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Ausgabe vom  12.07.2005
Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • WAHLPROGRAMM / CDU/CSU: Union will Bundesprogramm für Ganztagsbetreuung kippen
  • STUDIE: Vor PISA-E: Welches Bundesland bietet die besten Bildungschancen?
  • FORSCHUNGSFÖRDERUNG: DFG geht Exzellenzinitiative zügig an
  • BERUFLICHE WEITERBILDUNG: Ältere sind Wissensträger
  • BERUFLICHE WEITERBILDUNG: Immer mehr Frauen profitieren vom „Meister-BAföG“
  • STUDIUM / EUROPA: EuGH: Österreichs Studiengesetz diskriminiert ausländische Studierende
  • SCHULSPORT / KMK: Jede vierte Sportstunde fällt aus
  • FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG: Forschungsvereinigung: Mit staatlichen Investitionen private auslösen
  • WAHLMANIFEST I : SPD setzt Schwerpunkt auf Bildung, Forschung und Innovation
  • WAHLMANIFEST II: SPD: Drei-Stufen-Plan für bessere Kinderbetreuung
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: DGB: Hartz IV gefährdet Schulbildung
  • AUSBILDUNGSSTATISTIK: Ausbildungssituation spitzt sich zu
    2. In der zwd-Printausgabe
  • VORWAHLKAMPF: Rot-Grün einig: Mehr Geld für Forschung und Ganztagsschulen
  • AUSBILDUNGSMARKT: 30.000 bleiben wieder ohne Lehrstelle
  • BUND / LÄNDER: Exzellenzinitiative auf dem Weg
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    WAHLPROGRAMM / CDU/CSU
    Union will Bundesprogramm für Ganztagsbetreuung kippen (12.07.2005)
    zwd Berlin (B&P) - Nach einer gewonnenen Bundestagswahl wollen die Unionsparteien auch einen Richtungswechsel in der Bundesbildungspolitik. Sie wollen das Förderprogramm für Ganztagsschulen der rot-grünen Koalition kippen und außerdem die vor allem im Bildungsbereich praktizierte Mischfinanzierung von Bund und Ländern abbauen. Auch die Lehrlingsvergütung wird zur Disposition gestellt. Andererseits sollen Eliten besonders gefördert und das christliche Menschenbild durch Religionsunterricht statt Werteunterricht abgesichert werden.
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    STUDIE
    Vor PISA-E: Welches Bundesland bietet die besten Bildungschancen? (11.07.2005)
    zwd Berlin (ibe) – Die Republik droht, gemessen an den Bildungschancen in den einzelnen Ländern, auseinander zu brechen: Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und mit Abstrichen Rheinland-Pfalz bieten nach einer Studie der Essener Bildungsforscher Klaus Klemm und Rainer Block die besten sozioökonomischen Rahmenbedingungen für hohen Bildungserfolg. Besonders schlecht sieht es für die neuen Bundesländer aus.
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    FORSCHUNGSFÖRDERUNG
    DFG geht Exzellenzinitiative zügig an (08.07.2005)
    zwd Berlin (awi) - Eine schnelle Umsetzung der Exzellenzinitiative hat der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Ernst-Ludwig Winnacker, im Anschluss an die DFG-Jahresversammlung am 7. Juli in Berlin versprochen. Gleichzeitig warnte er vor einer Kürzung des Etats für das siebte Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission.
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    BERUFLICHE WEITERBILDUNG
    Ältere sind Wissensträger (08.07.2005)
    zwd Bonn (ibe) – Die „alternde Belegschaft“ und ihre Weiterbildung hat für die Betriebe in Deutschland noch keine zentrale Bedeutung erlangt. Nach einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn sehen wenige Firmen einen erhöhten Qualifizierungsbedarf für ältere MitarbeiterInnen. Nur 13,2 Prozent von ihnen bieten spezielle Weiterbildungskurse für über 50-Jährige an.
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    BERUFLICHE WEITERBILDUNG
    Immer mehr Frauen profitieren vom „Meister-BAföG“ (07.07.2005)
    zwd Wiesbaden (ibe) – Die Zahl der EmpfängerInnen des „Meister-BAföG“ nimmt zu: Im vergangenen Jahr haben 133.000 Menschen die Hilfe zur beruflichen Fortbildung erhalten. Das sind neun Prozent mehr als 2003. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden profitieren vor allem Frauen zunehmend von der staatlichen Unterstützung.
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    STUDIUM / EUROPA
    EuGH: Österreichs Studiengesetz diskriminiert ausländische Studierende (07.07.2005)
    zwd Luxemburg (ibe) – Die Regelungen zum Zugang an österreichische Hochschulen verstoßen gegen Gemeinschaftsrecht. In ihrem Urteil vom 7. Juli sprechen die Richter des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg von einer „mittelbaren Diskriminierung“ ausländischer Studierender. Für diese müssten die gleichen Anforderungen gelten wie für einheimische StudienbewerberInnen.
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    SCHULSPORT / KMK
    Jede vierte Sportstunde fällt aus (06.07.2005)
    zwd Berlin (ig) – Der Deutsche Sportbund hat die Kultusminister der Länder aufgerufen, sich angesichts der unzureichenden Situation des Sportunterrichts an den Schulen nicht länger in unverbindlichen Absichtserklärungen und „Legitimationsformeln“ zu verlieren. Eine vom Sportbund in Auftrag gegebene Studie eines Professorenteams aus sechs Universitäten, die den Sportunterricht an rund 220 Schulen in sieben Bundesländern untersucht hatten, hatte erhebliche Mängel aufgedeckt.
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    FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
    Forschungsvereinigung: Mit staatlichen Investitionen private auslösen (06.07.2005)
    zwd Berlin (awi) - 218 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln hat die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF) im Jahr 2004 für Forschung und Entwicklung (FuE) in kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Bei der Vorstellung des Jahresberichts von 2004 am 5. Juli in Berlin forderte AiF-Präsident Johann Wilhelm Arntz erneut nach einem „Pakt für angewandte Forschung“.
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    WAHLMANIFEST I
    SPD setzt Schwerpunkt auf Bildung, Forschung und Innovation (05.07.2005)
    zwd Berlin (ig) – Die SPD setzt im bevorstehenden Bundestagswahlkampf „als Partei des technischen Fortschritts“ einen Schwerpunkt auf Innovationen in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Bei der Vorstellung des von der Parteispitze einstimmig verabschiedeten Wahlprogramms kündigte der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering an, eine von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung werde den Anteil der Forschung am Bruttoinlandsprodukt bis 2010 auf drei Prozent steigern. (Siehe auch weiteren Bericht: WAHLMANIFEST II)
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    WAHLMANIFEST II
    SPD: Drei-Stufen-Plan für bessere Kinderbetreuung (05.07.2005)
    zwd Berlin (ig) – Mit einem Drei-Stufen-Plan will die SPD nach einer für sie erfolgreichen Bundestagswahl ein kinder- und familienfreundlicheres Deutschland schaffen: Ausbau der Tagesbetreuungsangebote mit Sicherung eines Rechtsanspruchs für die Betreuung ab dem 2. Lebensjahr, Einführung eines Elterngeldes und schrittweiser Abbau der Kindergartengebühren (siehe auch: WAHLMANIFEST I).
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    DGB: Hartz IV gefährdet Schulbildung (30.06.2005)
    zwd Düsseldorf (TICKER/ibe) - Viele Kinder von EmpfängerInnen des Arbeitslosengeldes II werden künftig ohne Schulbücher auskommen müssen, befürchtet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Nordrhein-Westfalen. „Die Eltern können den Eigenanteil für Schulbücher nicht mehr aufbringen“, sagte der Bezirksvorsitzende, Walter Haas, am 30. Juni in Düsseldorf. Der DGB appelliert an die neue NRW-Schulministerin, Barbara Sommer (CDU), gemeinsam mit den Kommunen eine Lösung zu finden.
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    AUSBILDUNGSSTATISTIK
    Ausbildungssituation spitzt sich zu (30.06.2005)
    zwd Nürnberg/Berlin (awi) - Die Lage am Ausbildungsstellenmarkt ist nach den Daten der Berufsberatungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) mittlerweile angespannter als im vergangenen Jahr. Während die Zahl der BewerberInnen nur geringfügig unter dem Vorjahreswert liegt, gibt es entsprechend der am 30. Juni veröffentlichten Statistik deutlich weniger Ausbildungsplätze als noch im Juni 2004. Die Ausbildungslücke liegt um 4,3 Prozent höher als noch im Vorjahresmonat.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    VORWAHLKAMPF
    Rot-Grün einig: Mehr Geld für Forschung und Ganztagsschulen
    zwd Berlin. Mit der Vorlage ihrer Wahlprogramme im Vorfeld einer vorgezogenen Bundestagswahl haben sich SPD und Bündnis 90/Die Grünen zu einer Weiterführung ihrer Reformpolitik bekannt. Übereinstimmend plädieren die Regierungsparteien unter anderem für eine deutliche Steigerung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts sowie für die Fortsetzung des Ganztagsschulförderprogramms der Bundesregierung über die laufende Legislaturperiode hinaus bis 2008.
  •  ausführlich in BWK 10/2005

