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Ausgabe vom  17.05.2011
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 04-2011 ERSCHIENEN : Grün-Rot in Baden-Württemberg: Im Südwesten viel Neues
  • HOCHSCHUL-LEHRE: Schavan streut Qualitätspakt in die Breite
  • BUNDESPARTEITAG: FDP vertagt „Bildungsparteitag“ auf November
  • ALPHABETISIERUNG: Unternehmen sollen mehr für Grundbildung tun
  • 13. DEUTSCHER VOLKSHOCHSCHULTAG: „Die Volkshochschulen sind der lebendige Beweis für den Hunger nach Bildung“
  • EUROPÄISCHES PARLAMENT: KulturbotschafterInnen in jeder EU-Repräsentanz gefordert
  • KULTURGÜTER: SPD: Bundesregierung fehlt nationale Digitalisierungsstrategie
  • NATIONALE BOLOGNA-KONFERENZ: Studierende fühlen sich ignoriert
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Baden-WürttembergBei Bildung ist Politikwechsel am deutlichsten zu erkennen
  • Nationale Bologna-KonferenzStudierende wollen gleiche Master-Chance für alle
  • Vor der BürgerschaftswahlIn Bremen regiert der Konsens
  • Koalitionsvertrag in Rheinland-PfalzIn Mainz fällt die nächste Bastion der Studiengebühren
  • Sachsen-AnhaltDie Gemeinschaftsschule kommt
  • Lehrkräfte beklagen BürokratieBildungspaket mit Stolperstart
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 04-2011 ERSCHIENEN
    Grün-Rot in Baden-Württemberg: Im Südwesten viel Neues (17.05.2011)
    • Vor der Bürgerschaftswahl: In Bremen regiert der Konsens
    • Nach der nationalen Bologna-Konferenz: Master-Problem erneut vertagt
    • Nach den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg: Der bundesweite Trend in der Bildungspolitik setzt sich fort
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    HOCHSCHUL-LEHRE
    Schavan streut Qualitätspakt in die Breite (17.05.2011)
    zwd Berlin (mhh). Die erste Auswahlrunde des von Bund und Ländern getragenen Qualitätspakts Lehre ist abgeschlossen. 111 Hochschulen bekommen bis zum Jahr 2016 rund 600 Millionen Euro für ausgewählte Konzepte zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität. Das haben am 17. Mai in Berlin der Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), Prof. Jürgen Zöllner (SPD) und die Bundesbildungsministerin, Prof. Annette Schavan (CDU), bekanntgegeben. Nach Ansicht der hochschulpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Nicole Gohlke, zielt der Qualitätspakt am Hauptproblem vorbei. Sie will die Betreuung der Studierenden grundlegend verbessern.
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    BUNDESPARTEITAG
    FDP vertagt „Bildungsparteitag“ auf November (16.05.2011)
    zwd Berlin (mhh). Die FDP hat auf ihrem Bundesparteitag vom 13. bis 15. Mai das Thema Bildung von der Tagesordnung gestrichen. Der im Vorfeld als Schwerpunkt angekündigte Leitantrag „13 Thesen liberaler Bildungspolitik“ wurde aus zeitlichen Gründen weder diskutiert noch verabschiedet. Trotzdem sei innerhalb der Partei die Zustimmung für eine Abschaffung des Kooperationsverbotes weiter gewachsen, teilte Heiner Kamp, stellvertretender Bildungssprecher der FDP-Bundestagsfraktion, dem zwd am 16. Mai mit. Für die notwendige Grundgesetzänderung sieht Kamp in seiner Fraktion zwar eine Mehrheit – eine Gesetzesinitiative vor November hält er aber für unwahrscheinlich.
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    ALPHABETISIERUNG
    Unternehmen sollen mehr für Grundbildung tun (13.05.2011)
    zwd Berlin (mhh). Für eine Alphabetisierungsinitiative sollen Bund, Länder und die Wirtschaft 100 Millionen Euro im Jahr bereitstellen, forderte der Deutsche Volkshochschulverband (DVV). Damit könnten jedes Jahr 50.000 zusätzliche Analphabetinnen und Analphabeten Lesen und Schreiben lernen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) bezeichnete die Summe als realistisch. Sie sei allemal geringer als die Kosten, die der Gesellschaft angesichts mangelnder Bildung entstehen, sagte Schavan auf dem Deutschen Volkshochschultag am 13. Mai in Berlin.
