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Ausgabe vom  12.07.2010
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • BUNDESRAT: Mehr Geld für die Elite – Kürzung beim BAföG
  • BUNDESHAUSHALT 2011 (I): Regierung versichert: Bildung hat Vorfahrt
  • BUNDESHAUSHALT 2011 (II): Regierung einig über Verteilung der zusätzlichen Forschungsmilliarden
  • STUDIE: Internetnutzung abhängig von Bildungsgrad und Einkommen
  • NRW: Rot-Grün will Studiengebühren abschaffen
  • INTEGRATIONSBERICHT DER BUNDESREGIERUNG: Steigende Schulabbruchquote bei Kindern mit Migrationshintergrund
  • HOCHSCHULE: Wissenschaftsrat empfiehlt verstärkte Kooperation von Unis und FH´s
  • ANERKENNUNG AUSLÄNDISCHER ABSCHLÜSSE: Abschlüsse von 500.000 zugewanderten AkademikerInnen nicht anerkannt
  • ÜBERGANGSSTUDIE: Auch Schavan sieht Notwendigkeit für durchlässigeres Schulsystem
  • DIGITALE AGENDA: EU-Initiative für mehr Teilhabe am Internet-Zeitalter beschlossen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau BGP 07/2010
  • Bildungsgipfel III Nur Kanzlerin Merkel sieht das Land noch auf einem „guten Weg in die Bildungsrepublik“
  • Hochschulpakt LehreGute Lehre als „Trostpflaster“ des Bildungsgipfels
  • 19. Ordentlicher DGB-Bundeskongress „Bildung ist vor allem eine soziale Frage“
  • e.punkt Nr. 17Wer ist Was in der Auswärtigen Kulturpolitik?
  • Der Haushalt des Auswärtigen AmtesEin knappes Viertel für Kultur und Bildung
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    BUNDESRAT
    Mehr Geld für die Elite – Kürzung beim BAföG (12.07.2010)
    zwd Berlin (mhh). Überraschend hat der Bundesrat grünes Licht für das Nationale Stipendienprogramm gegeben, nachdem Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) angekündigt hatte, dessen Finanzierung komplett zu übernehmen. Die geplante Erhöhung des BAföG um zwei Prozent ist hingegen vorerst gescheitert und in den Vermittlungsausschuss überwiesen. Für StudierendenvertreterInnen und Opposition bedeutet der ausbleibende Inflationsausgleich eine faktische Kürzung der Studienfinanzierung.
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    BUNDESHAUSHALT 2011 (I)
    Regierung versichert: Bildung hat Vorfahrt (09.07.2010)
    zwd Berlin (ig). Die Bundesregierung hält trotz ihrer Sparanstrengungen in vielen anderen Bereichen daran fest, die Ausgaben des Bundes für Bildung und Forschung in den Jahren 2010 bis 2013 um insgesamt 12 Milliarden Euro zu erhöhen. Das bekräftigte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) anlässlich der Präsentation des Bundeshaushaltsentwurfs für 2011 und der mittelfristigen Finanzplanung bis 2014.
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    BUNDESHAUSHALT 2011 (II)
    Regierung einig über Verteilung der zusätzlichen Forschungsmilliarden  (09.07.2010)
    zwd Berlin (ig). Die Bundesregierung hat sich nach Angaben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf die Verteilung der zusätzlichen Forschungsmittel in Höhe von 6 Milliarden Euro für den Bundeshaushalt 2011 und die Finanzplanung bis 2014 verständigt. Die Mittel seien "auskömmlich", heißt es aus dem Hause Schäuble, um neben der Verstärkung bereits bestehender Programme auch alle zukünftigen neuen Schwerpunktsetzungen im Forschungs- und Entwicklungsbereich zu finanzieren.
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    STUDIE
    Internetnutzung abhängig von Bildungsgrad und Einkommen (08.07.2010)
    zwd Berlin (mhh). Menschen mit formal einfacher Bildung nutzen das Internet in einem sehr viel geringeren Ausmaß als der Bevölkerungsdurchschnitt. Aus dem neuen (N)ONLINER-Atlas 2010 geht hervor, dass gegenüber 88,8 Prozent der Menschen mit Abitur oder Studium nur 56,6 Prozent der bildungsfernen Bevölkerungsgruppe online sind. Der Erhebung zufolge besteht außerdem ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Internetnutzung und dem Einkommen.
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    NRW
    Rot-Grün will Studiengebühren abschaffen (07.07.2010)
