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Ausgabe vom  06.03.2008
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • NATIONALE QUALIFIZIERUNGSINITIATIVE: Bund und KMK legen Arbeitsschwerpunkte für Bildungsgipfel im Herbst vor
  • BGP 2/2008 ERSCHIENEN: Warten auf Konzepte zum lebenslangen Lernen
  • URTEIL: Ganztagsbetreuung begründet höheren Unterhalt
  • KURZ NOTIERT: zwd-Kurznachrichten aus dem Bundestag
  • STUDIEREN MIT KIND: Hochschulen mit Nachholbedarf in Sachen Familienfreundlichkeit
  • STUDIE: Bessere Bildungschancen durch Krippenbesuch
  • ANHÖRUNG: Studiengebühren mit Abschreckungseffekten
  • STATISTIK: Außeruniversitäre Forschungsausgaben steigen um 3,7 Prozent
  • EXPERTENKOMMISSION FORSCHUNG UND INNOVATION: Zu wenig Fachkräfte für nachhaltiges Wirtschaften
  • SCHÜLER/INNENSTATISTIK SCHULJAHR 2008/07: Gymnasien entziehen sich dem Trend sinkender SchülerInnenzahlen
  • BAYERN: Eltern sollen weiterführende Schule auswählen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • zwd-Schwerpunkt demografischer WandelWohin mit den gewonnenen Lebensjahren?
  • ChancengleichheitWeiterhin kein Recht auf Bildung
  • Wahlnachlese: Ämtertausch im Nordwesten
  • Berufliche Bildung: Abschied vom reinen Benachteiligtenprogramm
  • Bundestag: Gegen die Kultur der kleinen Königreiche
  • Supplement e.punkt: Preis für Computerspiele
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    NATIONALE QUALIFIZIERUNGSINITIATIVE
    Bund und KMK legen Arbeitsschwerpunkte für Bildungsgipfel im Herbst vor (06.03.2008)
    zwd Berlin (uvl). Bundesregierung und Kultusministerkonferenz (KMK) haben die gemeinsamen Themenschwerpunkte für die Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“ vorgestellt. Bis zum Herbst 2008 soll eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe Vorschläge insbesondere zur Verbesserung der Bildungsübergänge erarbeiten.
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    BGP 2/2008 ERSCHIENEN
    Warten auf Konzepte zum lebenslangen Lernen (06.03.2008)
    zwd Berlin (uvl). Beschäftigte im fortgeschrittenen Alter werden in Deutschland von der Teilnahme an Weiterbildung überwiegend ausgegrenzt. Dass Ältere längst noch nicht zum "alten Eisen" zu zählen sind, erläutert die Altersforscherin Prof. Ursula M. Staudinger im zwd-Schwerpunkt zum demografischen Wandel ist. Ebenfalls in der Februar-Ausgabe des zwd-Magazins „Bildung Gesellschaft und Politik“ geht Harald Künemund, Professor für empirische Alternsforschung an der Hochschule Vechta, der Frage nach, ob es zu einem „Alterklassenkampf“ kommen wird. Der Bildungsökonom Prof. Dieter Timmermann, Rektor der Universität Bielefeld, widmet sich dem Thema „Lernorte in einer alternden Gesellschaft“. Am Ende dieser Nachricht finden Abonnentinnen und Abonnenten eine Downloadmöglichkeit für das Februar-Heft.
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    URTEIL
    Ganztagsbetreuung begründet höheren Unterhalt (06.03.2008)
    zwd Karlsruhe (uvl). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Recht von Alleinerziehenden auf volle Erwerbstätigkeit gestärkt. Benötigt ein Kind dadurch einen Ganztagsplatz in der Kita, muss sich der oder die Unterhaltspflichtige an den zusätzlichen Kosten beteiligen (Az. XII ZR 150/05). Die Mehrkosten gehörten nicht zum „berufsbedingen Aufwand“ der klagenden Mutter. Der Kita-Besuch diene in erster Linie erzieherischen Zwecken.
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    KURZ NOTIERT
    zwd-Kurznachrichten aus dem Bundestag (05.03.2008)
    • Ausbildungsbausteine sollen bald erprobt werden
    • Liberale: Studierende brauchen bessere Finanzberatung
    • Unterschiedliche Positionen zur Würde von Embryonen
    • Grüne: Hochschulen finanziell besser ausstatten
    • Wissenschaft soll langfristig planen können
    • Finanzielle Situation der deutschen Auslandsschulen „befriedigend“
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    STUDIEREN MIT KIND
    Hochschulen mit Nachholbedarf in Sachen Familienfreundlichkeit (04.03.2008)
    zwd Berlin (uvl). Studierende mit Kind studieren länger und unterbrechen ihr Studium häufiger als ihre kinderlosen KommilitonInnen. Das geht aus der Studie „Studieren mit Kind“ des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor, die am 4. März in Berlin vorgestellt wurde. Demnach legen 52 Prozent der 67.000 Mütter und 36 Prozent der Männer eine Pause ein, um den Nachwuchs zu betreuen oder den höheren Geldbedarf zu decken. Die Unterbrechung dauert im Schnitt fünf Semester und damit fast ein ganzes Bachelor-Studium.
