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Ausgabe vom  13.02.2012
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • ABSCHAFFUNG DES KOOPERATIONSVERBOTES: Schavan will nicht länger warten
  • HOCHSCHULPAKT: KMK korrigiert Studienanfängerprognose deutlich nach oben
  • BILDUNGSFÖDERALISMUS-DEBATTE IM BUNDESRAT: Kiel will mehr als das Ende des Kooperationsverbots
  • WISSENSCHAFTSJAHR 2012: Schavan weist Kritik vom BUND zurück
  • HOCHSCHULPAKT: 9,5 Milliarden Euro fehlen – allein beim Bachelor
  • NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 01-2012 ERSCHIENEN : Hochschulzulassungsverfahren: 2,5 Millionen Bewerbungen und immer noch kein hochschulstart.de
  • BUNDESTAGS-FACHGESPRÄCH ZUR ALPHABETISIERUNG: Erstaunlich unambitioniert
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Fehlstart der bundesweiten HochschulzulassungJetzt ist Pragmatismus gefragt
  • zwd-Interview mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD)„Die Zuständigkeit für die Kooperation von Charité und MDC liegt in meinem Ressort“
  • Stellungnahme zum EFI-Bericht 2011Bundesregierung übersieht Kritik
  • DualCareer-BeilageGemeinsam Karriere machen
  • Deutscher QualifikationsrahmenKMK kann auch ohne Abitur
  • Integrationsbericht der BundesregierungMigrantInnen profitieren nicht vom Aufschwung
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    ABSCHAFFUNG DES KOOPERATIONSVERBOTES
    Schavan will nicht länger warten (13.02.2012)
    zwd Berlin (mhh). Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, noch in dieser Legislaturperiode das Grundgesetz zu ändern, um dem Bund zu ermöglichen, wissenschaftliche Einrichtungen der Länder dauerhaft zu fördern. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 10. Februar sprach sie sich dafür aus, zunächst nur die Zusammenarbeit in der Wissenschaft zu verbessern, so lange in der Schulpolitik keine Einigung möglich ist. Damit entsprach Schavan einem Vorschlag von Schleswig-Holsteins Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU), der zeitgleich im Bundesrat eine Initiative seines Landes startete.
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    HOCHSCHULPAKT
    KMK korrigiert Studienanfängerprognose deutlich nach oben (10.02.2012)
    zwd Berlin (mhh). Auch nach 2015 wird die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger konstant hoch bleiben. Zu diesem Schluss sind die Kultusminister der Länder in ihrer neuen Vorausberechnung der Studierendenzahlen gekommen, die die KMK am 10. Februar veröffentlicht hat. Bisher waren die Länder davon ausgegangen, dass sich die Lage an den Hochschulen nach dem Ende der zweiten Phase des Hochschulpaktes ab 2015 wieder entspannen würde. Der Druck, den Hochschulpakt aufzustocken, wird nun immer größer.
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    BILDUNGSFÖDERALISMUS-DEBATTE IM BUNDESRAT
    Kiel will mehr als das Ende des Kooperationsverbots (10.02.2012)
    zwd Berlin (mhh). Die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg haben die Debatte über die Neuordnung des Bildungsföderalismus und die Aufhebung des Kooperationsverbotes am 10. Februar in den Bundesrat gebracht. Mit jeweils eigenen Anträgen setzen sich beide norddeutschen Länder dafür ein, dass sich der Bund künftig besser an der Finanzierung von Bildung beteiligen kann. Berlin, Brandenburg und – mit Einschränkungen – Niedersachsen sagten bereits ihre Unterstützung zu.
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    WISSENSCHAFTSJAHR 2012
