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Ausgabe vom  15.04.2011
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • ONLINE-UMFRAGE ZUM BILDUNGSSYSTEM: Große Bevölkerungsmehrheit gegen Bildungsföderalismus
  • EU-FORSCHUNGSRAHMENPROGRAMM: Bundestag fordert deutliche Ausweitung der EU-Forschungsförderung
  • EINHEITS- UND FREIHEITSDENKMAL: Kulturausschuss segnet Neumanns favorisierten Denkmalentwurf ab
  • KULTURPOLITISCHES MAGAZIN: Neue Ausgabe: zwd-Magazin KMP - KULTUR.MEDIEN.POLITIK - Nr. 4
  • RECHTSANSPRUCH AUF MASTER: GEW fordert Bund zum Handeln auf
  • SACHSEN-ANHALT: Koalitionsvertrag steht – Gemeinschaftsschulen kommen
  • ZULASSUNGSVERFAHREN HOCHSCHULSTART: Hochschulzulassung gescheitert – Die Suche nach den Schuldigen beginnt
  • DEUTSCHE AUSLANDSSCHULEN: Deutliche Abmahnung für das Auswärtige Amt: "Keine Gewinnorientierung"
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheVorschau BGP 04/2011
  • Im zwd-Interview: Professorin Gesine Schwan„Die Hochschule der Zukunft muss sich von der Konkurrenz- und Elitenmanie verabschieden!“
  • Auswärtige Bildungspolitik Bildung als Katalysator der Entwicklungspolitik
  • Hochschule „Schavans Teppichhandel hat nichts mit Wissenschaft zu tun“
  • Wissenschaft und ForschungDHV kürt Wissenschaftsministerin des Jahres
  • zwd-Magazin KULTUR.MEDIEN.POLITIK Nr. 4 erschienenSchwerpunkt Kunst und Politik
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    ONLINE-UMFRAGE ZUM BILDUNGSSYSTEM
    Große Bevölkerungsmehrheit gegen Bildungsföderalismus (15.04.2011)
    zwd Berlin (bod). Die Bundesbürger und -bürgerinnen wünschen sich eine tiefgreifende Veränderung des Bildungswesens. Wie eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung zeigt, plädieren sie für ein einheitliches Bildungssystem, längeres gemeinsames Lernen und eine Ausbildungsgarantie. Rund 82 Prozent empfänden das föderale System als wenig hilfreich für die Umsetzung wichtiger Strukturveränderungen, sagte Bertelsmann-Vorstand Jörg Dräger bei der Vorstellung der Ergebnisse am 14. April in Berlin.
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    EU-FORSCHUNGSRAHMENPROGRAMM
    Bundestag fordert deutliche Ausweitung der EU-Forschungsförderung (15.04.2011)
    zwd Berlin (mhh). Der Bundestag setzt sich dafür ein, Forschung und Entwicklung in Europa stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Alle fünf Fraktionen haben am 12. April Anträge zur europäischen Forschungs- und Innovationsförderung ins Parlament eingebracht. SPD, Grüne und Linke wollen mit dem so genannten Forschungsrahmenprogramm (FRP) vor allem die soziale und ökologische Erneuerung in Europa fördern und die Bedingungen für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verbessern. Union und FDP möchten die Fördermittel auf besonders exzellente Projekte fokussieren, um den Wissenschaftsstandort Europa zu stärken.
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    EINHEITS- UND FREIHEITSDENKMAL
    Kulturausschuss segnet Neumanns favorisierten Denkmalentwurf ab (15.04.2011)
    KMP Berlin (jvo). Zur Erinnerung an die friedliche Revolution von 1989 in der DDR und die Deutsche Einheit soll auf dem Berliner Schlossplatz eine rund 50 Meter lange, begehbare Waagschale entstehen. Auf der Oberseite des Denkmals werden die beiden Sätze „Wir sind das Volk“ und „Wir sind ein Volk“ zu lesen sein. Der Entwurf mit dem Titel „Bürger in Bewegung“ hat bei der Mehrheit der Mitglieder im Kulturausschuss des Bundestages Unterstützung gefunden. Gegen die Entscheidung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) stimmten die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und der Linken.
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    KULTURPOLITISCHES MAGAZIN
    Neue Ausgabe: zwd-Magazin KMP - KULTUR.MEDIEN.POLITIK - Nr. 4 (14.04.2011)
    Anfang April ist die neue Ausgabe des kulturpolitischen zwd-Magazins KMP erschienen. Im Mittelpunkt der 36-seitigen Ausgabe stehen die Kunst-Aktivitäten des Deutschen Bundestages. Neben einem ausführlichen Interview mit Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert (CDU) über dessen kulturpolitisches Verständnis ("Ich wäre gern Dirigent geworden") werden der Kunst-Beirat des Bundestages und die vielfältigen Formen der Kunstpräsentation im Parlament vorgestellt.
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    RECHTSANSPRUCH AUF MASTER
    GEW fordert Bund zum Handeln auf (14.04.2011)
    zwd Berlin (mhh). Der Bund darf mit einem eigenen Gesetz den Zugang zum Masterstudium regeln. Ein Rechtsgutachten von Wilhelm Achelpöhler, das im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erstellt und am 14. April in Berlin vorgestellt wurde, bestätigte: Die Gesetzgebungskompetenz des Bundes für die Hochschulzulassung schließt auch den Zugang zum Master ein. Die GEW forderte dazu auf, die von Hochschulen und Ländern eingerichteten Zugangshürden durch ein Bundesgesetz zu beseitigen, um den Rechtsanspruch auf einen Masterplatz zu garantieren.
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    SACHSEN-ANHALT
    Koalitionsvertrag steht – Gemeinschaftsschulen kommen (13.04.2011)
    zwd Magdeburg (mhh). Die SPD in Sachsen-Anhalt hat bei den Koalitionsverhandlungen mit der CDU die Öffnung des Schulsystems für längeres gemeinsames Lernen durchgesetzt. Künftig ist es möglich, bestehende Sekundarschulen in Gemeinschaftsschulen umzuwandeln. Außerdem haben die alten und neuen Koalitionspartnerinnen beschlossen, das Hochschulressort im neuen Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium anzusiedeln. Der am 13. April von den Parteivorsitzenden Thomas Webel (CDU) und Katrin Budde (SPD) unterzeichnete Koalitionsvertrag muss nun noch durch Parteitage bestätigt werden.
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    ZULASSUNGSVERFAHREN HOCHSCHULSTART
    Hochschulzulassung gescheitert – Die Suche nach den Schuldigen beginnt (12.04.2011)
    zwd Berlin (mhh). Der Start des bundesweiten Zulassungsverfahrens „Hochschulstart“ wird nicht zum kommenden Wintersemester erfolgen. Das beschloss der für die Online-Plattform zuständige Rat der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) am 12. April. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) trägt aus Sicht von Opposition und Studierendenverbänden die Hauptverantwortung für das Scheitern. Sie habe sich in der für Studierende so wichtigen Frage versteckt anstatt die Kompetenz des Bundes wahrzunehmen, so die Kritik.
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    DEUTSCHE AUSLANDSSCHULEN
    Deutliche Abmahnung für das Auswärtige Amt: "Keine Gewinnorientierung" (05.04.2011)
    zwd Berlin (Lü). Der Unterausschuss „Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik“ des Bundestages hat mit den Stimmen aller Fraktionen das von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) geführte Auswärtige Amt (AA) zurechtgewiesen. Bei bei seinen Plänen zur Reform des Auslandsschulwesens dürfe das Amt den Vorgaben des Bundestages „nicht widersprechen“. Mit seinem Beschluss reagierte das Parlamentsgremium laut einer Bundestags-Mitteilung vom 5. April auf ein vom Außenministerium am 17. Januar vorgelegtes „Reformkonzept“. (Ausführlich unter www.kultur.zwd.info)
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Vorschau BGP 04/2011
  • Bildungspolitik: Landtagswahlen in Bremen
  • Bundestag: Debatte zum Berufsbildungsbericht
  • Hochschule: Studierende fordern Recht auf freien Masterzugang
  •  ausführlich in BGP 04/2011

