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Ausgabe vom  11.03.2004  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Ausbildungsumlage: Lehrstellen-Mindestquote soll bei sieben Prozent liegen   
  • Stifterverband: Hochschulen entwickeln Konzepte für innovative Lehrkräftebildung   
  • Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD: Ausbildungsplatzumlage und Bundesweiterbildungsgesetz gefordert   
  • Schule: Mit besserer Förderung schneller zum Abi   
  • Kultusministerkonferenz: Eine „Liga“ für die besten Universitäten   
  • Kopftuch: Niedersachsen: Breite Zustimmung für Kompromiss   
  • Bürgerschaftswahl Hamburg : Zuckerer kündigt „kämpferische“ Opposition an
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Innovationspolitik / Europa: Rückenwind für Lissabon-Strategie   
  • Berufliche Bildung: Bulmahn legt Eckwerte für BBiG-Reform vor   
  • Inhalt: Außerdem lesen Sie:
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Ausbildungsumlage
    Lehrstellen-Mindestquote soll bei sieben Prozent liegen (11.03.2004)
    zwd Berlin (ja) – Der Gesetzentwurf für eine Ausbildungsplatzumlage soll nicht, wie von einigen SPD-MinisterpräsidentInnen gefordert, eine regionale Komponente enthalten. Wie der zweiwochendienst aus Koalitionskreisen erfuhr, soll die juristische Detailarbeit bis Mitte März abgeschlossen sein und nach der Ressortabstimmung noch in diesem Monat zur ersten Lesung in den Bundestag eingebracht werden.
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    Stifterverband
    Hochschulen entwickeln Konzepte für innovative Lehrkräftebildung (10.03.2004)
    zwd Essen (ja) – Die Hochschulen in Deutschland zeigen ein großes Interesse an innovativer Lehrkräftebildung. Wie der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft am 9. März mitteilte, beteiligen sich 44 der insgesamt 110 Hochschulen mit Lehramtsstudium am Wettbewerb „Neue Wege in der Lehrerausbildung“. Acht Projekte sind jetzt in die engere Wahl gekommen für die öffentliche Endausscheidung am 7. Mai.
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    Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD
    Ausbildungsplatzumlage und Bundesweiterbildungsgesetz gefordert (09.03.2004)
    zwd Berlin /Erfurt (ja) – Einen Strategiewechsel in der sozialdemokratischen Politik will die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD einleiten. Zu lange habe man sich auf die Übernahme neoliberaler Konzepte verlassen – ohne Erfolg, lautet die Kritik im Leitantrag zum AfA-Bundeskongress, der vom 12. bis 14. März in Erfurt stattfindet. Daher fordert die SPD-Linke um Ottmar Schreiner jetzt nachdrücklich die Einführung der Ausbildungsplatzumlage, ein Bundesweiterbildungsgesetz und ein klares Bekenntnis zu Gesamtschulen.
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    Schule
    Mit besserer Förderung schneller zum Abi (09.03.2004)
    zwd Düsseldorf (ja) – Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will die Schulzeit zum Abitur verkürzen und gleichzeitig allen Schülerinnen eine bessere Förderung zukommen lassen. Für dieses Ziel soll schrittweise vom kommenden Jahr an die Unterrichtszeit in der Sekundarstufe I erhöht werden, wie das Schulministerium am 9. März mitteilte. Der Deutsche Gewerkschaftsbund lobte das Konzept als „richtigen Ansatz.“
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    Kultusministerkonferenz
    Eine „Liga“ für die besten Universitäten (05.03.2004)
    zwd Berlin (B&P) – Die Kultusminister der Länder haben grundsätzlich den Kurs der Bundesregierung befürwortet, den Wettbewerbsgedanken für die deutsche Hochschul- und Forschungslandschaft zu intensivieren. Wie die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Staatsministerin Doris Ahnen (SPD), auf dem Jahrespresseabend der KMM am 4. März in Berlin ankündigte, wollen die Länder noch in diesem Jahr Einvernehmen mit Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) über die zukünftige Ausgestaltung der Hochschul- und Forschungs-Spitzenförderung erreichen. Nach dem Willen der Länderkultusminister soll der Wettbewerb nicht zwischen einzelnen Hochschulen, sondern der Ebene der Fachbereiche/Fakultäten und Wissenschaftsbereiche stattfinden. Ziel ist ein Exzellenznetzwerk „Elite-Campus-Deutschland“. Bund und Länder sollen beim Aufbau der „Liga der Besten“ laut einem bei der 305. Plenarsitzung der KMK beschlossenen Positionspapier unbeschadet der laufenden Diskussion um eine Neugestaltung der bundesstaatlichen Ordnung auf der Grundlage der bisherigen Kompetenzen zusammenwirken.
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    Kopftuch
    Niedersachsen: Breite Zustimmung für Kompromiss (03.03.2004)
    zwd Hannover (ja) – In Niedersachsen zeichnet sich eine breite Mehrheit für einen Kompromiss ab in der Frage, ob Lehrerinnen ein Kopftuch in der Schule tragen dürfen oder nicht. Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP haben sich mit der SPD auf einen Zusatz zum niedersächsischen Schulgesetz geeinigt, erklärte der niedersächsische Kultusminister, Bernd Busemann (CDU), am 2. März in Hannover. Die Landesregierung ist bereit, auf die Ungleichbehandlung verschiedener Religionsgemeinschaften zu verzichten“, kommentierte der bildungspolitische Fraktionssprecher der SPD, Wolfgang Jüttner, die Einigung.
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    Bürgerschaftswahl Hamburg
    Zuckerer kündigt „kämpferische“ Opposition an (01.03.2004)
    zwd Hamburg (ja) – Nach dem Wahlsieg der CDU in Hamburger, hat die SPD-Fraktion eine „kämpferische Opposition“ angekündigt. Für frischen Wind könnten auch die zehn neuen SPD-Abgeordneten sorgen, die jetzt in die Bürgerschaft einziehen. SPD-Spitzenkandidat hingegen hat seinen Rückzug aus der Politik angekündigt.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Innovationspolitik / Europa
    Rückenwind für Lissabon-Strategie
    zwd Berlin - Mit gemeinsamen Forderungen an die übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union wollen die Regierungschefs Gerhard Schröder, Jacques Chirac und Tony Blair Druck machen für eine entschlossene europäische Innovationspolitik. Im Zentrum der Initiative steht der Verweis auf das im Jahr 2000 in Lissabon formulierten Ziel, Europa bis zum Ende des Jahrzehnts zum wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Bis dahin ist aber noch Einiges zu tun: Unter anderem sollen die EU-Staaten ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigern. Gegenüber dem EU-Mittel, das nach Angaben des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft derzeit bei 1,9 Prozent liegt (Seite 9), steht Deutschland mit 2,5 Prozent noch vergleichsweise gut da. Zudem bietet die Initiative der drei Regierungschefs Anknüpfungspunkte zu der von Edelgard Bulmahn geplanten Spitzenförderung.
  •  ausführlich in BWK 05/2004

