheinland-Pfalz und SPD-Koordinator, am 4. Februar sagte. Frankenberg hatte am 2. Februar ein Alternativkonzept vorgelegt, bei dem die in Aussicht gestellten 1,9 Milliarden Euro über fünf Jahre verteilt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Verfügung gestellt werden sollen.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    VBE / DpolG
    Gemeinsam Gewalt an Schulen bekämpfen
    zwd Berlin (kri) - Um Gewalt an Schulen gar nicht erst entstehen zu lassen, sollen Polizei und Schule verstärkt zusammenarbeiten. Das forderte die deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) am 14. Februar in Berlin. Zudem müsse eine flächendeckende Bekämpfungsstrategie erarbeitet werden. „Es gibt in vielen Bundesländern Anstrengungen, die Kinder- und Jugendgewalt an Schulen einzudämmen – doch es fehlt immer noch an einer abgestimmten präventiven Taktik“, kritisierte der Bundesvorsitzende der DpolG, Wolfgang Speck.
  •  ausführlich in 02/2005

    Europa
    ExpertInnen fordern massiven Ausbau der Forschungsförderung
    zwd Brüssel (ja) - Die Förderprogramme der Europäischen Union für Forschung und technologische Entwicklung sind in hohem Maße effizient. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der EU-Kommission beauftragte ExpertInnen-Gruppe, deren Ergebnisse am 10. Februar vorgelegt wurden. Die Finanzierung auf europäischer Ebene führe zu einem signifikanten Mehrwert über die nationalen Forschungsinvestitionen hinaus, so die Analyse. Die Empfehlung des von Erkki Ormala, Vizepräsident für Technologiepolitik bei Nokia, geleiteten Gremiums: Den Forschungshaushalt ab 2007 verdoppeln.
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    Blickpunkt
    Haushalten für Kinderbetreuung
    zwd (ja) - Bundesfinanzminister Hans Eichel hat Zweifel, dass die Länder die finanzielle Entlastung aus der Hartz IV-Reform wie vorgesehen an die Kommunen weitergeben werden und damit den geplanten Ausbau der Kinderbetreuung gefährden. Grund für die Sorge, die auch der Deutsche Städtetag teilt, seien die aus den Ländern zugemeldeten Pläne für die kommenden Haushalte, heißt es in seinem Ministerium. Darin zeichnen sich offensichtlich vielfach drastische Kürzungen bei den Zuweisungen an die Kommunen ab, so dass diese mit dem Hartz IV-Geld ihre Finanzlöcher stopfen müssen. Das wäre weder im Sinne des Bundes - das Tagesbetreuungsausbaugesetz ist gerade erst in Kraft getreten - noch im Interesse der Eltern und ihrer Kinder. Eine gesetzliche Handhabe gegen ein solches Vorgehen steht aber nicht zur Verfügung. Dennoch wären die Länder schlecht beraten, auf Kosten der Kleinsten ihre Finanzen zu konsolidieren: Abgesehen davon, dass bessere Betreuung ein handfester Standortvorteil ist, wird die Öffentlichkeit sehr genau beobachten, wo das Angebot ausgebaut wird und wo nicht - Eltern sind auch WählerInnen.
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  •  3. Termine
    20.02.2005
    Landtagswahl Schleswig-Holstein

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    23.02.2005
    Bildungsmesse des International Education Centre
    Berlin
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    28.02.2005
    HRK Service-Stelle Bologna: Diploma Supplement
    Leipzig
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    28.02.2005
    didacta 2005
    Stuttgart
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    01.03.2005
    Vom Wissen und Nichtwissen über meine Gene
    Kassel
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    03.03.2005
    Wissenstransform - Wissensmanagement in gleichstellungsorientierten Netzwerken
    Göttingen
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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