Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  17.12.2005
Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • FÖDERALISMUSREFORM: KMK betont gesamtstaatliche Verantwortung
  • HESSEN: 5,4 Millionen Euro für 130 neue LehrerInnenstellen
  • EU-DIENSTLEISTUNGSRICHTLINIE: Europaweiter Wettbewerb im Bildungssektor steht zur Disposition
  • FÖDERALISMUSREFORM: Beschluss der Ministerpräsidenten heftig umstritten
  • LEHRERiNNENAUSBILDUNG: AG Bildung in der SPD fordert Lehramtsstudium nach Altersstufen
  • AUSBILDUNG: Zahl der Verträge gesunken
  • NIEDERSACHSEN: Streit um Studiengebühren geht weiter
  • THÜRINGEN: GEW will Kitagesetz per Volksbegehren stoppen
  • STUDIE: FU-Präsident Lenzen fordert Prämien für erfolgreiche Lehrkräfte
  • HOCHSCHULSTATISTIK: Immer weniger AbiturientInnen wollen studieren
  • FRÜHKINDLICHE BILDUNG: Rheinland-Pfalz beschließt kostenloses Kitajahr
  • REGIERUNGSERKLÄRUNG: Schavan stellt Forschungspolitik in den Vordergrund
    2. In der zwd-Printausgabe
  • REGIERUNGSERKLÄRUNG: Bildung bleibt das Zukunftsthema
  • INTERVIEW: Hochschulrektorenkonferenz in der Krise
  • STUDIENGEBÜHREN: Niedersachsen geht voran
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    FÖDERALISMUSREFORM
    KMK betont gesamtstaatliche Verantwortung (16.12.2005)
    zwd Berlin (awi) – Die Kultusministerkonferenz (KMK) sieht ihre Position und Verantwortung in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung durch die angestrebte Föderalismusreform deutlich gestärkt. Vor allem die Koordination der schulischen Weiterentwicklung beansprucht das Gremium für sich allein. Gesamtstaatliche Interessen wollen die LandesministerInnen dabei vor die Einzelinteressen der Bundesländer stellen. Darauf haben sie sich bei der 312. KMK-Sitzung verständigt.
     weiter...

    HESSEN
    5,4 Millionen Euro für 130 neue LehrerInnenstellen (16.12.2005)
    zwd Wiesbaden (uvl) – Die CDU-Regierung in Hessen will die Unterrichtsversorgung in den Schulen des Landes verbessern. Das sieht ihr Haushaltsentwurf für das Jahr 2006 vor, der am 14. Dezember im hessischen Landtag in Wiesbaden in zweiter Lesung behandelt wurde. So sollen 5,4 Millionen Euro für 130 neue LehrerInnen zur Verfügung stehen und 42 Millionen Euro für den Vertretungsunterricht.
     weiter...

    EU-DIENSTLEISTUNGSRICHTLINIE
    Europaweiter Wettbewerb im Bildungssektor steht zur Disposition (15.12.2005)
    zwd Berlin (uvl) – Bundesregierung, Kultusministerkonferenz und Europäische Kommission sind unterschiedlicher Meinung, ob der Bildungsbereich Teil der EU-Dienstleistungsrichtlinie sein soll. Das wurde am 13. Dezember deutlich während einer Sitzung des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgeabschätzung.
     weiter...

    FÖDERALISMUSREFORM
    Beschluss der Ministerpräsidenten heftig umstritten (15.12.2005)
    zwd Berlin (awi) – Bis zum Sommer 2006 sollen laut der Vereinbarung der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die inhaltlichen Zuständigkeiten von Bund und Ländern klar geregelt werden. Gemeinsame Bildungsprogramme von Bund und Ländern werden dann unmöglich sein. Selbst innerhalb der Koalitionsfraktionen stößt der Beschluss der Landeschefs auf scharfe Kritik.
     weiter...

