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Ausgabe vom  12.01.2012
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • HOCHSCHULSTATISTIK: Trotz steigender Studierendenzahlen immer weniger Promotionen und Habilitationen
  • JAHRESAUFTAKTPRESSEKONFERENZ DES DGB: „Der Fachkräftemangel ist hausgemacht“
  • KURZNACHRICHTEN AUS DEN LÄNDERN: Eltern mischen sich in saarländische Koalitionsverhandlungen ein
  • NIEDERSACHSEN: Volksbegehren gescheitert – G8 bleibt
  • JUGENDARBEITSLOSIGKEIT (I): Jede(r) 5. Jugendliche in Europa ist arbeitslos
  • JUGENDARBEITSLOSIGKEIT (II): 30 Milliarden Euro aus ESF wurden bisher nicht abgerufen
  • NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 12-2011 ERSCHIENEN : Wissenschaft und Forschung: Männerseilschaften werden zum Qualitätsproblem
  • DEUTSCHLANDSTIPENDIUM: SPD-Haushaltsexperte Hagemann: Schavan ist "grandios" gescheitert
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Geschlechtergerechtigkeit in der WissenschaftEine Quote für mehr Qualität
  • zwd-Interview mit Bildungsminister Mathias Brodkorb„Ausbildung und Abitur sind nie und nimmer auf einer Stufe!“
  • Bundesparteitag der SPDQuerschnittsaufgabe Bildung
  • Gastbeitrag von Roland Kohsiek (ver.di Hamburg)„Der Ganztagsausbau darf nicht zum Einfallstor für prekäre Beschäftigung werden“
  • Der Weg zur Inklusion an deutschen Schulen KMK enttäuscht Betroffene
  • Ganztagsbetreuung in GrundschulenVerbindliche Qualitätsstandards Fehlanzeige
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    HOCHSCHULSTATISTIK
    Trotz steigender Studierendenzahlen immer weniger Promotionen und Habilitationen (12.01.2012)
    zwd Berlin/Bonn (mhh/ig). Das Betreuungsverhältnis zwischen UniversitätsprofessorInnen und Studierenden hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verschlechtert. Während sich die Zahl der Professorinnen und Professoren zwischen 2000 und 2010 um knapp vier Prozent auf 24.934 erhöhte (plus 950 Stellen), stieg die Zahl der Studierenden im gleichen Zeitraum um mehr als zwölf Prozent auf 1.503.839 Studierende (plus 162.690). Damit kommen im Jahr 2010 mehr als 60 Studierende auf einen Professor oder eine Professorin. Im Jahr 2000 waren es noch 56.
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    JAHRESAUFTAKTPRESSEKONFERENZ DES DGB
    „Der Fachkräftemangel ist hausgemacht“ (11.01.2012)
    zwd Berlin (mhh). Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, hat der deutschen Wirtschaft vorgeworfen, für den Fachkräftemangel selbst verantwortlich zu sein. Viele Unternehmen erledigten ihre Pflichten nicht, noch immer bilde nur ein knappes Viertel der Betriebe aus, kritisierte Sommer auf der Jahresauftaktpressekonferenz des DGB am 11. Januar in Berlin. Um für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen und der Jugend neue Perspektiven zu eröffnen, forderte der DGB-Chef eine Ausbildungsoffensive. Zudem wollen die Gewerkschaften bei den Tarifverhandlungen 2012 eine Übernahmegarantie nach der Ausbildung ins Zentrum ihrer Forderungen rücken.
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    KURZNACHRICHTEN AUS DEN LÄNDERN
    Eltern mischen sich in saarländische Koalitionsverhandlungen ein (11.01.2012)
    • Schleswig-Holstein: Deutsch als Fremdsprache wird Pflicht in der Lehramtsausbildung
    • Saarland: Schulqualität soll Schwerpunkt der Koalitionsverhandlungen werden
    • Hamburg: Rechtsgutachten stellt Ganztagsausbau in Frage
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    NIEDERSACHSEN
    Volksbegehren gescheitert – G8 bleibt (09.01.2012)
    zwd Hannover (mhh). Das „Volksbegehren für gute Schulen“ in Niedersachsen hat nicht die notwendige Zustimmung bekommen. Statt der erforderlichen 608.000 Unterschriften haben die Organisatorinnen und Organisatoren innerhalb von zwei Jahren lediglich rund 250.000 Stimmen sammeln können. Das gab die Sprecherin der Initiative, Andrea Hesse, am 9. Dezember in Hannover bekannt. Die Initiatoren zogen jedoch trotzdem ein positives Fazit und machten die Landesverfassung für das Scheitern verantwortlich.