    AUSBILDUNGSMARKT
    30.000 bleiben wieder ohne Lehrstelle
    zwd Nürnberg. Die Lage am deutschen Ausbildungsmarkt ist angespannter als im Vorjahr. Die Betriebe bieten deutlich weniger Lehrstellen an. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit vom 30. Juni ist in diesem Monat die Ausbildungslücke um 4,3 Prozent größer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
  •  ausführlich in BWK 10/2005

    BUND / LÄNDER
    Exzellenzinitiative auf dem Weg
    zwd Berlin. Nach dem positiven Votum des Bundeskanzlers und der Regierungschefs der Länder zur Exzellenzinitiative hat die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung am 4. Juli in Berlin die Weichen für eine zügige Umsetzung gestellt. Durch einen Nachtragshaushalt für 2005 werden der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Vorarbeiten zur sofortigen Ausschreibung und Vergabe der Mittel ermöglicht.
  •  ausführlich in BWK 10/2005

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    14.07.2005
    3rd International Conference on Education and Information Systems: Technologies and Applications EISTA 2005
    Orlando, Florida (USA)
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    16.07.2005
    Mediengestütztes Lernen in Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung
    Universität Duisburg-Essen
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    18.07.2005
    Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an
    Mainz
    In der Alten Patrone
    Am Judensand 61-63
    55122 Mainz

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    18.07.2005
    16th IPA World Conference
    Haus der Kulturen der Welt
    John-Foster-Dulles-Allee 10
    10557 Berlin
     mehr Infos...

    15.08.2005
    "E-Learning nach dem Hype", Lehrgang für Bildungsunternehmen
    Weimar, Erfurt, Jena, Ilmenau
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
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    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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