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Ausgabe vom  01.08.2005
Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • STUDIENGEBÜHREN (1): Unionsländer wollen ab 2007 alle Studierenden zur Kasse bitten
  • AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN: Wirtschaft auf Unionskurs: Lehrlinge sollen weniger Geld bekommen
  • RECHTSCHREIBREFORM: Beck sieht Ministerpräsidentenkonferenz in Frage gestellt
  • zwd-TICKER: Kurz notiert: STATISTIK-NEWS
  • GANZTAGSSCHULEN: Studie bestätigt: Bessere Noten und entspannteres Lernen
  • FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG: Kommission sieht Lissabon-Ziele in Gefahr
  • SCHULE: Sachsen plant Schulversuch für Gemeinschaftsschulen
  • EUROPA: Schulen und Steuern - Deutschland muss vor EuGH
  • BUNDESHAUSHALT 2006: Erneut ein Plus für Bulmahns Etat
  • SCHULE: GEW kritisiert: „Sitzenbleiben“ kostet 1,2 Milliarden Euro
  • HOCHSCHULE: Frauenanteil bei den Professuren steigt
    2. In der zwd-Printausgabe
  • RECHTSCHREIBREFORM: "Sommer"theater in Düsseldorf
  • BUNDESTAGSWAHL 2005: Union plant Aus für Ganztagsschulprogramm
  • FRAUEN & WISSENSCHAFT: Trendwende erreicht
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    STUDIENGEBÜHREN (1)
    Unionsländer wollen ab 2007 alle Studierenden zur Kasse bitten  (01.08.2005)
    zwd Berlin (B&P) – Die unionsgeführten Bundesländer forcieren die Einführung von Studiengebühren. Noch in diesem Jahr wollen die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen entsprechende Gesetzentwürfe auf den Weg bringen. Erstsemester könnte es schon 2006 treffen. Das Deutsche Studentenwerk hat die Länder aufgefordert, BAföG-Empfänger und andere Studierende mit geringem Einkommen davon auszunehmen. [Siehe auch: Studiengebühren (2) und Studiengebühren (3)]
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    AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN
    Wirtschaft auf Unionskurs: Lehrlinge sollen weniger Geld bekommen (01.08.2005)
    zwd Berlin (B&P) – Mit deutlichen Worten haben Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) und die Gewerkschaften den Vorschlag des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHK), Ludwig Georg Braun, zurückgewiesen, die Lehrlingsvergütungen drastisch zu kürzen. Kritisch wurde in SPD-Kreisen auch die unübersehbare Übereinstimmung der DIHK-Forderung mit Positionen des CDU/CSU-Bundestagswahlprogramms vermerkt. Juso-Chef Björn Böhning warf der Kammern-Organisation vor, die Azubis in die Armut treiben zu wollen.
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    RECHTSCHREIBREFORM
    Beck sieht Ministerpräsidentenkonferenz in Frage gestellt (26.07.2005)
    zwd Mainz (B&P)- Mit der Entscheidung, entgegen den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz und der Ministerpräsidentenkonferenz das Inkrafttreten der Rechtschreibreform zum 1. August dieses Jahres auszusetzen, haben Bayern und Nordrhein-Westfalen ein grundsätzliche Debatte über die Zukunft dieser maßgeblichen Abstimmungsorgane der Länder ausgelöst. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sieht nach dem Bruch einstimmiger Beschlüsse die Zukunft der Ministerpräsidentenkonferenz in Frage gestellt. Bayern und NRW sind in ihrem Vorpreschen isoliert: Andere Bundesländer – auch unionsgeführte wie Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg – wollen die Reform termingemäß in Kraft setzen. Auch in den Bundesbehörden wird ab 1. August nach der neuen Rechtsschreibung verfahren.
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    zwd-TICKER
    Kurz notiert: STATISTIK-NEWS (26.07.2005)
    Die zwd-Redaktion liefert Ihnen zukünftig einen Überblick über ausgewählte Statistik-Informationen zu bildungspolitisch relevanten Themen in Form einer Kurzübersicht.
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    GANZTAGSSCHULEN
    Studie bestätigt: Bessere Noten und entspannteres Lernen (22.07.2005)
    zwd München (B&P) - Eine überaus positive Bilanz haben das bayerische Kultusministerium und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft zum Ende des dreijährigen Modellversuchs Ganztagshauptschule gezogen. Kultusminister Siegfried Schneider (CSU) nannte die Ergebnisse des Projekts mit sieben Modellschulen "überzeugend".
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    FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
    Kommission sieht Lissabon-Ziele in Gefahr (20.07.2005)
    zwd Brüssel (awi) - Die Wachstumsrate bei Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) ist in der EU seit 2000 rückläufig. Im Jahr 2002 wandte Europa nach Angaben der Europäischen Kommission vom 19. Juli mit 1,93 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) weniger für FuE auf als die USA (2,59 %) und Japan (3, 15 %).
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    SCHULE
    Sachsen plant Schulversuch für Gemeinschaftsschulen (19.07.2005)
    zwd Dresden (awi) - Auf einen bildungspolitischen Rahmen zur Einführung von Gemeinschaftsschulen hat sich die schwarz-rote Regierungskoalition in Dresden geeinigt. An einem zum Schuljahr 2006/07 startenden Versuch könnten sich demnach alle regulären öffentlichen wie auch Förderschulen beteiligen.
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    EUROPA
    Schulen und Steuern - Deutschland muss vor EuGH (18.07.2005)
    zwd Berlin/Brüssel (TICKER) - Die Europäische Kommission hat beschlossen, Deutschland vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen, da an ausländischen Schulen gezahltes Schulgeld niemals von der deutschen Einkommensteuer abgesetzt werden kann. Dem gegenüber ist Schulgeld für bestimmte deutsche Schulen sehr wohl abzugsfähig. Nach Ansicht der EU-Kommission verstoßen die Regelungen gegen den EG-Vertrag. Da die deutsche Regierung nicht zufriedenstellend auf die mit Gründen versehene Stellungnahme vom 9. Januar reagiert hat, verweist die Kommission den Fall an den Europäischen Gerichtshof.
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    BUNDESHAUSHALT 2006
    Erneut ein Plus für Bulmahns Etat (13.07.2005)
    zwd Berlin (B&P) - Im Gegensatz zu anderen Ausgabenbereichen will die Bundesregierung im Bundeshaushalt 2006 den Etat für Bildung und Forschung überproportional weiter erhöhen. Diese Schwerpunktsetzung kündigten Bundesfinanzminister Hans Eichel und Bildungsbildungsministerin Edelgard Bulmahn (beide SPD) am 13. Juli bei der Vorstellung der Haushaltsplanungen des Bundes für das kommende Jahr an.
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    SCHULE
    GEW kritisiert: „Sitzenbleiben“ kostet 1,2 Milliarden Euro (12.07.2005)
    zwd Frankfurt (ibe) – Pünktlich zum Schuljahresende will die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Debatte um die „Ehrenrunden“ an den Schulen wieder beleben: Das Wiederholen einzelner Klassenstufen bei schlechten Schulleistungen sei pädagogisch sinnlos und zu teuer, kritisiert die Bildungsgewerkschaft.
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    HOCHSCHULE
    Frauenanteil bei den Professuren steigt (11.07.2005)
    zwd Wiesbaden (TICKER) - Ende 2004 waren an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 502 700 Menschen beschäftigt. Das waren 2 500 oder 0,5% weniger als 2003. 267 100 Personen (53%) nahmen Aufgaben in nichtwissenschaftlichen Bereichen wahr, wie Verwaltung, Bibliothek, technischer Dienst und Pflegedienst; 235 600 oder 47% des Personals waren wissenschaftlich oder künstlerisch tätig.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    RECHTSCHREIBREFORM
    "Sommer"theater in Düsseldorf
    zwd Düsseldorf - Bayern und Nordrhein-Westfalen sind mit ihrem Manöver, das Inkrafttreten der Rechtsschreibreform zum 1. August 2005 zu unterlaufen, isoliert geblieben. Dafür haben sie aber die Zukunft der Ministerpräsidentenkonferenz auf\'s Spiel gesetzt.
  •  ausführlich in 11 / Seite 1+2