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    13. DEUTSCHER VOLKSHOCHSCHULTAG
    „Die Volkshochschulen sind der lebendige Beweis für den Hunger nach Bildung“ (12.05.2011)
    zwd Berlin (mhh). Bundespräsident Christian Wulff hat die Politik dazu aufgerufen, mehr in die Volkshochschulen des Landes zu investieren. Sie seien Zeichen lebendiger Demokratien und sollten den Demokratinnen und Demokraten, die über die Haushaltsmittel entscheiden, mehr Wert sein als in den letzten Jahrzehnten, sagte Wulff auf dem 13. Deutschen Volkshochschultag, der vom 12. bis 13. Mai in Berlin stattfindet. Nach Ansicht des Bundespräsidenten muss vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung das Thema Weiterbildung stärker in den Fokus rücken.
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    EUROPÄISCHES PARLAMENT
    KulturbotschafterInnen in jeder EU-Repräsentanz gefordert (12.05.2011)
    KMP Straßburg (jvo). Die Europa-Abgeordneten wollen, dass Kultur künftig eine größere Rolle in der EU-Diplomatie spielt, um Menschenrechte und Demokratie zu fördern. Am 12. Mai verabschiedete das Parlament eine entsprechende Resolution. Außerdem soll die Unterstützung für Kulturschaffende verstärkt und der Binnenmarkt für deren Online-Werke besser geregelt werden. Zugleich gelte es, die Urheberrechte zu schützen, heißt es in einer weiteren Entschließung.
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    KULTURGÜTER
    SPD: Bundesregierung fehlt nationale Digitalisierungsstrategie (10.05.2011)
    KMP Leipzig/Berlin (jvo). Der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig ist am 9. Mai in Anwesenheit von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) eröffnet worden. Das für 60 Millionen Euro errichtete Gebäude bietet Magazine für die Bestände der Nationalbibliothek, einen Lesesaal und Ausstellungsflächen. SPD-Kulturpolitiker Sigmund Ehrmann rief anlässlich der Eröffnung in Erinnerung, dass die Nationalbibliothek auch einen gesetzlichen Auftrag für die Digitalisierung von Kulturgütern habe. Um diese Aufgabe wahrzunehmen, brauche sie eine stärkere Unterstützung der Bundesregierung.
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    NATIONALE BOLOGNA-KONFERENZ
    Studierende fühlen sich ignoriert (09.05.2011)
    zwd Berlin (mhh). Er habe noch nie eine Konferenz erlebt, in der so wenig auf die Perspektive der Studierenden eingegangen worden sei, sagte Jan Krüger, aus dem Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen, über die Nationale Bologna-Konferenz, die am 6. Mai in Berlin stattgefunden hat. Die Studierenden seien weder in die Vorbereitung der Konferenz noch in den Ablauf einbezogen worden, kritisieren die Jusos. Wie SPD, Grüne und Linke hatten sie konkrete Vereinbarungen über die Regelung des Übergangs ins Masterstudium und eine verlässliche Finanzierung zukünftiger Masterplätze erwartet.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Baden-Württemberg
    Bei Bildung ist Politikwechsel am deutlichsten zu erkennen
    zwd Stuttgart. Mit umfassenden Bildungsreformen will die künftige Landesregierung den Politikwechsel in Baden-Württemberg einleiten. Der Koalitionsvertrag sieht vor, Ganztagsbetreuung an Schulen und Kitas auszubauen und sowohl Studiengebühren als auch die verbindliche Grundschulempfehlung abzuschaffen. Die Verhandlungsführer Winfried Kretschmann (Grüne) und Nils Schmid (SPD) versprechen sich von den vereinbarten Maßnahmen die im Ländle besonders ausgeprägte Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft zu verringern.
  •  ausführlich in BGP 04/2010

