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Ausgabe vom  07.01.2004  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Innovationsoffensive 2004: „Weltweit in der ersten Liga mitspielen“   
  • Ausbildungsplatzbilanz: So wenig Lehrstellen gab es noch nie   
  • Kopftuch-Verbot: Neue Debatte über religiöse Symbole im öffentlichen Raum   
  • Online-Studium: Wachsender Zuspruch für Virtuelle Fachhochschule   
  • Hochschule: Knapp neun Prozent mehr Drittmittel eingeworben   
  • Bildungsreform: KMK-Standards entfachen
    neue Strukturdebatte (I)
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • „Weimarer Leitlinien“: Roadmap in die Wissensgesellschaft   
  • Studierendenproteste: Hochschulen auf Sparflamme   
  • Bildung & Politik Online: Benchmarks für die Zukunft
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Innovationsoffensive 2004
    „Weltweit in der ersten Liga mitspielen“ (06.01.2004)
    zwd Weimar (ja) – Mit der Einrichtung von Spitzenuniversitäten, erhöhten Forschungsausgaben, einem Wissenschaftstarifvertrag sowie einer höheren Bildungsbeteiligung will die SPD die Weichen in die Wissensgesellschaft stellen. „Einmütig aber nicht kritiklos – denn das ist nicht üblich in der SPD“ hat nach den Worten von Bundeskanzler Gerhard Schröder der SPD-Parteivorstand am 6. Januar die „Weimarer Leitlinien“ zur Innovationspolitik beschlossen.
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    Ausbildungsplatzbilanz
    So wenig Lehrstellen gab es noch nie (04.01.2004)
    zwd Berlin (B&P) - Das Ausbildungsplatzangebot in Deutschland ist im abgelaufenen Jahr 2003 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Nach einer aktuellen Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat sich das Ausbildungsplatzangebot, das auch die unbesetzten Plätze mit einschließt, gegenüber dem Vorjahr 2002 um 15.402 auf 574.926 verringert (2002: 590.328). Das BIBB kommentierte diese Entwicklung mit der Feststellung: "So wenig Lehrstellen gab es noch nie."
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    Kopftuch-Verbot
    Neue Debatte über religiöse Symbole im öffentlichen Raum  (02.01.2004)
    zwd Berlin (ja) – Ausgelöst durch Äußerungen von Bundespräsident Johannes Rau ist zum Jahreswechsel die Debatte um ein Kopftuch-Verbot an Schulen neu entbrannt. Rau hatte sich Ende Dezember gegen eine Verbannung des Kopftuchs aus den Schulen ausgesprochen, wenn Symbole anderer Religionen weiter zugelassen würden. Während UnionspolitikerInnen und VertreterInnen der katholischen Kirche den Bundespräsidenten kritisierten, erhielt Rau Unterstützung insbesondere durch die Grünen.
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    Online-Studium
    Wachsender Zuspruch für Virtuelle Fachhochschule (23.12.2003)
    zwd Berlin - Die Zahl der an der Virtuellen Fachhochschule (VFH) eingeschriebenen Studierenden steigt deutlich an. Waren im Wintersemester 2001/2002 nur 170 Studierende eingeschrieben, sind es im laufenden schon rund 600. Die FH ist ein Leitprojekt des Bundesbildungsministeriums (BMBF) im Rahmen seines Programms für neue Medien in der Bildung.
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    Hochschule
    Knapp neun Prozent mehr Drittmittel eingeworben (22.12.2003)
    zwd Wiesbaden (ja) – Knapp 270 Millionen Euro mehr nahmen die deutschen Hochschulen im Jahr 2001 an Drittmitteln ein als im Vorjahr. Das ist eine Steigerung um 8,7 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 22. Dezember nach einer Auswertung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder mitteilte, betrug die Gesamtsumme der Drittmittel 3,1 Milliarden Euro. Damit deckten die Hochschulen 12,1 Prozent aller laufenden Ausgaben ab.
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    Bildungsreform
    KMK-Standards entfachen
    neue Strukturdebatte (I)
     (18.12.2003)
    zwd Bad Boll (ja) - Kaum zwei Wochen nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) über die ersten nationalen Bildungsstandards ist die Debatte über Struktur- und Bildungsreformen neu entfacht. Eine „nationale Perspektive“ für die Zukunftsfrage Bildung, forderte der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium (BMBF), Wolf-Michael Catenhusen am 17. Dezember auf einem bildungspolitischen Kongress der Evangelischen Akademie in Bad Boll. Auch der Bildungsminister Brandenburg, Steffen Reiche, wünscht sich eine stärkere bildungspolitische Zusammenarbeit von Bund und Ländern. Währenddessen nimmt die Kritik von Gewerkschaften, Verbänden und ExpertInnen an der Konzeption der KMK-Standards zu.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    „Weimarer Leitlinien“
    Roadmap in die Wissensgesellschaft
    zwd Weimar / Berlin (ja) – Die SPD ruft zum Marsch in die Wissensgesellschaft auf. In den am 6. Januar vom Parteivorstand beschlossenen „Weimarer Leitlinien“ nähern sich die SozialdemokratInnen der Idee von Elite-Universitäten, fordern einen Wissenschaftstarif-Vertrag und wollen insgesamt mehr Geld für Bildung, Wissenschaft und Forschung bereit stellen. Die Reaktionen in Politik und Wissenschaft auf den Vorstoß sind geteilt...
  •  ausführlich in BWK 01/2004

    Studierendenproteste
    Hochschulen auf Sparflamme
    zwd Berlin (ja) - In Zeiten knapper Kassen wollen die Länder auch an der Hochschulbildung kräftig sparen. Zulassungsbeschränkungen sowie Studien- und Verwaltungsgebühren sind die Stellschrauben, an denen die Wissenschaftsminister drehen wollen. In Niedersachsen etwa sollen ganze Fachhochschulen geschlossen werden. Und das, obwohl im laufenden Wintersemester so viel Studierende eingeschrieben sind wie nie zuvor. Zu Zigtausenden trieb so die Sparpolitik die Studierenden auf die Straße, um gegen Sozialabbau und Einschnitte im Bildungswesen zu demonstrieren - zuletzt protestierten am 13. Dezember rund 60.000 in Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main. Um die Proteste zu organisieren, nutzen die Studierenden zunehmend die Vernetzung über das Internet. Zum Jahresanfang sollen die Aktionen weitergehen.
  •  ausführlich in BWK 21-22/2003 (B&P Online 34), BWK 01/2004

    Bildung & Politik Online
    Benchmarks für die Zukunft
    zwd Berlin (aj) – Mit dem am 3. Dezember vom Bundeskabinett beschlossenen Aktionsprogramm „Informationsgesellschaft 2006“ will die Bundesregierung einen Spitzenplatz in der in der globalen Wissensgesellschaft sichern. Im IT-Länder-Ranking hat sich Deutschland innerhalb eines Jahres von Platz 17 auf Platz 10 vorgearbeitet. Bis 2006 soll es weiter nach oben gehen.
  •  ausführlich in BWK 21-22/2003 (B&P Online 34)

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  •  3. Termine
    09.01.2004
    Genderforschung: methodische Fragen und empirische Befunde im Bereich Gender, Queer, Neue Medien
    Freiburg
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    16.01.2004
    Bundeselternrat: Fachtagung für den Sonderschulausschuss
    Magdeburg
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    22.01.2004
    Schlüsselkompetenzen: Schlüssel für (Aus-) Bildungsqualität und Beschäftigungsfähigkeit?
    Heidelberg
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
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    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

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