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Ausgabe vom  06.03.2006
Bildung & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • FÖDERALISMUS (I): Tauziehen um Reform
  • FÖDERALISMUS (II): Im Wortlaut: Texte zur Verfassungsreform
  • ZWD-BLICKPUNKT: "Fragwürdige Reform"
  • DESI: Studie offenbart Leistungsunterschiede beim Spracherwerb
  • DESI / REAKTIONEN: Neue Debatte über Sprach- und Leseförderung
  • RECHTSCHREIBUNG: Rat übergibt Empfehlungen für erneuerte Rechtschreibung
  • FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG: Innovationsmotor in Deutschland springt nicht an
  • EU-BAROMETER: Halb Europa spricht eine Fremdsprache
  • HAUSHALT 2006 : Etat des BMBF steigt um 5,6 Prozent
  • UN-MENSCHENRECHTSKOMMISSION: Inspektor lehnt bildungspolitischen Rückzug des Bundes ab
  • HOCHSCHULFINANZIERUNG: Zöllner: Schieflage bei Forschungsförderung vertieft Kluft zwischen den Ländern
  • ARBEITSMARKT / FÖDERALISMUSREFORM: Länder sollen Ausbildungsreife der Jugendlichen gewährleisten
  • PODIUMSDISKUSSION: Deutsche und Skandinavische Schulen trennen Welten
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • VERFASSUNGSÄNDERUNG: Föderalismusreform-Front bröckelt
  • ZWD-DISKURS: DEUTSCHPFLICHT AUF SCHULHÖFEN?: Böger unterstützt, Akgün ist dagegen
  • HOCHSCHULPOLITIK: HRK stellt sich neu auf
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    FÖDERALISMUS (I)
    Tauziehen um Reform (06.03.2006)
    zwd Berlin (B&P) – In Spitzengesprächen der Regierungschefs, der Parteipräsidien und der Bundestagsfraktionen werden am heutigen Montag in Berlin die Gesetzestexte zur Föderalismusreform erörtert. Dabei deutet sich ein heftiges Tauziehen um einzelne Bestimmungen der Reform ab. Im Kern: Das Verbot, dass sich der Bund mit eigenen Projekten wie im Falle der Ganztagsschulförderung an bildungspolitischen Vorhaben der Länder beteiligen kann. Nach zwd-Informationen bröckelt die Front der Reformbefürworter.
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    FÖDERALISMUS (II)
    Im Wortlaut: Texte zur Verfassungsreform (06.03.2006)
    zwd Berlin (B&P) – Die bildungspolitisch relevanten Änderungen des Grundgesetzes betreffen die Grundgesetzartikel 23(Abs.6), 72 (3), 74-75, 84, 91a sowie 143 c. Nachstehend dokumentiert die zwd-Online-Redaktion für die AbonnentInnen des zwd-Internet-Portals vorab die in der Printausgabe des ZWEIWOCHENDIENSTes BILDUNG-WISSENSCHAFT-KULTURPOLITIK (Ausgabe 3/3-2006) auszugsweise veröffentlichten wesentliche Textpassagen der geplanten Verfassungsreform.
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    ZWD-BLICKPUNKT
    "Fragwürdige Reform" (06.03.2006)
    zwd Berlin (B&P) – Die jüngste Ausgabe des ZWEIWOCHENDIENSTes beschäftigt sich in einem Kommentar mit der geplanten Föderalismusreform. Die These: Heute würde kaum noch ein Kultusminister nördlich der Mainlinie für die bildungspolitischen Veränderungen einsetzen, mit denen der Bund aus einer Kooperation mit den Ländern herausgedrängt werden soll. Der Kommentar im Wortlaut:
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    DESI
    Studie offenbart Leistungsunterschiede beim Spracherwerb (03.03.2006)
    zwd Berlin (bum) – Deutsche SchülerInnen zeigen in Deutsch und Englisch gravierende Leistungsunterschiede. Das ist das Ergebnis der Studie „Deutsch Englisch Schülerleistungen International“ (DESI), die am 3. März im Rahmen der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin vorgestellt wurde.
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    DESI / REAKTIONEN
    Neue Debatte über Sprach- und Leseförderung (03.03.2006)
    zwd Berlin (bum). „Die Länder sehen sich durch die DESI-Studie in zentralen Bereichen der laufenden Bildungsreformen bestätigt“, heißt es in einer Erklärung der Kultusministerkonferenz zu den Ergebnissen der internationalen Untersuchung "Deutsch Englisch Schülerleistungen International" (DESI). Die Studie zeige erneut, wie wichtig Maßnahmen zur Verbesserung der Sprachkompetenz im vorschulischen Bereich und zur Verbesserung der Leseförderung in der Grundschule seien.
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    RECHTSCHREIBUNG
    Rat übergibt Empfehlungen für erneuerte Rechtschreibung (27.02.2006)
    zwd Berlin (uvl) – Der Präsident des Rates für deutsche Rechtschreibung und ehemaliger bayerische Kultusminister, Hans Zehetmair (CSU), hat am 27. Februar der Kultusministerkonferenz (KMK) Empfehlungen für die deutsche Rechtschreibung präsentiert. Schon auf der KMK-Sitzung am 2./3. März wird über die Empfehlungen beraten und abgestimmt, kündigte die KMK-Vorsitzende und schleswig-holsteinische Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) an. Sie geht davon aus, dass alle Bundesländer dem Paket ohne Änderungen zustimmen werden.
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    FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
    Innovationsmotor in Deutschland springt nicht an (24.02.2006)
