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Ausgabe vom  10.06.2005  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • FORSCHUNGSFÖRDERUNG: 
    Gemeinsamer Entwurf zur Exzellenzinitiative liegt vor
  • BERUFLICHE BILDUNG: 
    Zwischenbilanz bringt Partner des Ausbildungspaktes in Zugzwang
  • BUNDESTAGSWAHL: 
    DGB formuliert Anforderungen an künftige Bundesregierung
  • BERUFSBILDUNG / CHEMISCHE INDUSTRIE: 
    Einigung auf mehr Ausbildungsplätze offenbar sicher
  • STUDIENGEBÜHREN FÜR NIEDERSACHSEN: 
    Gesetzesänderung schon im Frühjahr
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: 
    CDU und FDP vereinbaren Studiengebühren
  • HESSEN: 
    Drastische Mindereinnahmen durch neuen Hochschulpakt befürchtet
  • BERUFLICHE WEITERBILDUNG: 
    Fortdauerndes Lernen verbessert Einstellungschancen
  • FORSCHUNGSPOLITIK: 
    Start der Exzellenzinitiative vor der Bundestagswahl wahrscheinlich
  • STIFTERVERBAND: 
    Bildung, Forschung, Innovation muss "Megathema" im Wahlkampf sein
  • KULTUSMINISTERKONFERENZ: 
    Eckpunkte zum gestuften Lehramtsstudium beschlossen
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Föderalismusreform: Gutachten warnt vor bildungspolitischem Rückzug des Bundes   
  • Bremen: Bibelkunde mit Kopftuch   
  • Sachsen: 82 Schulstandorte werden geschlossen und LehrerInnen-Arbeitszeit reduziert
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    FORSCHUNGSFÖRDERUNG

    Gemeinsamer Entwurf zur Exzellenzinitiative liegt vor
     (10.06.2005)
    zwd Bonn (awi) - Die Bund-Länder-Kommission (BLK) hat einen gemeinsamen Vorschlag zur Spitzenförderung an deutschen Hochschulen vorgelegt. In dem am 10. Juni in Bonn vorgelegten Entwurf wurde die bislang strittige dritte Programmlinie für die Förderung von Zukunftskonzepten zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung ausgelegt.
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    BERUFLICHE BILDUNG

    Zwischenbilanz bringt Partner des Ausbildungspaktes in Zugzwang
     (09.06.2005)
    zwd Berlin (awi) - Nach seiner inzwischen fast einjährigen Laufzeit ist der Ausbildungspakt am 8. Juni sehr zwiespältig bilanziert worden. Während die Paktpartner überzeugt sind, trotz weiterer erforderlicher Anstrengungen die gesteckten Ziele für dieses Jahr erreichen zu können, ziehen Gewerkschaften und die Koalitionsfraktionen im Bundestag eine eher ernüchternde Zwischenbilanz.
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    BUNDESTAGSWAHL

    DGB formuliert Anforderungen an künftige Bundesregierung
     (08.06.2005)
    zwd Berlin (ja) – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat am 8. Juni in Berlin seine Anforderungen an die Programme der Parteien für die anstehende Bundestagswahl vorgelegt. Bildungspolitisch müsste sich eine mögliche schwarz-gelbe Bundesregierung auf scharfen gewerkschaftlichen Gegenwind einstellen – inhaltliche Schnittmengen zu den Forderungen des DGB werden wohl nur SPD und Grüne bieten können, wenn im Juli die Parteien ihre Wahlprogramme vorstellen.
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    BERUFSBILDUNG / CHEMISCHE INDUSTRIE

    Einigung auf mehr Ausbildungsplätze offenbar sicher
     (08.06.2005)
    zwd Hannover (ibe) – Auch im Ausbildungsjahr 2006/2007 wollen die ArbeitgeberInnen der Chemischen Industrie die Zahl der Ausbildungsplätze in der Branche steigern. In den laufenden Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) herrscht hierzu offenbar nach der ersten Gesprächsrunde am 7. Juni in Hannover Konsens. Ungewiss ist, ob sich die Verhandlungsparteien auf eine befristete Übernahmeregelung einigen werden.
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    STUDIENGEBÜHREN FÜR NIEDERSACHSEN

    Gesetzesänderung schon im Frühjahr
     (07.06.2005)
    zwd Hannover (ibe) – Das niedersächsische Hochschulgesetz soll schon im kommenden Frühjahr novelliert werden. Wie eine Sprecherin des Wissenschaftsministeriums am 7. Juni gegenüber dem zwd sagte, könnten danach allgemeine Studiengebühren eingeführt werden. Vieles spricht dafür, dass in Niedersachsen so Gebühren schon zum Herbst 2006 erhoben werden. Gerüchte, wonach ein entsprechender Gesetzesentwurf bereits im Ministerium vorbereitet werde, dementierte die Sprecherin jedoch.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN

    CDU und FDP vereinbaren Studiengebühren
     (07.06.2005)
    zwd Düsseldorf (ibe) – Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen sollen nach Plänen von CDU und FDP ab dem Sommersemester 2006 Studiengebühren erheben dürfen. Die Verhandlungsdelegationen beider Parteien vereinbarten in ihrer fünften Koalitionsrunde am 6. Juni in Düsseldorf Eckpunkte ihrer künftigen Hochschul- und Forschungspolitik. Danach können Universitäten und Fachhochschulen von ihren StudentInnen bis zu 500 Euro pro Semester verlangen.
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    HESSEN

