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Ausgabe vom  16.09.2004  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • zwd-Spezial: Brandenburg und Sachsen vor der Wahl   
  • OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick“: Kritik am Schulsystem entfacht neue Strukturdebatte   
  • Forschungsklonen: Ethikrat spielt auf Zeit   
  • Schule: Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern koordinieren Lehrplanarbeit   
  • Schule / Studium: Demografie verbessert Unterrichtsversorgung
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Ausbildungsmarkt: Größere Lehrstellenlücke als im Vorjahr   
  • CDU-Bildungsprogramm: Reformkonzept Wettbewerbsföderalismus   
  • Blickpunkt: Wer zahlt für die Hochschulen?
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    zwd-Spezial
    Brandenburg und Sachsen vor der Wahl (16.09.2004)
    zwd Potsdam / Dresden (cas) – Neben der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen am 26. September gelten auch die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen eine Woche zuvor den Parteien als letzter großer Stimmungstest in diesem Jahr. Welchen Stellenwert die Bildungspolitik in den Ländern einnimmt und wer Reformen anpacken will, lesen Sie im zwd-Spezial zu den Landtagswahlen mit den bildungspolitischen Programmen der Parteien.
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    OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick“
    Kritik am Schulsystem entfacht neue Strukturdebatte (15.09.2004)
    zwd Berlin (ja) – Nach der Veröffentlichung der OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ ist die Debatte um Schulstruktur-Reformen in Deutschland neu entbrannt. BundespolitikerInnen von SPD und Grünen fordern im Verbund mit Gewerkschaften und ElternvertreterInnen drängender als bislang die Abkehr vom gegliederten Schulsystem. Zusätzlich mahnen KritikerInnen höhere Bildungsausgaben an, und auch die Länderzuständigkeit wird erneut in Frage gestellt. Dünnhäutig reagierten daher die KultusministerInnen insbesondere der unionsgeführten Länder auf die Untersuchung. Die OECD arbeite mit alten Zahlen, zahlreiche Reformen seien bereits eingeleitet, und die Strukturfrage stelle sich nicht, heißt es aus den Ministerien. Einzig die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) will ab dem kommenden Jahr mit dem Umbau des Schulsystems ernst machen.
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    Forschungsklonen
    Ethikrat spielt auf Zeit (13.09.2004)
    zwd Potsdam (ja) – Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sollte das Klonen zu Forschungszwecken in Deutschland nicht erlaubt sein. So lautet die - vorläufige - Empfehlung, auf die sich der Nationale Ethikrat in seiner Stellungnahme zum reproduktiven und biomedizinischen Klonen einigte. Eine gemeinsame Position der Sachverständigen, die dauerhaft Orientierung bietet, konnte der Vorsitzende des Gremiums, Spiros Simitis, aber nicht verkünden, als er am 13. September das Ergebnis monatelanger Beratungen in Berlin präsentierte. Einmütig hingegen sprach sich das Gremium dafür aus, das Klonen zu Fortpflanzungszwecken weltweit zu verbieten.
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    Schule
    Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern koordinieren Lehrplanarbeit (13.09.2004)
    zwd Berlin / Potsdam / Schwerin (ja) – Gemeinsame Lehrpläne für die gymnasiale Oberstufe wollen Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erarbeiten. Nachdem sich die drei Länder bereits auf einheitliche Vorgaben für die Grundschulen geeinigt hatten, die im laufenden Schuljahr schon umgesetzt werden, vereinbarten die Bildungsminister am 13. September eine enge Kooperation für die Sekundarstufe II.
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    Schule / Studium
    Demografie verbessert Unterrichtsversorgung (09.09.2004)
    zwd Wiesbaden (ja) – Die Unterrichtsversorgung hat sich – auch wegen des SchülerInnen-Rückgangs - verbessert. Innerhalb der letzte fünf Jahre ist die Zahl der hauptamtlichen LehrerInnen an Deutschlands Schulen um 1,3 Prozent auf 792.900 im Schuljahr 2002/2003 gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltbildungstags am 8. September mit.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Ausbildungsmarkt
    Größere Lehrstellenlücke als im Vorjahr
    zwd Berlin - Obwohl die Differenz zwischen noch offenen Ausbildungsplätzen und unversorgten BewerberInnen im August größer war als im Vorjahr, geben sich Bundesregierung und Arbeitgeber optimistisch, bis Jahresende noch eine ausgeglichene Bilanz vorweisen zu können. Dass noch eine nennenswerte Zahl an betrieblichen Angeboten zusätzlich bereit gestellt wird, glaubt im politischen Berlin indes kaum jemand. Zu erwarten sind wohl lediglich noch mehr Praktika, die als zertifizierte Einstiegsqualifizierung die Chancen auf eine spätere Lehrstelle für so genannte nicht-ausbildungsreife Jugendliche erhöhen soll, heißt es hinter vorgehaltener Hand in Koalitionskreisen. Ob die Gewerkschaften sich mit einem solchen Ergebnis zufrieden geben, bleibt offen: Die IG Metall spricht schon jetzt von einem Scheitern des Pakts.
  •  ausführlich in BWK 14-15/2004

    CDU-Bildungsprogramm
    Reformkonzept Wettbewerbsföderalismus
    zwd Berlin - Mit einem bildungspolitischen Konzept-Papier („Mehr Wachstum durch Qualifikation“) hat die stellvertretende CDU-Vorsitzende und baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan einen Baustein zur programmatischen Neuausrichtung der Partei vorgelegt. Als Rezept für bessere Leistungen empfiehlt sie vor allem eines: Wettbewerb - zwischen den Ländern und zwischen den Hochschulen. Dafür müssten das Hochschulrahmengesetz abgeschafft und Studiengebühren eingeführt werden. Der Elementarbereich soll vor allem durch ein „familienfreundliches Klima“ in der Gesellschaft gestärkt, und die frühe Selektion in der Grundschule zementiert werden.
  •  ausführlich in BWK 14-15/2004

    Blickpunkt
    Wer zahlt für die Hochschulen?
    zwd Erfurt - Schlecht steht es bekanntermaßen um die Hochschulen in Deutschland - das Geld fehlt. In die Debatte um Studiengebühren platzt jetzt der Vorschlag des Hochschulverbandes, der eine dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vergleichbare Finanzierung fordert (S. 12). Das Konzept hätte den Vorteil, dass die öffentlichen Zuschüsse an die Hochschulen nicht von der jeweiligen Kassenlage in den Finanzministerien abhängig wären, sondern eine unabhängige Kommission den tatsächlichen Bedarf festzustellen hätte. Das hieße zweifellos, es würde mehr Geld geben. Nur woher soll es kommen? Die Länder - nicht nur die armen - zeigen seit Jahren, dass sie eine sachgerechte Finanzierung nicht gewährleiten können. Der Bundeskanzler hingegen hat gerade erst wieder die Abschaffung der Eigenheimzulage angeboten, um die freiwerdenden Mittel für Bildung, Wissenschaft und Forschung auszugeben (S16). Sollte die Bildungspolitik aber in den verhandlungen der Föderalismus-Kommission ganz den Länder zugesprochen werden, dürfte auch das Interesse des Bundes wieder abnehmen.
  •  ausführlich in BWK 14-15/2004

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  •  3. Termine
    16.09.2004
    Norddeutscher Kongress der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule e.V. Gesamtschulverband (GGG)
    Bremen
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    24.09.2004
    Bundeselternrat: Fachtagung für den Ausschuss Berufsbildende Schulen
    Wandlitz
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    25.09.2004
    Jahr der Technik: MobilTräume - Mobilität & Kommunikation
    Stuttgart
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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