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    STUDIE
    Bessere Bildungschancen durch Krippenbesuch (03.03.2008)
    zwd Gütersloh (uvl). Kinder, die in eine Kinderkrippe gegangen sind, haben bessere Bildungschancen, geht aus einer Studie vom „Schweizer Büro für Arbeits- und sozialpolitische Studien“ (BASS) hervor. Weil auch das Lebenseinkommen steigt, rechnet sich der von Bund, Ländern und Kommunen vereinbarte Krippenausbau auch volkswirtschaftlich.
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    ANHÖRUNG
    Studiengebühren mit Abschreckungseffekten (29.02.2008)
    zwd Düsseldorf (uvl). Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen bleiben umstritten. Das NRW-Modell ist laut Wissenschaftsministerium im Vergleich der Gebührenländer das sozialverträglichste und bezieht sich dabei auf eine Studie des Hannoveraner Hochschul-Informations-Systems (HIS). Allerdings hat das Forschungsinstitut zumindest geringe Abschreckungseffekte durch die Gebühren festgestellt.
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    STATISTIK
    Außeruniversitäre Forschungsausgaben steigen um 3,7 Prozent (28.02.2008)
    zwd Wiesbaden (uvl). Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen haben 2006 nach Angaben des Statistischen Bundesamts rund 8,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgeben. Das waren 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Vorsprung Deutschlands bei den FuE-Ausgaben gegenüber anderen Ländern verringert sich jedoch, warnt die Expertenkommission für Forschung und Entwicklung (EFI).
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    EXPERTENKOMMISSION FORSCHUNG UND INNOVATION
    Zu wenig Fachkräfte für nachhaltiges Wirtschaften (27.02.2008)
    zwd Berlin (uvl). Wegen Defiziten im Bildungssystem droht Deutschland seinen Spitzenplatz in den Bereichen Forschung und Innovation zu verlieren. Zu diesem Urteil kommt die Expertenkommission Forschung und Innovation in ihrem ersten Gutachten für die Bundesregierung, das am 27. Februar vorgestellt wurde. Zum einen holten andere Länder ihren Rückstand auf Deutschland bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf, zum anderen werde es für die Unternehmen immer schwieriger, ausscheidende MitarbeiterInnen zu ersetzen.
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    SCHÜLER/INNENSTATISTIK SCHULJAHR 2008/07
    Gymnasien entziehen sich dem Trend sinkender SchülerInnenzahlen (26.02.2008)
    zwd Wiesbaden (uvl). Bundesweit ist die Zahl der SchülerInnen weiter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am 26. Februar in Wiesbaden mitteilte, gab es im Schuljahr 2007/08 rund 9,2 Millionen SchülerInnen an allgemeinbildenden Schulen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Minus von 157.000 (1,7%). Nach einer Prognose der Kultusministerkonferenz ist in den alten Ländern bis 2020 mit weiteren Rückgängen zu rechnen, während in Ostdeutschland nach 2009 wieder leicht steigende SchülerInnenzahlen erwartet werden.
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    BAYERN
    Eltern sollen weiterführende Schule auswählen (25.02.2008)
    zwd München (uvl). Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hat die Abschaffung der Übertrittszeugnisse nach Klasse vier gefordert. Stattdessen sollen Eltern über die schulische Laufbahn ihrer Kinder nach dem Ende der Grundschule entscheiden, da sie die Verantwortung trügen, unterstrich BLLV-Präsident Klaus Wenzel am 25. Februar in München. Lehrkräfte und SchülerInnen müssten so schnell wie möglich vom Zwang der frühen Auslese befreit werden.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    zwd-Schwerpunkt demografischer Wandel
    Wohin mit den gewonnenen Lebensjahren?
    zwd Berlin. 30 Jahre und länger dauert die letzte Lebensphase nach dem Renteneintritt. Um diese zusätzlichen Lebensjahre sinnvoll zu nutzen, machen sich Fachleute für eine andere Lebenslaufpolitik stark. Weichenstellungen für eine solche Gesellschaft des lebenslangen Lernens müssen in Deutschland noch weitgehend erfolgen.
  •  ausführlich in BGP 2/2008

