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Ausgabe vom  17.11.2005
Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • ARBEITSMARKT FÜR LEHRKRÄFTE: Bundesländer zwischen Überschuss und Mangel
  • SPD-PARTEITAG: Platzeck: SPD soll Bildungspartei des 21. Jahrhunderts werden
  • KOALITIONSVEREINBARUNG, TEIL II: Schwarz-Rot will gerechte Bildung ohne Bund
  • KOALITIONSVEREINBARUNG, TEIL I: Bund verliert in Hochschulfragen an Einfluss
  • WELTBILDUNGSBERICHT: Grundschulbesuch ist keine Selbstverständlichkeit
  • FÖDERALISMUSREFORM: Bund in der Bildung künftig außen vor
  • PISA-E: Fehlende Sprachkenntnisse hemmen den Bildungserfolg
  • DEUTSCHER ARBEITGEBERTAG: Schavan: Kein zweites Ganztagsschulprogramm
  • AUSBILDUNGSMARKT: Lehrstellensituation bleibt dramatisch
  • STUDIE: Immer mehr AkademikerInnen müssen unbezahlte Praktika absolvieren
    2. In der zwd-Printausgabe
  • PISA-E: Deutsches Bildungssystem bleibt sozial ungerecht
  • BILDUNGSPOLITIK: Einigung zur Föderalismusreform heftig umstritten
  • STUDIE: Schulschwänzen: Lehrkräfte schauen oft nur zu
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    ARBEITSMARKT FÜR LEHRKRÄFTE
    Bundesländer zwischen Überschuss und Mangel (16.11.2005)
    zwd Berlin (ibe) – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zeichnet zwei Szenarien zum künftigen Arbeitsmarkt für Lehrkräfte: Entweder strömen zu viele von ihnen frisch von den Hochschulen in die Arbeitslosigkeit oder aber es wird an pädagogischem Fachpersonal fehlen. Welches der Bilder sich bewahrheitet, wird von der Einstellungspolitik in den Bundesländern abhängen.
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    SPD-PARTEITAG
    Platzeck: SPD soll Bildungspartei des 21. Jahrhunderts werden (15.11.2005)
    zwd Karlsruhe (bum) - Der neue SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck will seine Partei zur „Bildungspartei des 21. Jahrhunderts“ machen. In seiner Vorstellungsrede vor dem SPD-Parteitag in Karlsruhe sagte Platzeck, Bildung sei das zentrale Thema der Sozial- und der Wirtschaftspolitik und für die SPD.
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    KOALITIONSVEREINBARUNG, TEIL II
    Schwarz-Rot will gerechte Bildung ohne Bund (15.11.2005)
    zwd Berlin (awi) - Für mehr Transparenz und Durchlässigkeit im deutschen Bildungssystem will sich die künftige Große Koalition einsetzen. Erklärtes Ziel ist es, die frühkindliche Bildung, die vorschulische Sprachförderung sowie das Ganztagsangebot auszubauen. Wie eine schwarz-rote Bundesregierung dies bewerkstelligen will, bleibt allerdings unklar, denn mit dem Entwurf zur Föderalismusreform ist der vollständige Rückzug des Bundes aus der Bildung geplant.
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    KOALITIONSVEREINBARUNG, TEIL I
    Bund verliert in Hochschulfragen an Einfluss (14.11.2005)
    zwd Berlin (awi) - In seiner Wissenschaftspolitik wird der Bund künftig vor allem als Geldgeber für Forschung und Innovation agieren. Der Bereich Hochschule dagegen soll entsprechend dem Koalitionsvertrag zwischen den Unionsparteien und der SPD fast vollständig den Ländern zugeordnet werden.
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    WELTBILDUNGSBERICHT
    Grundschulbesuch ist keine Selbstverständlichkeit (10.11.2005)
    zwd London (awi) - Weltweit gehen 100 Millionen Kinder nicht zur Grundschule. Der überwiegende Teil von ihnen lebt in Afrika südlich der Sahara, West- und Südasien. Besonders dramatisch ist die Situation in Ländern, die von Kriegen, Naturkatastrophen und von der Immunschwächekrankheit AIDS betroffen sind.
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    FÖDERALISMUSREFORM
    Bund in der Bildung künftig außen vor (08.11.2005)
    zwd Berlin (ibe) - Die Föderalismusreform unter einer Großen Koalition beschert den Ländern eine weitgehend alleinige Zuständigkeit für die Bildung. Die entsprechende Vereinbarung zwischen Union und SPD bezeichnen PolitikerInnen, Gewerkschaften und Verbände als einen herben Rückschlag.
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    PISA-E
    Fehlende Sprachkenntnisse hemmen den Bildungserfolg (03.11.2005)
    zwd Berlin (awi) - In allen Bundesländern haben Jugendliche mit Migrationshintergrund bei der PISA-Ergänzungsstudie im Durchschnitt deutlich schlechter abgeschnitten als Jugendliche, deren Eltern in Deutschland geboren sind.
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    DEUTSCHER ARBEITGEBERTAG
    Schavan: Kein zweites Ganztagsschulprogramm (03.11.2005)
    zwd Berlin (ibe) – Die designierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat ihr Vorhaben bekräftigt, dass es unter eine schwarz-roten Bundesregierung kein zweites Programm zum Ausbau der Ganztagsschulen geben werde. Sie will den Wettbewerb unter den Bundesländern um die besten Ideen für die Schulen fördern. An dem Föderalismusglauben der Unionsfrau regt sich jedoch Widerstand.
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    AUSBILDUNGSMARKT
    Lehrstellensituation bleibt dramatisch (02.11.2005)
    zwd Nürnberg (awi) - Am Ausbildungsstellenmarkt zeigt sich noch immer keine Entspannung. Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) fehlen 24.400 Lehrstellen, um alle BewerberInnen versorgen zu können. Fast ein Drittel von ihnen musste sich zum neuen Ausbildungsjahr eine Alternativlösung suchen.
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    STUDIE
    Immer mehr AkademikerInnen müssen unbezahlte Praktika absolvieren (30.10.2005)
    zwd Halle/Saale (bum) - Die schwierige Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt führt dazu, dass sich immer mehr junge Menschen genötigt fühlen, unsichere und unterbezahlte Jobs anzunehmen. Dieses Problem hat auch die AkademikerInnen erreicht. Das ist das Zwischenfazit einer Studie, deren endgültige Ergebnisse Anfang nächsten Jahres vorgestellt werden sollen.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    PISA-E
    Deutsches Bildungssystem bleibt sozial ungerecht
    zwd Berlin. Nach den Ergebnissen der PISA-Ergänzungsstudie 2003 haben sich die Leistungen der SchülerInnen in allen Bundesländern gegenüber 2000 verbessert. Dennoch offenbart die am 3. November komplett vorgestellte Untersuchung erhebliche Mängel des bundesdeutschen Bildungssystems: Wie schon in der vorangegangenen Studie ist schulischer Erfolg in großem Maße von einem positiven sozialen Hintergrund abhängig. Kinder aus bildungsfernen Schichten haben oft wesentlich geringere Chancen, ein Gymnasium zu besuchen. Aufgrund der PISA-Ergebnisse wollen die KultusministerInnen der Länder von nun an vor allem leistungsschwächere SchülerInnen verstärkt fördern. Die Kultusministerkonferenz fordert, Lehrkräfte besser zu qualifizieren, damit sie individuelle Stärken und Schwächen der SchülerInnen erkennen und gezielt auf diese eingehen können.
  •  ausführlich in BWK 18/2005