    zwd Düsseldorf (mhh). Unter der zukünftigen nordrhein-westfälischen Landesregierung von SPD und Grünen sollen bis zum Wintersemester 2011/2012 die Studiengebühren komplett abgeschafft werden. So steht es im gemeinsamen Regierungsprogramm, das die SPD-Landeschefin und zukünftige Ministerpräsidentin, Hannelore Kraft, und die Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion, Sylvia Löhrmann, am 6. Juli präsentiert haben.
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    INTEGRATIONSBERICHT DER BUNDESREGIERUNG
    Steigende Schulabbruchquote bei Kindern mit Migrationshintergrund  (07.07.2010)
    zwd Berlin (bod). Nach wie vor sind Migrantinnen und Migranten im deutschen Bildungssystem strukturell benachteiligt. Sie gehen im Schnitt seltener auf Gymnasien, besuchen überproportional oft Hauptschulen und verlassen häufiger die Schule ohne Abschluss. Dementsprechend sind ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote von MigrantInnen ist mit 12,4 Prozent fast doppelt so hoch wie von Deutschen ohne Migrationshintergrund (6,5 Prozent).
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    HOCHSCHULE
    Wissenschaftsrat empfiehlt verstärkte Kooperation von Unis und FH´s (05.07.2010)
    zwd Berlin (bod). Um die anhaltend hohe Nachfrage nach Studienplätzen abzudecken, ist es laut Wissenschaftsrat (WR) erforderlich, Fachhochschulen infrastrukturell besser auszustatten. Vor allem sei eine Verzahnung der verschiedenen Hochschultypen zur Sicherung des Wissenschaftsstandorts Deutschland unerlässlich.
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    ANERKENNUNG AUSLÄNDISCHER ABSCHLÜSSE
    Abschlüsse von 500.000 zugewanderten AkademikerInnen nicht anerkannt  (05.07.2010)
    zwd Berlin (mhh). Einen allgemeinen Rechtsanspruch auf ein Anerkennungsverfahren für alle ausländischen Aus- und Fortbildungsberufe sowie akademischen Abschlüsse fordern die Oppositionsfraktionen von der Bundesregierung. Die derzeitigen Bestimmungen seien unfair, unzumutbar und verhinderten Integration, stellte die Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Aydan Oezoguz, fest. Das Bundesbildungsministerium kündigte an, nach der Sommerpause einen Gesetzentwurf vorzulegen.
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    ÜBERGANGSSTUDIE
    Auch Schavan sieht Notwendigkeit für durchlässigeres Schulsystem (02.07.2010)
    zwd Berlin (mhh). Die Chancen von Jugendlichen aus der Oberschicht, ein Gymnasium zu besuchen, sind derzeit dreimal so hoch wie bei Gleichaltrigen aus ArbeiterInnenfamilien. In der Studie „Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule – Leistungsgerechtigkeit und regionale, soziale und ethnisch-kulturelle Disparitäten" konnten drei Faktoren für den Übergang auf die weiterführende Schule identifiziert werden: die objektive Leistung der Schülerinnen und Schüler, deren Leistungs- und Eignungsbeurteilung durch die Lehrkräfte sowie die soziale Herkunft. Für Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) sind die Ergebnisse ein „Plädoyer für ein noch durchlässigeres Bildungssystem."
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    DIGITALE AGENDA
    EU-Initiative für mehr Teilhabe am Internet-Zeitalter beschlossen (01.07.2010)
    zwd Berlin (mhh). Die Digitale Agenda ist mit ihrer Verabschiedung am 19. Mai durch den Europäischen Rat als erste der sieben Leitinitiativen der Strategie Europa 2020 in Kraft getreten. Mit ihr soll mehr Menschen die Teilhabe am Digitalzeitalter ermöglicht und ein „intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ in Europa erreicht werden. Zentrale Ziele der Agenda sind die bessere Vernetzung und Kompatibilität der nationalen Internetangebote, die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet und eine möglichst barrierefreie sowie sichere Nutzbarkeit der Online-Dienste für alle Bevölkerungsgruppen.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau BGP 07/2010
  • Schwerpunkt Inklusive Schule: Über die politische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
  • Nordrhein-Westfalen: Die bildungspolitische Agenda der neuen rot-grünen Regierung
  • Bundestag: Die letzten parlamentarischen Bildungs-Initiativen vor der Sommerpause
  •  ausführlich in BGP 07/2010

