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Ausgabe vom  17.08.2007
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • EINSTELLUNGSPOLITIK: Zweifel an ausreichender Unterrichtsversorgung
  • LEHRSTELLENMANGEL: DAX-Unternehmen sollen verstärkt ausbilden
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Hurrelmann und Rösner fordern von CDU und SPD Kompromiss zur Schulstruktur
  • KMK-ABITURRANKING: Kuschelnoten in Thüringen und Baden-Württemberg?
  • BADEN-WÜRTTEMBERG: Mehr Schulabschlüsse im Gefängnis
  • NIEDERSACHSEN: DGB und Land streiten über Lehrmittelfreiheit
  • UNTERRICHTSPENSUM: CDU-geführte Länder uneins über Anzahl der Schulstunden
  • HOCHSCHULEN: Der fzs verliert Mitglieder
  • GYMNASIEN: GEW: Diskussion um Zentralabitur ist ein „Ablenkungsmanöver“
  • STUDIE: Immer weniger Betriebe bilden ihre Beschäftigten weiter
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Schuljahr 2007/08Was sich in den Ländern zum neuen Schuljahr ändert
  • ZuwanderungOECD: Deutschland sollte konsequenter gegen verdeckte Diskriminierung vorgehen
  • Vorgestellt: Bildungsökonom Klaus Klemm „Meinen Beitrag zum Abbau von Ungleichheit habe ich nicht leisten können“
  • ReformvorschlagFachleute für Modularisierung der Ausbildung
  • SPD-ProgrammdebatteParteisenior begeistert mit deutlicher Sprache
  • WissenschaftsratGleichstellung erst 2090?
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    EINSTELLUNGSPOLITIK
    Zweifel an ausreichender Unterrichtsversorgung  (17.08.2007)
    zwd Mainz/Saarbrücken/Wiesbaden (uvl). Wenige Tage vor Ende der Sommerferien spitzt sich in mehreren Bundesländern der Streit um die Einstellungspolitik zu. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland warfen die Landesverbände der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Regierungen in Mainz und Saarbrücken vor, zu wenig neue Lehrkräfte eingestellt zu haben. Die Folge seien große Klassen und massiver Unterrichtsausfall.
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    LEHRSTELLENMANGEL
    DAX-Unternehmen sollen verstärkt ausbilden (16.08.2007)
    zwd Berlin (uvl). Die CDU geht davon aus, dass im laufenden Ausbildungsjahr alle Jugendlichen eine Lehrstelle oder Qualifizierungsmaßnahme erhalten. Dazu sei allerdings mehr Einsatz der börsennotierten Unternehmen in Deutschland notwendig, unterstrich CDU-Generalsekretär Roland Pofalla am 16. August in Berlin. Weniger optimistisch beurteilt die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Lage auf dem Lehrstellenmarkt: Die Zahlen seien zwar ein klein wenig besser als in den Vorjahren. Jedoch würden sich Angebot und Nachfrage noch längst nicht ausgleichen.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Hurrelmann und Rösner fordern von CDU und SPD Kompromiss zur Schulstruktur (15.08.2007)
    zwd Bielefeld/Dortmund (uvl). Der Bielefelder Sozialwissenschaftler Prof. Klaus Hurrelmann und der Dortmunder Bildungsforscher Ernst Rösner haben SPD und CDU in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, einen Kompromiss in der Schulstrukturfrage zu schließen. Hintergrund des Appells ist der Bildungsparteitag der NRW-SPD am 25. August.
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    KMK-ABITURRANKING
    Kuschelnoten in Thüringen und Baden-Württemberg? (15.08.2007)
    zwd Frankfurt (gev). Nach den Diskussionen um bundeseinheitliche Schulbücher und das Zentralabitur ist nun eine Debatte um die Aussagekraft des Abiturranking der Kultusministerkonferenz (KMK) entbrannt. Die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marianne Demmer, äußerte erhebliche Zweifel an der Seriosität der Rangliste. Der Ländervergleich bestätige nicht die Überlegenheit des Zentralabiturs, sagte sie am 15. August in Frankfurt.
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    BADEN-WÜRTTEMBERG
    Mehr Schulabschlüsse im Gefängnis (14.08.2007)