    Berufliche Bildung
    Bulmahn legt Eckwerte für BBiG-Reform vor
    zwd Berlin (ja) - Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) will die berufliche Bildung transparenter machen sowie die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Bildungsgängen erhöhen. Am 16. Februar stellte die Ministerin in Berlin Eckpunkte für die geplante Reform des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) vor. Schulische Berufsausbildungen sollen demnach in Zukunft vermehrt für die Abschlussprüfungen bei den Kammern zugelassen werden.
  •  ausführlich in BWK 05/2004

    Inhalt
    Außerdem lesen Sie:

    Innovationsoffensive / Europa
    Schröder, Chirac und Blair wollen europäische Innovationspolitik vorantreiben / Dokumentation

    Hochschule
    HRK mischt sich in hochschulpolitische Debatte ein

    Berufliche Bildung
    Ausbildungsplatzumlage: SPD-Länderchefs fordern regionale Ausnahmen / Bulmahn legt Eckwerte für BBiG-Reform vor / Kritik der Gewerkschaften

    Wissenschaft / Forschung
    Gentechnikgesetz beschlossen / Beteiligung am EU-Forschungsrahmenprogramm gestiegen / „Allianz“ fordert Leistungszentren / Wirtschaft reduziert FuE-Ausgaben

    Länder
    Grenzüberschreitungen in Bayern / Hessen: Autonomie für TU Darmstadt / Brandenburg: Einigung auf Schulressourcenkonzept / NRW: Mehr Selbstständigkeit für Schulen

    Schule
    Bildungsziel: Bereitschaft zur Verantwortung / SPD-BildungspolitikerInnen fordern zehnjährige Grundbildung

  •  ausführlich in BWK 05/2004

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  •  3. Termine
    15.03.2004
    Neue Steuerungsmodelle für Bildung und Wissenschaft: Schule - Hochschule - Forschung
    Speyer
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    15.03.2004
    Education, Research and New Media
    Darmstadt
     mehr Infos...

    19.03.2004
    OECD Bildungsministertreffen
    Dublin, Irland
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

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