    BUNDESTAGSWAHL 2005
    Union plant Aus für Ganztagsschulprogramm
    zwd Berlin - Nach einer gewonnenen Bundestagswahl wollen die Unionsparteien wichtige Reformprojekte der rot-grünen Koalition kippen oder zurückdrehen. Für das Ganztagsschulprogramm von Bildungsministerin Bulmahn droht das Aus.
  •  ausführlich in 11 / Seite 3+4

    FRAUEN & WISSENSCHAFT
    Trendwende erreicht
    zwd Berlin - Nach wie vor sinkt mit aufsteigender Qualifikationsstufe der Anteil der Frauen an den Hochschulen. Trotzdem wertet es die Bundesregierung als Erfolg ihrer Politik, dass der Frauenanteil bei den Professuren, Promotionen und Studierenden deutlich zugenommen hat.
  •  ausführlich in 12 / Themenschwerpunkt


  •  3. Termine
    02.09.2005
    Ganztagsschulkongress des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
    Berlin, Congress Zentrum am Alexanderplatz
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    07.09.2005
    Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung
    Bonn
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    15.09.2005
    Bildungskongress der Unternehmensberatung McKinsey & Company
    Berlin
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    20.09.2005
    2. Fernausbildungskongress der Bundeswehr / Campus Innovation
    Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
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    22.09.2005
    "Lernen aus der Praxis"
    Hamburg
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    23.09.2005
    Gesamtschulkongress - Länger gemeinsam Lernen
    Kleinmachnow
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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