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    JUGENDARBEITSLOSIGKEIT (I)
    Jede(r) 5. Jugendliche in Europa ist arbeitslos (04.01.2012)
    zwd Brüssel (ig). Nach Auffassung des EU-Kommissars für Beschäftigung, Soziales und Integration, László Andor, spitzt sich die Situation der Jugendarbeitslosigkeit in Europa dramatisch zu. Die EU-Kommission hat deshalb einen dringenden Appell an die Mitgliedsstaaten und deren Arbeitnehmervertretungen sowie Wirtschaft gerichtet, ihre Anstrengungen gegen die Jugendarbeitslosigkeit zu intensivieren und insbesondere auch den Europäischen Sozialfonds hierfür entschlossener zu nutzen: "Noch immer warten 30 Milliarden Euro darauf, einem Projekt zugewiesen zu werden."
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    JUGENDARBEITSLOSIGKEIT (II)
    30 Milliarden Euro aus ESF wurden bisher nicht abgerufen (04.01.2012)
    zwd Brüssel (Ticker/ig). Nach Angaben der EU-Kommission warten 30 Milliarden Euro aus dem Europäischen Sozialfonds darauf, von den Mitgliedsstaaten abgerufen zu werden. Die Kommission hat sich deshalb entschlossen, auch Gelder für technische Unterstützung bereitzustellen, damit die Mitgliedstaaten die vorhandenen EU-Mittel – insbesondere aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), wo 30 Milliarden Euro bisher nicht für Projekte abgerufen worden sind – besser nutzen können.
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    NEUE AUSGABE ZWD-BILDUNGSMAGAZIN 12-2011 ERSCHIENEN
    Wissenschaft und Forschung: Männerseilschaften werden zum Qualitätsproblem (03.01.2012)
    • Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft: Eine Quote für mehr Qualität
    • zwd-Interview mit Bildungsminister Mathias Brodkorb: „Ausbildung und Abitur sind nie und nimmer auf einer Stufe!“
    • Programmatik der SPD: Querschnittsaufgabe Bildung
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    DEUTSCHLANDSTIPENDIUM
    SPD-Haushaltsexperte Hagemann: Schavan ist "grandios" gescheitert (02.01.2012)
    zwd Berlin (er). Das „Deutschlandstipendium“ ist nach Einschätzung der SPD-Opposition „grandios gescheitert“. Wie der SPD-Haushaltspolitiker Klaus Hagemann am 2. Januar gegenüber dem zwd berichtete, musste das Bundesbildungsministerin einräumen, dass von den geplanten 9.440 Deutschlandstipendien (0,45 Prozent aller Studierende) lediglich 5.244 realisiert werden konnten. Das ergibt sich aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Helge Braun (CDU), auf eine Anfrage Hagemanns im Bundestag.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft
    Eine Quote für mehr Qualität
    zwd Berlin. In die Spitzenpositionen der Wissenschaft gelangen nicht unbedingt die besten Forscherinnen und Forscher. Zwar wird fast die Hälfte aller Promotionen von Frauen abgeschlossen, doch ihr Anteil an den Lehrstühlen liegt bei nur bei knapp 14 Prozent. Da die Vergeudung des intellektuellen Potenzials vieler Frauen zunehmend zu einem Qualitätsproblem der Wissenschaft wird, hat auch in der Bundesregierung ein Umdenken begonnen – in Richtung einer flexiblen Frauenquote. In seiner Beilage Chancengleichheit berichtet der zwd auf sieben Seiten über die Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Oppositionsfraktionen zur Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung und über den jüngsten GWK-Beschluss zur Einführung eines Kaskadenmodells in der Wissenschaft. Außerdem haben wir uns auch unter den außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgehört, was sie von der Verpflichtung auf eine Quote halten.
  •  ausführlich in BGP 12/2011