    zwd Stuttgart (uvl). Insgesamt 658 Insassen der baden-württembergischen Gefängnisse haben im vergangenen Jahr einen staatlich anerkannten Schulabschluss nachgeholt. 2.108 der 19.476 Gefangenen haben laut der Statistik „Bildung im Strafvollzug“ an den Bildungsprogrammen teilgenommen. Ein Drittel davon habe nun die „wichtigste Hürde für eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Gesellschaft genommen“, wie es Justizminister Ulrich Goll (FDP) ausdrückte. Die übrigen hätten einen Schreibmaschinen- oder EDV-Kurs absolviert.
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    NIEDERSACHSEN
    DGB und Land streiten über Lehrmittelfreiheit (14.08.2007)
    zwd Hannover (uvl). Die Forderung des DGB nach einer Wiedereinführung der Lernmittelfreiheit in Niedersachsen ist bei der schwarz-gelben Landesregierung auf Unverständnis gestoßen. Schulbücher könnten gegen Entgelt geliehen werden, was die Kosten um zwei Drittel senke, betonte Kultusminister Bernd Busemann (CDU) am 14. August. Familien mit drei oder mehr Kindern zahlten eine geringere Gebühr, Hartz-IV-EmpfängerInnen seien komplett von der Entgeltpflicht befreit. Der DGB dagegen hält die Regelungen für nicht ausreichend.
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    UNTERRICHTSPENSUM
    CDU-geführte Länder uneins über Anzahl der Schulstunden (13.08.2007)
    zwd Saarbrücken/Düsseldorf (uvl). Das nordrhein-westfälische Schulministerium hat Forderungen nach einer Verkürzung der Unterrichtsstundenzahl an Gymnasien zurückgewiesen. Ihr Land werde an dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom Juni 2006 festhalten, wonach SchülerInnen bis zum Abitur nach Klasse 12 mindestens 265 Wochenstunden im Jahr absolvieren müssen, unterstrich Schulministerin Barbara Wolff (CDU) am 13. August. Andere unionsgeführte Kultusministerien machen sich dagegen für eine Absenkung der Stundenzahl stark.
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    HOCHSCHULEN
    Der fzs verliert Mitglieder (10.08.2007)
    zwd Marburg (gev). Mehrere studentische Hochschulvertretungen haben ihren Austritt aus dem freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) erklärt. Wie der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Marburg am 10. August bekannt gab, sind die Asten der Universitäten Giessen, Marburg, Frankfurt, Darmstadt sowie die studentische Vertretung (StuRa) der Universität Chemnitz ab sofort nicht mehr Mitglieder des fzs.
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    GYMNASIEN
    GEW: Diskussion um Zentralabitur ist ein „Ablenkungsmanöver“ (09.08.2007)
    zwd Frankfurt (gev). Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt das von mehreren Bundesländern favorisierte bundesweite Zentralabitur ab. Die Forderungen nach einem einheitlichen Abitur sei ein „ganz großes Ablenkungsmanöver von den eigentlich wichtigen Problemen“, sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende der GEW, Marianne Demmer, am 9. August in Frankfurt.
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    STUDIE
    Immer weniger Betriebe bilden ihre Beschäftigten weiter (06.08.2007)
    zwd Wiesbaden (gev). Die Anzahl der Betriebe in Deutschland, die ihre Angestellten weiterbilden, ist rückläufig. Wie das Statistische Bundesamt am 6. August in Wiesbaden bekannt gab, boten 2005 31 Prozent der Betriebe keinerlei Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Beschäftigen an. 1999 investierten noch drei Viertel der Unternehmen in die Qualifizierung ihres Personals. Die Unternehmen begründeten ihr fehlendes Engagement bei der Weiterbildung mit mangelndem Qualifizierungsbedarf bei den Angestellten, fehlenden Geldern und knappen Zeitbudgets.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Schuljahr 2007/08
    Was sich in den Ländern zum neuen Schuljahr ändert
    zwd Berlin. Gymnasien und Gesamtschulen können sich auch in diesem Jahr vor Anmeldungen kaum retten. In Stadtstaaten wie Hamburg hat sich über die Hälfte eines Grundschuljahrgangs für das Gymnasium entschieden. Dagegen laufen der Hauptschule die SchülerInnen davon. Der zwd-Schwerpunkt zeigt, was einige Länder tun, um den schleichenden Akzeptanzverlust dieser Schulform aufzuhalten. Eine Übersicht gibt Aufschluss, auf welche Schulformen sich die GrundschülerInnen verteilen.
  •  ausführlich in BGP 7/2007