    Schavan weist Kritik vom BUND zurück (09.02.2012)
    zwd Berlin (er). Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat den Vorwurf des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zurückgewiesen, die Bundesregierung vernachlässige Forschung für nachhaltige Entwicklungen. Auf der Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahres 2012 – „Zukunftsprojekt Erde“ – am 8. Februar betonte sie, nachhaltige Wissenschaft sei ein wichtiges Thema für ihr Ministerium und deshalb auch Schwerpunkt des diesjährigen Wissenschaftsjahres. Der Vorsitzende des BUND, Hubert Weiger, hatte eine Woche vorher mehr staatliche Forschungsförderung gefordert, um gesellschaftliche Probleme und Fragen der Nachhaltigkeit anzugehen.
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    HOCHSCHULPAKT
    9,5 Milliarden Euro fehlen – allein beim Bachelor  (09.02.2012)
    zwd Berlin (mhh). Die hochschulpolitischen Sprecher der Bundestagfraktionen von SPD und Grünen, Swen Schulz und Kai Gehring, haben sich dafür ausgesprochen, eine Master-Komponente in den Hochschulpakt aufzunehmen. Mit ihrer Forderung reagierten sie auf Äußerungen der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne), die in einem Interview am 9. Februar auf die massive Unterfinanzierung des Hochschulpaktes in Folge des Studierendenansturms hingewiesen hat. Allein für die zusätzlich zu schaffenden Bachelor-Studienplätze fehlen Bauer zufolge bis 2020 rund 9,5 Milliarden Euro. Die erforderlichen Masterplätze sind da noch gar nicht eingerechnet.
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    NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 01-2012 ERSCHIENEN
    Hochschulzulassungsverfahren: 2,5 Millionen Bewerbungen und immer noch kein hochschulstart.de (09.02.2012)
    • Fehlstart der bundesweiten Hochschulzulassung: Jetzt ist Pragmatismus gefragt
    • zwd-Interview mit der Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD): „Die Lage bei den Master-Plätzen ist noch unkritisch“
    • Forschungsförderung: Nicht alle Länder profitieren gleich
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    BUNDESTAGS-FACHGESPRÄCH ZUR ALPHABETISIERUNG
    Erstaunlich unambitioniert (08.02.2012)
    zwd Berlin (mhh). Die nationale Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung wird den politischen Herausforderungen nicht gerecht, darin waren sich die in den Bildungsausschuss des Bundestages geladenen Sachverständigen am 8. Februar einig. Angesichts von 7,5 Millionen funktionalen Analphabeten in Deutschland seien die Ziele von Bund und Ländern erstaunlich unambitioniert, kritisierte beispielsweise Matthias Anbuhl vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Insbesondere den bisherigen Beitrag der Länder bewertete Anbuhl als sehr enttäuschend.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Fehlstart der bundesweiten Hochschulzulassung
    Jetzt ist Pragmatismus gefragt
    zwd Berlin. Der Start des dialogorientierten Serviceverfahrens (DoSV) ist im Dezember erneut verschoben worden, weil die zuständige Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) die Kopplung ihres alten Hochschul-Management-Systems mit der neuen Zulassungssoftware einfach nicht in den Griff bekommt. Während Hochschulen und StudienbewerberInnen im Zulassungschaos zu versinken drohen, streiten sich die Beteiligten um die Verantwortung. Dabei scheint ein Konkurrent der HIS das technische Problem längst gelöst zu haben.
  •  ausführlich in BGP 01/2012