    zwd-Interview mit Bildungsminister Mathias Brodkorb
    „Ausbildung und Abitur sind nie und nimmer auf einer Stufe!“
    zwd Berlin. Bisher hatte sich Mathias Brodkorb vor allem im Kampf gegen den Rechtsextremismus einen Namen gemacht. Seit Oktober verantwortet er in der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns nun die Ressorts Bildung, Wissenschaft und Kultur und ist plötzlich der neue Superminister der SPD-CDU-Koalition. Mit dem zwd sprach Brodkorb über den Rechtsextremismus in seinem Land und die Beschlüsse des SPD-Parteitages. Auch zu Themen, zu denen seine Amtskollegen gerne schweigen, fand er überraschend klare Worte. Außerdem stellt der zwd in dieser Ausgabe die wichtigsten Bildungs- und Wissenschaftspolitikerinnen und -politiker des neuen Schweriner Landtags vor.
  •  ausführlich in BGP 12/2011

    Bundesparteitag der SPD
    Querschnittsaufgabe Bildung
    zwd Berlin. Nimmt man die Titel der beschlossenen Leitanträge zum Maßstab, dann beschäftigte sich der SPD-Bundesparteitag nur am Rande mit dem Thema Bildung. Folgt man aber den Parteitagsbeschlüssen vom 4. bis 6. Dezember, dann wird Bildung künftig als Gemeinschaftsaufgabe verschiedener Ressorts – auch jenseits des Bildungsministeriums – verstanden. Egal, ob Finanzen, Familie oder Integration: Mehr und bessere Bildung ist Mittel oder Zweck der verschiedensten sozialdemokratischen Initiativen.
  •  ausführlich in BGP 12/2011

    Gastbeitrag von Roland Kohsiek (ver.di Hamburg)
    „Der Ganztagsausbau darf nicht zum Einfallstor für prekäre Beschäftigung werden“
    zwd Hamburg. Der Hamburger Gewerkschafter Roland Kohsiek schreibt in seinem Gastbeitrag für den zwd über die Privatisierungstendenzen in der deutschen Bildungslandschaft. Vor dem Hintergrund des Honorarvertrags-Skandals in Niedersachsen warnt er vor einer zunehmenden Prekarisierung der Beschäftigung – ausgehend von der Weiterbildungsbranche.
  •  ausführlich in BGP 12/2011

    Der Weg zur Inklusion an deutschen Schulen
    KMK enttäuscht Betroffene
    zwd Berlin. Mit ihrem jüngsten Beschluss hat die Kultusministerkonferenz (KMK) wieder verpasst, Inklusion im deutschen Schulsystem nachhaltig voranzubringen. So lautet die Einschätzung von Behindertenräten und Sozialverbänden. Die Empfehlungen der Minister vom 20. Oktober sollen eine Leitschnur für die Gestaltung inklusiver Schulen sein. Doch, so die Kritiker, fehle es darin an konkreten Vorgaben.
  •  ausführlich in BGP 12/2011

    Ganztagsbetreuung in Grundschulen
    Verbindliche Qualitätsstandards Fehlanzeige
    zwd Gütersloh. Dass Ganztagsschulen nicht gleich Ganztagsschulen sind, ist seit längerem bekannt. Wie sehr die Nachmittags-Angebote in offenen und gebundenen Ganztagsschulen sowie Kindertageseinrichtungen je nach Land und Organisationsform variieren, veranschaulicht der „Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme“, den die Bertelsmann Stiftung am 19. Dezember veröffentlicht hat.
  •  ausführlich in BGP 12/2011

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    18.01.2012
    Lust auf wissenschaftliche Karriere in Deutschland! Wege, Förderungen und Netzwerke im Überblick
    Berlin
     mehr Infos...

    20.01.2012
    Landesparteitag der SPD
    Oldenburg
     mehr Infos...

    22.01.2012
    Landesparteitag der FDP Schleswig-Holstein
    Neumünster
     mehr Infos...

    25.01.2012
    Wintersitzungen des Wissenschaftsrates
    Berlin
     mehr Infos...

    25.01.2012
    Deutschlandstipendium - Eine erste Bilanz
    Berlin
     mehr Infos...

    26.01.2012
    Zukunftswerkstatt Hochschulforschung
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd-Magazin BILDUNG.GESELLSCHAFT UND POLITIK (BGP)
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-Magazin Kultur.Medien.Politik (KMP)
    Nachrichten und Hintergrundinformationen aus der Kulturszene und der Medien-Welt in der politisch-parlamentarischen Berichterstattung des Kulturmagazins KMP geht es um politische Entwicklungen, Vorhaben und Initiativen zur deutschen und auswärtigen Kulturpolitik. Das Spektrum der Kulturpolitik in Bund, Ländern und EU wird aus gesellschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Blickwinkel aufbereitet (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Das Magazin ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-Magazin FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (FGP)
    Das monatliche zwd-Magazin bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der Printausgabe beinhaltet den kostenfreien Zugang zum zwd-Portal.

    zwd-Supplement Frauen.Gesundheit und Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK (ca. 4-6mal im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für die Portale Bildung & Politik, Kultur.Medien.Politik oder für das Portal Frauen & Politik (incl. Gesundheit & Politik) oder für alle drei Portale bestellen.


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     5. Kontakt
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