    Chancengleichheit
    Weiterhin kein Recht auf Bildung
    zwd Hamburg. Der UN-Sonderbotschafter, Vernor Muñoz Villalobos, hat die Bundesregierung aufgefordert, die UN-Kinderrechtskonvention lückenlos umzusetzen. Minderjährige Flüchtlinge würden hierzulande kein besonderes Schutzrecht genießen und könnten abgeschoben werden. Die „perverse Folge“ sei, dass die Kinder von Flüchtlingen „in erster Linie vor ihrem Migrationshintergrund und erst in zweiter als Kinder betrachtet werden“, kritisierte der UN-Gesandte auf seinem dreitägigen Deutschlandbesuch. Damit verstoße Deutschland gegen das Recht auf Bildung. Vor einem Jahr hatte Muñoz mit seinem Bericht über das deutsche Bildungssystem für empörte KultusministerInnen gesorgt.
  •  ausführlich in BGP 2/2008

    Wahlnachlese
    Ämtertausch im Nordwesten
    zwd Hannover. Einen Monat nach der Landtagswahl hat die schwarz-gelbe Koalition in Hannover ihre Arbeit aufgenommen. Eine erste bildungspolitische Initiative zielt auf eine Lockerung des bisherigen Gesamtschulgründungsverbots.
  •  ausführlich in BGP 2/2008

    Berufliche Bildung
    Abschied vom reinen Benachteiligtenprogramm
    zwd Berlin. Seit 1993 gibt es vom Bund und den Ländern geförderte außerbetriebliche Ausbildungen in Ostdeutschland. Auf Grundlage einer Evaluation der Ausbildungsprogramme Ost von 2002 bis 2004 hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Vorschläge gemacht, wie die Fördergelder effizienter eingesetzt werden können.
  •  ausführlich in BGP 2/2008

    Bundestag
    Gegen die Kultur der kleinen Königreiche
    zwd Berlin. Deutschland drohen in Sachen Gleichstellung in der Wissenschaft zunehmend im internationalen Wettbewerb Standortnachteile zu erwachsen. Das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern könnte helfen, diesen Trend aufzuhalten.
  •  ausführlich in BGP 2/2008

    Supplement e.punkt
    Preis für Computerspiele
    zwd Berlin. Der Bundestag hat mit den Stimmen der Großen Koalition für eine bundesweite Auszeichnung „kulturell und pädagogisch wertvoller“ Computerspiele gestimmt. Der Preis soll Eltern und Großeltern als Orientierung beim Kauf von Bildschirmspielen für ihre Kinder oder EnkelInnen dienen. Zugleich möchten die Abgeordneten einen wirtschaftlichen Anreiz gesetzt wissen, damit die Kreativbranche in Deutschland mehr qualitativ hochwertige Computerspiele schafft.
  •  ausführlich in BGP 2/2008

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    10.03.2008
    Fundraising für Hochschulen
    Bad Boll
     mehr Infos...

    10.03.2008
    Conference on Higher Education
    Brdo (Slowenien)
     mehr Infos...

    12.03.2008
    15. Hochschultage Berufliche Bildung
    Nürnberg
     mehr Infos...

    12.03.2008
    7. Baden-Württembergischer Streitschlichter-Kongress
    Bad Boll
     mehr Infos...

    13.03.2008
    Leipziger Buchmesse 2008
    Leipzig
     mehr Infos...

    13.03.2008
    Treffen der Bologna Follow-up Gruppe
    Brdo (Slowenien)
     mehr Infos...

    14.03.2008
    GEW Bildungskongress: „Welchen Rahmen braucht die Bildung?“
    Weimar
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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