    LEHRERiNNENAUSBILDUNG
    AG Bildung in der SPD fordert Lehramtsstudium nach Altersstufen (13.12.2005)
    zwd Berlin (bum) – Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD (AfB) setzt sich für eine gleichwertige Lehramtsausbildung ein, die sich nicht nach Schulformen, sondern nach Altersstufen orientiert. „Insgesamt muss sich die Lehrerbildung mehr an den Erfordernissen einer modernen Schule ausrichten“, betont der AfB-Vorsitzende Thilo Braune in einer Presseerklärung vom 12.Dezember.
     weiter...

    AUSBILDUNG
    Zahl der Verträge gesunken (13.12.2005)
    zwd Berlin (uvl) – Im Ausbildungsjahr 2005 ist die Zahl der geschlossenen Ausbildungsverträge um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Diese Bilanz zog das Bundes­institut für berufliche Bildung am 13. Dezember. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) forderte daraufhin, dem Ausbildungspakt eine neue Dynamik zu geben. Der Pakt müsse beim nächsten Treffen der Partner weiterentwickelt werden.
     weiter...

    NIEDERSACHSEN
    Streit um Studiengebühren geht weiter (12.12.2005)
    zwd Hannover (bum) – Nach der Einführung von Studiengebühren durch den niedersächsischen Landtag geht der Streit zwischen SPD und CDU in die nächste Runde. Die SPD-Opposition möchte Klarheit darüber, was mit den Gebühren geschieht, sagte deren wissenschaftspolitische Sprecherin, Gabriele Andretta, am 12. Dezember.
     weiter...

    THÜRINGEN
    GEW will Kitagesetz per Volksbegehren stoppen (08.12.2005)
    zwd Erfurt (bum) – Der Thüringer Landtag hat am 8. Dezember die Einführung der umstrittenen Familienoffensive beschlossen. Damit leitet das Land einen Systemwechsel in der Kitabetreuung ein. Künftig soll nicht mehr die Trägerin einer Kindertagesstätte gefördert werden, sondern das Kind selber. KritikerInnen halten das Gesetz für eine Mogelpackung und werfen der Regierung vor, sie wolle die Kitas kaputtsparen. Auch die Kommunen laufen gegen das Gesetz Sturm. Sie befürchten massive Einnahmeverluste
     weiter...

    STUDIE
    FU-Präsident Lenzen fordert Prämien für erfolgreiche Lehrkräfte (07.12.2005)
    zwd Berlin (uvl/bum) – Der Präsident der Freien Universität Berlin, Dieter Lenzen, fordert eine Probezeit zur Lehrkräfte, die eine Festanstellung anstreben. Außerdem sollten erfolgreiche LehrerInnen mit Sonderprämien belohnt werden. Lenzen hat am 7. Dezember den dritten Teil der Studie "Bildung neu denken" vorgestellt. Auftraggeber ist die Informationszentrale der bayerischen Wirtschaft (vbw).
     weiter...

    HOCHSCHULSTATISTIK
    Immer weniger AbiturientInnen wollen studieren (06.12.2005)
    zwd Berlin (bum) – Für das Wintersemester 2004/2005 haben sich rund 1,9 Millionen Studierende eingeschrieben. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein leichter Anstieg um ein Prozent. Das gab der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, am 6. Dezember bekannt.
     weiter...

    FRÜHKINDLICHE BILDUNG
    Rheinland-Pfalz beschließt kostenloses Kitajahr (05.12.2005)
    zwd Mainz (awi) – Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat ein gebührenfreies Kitajahr für alle Fünfjährigen beschlossen. Das Gesetz soll 2006 in Kraft treten, gab Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) am 5. Dezember bekannt.
     weiter...

    REGIERUNGSERKLÄRUNG
    Schavan stellt Forschungspolitik in den Vordergrund (01.12.2005)
    zwd Berlin (awi) – „Mehr Bildungsbeteiligung, eine konsequente Förderung von Exzellenz und mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung“ lauten die Leitziele der neuen Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) für die kommende Amtsperiode. Herausragendes Ziel sei die Anhebung der Forschungsausgaben auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2010, unterstrich sie in ihrer Antrittsrede am 1. Dezember vor dem Bundestag.
     weiter...