    zwd-Interview mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD)
    „Die Zuständigkeit für die Kooperation von Charité und MDC liegt in meinem Ressort“
    zwd Berlin. Völlig überraschend wurde die bisherige jugendpolitische Sprecherin der SPD-Abgeordnetenhausfraktion, Sandra Scheeres, Ende November zur Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft ernannt. Das Amt galt bisher als eines der schwierigsten bundesweit und es dürfte nicht einfacher geworden sein, seitdem sich zwei Verwaltungen die Zuständigkeit für Wissenschaft und Forschung teilen müssen. im Interview mit dem zwd erläutert die Senatorin, wie sie sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit vorstellt.
  •  ausführlich in BGP 01/2012

    Stellungnahme zum EFI-Bericht 2011
    Bundesregierung übersieht Kritik
    zwd Berlin. Zehn Monate hatte es gedauert, bis die Bundesregierung mit einer Stellungnahme auf den Bericht der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) reagiert hat. Doch wer sich auf eine Positionierung zu den durch die Kommission aufgeworfenen Fragen gefreut hatte, wurde enttäuscht.
  •  ausführlich in BGP 01/2012

    DualCareer-Beilage
    Gemeinsam Karriere machen
    zwd. Gerade in der Wissenschaft sind Partnerschaft und Karriere schwer unter einen Hut zu bringen. Darunter leiden vor allem Frauen. Um die Vereinbarkeit für WissenschaftlerInnen zu erleichtern, werden an immer mehr Hochschulen so genannte „Dual Career Büros“ eingerichtet. Die in dieser Ausgabe enthaltene Sonderbeilage „Chancen, Karriere und Wissenschaft“ informiert über die Arbeit dieser Büros.
  •  ausführlich in BGP 01/2012

    Deutscher Qualifikationsrahmen
    KMK kann auch ohne Abitur
    zwd Berlin. Der neue Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Ties Rabe (SPD), erwägt, den Deutschen Qualifikationsrahmen unter Ausschluss der allgemeinen Bildung aufzustellen. Anlässlich seiner Amtsübernahme machte er auch die Defizite der Bildungsforschung dafür verantwortlich, dass eine präzise Zuordnung der Ausbildungen nicht möglich sei.
  •  ausführlich in BGP 01/2012

    Integrationsbericht der Bundesregierung
    MigrantInnen profitieren nicht vom Aufschwung
    zwd Berlin. Die Bundesregierung verweist bei der Vorstellung ihres Integrationsberichtes auf die sinkende Arbeitslosigkeit von MigrantInnen und sieht sich auf einem guten Weg. Ein genauerer Blick auf den Bericht zeigt aber, dass sich der Abstand zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund während des Aufschwungs vergrößert hat.
  •  ausführlich in BGP 01/2012

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    14.02.2012
    Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK)
    Bonn
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    16.02.2012
    „Wir schaffen neue Zugänge zu Bildung“
    Berlin
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    17.02.2012
    Das Sokratische Gespräch als Methode der politischen Bildung in einer demokratischen Gesellschaft
    Würzburg
     mehr Infos...

    20.02.2012
    E-Teaching – Hochschullehre gestalten mit Neuen Medien und Web 2.0
    Berlin
     mehr Infos...

    23.02.2012
    „(Keine) Lust auf Schule“
    Hofgeismar
     mehr Infos...

    23.02.2012
    Wissenschaftliche Perspektiven auf Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener
    Bonn
     mehr Infos...

    29.02.2012
    Ziffernnoten: Anreiz oder Leistungsbremse
    Köln
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd-Magazin BILDUNG.GESELLSCHAFT UND POLITIK (BGP)
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-Magazin Kultur.Medien.Politik (KMP)
    Nachrichten und Hintergrundinformationen aus der Kulturszene und der Medien-Welt in der politisch-parlamentarischen Berichterstattung des Kulturmagazins KMP geht es um politische Entwicklungen, Vorhaben und Initiativen zur deutschen und auswärtigen Kulturpolitik. Das Spektrum der Kulturpolitik in Bund, Ländern und EU wird aus gesellschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Blickwinkel aufbereitet (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Das Magazin ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-Magazin FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (FGP)
    Das monatliche zwd-Magazin bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der Printausgabe beinhaltet den kostenfreien Zugang zum zwd-Portal.

    zwd-Supplement Frauen.Gesundheit und Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK (ca. 4-6mal im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für die Portale Bildung & Politik, Kultur.Medien.Politik oder für das Portal Frauen & Politik (incl. Gesundheit & Politik) oder für alle drei Portale bestellen.


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     5. Kontakt
    zwd-Mediengruppe (zwd-Verlags-GmbH)
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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