    Bildungsgipfel III
    Nur Kanzlerin Merkel sieht das Land noch auf einem „guten Weg in die Bildungsrepublik“
    Das gemeinsame Ziel von Bund und Ländern, bis 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung und Forschung zu investieren, ist in weite Ferne gerückt. Für die Opposition ist die Steuerpolitik der Regierung der Grund dafür, dass Länder und Kommunen sich nicht mehr im Stande sehen, das vereinbarte Finanzierungsziel zu erreichen.
  •  ausführlich in BGP 06/2010

    Hochschulpakt Lehre
    Gute Lehre als „Trostpflaster“ des Bildungsgipfels
    Das einzig konkrete Ergebnis des Bildungsgipfels ist der Beschluss, ein Programm für mehr Qualität in der Lehre als dritte Säule in den Hochschulpakt aufzunehmen. Die Oppositionsfraktionen fordern seit Monaten ein verlässliches Gesamtkonzept zur Sicherung guter Lehrqualität. Für sie wird das Programm mit einem jährlichen Volumen von 200 Millionen Euro den gegenwärtigen Anforderungen nicht gerecht.
  •  ausführlich in BGP 06/2010

    19. Ordentlicher DGB-Bundeskongress
    „Bildung ist vor allem eine soziale Frage“
    Um die Zukunftschancen junger Menschen nicht zu verbauen, plädieren die Gewerkschaften für massive Investitionen in Bildung. Unter dem Titel „Mit guter Bildung aus der Krise“ verabschiedete das „19. Parlament der Arbeit“ Vorschläge für eine Bildungsoffensive, welche die chronische Unterfinanzierung des Bildungssystems überwinden, weitere Privatisierungen verhindern und die Abhängigkeit der Bildungschancen vom Geldbeutel der Eltern verringern soll.
  •  ausführlich in BGP 06/2010

    e.punkt Nr. 17
    Wer ist Was in der Auswärtigen Kulturpolitik?
    Fast zwei Drittel der Bevölkerung lehnen den derzeitigen Bildungsföderalismus ab und wünschen sich bundesweit einheitliche Schulstandards statt föderativem Wettbewerb. Während die SPD eine Grundgesetzänderung fordert, bezweifelt der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Ludwig Spaenle (CSU), die Aussagekraft der Umfrage.
  •  ausführlich in BGP 06/2010

    Der Haushalt des Auswärtigen Amtes
    Ein knappes Viertel für Kultur und Bildung
    Mit einem Volumen von 3,189 Milliarden Euro zählt der Etat des Auswärtigen Amtes (AA) zu den kleineren Einzelplänen des Bundeshaushalts 2010. Entsprechend fällt auch der Sparbeitrag des Einzelplans 05 zur Haushaltskonsolidierung geringer aus.
  •  ausführlich in BGP 06/2010

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    15.07.2010
    Kultur- und Medienbildung im internationalen Vergleich
    Ludwigsburg
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    19.07.2010
    Strategies for internationalisation in higher education
    Kassel
     mehr Infos...

    22.07.2010
    Neue Karrierewege für Frauen an der Hochschule?
    Frankfurt am Main
     mehr Infos...

    23.07.2010
    Gewalt und Missachtung gegenüber Kindern und Jugendlichen. Die Verantwortung von Wissenschaft
    Bielefeld
     mehr Infos...

    25.07.2010
    Awareness Matters: Language, Culture, Literacy
    Kassel
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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