    zwd Essen (TICKER/uvl) – Der Forschungsstandort Deutschland entwickelt sich kaum weiter. Dies ist das Ergebnis der neuesten Erhebung des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft zum Thema Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft. Danach wendete der Wirtschaftssektor im Jahr 2004 insgesamt 46,3 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung (FuE) auf. Das waren 0,5 Prozent oder 221 Millionen Euro weniger als 2003. Erst für 2005 (47,3 Mrd. Euro) und 2006 (48 Mrd. Euro) planten oder planen die Unternehmen wieder größere Aufwendungen für FuE.
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    EU-BAROMETER
    Halb Europa spricht eine Fremdsprache (22.02.2006)
    zwd Brüssel/Berlin (TICKER/uvl) – Durchschnittlich 56 Prozent der BürgerInnen in den EU-Mitgliedstaaten sind in der Lage, sich in einer anderen Sprache als ihrer Muttersprache zu unterhalten. Allerdings muss fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) eingestehen, dass sie außer ihrer Muttersprache keine weitere Sprache spricht. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Kommission in einer Eurobarometer-Studie, die am 21. Februar – dem Internationalen Tag der Muttersprache – veröffentlicht wurde.
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    HAUSHALT 2006
    Etat des BMBF steigt um 5,6 Prozent (22.02.2006)
    zwd Berlin (TICKER/uvl) – Bereinigt um die Mittel, die im Zuge der Aufgabenverlagerung an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie abgegeben werden, steigt der Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im laufenden Jahr um 5,6 Prozent auf 8,003 Milliarden Euro. Das geht aus dem am 22. Februar vom Kabinett beschlossenen Haushaltsentwurf hervor. Das sei ein klares Signal, so Bundesforschungsministerin Annette Schavan, dass die Bundesregierung Kräfte für Innovationen freisetze.
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    UN-MENSCHENRECHTSKOMMISSION
    Inspektor lehnt bildungspolitischen Rückzug des Bundes ab (21.02.2006)
    zwd Berlin (uvl) – Der Inspektor der UN-Menschenrechtskommission Vernor Muñoz Villalobos hat die wachsenden bildungspolitischen Kompetenzen der Bundesländer kritisiert. Der Bund verliere dadurch die Fähigkeit, für die Einheit des Landes zu sorgen, sagte Muñoz zum Abschluss seines Deutschlandbesuches am 21. Februar. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern seien zu groß.
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    HOCHSCHULFINANZIERUNG
    Zöllner: Schieflage bei Forschungsförderung vertieft Kluft zwischen den Ländern (16.02.2006)
    zwd Mainz (B&P) – Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Prof. Jürgen Zöllner (SPD) will in seinem Land eine studienplatzbezogene Hochschulfinanzierung einführen. Zugleich plädierte der Koordinator der SPD-geführten Länder in wissenschafts- und bildungspolitischen Fragen für einen radikalen Systemwechsel in der bundesdeutschen Forschungsförderung.
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    ARBEITSMARKT / FÖDERALISMUSREFORM
    Länder sollen Ausbildungsreife der Jugendlichen gewährleisten (13.02.2006)
    zwd Berlin (B&P) – Die Berliner Regierungskoalition legt bei der Arbeitsförderung den unter 25-Jährigen die Daumenschrauben an. Zugleich wurde die Debatte über die bildungspolitische Zuständigkeitsverteilung zwischen Bund und Ländern durch eine neue Facette bereichert: Wenn es nach der Bundesagentur für Arbeit geht, sollen die Länder künftig dafür sorgen, dass weniger ausbildungsreife Jugendliche auf den Arbeitsmarkt strömen.
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    PODIUMSDISKUSSION
    Deutsche und Skandinavische Schulen trennen Welten (12.02.2006)
    zwd Berlin (bum) – Steffen Reiche mag es gerne plaktiv. Für den ehemaligen Bildungsminister Brandenburgs (SPD) liegt der Unterschied zwischen deutschen und skandinavischen Schulen in einem Satz: „Skandinavische Lehrer unterrichten Kinder, Deutsche Lehrer unterrichten Fächer.“ Reiche war am 9. Februar Gastredner der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Die hatte gemeinsam mit anderen Institutionen zur Podiumsdiskussion: „Das deutsche und die skandinavischen Bildungssysteme im Vergleich“, geladen.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    VERFASSUNGSÄNDERUNG
    Föderalismusreform-Front bröckelt
    zwd Berlin. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und schleswig-holsteinische Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) hält es für möglich, dass der Gesetzentwurf zur Föderalismusreform, der am 10. März in Bundestag und Bundesrat eingebracht werden soll, noch geändert wird. Vor dem Hintergrund anhaltender Kritik an Teilen der geplanten Reform sagte die Ministerin gegenüber dem ZWEIWOCHENDIENST, ihre Erfahrung sei, dass Gesetze in Parlamenten „selten so herauskommen, wie sie eingebracht wurden“. Viele BildungsexpertInnen sind mit den geplanten Verfassungsänderungen (siehe hierzu: im Wortlaut S. 4/5) unzufrieden und verlangen, das Paket noch einmal aufzuschnüren.
  •  ausführlich in 03/04-2006