    Im zwd-Interview: Professorin Gesine Schwan
    „Die Hochschule der Zukunft muss sich von der Konkurrenz- und Elitenmanie verabschieden!“
    Vor einem Jahr stellten sowohl die Arbeitgeberverbände als auch die Gewerkschaften ihre hochschulpolitischen Leitbilder vor. Die Politikwissenschaftlerin und Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin, Prof. Gesine Schwan, hat beide Modelle analysiert und ihre eigenen Vorstellungen für die Hochschule der Zukunft erläutert. Im Gespräch mit dem zwd betont sie die zentrale Bedeutung der wissenschaftlichen Freiheit und kritisiert die gegenwärtige „Kolonisierung der Bildung“ durch eine ökonomische Markt- und Konkurrenzlogik.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    Auswärtige Bildungspolitik
    Bildung als Katalysator der Entwicklungspolitik
    Bildung soll zum Schwerpunkt der deutschen Entwicklungspolitik werden, verkündete Dirk Niebel (FDP), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, am 1. März in Berlin. Mit der laut Niebel ersten ganzheitlichen Bildungsstrategie will die Bundesregierung besonders die deutsche Wirtschaft für die Ausbildung in Entwicklungsländern gewinnen.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    Hochschule
    „Schavans Teppichhandel hat nichts mit Wissenschaft zu tun“
    Die SPD hat der Bundesregierung Desinteresse an einer langfristigen Entwicklung der bundesdeutschen Forschungslandschaft vorgeworfen. Deren Antwort auf eine Große Anfrage der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion zur „Rolle des Bundes bei der Rettung der Universitätslandschaft“ (Drs. 17/3727) lasse kein forschungspolitisches Konzept erkennen, beklagte René Röspel, stellvertretender wissenschaftspolitischer Fraktionssprecher. Auch die Sachverständigenkommission für Forschung und Innovation (EFI) kritisierte die Finanzierungspraxis außeruniversitärer Forschungseinrichtungen durch den Bund.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    Wissenschaft und Forschung
    DHV kürt Wissenschaftsministerin des Jahres
    Die 26.000 Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) haben in einer Online-Umfrage den Wissenschaftsministern und -ministerinnen insgesamt mäßige Noten verliehen. „Wissenschaftsministerin des Jahres“ darf sich Brigitta Wolff (CDU) – Kultusministerin in Sachsen-Anhalt – nennen, deren Leistungen mit „befriedigend“ bewertet wurden. Den letzten Platz des Rankings belegt Schleswig-Holsteins Forschungsminister Jost de Jager (ebenfalls CDU) mit der Note „mangelhaft“.
  •  ausführlich in BGP 03/2011