    Drastische Mindereinnahmen durch neuen Hochschulpakt befürchtet
     (07.06.2005)
    zwd Wiesbaden (awi) – Am heutigen Abend werden sich in Wiesbaden die hessischen HochschulpräsidentInnen mit Wissenschaftsminister Udo Corts und Finanzminister Karlheinz Weimar (beide CDU) treffen und über den Entwurf der Landesregierung zur Fortsetzung des Hochschulpaktes von 2006 bis 2010 beraten. Der am 30. Mai vorgelegte Vorschlag sieht eine Koppelung der Mittelzuweisungen an die Steuereinnahmen des Landes sowie an leistungsbezogene Kriterien vor.
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    BERUFLICHE WEITERBILDUNG

    Fortdauerndes Lernen verbessert Einstellungschancen
     (06.06.2005)
    zwd Nürnberg (ibe) – Die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung verbessert langfristig die Chancen des Einzelnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Nach einer am 6. Juni veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben vor allem ostdeutsche Frauen nach einer Umschulung bessere Beschäftigungsperspektiven.
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    FORSCHUNGSPOLITIK

    Start der Exzellenzinitiative vor der Bundestagswahl wahrscheinlich
     (03.06.2005)
    zwd Berlin (awi) - Beim Streit um die Exzellenzinitiative zeichnet sich ein Kompromiss zwischen Bund und Ländern ab. Nach zwd-Informationen werden die Regierungschefs der Länder zunächst in der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am 23. Juni in Berlin einen Start des milliardenschweren Förderprogramms noch vor der Bundestagswahl beraten. Im unmittelbaren Anschluss daran ist ein Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder geplant, bei dem eine entsprechende Bund-Länder-Vereinbarung geschlossen werden soll.
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    STIFTERVERBAND

    Bildung, Forschung, Innovation muss "Megathema" im Wahlkampf sein
     (03.06.2005)
    zwd Essen (awi) - Die Innovationsfähigkeit Deutschlands will der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zu einem „Megathema“ im Wahlkampf machen. Die Parteien müssten an ihren Konzepten für Bildung und Innovation gemessen werden, sagte der Präsident des Stifterverbands, Arend Oetker, bei der Jahresversammlung des Stifterverbands am 2. Juni in Essen.
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    KULTUSMINISTERKONFERENZ

    Eckpunkte zum gestuften Lehramtsstudium beschlossen
     (03.06.2005)
    zwd Quedlinburg (ja) – Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich auf Eckpunkte verständigt zur gegenseitigen Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in den Lehramtsstudiengängen. Auf ihrer Plenarsitzung am 2. und 3. Juni in Quedlinburg beschlossen die KultusministerInnen außerdem das Inkrafttreten der Rechtschreibreform zum 1. August.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Föderalismusreform
    Gutachten warnt vor bildungspolitischem Rückzug des Bundes
    zwd Gütersloh - Vor einem umfassenden Rückzug des Bundes aus der Bildungspolitik hat die Bertelsmann Stiftung gewarnt. In einem am 19. Mai vorgelegten Gutachten zeigt ein internationaler Vergleich zwischen föderal strukturierten Staaten, dass sich das Erziehungs- und Bildungswesen für eine strikte Trennung in Bundes- und Landesaufgaben nicht eignet. Dies gelte auch für den Bereich Hochschule.
  •  ausführlich in BWK 08/2005

    Bremen
    Bibelkunde mit Kopftuch
    zwd Bremen - Eine muslimische Lehramtsanwärterin in Bremen darf in der Schule ein Kopftuch tragen – sogar beim Unterrichten des christlichen Faches Biblischer Religionsunterricht/Religionskunde. Das Verwaltungsgericht Bremen ordnete am 19. Mai an, dass der Senator für Bildung und Wissenschaft eine Bewerberin ins Referendariat übernehmen muss, die sich weigerte, das Kopftuch abzunehmen.
  •  ausführlich in BWK 08/2005

    Sachsen
    82 Schulstandorte werden geschlossen und LehrerInnen-Arbeitszeit reduziert
    zwd Dresden - Der Koalitionsausschuss von CDU und SPD in Sachsen hat in Dresden einen Kompromiss im Streit um die geplanten Schulschließungen gefunden. Danach werden statt der einst vorgesehenen 100 nun 82 Schulen im Freistaat komplett geschlossen, teilte das Kultusministerium am 30. Mai mit. Auch in den Tarifverhandlungen zwischen der sächsischen Landesregierung und den LehrerInnenvertretungen wurde eine Einigung erzielt. Jetzt liegt das Ergebnis den Gewerkschaftsmitgliedern zur Abstimmung vor.
  •  ausführlich in BWK 08/2005


  •  3. Termine
    13.06.2005
    Bildungsforum: Soziale Herkunft und Bildungschancen, Veranstaltung der Friedrich Ebert-Stiftung (FES)
    Hamburg
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    14.06.2005
    "Erfahrungswissen - die verborgene Seite beruflichen Handelns"
    Bonn
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    14.06.2005
    Frühkindliche Bildung - Der Schlüssel für bessere Lebenschancen, Podiumsdiskussion der Friedrich Ebert-Stiftung (FES)
    Hannover
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    16.06.2005
    Qualitätssicherung und Akkreditierung wissenschaftlicher Weiterbildung Modelle und Erfahrungen
    Berlin
     mehr Infos...

    20.06.2005
    Erziehung: Ziehen Eltern und Schule an einem Strang?
    Tutzing
     mehr Infos...

    23.06.2005
    Zahlende Studenten? Die Zukunft der Studienfinanzierung, Friedrich Ebert-Stiftung (FES)
    Bonn
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

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