    ZWD-DISKURS: DEUTSCHPFLICHT AUF SCHULHÖFEN?
    Böger unterstützt, Akgün ist dagegen
    zwd Berlin. Der Berliner Schulsenator Klaus Böger (SPD) und die Bundestagsabgeordnete Lale Akgün (SPD) äußern sich in Beiträgen, die sie für den ZWEIWOCHENDIENST verfasst haben, zum Thema „Deutschpflicht auf Schulhöfen?“. Der Senator unterstützt den Beschluss der Herbert-Hoover-Realschule, Deutsch zur Lingua Franca des Schulhofs zu machen. Die Kölner SPD-Bundestagsabgeordnete hingegen lehnt den Beschluss ab. Es dürfe nicht hingenommen werden, dass MigrantInnen ihre Muttersprache verstecken sollen.
  •  ausführlich in 03/04-2006

    HOCHSCHULPOLITIK
    HRK stellt sich neu auf
    zwd Berlin. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich bereits auf die bildungspolitischen Änderungen nach der geplanten Föderalismusreform eingestellt. In einem Gespräch mit dem ZWEIWOCHENDIENST äußerte der HRK-Vize Peter Hommelhoff Zweifel, ob alle Länder der bildungspolitischen Verantwortung gerecht werden können, die ihnen aus der geplanten Föderalismusreform erwachsen. Wenn überhaupt, so könnten nur finanzstarke Länder ausreichend für die Hochschulen sorgen. Arme Länder dagegen werden seines Erachtens dies nicht mehr schultern können.
  •  ausführlich in 03/04-2006

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    09.03.2006
    The International Conference on Early Childhood Education / Internationale Konferenz für frühkindliche Erziehung
    Arnhem
     mehr Infos...

    09.03.2006
    CeBIT
    Hannover
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    11.03.2006
    Prävention von Entwicklungsstörungen
    München
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    13.03.2006
    2nd IEEE International Workshop on PervasivE Learning (PerEL 2006)
    Pisa
     mehr Infos...

    15.03.2006
    Berufliche Bildung, Innovation und Soziale Integration
    Universität Bremen
     mehr Infos...

    16.03.2006
    Konferenz der EU-BildungsministerInnen
    Wien
     mehr Infos...

    16.03.2006
    Auswahlverfahren an Hochschulen
    Köln
     mehr Infos...

    16.03.2006
    Leipziger Buchmesse
    Leipzig
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
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     6. Newsletter abmelden
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