    Zuwanderung
    OECD: Deutschland sollte konsequenter gegen verdeckte Diskriminierung vorgehen
    zwd Berlin. Weil die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland zurückgeht, müssen nach Berechnungen der OECD bis 2010 jährlich 150.000 Menschen einwandern. Überdies läuft die Integration der bereits Eingewanderten in kaum einem anderen Land schlechter als in der Bundesrepublik.
  •  ausführlich in BGP 7/2007

    Vorgestellt: Bildungsökonom Klaus Klemm
    „Meinen Beitrag zum Abbau von Ungleichheit habe ich nicht leisten können“
    zwd Essen. Professor Klaus Klemm hat seine Wissenschaft immer mit einer klaren politischen Position verbunden: Die Benachteiligung der sozial Schwachen muss zurückgedrängt werden. Aber die Gymnasialeltern haben ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die nun diskutierte zweigliedrige Schulstruktur ist „ein Bruch mit jedem Gleichheits- und Gerechtigkeitsdenken“.
  •  ausführlich in BGP 7/2007

    Reformvorschlag
    Fachleute für Modularisierung der Ausbildung
    zwd Berlin. Fachleute von Bund, Ländern und Sozialpartnern haben zehn Leitlinien für eine Reform der Berufsausbildung vorgelegt. Weil immer mehr Jugendliche wegen der andauernd schwierigen Lage auf dem Lehrstellenmarkt in Warteschleifen landen, empfehlen die ExpertInnen, Teilqualifikationen, die im Übergangssystem erworben wurden, auf eine spätere Ausbildung anzurechnen.
  •  ausführlich in BGP 7/2007

    SPD-Programmdebatte
    Parteisenior begeistert mit deutlicher Sprache
    zwd Berlin. „Kürzer, prägnanter, konkreter“, soll das Grundsatzprogramm werden, ist das Fazit der bisherigen SPD-Programmdebatte. Wie das geht, hat Erhard Eppler – einer der Parteisenioren – vorgemacht.
  •  ausführlich in BGP 7/2007

    Wissenschaftsrat
    Gleichstellung erst 2090?
    zwd Berlin. Immer noch müssen sich Frauen, die in der Wissenschaft Karriere machen wollen, irgendwann zwischen Beruf und Familie entscheiden. Dieser strukturelle Nachteil muss behoben werden, fordert der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider. Auch schade es den Frauen, wenn Posten durch alte Männerseilschaften und nicht über nachvollziehbare Verfahren vergeben werden.
  •  ausführlich in BGP 7/2007

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    19.08.2007
    14. European Conference on Eye Movements ECEM2007
    Potsdam
     mehr Infos...

    19.08.2007
    Jahreskonferenz des Internationalen Verbandes der Bibliotheken
    Durban, Südafrika
     mehr Infos...

    28.08.2007
    5th BCES International Conference
    Sofia, Bulgarien
     mehr Infos...

    31.08.2007
    Qualitätsmanagement von digitalen Lernangeboten
    Hamburg
     mehr Infos...

    31.08.2007
    Berufliche Bildung gestalten
    Düsseldorf
     mehr Infos...

    31.08.2007
    Kulturempfang Forum Ostdeutschland
    Halle
     mehr Infos...

    01.09.2007
    8. Kölner Weiterbildungsmesse
    Köln
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    Mail: redaktion@zwd.info

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