    Nationale Bologna-Konferenz
    Studierende wollen gleiche Master-Chance für alle
    zwd Berlin. Studierende, Gewerkschaften und Opposition hatten sich im Vorfeld der Bologna-Konferenz am 6. Mai umfangreich zu den Missständen rund um den Übergang ins Masterstudium geäußert. Ihre Forderungen: einheitliche, transparente und faire Zugangsvoraussetzungen, eine ehrliche Analyse der Studienplatz-Kapazitäten und das Recht auf ein Masterstudium. Wirkliches Gehör fanden sie auf der Konferenz nicht. Bund und Länder sehen die Hochschulreform auf einem guten Weg.
  •  ausführlich in BGP 04/2010

    Vor der Bürgerschaftswahl
    In Bremen regiert der Konsens
    zwd Bremen. Mit ihrer Entscheidung für einen „Bremer Schulfrieden“ verfolgen die Bürgerschaftsfraktionen eine langfristig orientierte Bildungspolitik. Der Wahlkampf wird zwar leise geführt – kontroverse Positionen gibt es trotzdem genug. In einer detaillierten Übersicht hat der zwd die Wahlprogramme der Parteien zu Kita, Schule, beruflicher Bildung und Hochschule miteinander verglichen.
  •  ausführlich in BGP 04/2010

    Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz
    In Mainz fällt die nächste Bastion der Studiengebühren
    zwd Mainz. Während das Thema Bildung im rheinland-pfälzischen Wahlkampf noch eine große Rolle gespielt hatte, waren in den vierwöchigen Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen die bildungspolitischen Fragen schnell geklärt. Beide Parteien sind sich einig, den Weg zu einem gebührenfreien Bildungssystem und längerem gemeinsamen Lernen fortzusetzen.
  •  ausführlich in BGP 04/2010

    Sachsen-Anhalt
    Die Gemeinschaftsschule kommt
    zwd Magdeburg. Sachsen-Anhalt öffnet sein Schulsystem für längeres gemeinsames Lernen. So lautet die wichtigste Botschaft des am 13. April unterzeichneten Koalitionsvertrags zwischen CDU und SPD. Die Gründung von Gemeinschaftsschulen hat die SPD ebenso wie die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung gegen den Willen der CDU erreicht. Mit der Entscheidung, das Wissenschaftsressort mit dem Wirtschaftsministerium zusammenzulegen, setzte sich wiederum die CDU durch. Bei Gewerkschaften und Studierenden sorgt das für reichlich Unmut.
  •  ausführlich in BGP 04/2010

    Lehrkräfte beklagen Bürokratie
    Bildungspaket mit Stolperstart
    zwd Berlin. Das von der Bundesregierung aufgelegte Bildungspaket zur Verbesserung der Teilhabechancen armer Kinder wird bisher nur gering nachgefragt. Trotzdem beklagen Schulen und Lehrkräfte bereits jetzt den großen Verwaltungsaufwand, den die Förderung für die PädagogInnen mit sich bringt.
  •  ausführlich in BGP 04/2010

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    19.05.2011
    Bildungskongress der Bundeszentrale für politische Bildung: Chancen eröffnen – Begabungen fördern: Bildung gerecht gestalten
    Berlin
     mehr Infos...

    20.05.2011
    "Hätte Kant gesurft? Wissen und Bildung im Internetzeitalter"
    Berlin
     mehr Infos...

    22.05.2011
    Bürgerschaftswahl Bremen
    Bremen
     mehr Infos...

    24.05.2011
    ANKOM-Abschlusstagung
    Berlin
     mehr Infos...

    25.05.2011
    Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates
    Jena
     mehr Infos...

    09.06.2011
    Kultusministerkonferenz
    Hannover
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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