    BILDUNGSPOLITIK
    Einigung zur Föderalismusreform heftig umstritten
    zwd Berlin. Die designierte Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte schon beim Deutschen Arbeitgebertag am 3. November in Berlin keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass der Bund künftig in der Bildungspolitik kaum noch mitsprechen wird. Ein Ganztagsschulprogramm wie unter Rot-Grün wird es nicht mehr geben, überhaupt sollen bildungspolitische Bundesinitiativen nach der Föderalismusreform nicht mehr möglich sein. Darauf haben sich Union und SPD dem Vernehmen nach geeinigt. Für Gewerkschaften und Verbände bedeutet das den Ausverkauf der Bildungspolitik. Harsche Kritik kommt auch von namhaften Bildungsexperten der SPD.
  •  ausführlich in BWK 18/2005

    STUDIE
    Schulschwänzen: Lehrkräfte schauen oft nur zu
    zwd München. Die meisten Lehrkräfte sind überfordert, wenn ihre SchülerInnen des Unterrichts müde werden, regelmäßig schwänzen oder gar nicht mehr zur Schule kommen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Jugendinstitut (DJI) in einer Studie zur Schulmüdigkeit und Schulverweigerung von Kindern und Jugendlichen. Danach straft ein Viertel der Lehrkräfte die betreffenden SchülerInnen mit Nichtachtung, mehr als jede fünfte reagiert gar nicht oder erteilt Verweise.
  •  ausführlich in BWK 18/2005

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  •  3. Termine
    23.11.2005
    Bundesvertreterversammlung Verband Bildung und Erziehung (VBE)
    Würzburg
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    25.11.2005
    4. Tag der Geisteswissenschaften
    Berlin
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    30.11.2005
    ONLINE EDUCA BERLIN 2005
    InterContinental Hotel
    Berlin
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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