    zwd-Magazin KULTUR.MEDIEN.POLITIK Nr. 4 erschienen
    Schwerpunkt Kunst und Politik
    Die 36-seitigen Ausgabe im Überblick:
  • Kunst als Weggefährten – die Bilder der MdBs
  • Interview mit Bundestagspräsident Lammert: Eher ein Leben ohne Politik als Kunst ohne Kultur
  • Hamburg: Kisseler wird Kultursenatorin
  • Der Kulturbegriff der Linken
  • Musik und Politik: Große SPD-Anfrage zur Musikförderung | Kita-Singen
  • Diskussion um Heimatvertriebenen-Charta
  • Deutsche Welle: "Schleichende Demontage"?
  • Enquete-Kommission: 18. Sachverständiger "beta"
  • Die letzte Seite: Erinnerungskultur im Bundesfinanzministerium
  • ausführlich in KMP Nr. 4
  •  ausführlich in BGP 03/2011


  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    19.04.2011
    41. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT: Nach Guttenberg - Was ist uns die Wissenschaft wert?
    Berlin
     mehr Infos...

    23.04.2011
    Welttag des Buches 2011
    weltweit
     mehr Infos...

    02.05.2011
    Kulturelle und ästhetische Bildung im Lebensverlauf
    Berlin
     mehr Infos...

    03.05.2011
    Europäische Bildungspolitik als Herausforderung und Chance
    für die Berufliche Bildung in Deutschland

    Stuttgart
     mehr Infos...

    06.05.2011
    Jugendkongress "Jugend|Zukunft|Vielfalt"
    Osnabrück
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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