     2. In der zwd-Printausgabe
    REGIERUNGSERKLÄRUNG
    Bildung bleibt das Zukunftsthema
    zwd Berlin. Die neue Bundesregierung ist im Amt und hat die Grundzüge der künftigen Politik vorgestellt. Die Große Koalition setzt auf Bildung als Zukunftsthema. In der Forschungspolitik will die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (CDU), die Politik ihrer Vorgängerin weitgehend fortsetzen. Herausragendes Ziel ist die Steigerung der Investitionen in Forschung und Entwicklung auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2010. Auch die Föderalismusreform stand noch einmal zur Debatte. Mehrere SozialdemokratInnen äußerten ihre Bedenken, die Linkspartei und die Grünen im Bundestag lehnen sie ganz ab. Dagegen haben die Ministerpräsidenten der Länder auf ihrer Konferenz am 14. Dezember den Vorschlägen der Großen Koalition ihre Zustimmung gegeben. Bereits Sommer 2006 sollen die bildungspolitisch relevanten Teile der Reform gesetzliche Gestalt annehmen.
  •  ausführlich in BWK 20/2005

    INTERVIEW
    Hochschulrektorenkonferenz in der Krise
    zwd Berlin. Nach dem überraschenden Rücktritt von Peter Gaehtgens als Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat dessen bisheriger Stellvertreter, Burkhard Rauhut, kommissarisch die Nachfolge angetreten. Im zwd-Interview räumte der Rektor der RWTH Aachen ein, dass es Probleme zwischen Gaehtgens und den KollegInnen des HRK-Präsidiums gegeben habe.
  •  ausführlich in BWK 20/2005

    STUDIENGEBÜHREN
    Niedersachsen geht voran
    zwd Hannover. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat ein Landesparlament die Einführung von Studiengebühren beschlossen. Ein entsprechendes Gesetz hat der niedersächsische Landtag am 8. Dezember verabschiedet. Inzwischen wird auch im Saarland über die Erhebung von Gebühren nachgedacht.
  •  ausführlich in BWK 20/2005

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    01.01.2006
    Women@Tec PRO.Doc - Qualifizierung für Nachwuchswissenschaftlerinnen
    Carl von Ossietzky Universität oldenburg
     mehr Infos...

    12.01.2006
    Violence à l`école, politiques publiques et inclusion sociale des jeunes (III International Conference on Violance at School)
    Bordeaux
     mehr Infos...

    13.01.2006
    5. Jenaer E-Learning-Tagung zur beruflichen Bildung
    Jena
    Campus der Universität, Carl-Zeiss-Str. 3

     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


    Ich möchte ein Angebot des zwd bestellen:
     zum Bestellcoupon

     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Sollten Sie keine weitere Zusendung wünschen, bitten wir um Entschuldigung für den unverlangt eingegangenen Newsletter. Sie müssen dann lediglich diese E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe" beantworten: abo.zwd@t-online.de

    Newsletter Bezieher, die dieses Angebot nicht mehr nutzen wollen, können Sie sich bei folgendem Link austragen lassen:
     Newsletter abmelden

    AbonnentInnen bitten wir, entsprechende Änderungen in Ihrem Userprofil vorzunehmen. Sie gelangen in das Userprofil, indem Sie sich in einem der beiden Portale einloggen und in der rechten Navigation auf "Userprofil" klicken. Dort können Sie dann entsprechende Änderungen vornehmen.

    Impressum

    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der eMediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Presserechtlich verantwortlich: Holger Lührig (V.i.S.d.P.), (V.i.S.d.P.), Luisenstrasse 48, 10117 Berlin Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, redaktion@zwd.info, www.zwd-online.de