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Ausgabe vom  01.04.2003  Bildung & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Schulzeitverkürzung: Bundeselternrat warnt vor Abitur
    nach 12 Jahren   
  • Ganztagsschulprogramm: Bund und Länder sind sich einig   
  • BLK / MPK: Gemeinsame Bildungsplanung:
    Jetzt soll es der Kanzler richten   
  • Hochschule / Baden-Württemberg: Rückmeldegebühr heißt jetzt Verwaltungskostenbeitrag   
  • Baden-Württemberg : Regierungserklärung Schavan:
    Im (Süd-)Westen nichts Neues
  • 2. In der zwd-Printausgabe Bildung - Wissenschaft - Kulturpolitik   
  • PIRLS/IGLU: Wo läuft was falsch?   
  • Reformagenda 2010: Kanzler plant Bildungsgipfel mit Regierungschefs der Länder   
  • Irak-Krieg: Zur Demo statt in die Schule
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Schulzeitverkürzung
    Bundeselternrat warnt vor Abitur
    nach 12 Jahren
     (31.03.2003)
    zwd Bonn (b&p) - Der Bundeselternrat (BER) hat angesichts von Plänen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen davor gewarnt, ohne Schaffung der erforderlichen Rahmenbedingungen die Schulzeit bis zum Abitur auf zwölf Jahre zu verkürzen. Kritik übte der BER auch an der Absicht der niedersächsischen Landesregierung, die Entscheidung über den Wechsel zur weiterführenden Schule in das vierte Schuljahr vorzuziehen.
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    Ganztagsschulprogramm
    Bund und Länder sind sich einig (31.03.2003)
    zwd Berlin (ja) – Bereits im Mai könnten von den Ländern die ersten Finanzmittel aus dem Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung beantragt werden. Wie eine Sprecherin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) dem zweiwochendienst am 31. März mitteilte, haben sich Bund und Länder auf Abteilungsleiter-Ebene im Streit um letzte Details der entsprechenden Verwaltungsvereinbarung geeinigt. Auch bereits bestehende Ganztagsschulen können demnach gefördert werden.
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    BLK / MPK
    Gemeinsame Bildungsplanung:
    Jetzt soll es der Kanzler richten
     (31.03.2003)
    zwd Berlin / Bonn (ja) – Im Streit um die Zukunft der gemeinsame Bildungsplanung von Bund und Ländern ist keine Einigung in Sicht. Auf der 117. Sitzung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) wurde das Thema nach kontroverser Diskussion ergebnislos vertagt. Auf die Tagesordnung kommen soll es erst wieder am 26. Juni bei einem gemeinsamen Treffen der Länder mit Bundeskanzler Gerhard Schröder. Wie aus Sitzungskreisen berichtet wird, habe Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) in der Sitzung deutlich den Ländervorstoß kritisiert. „Von einer Aufkündigung der gemeinsamen Bildungsplanung hält die Ministerin nichts“, so ein Teilnehmer gegenüber dem zweiwochendienst.
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    Hochschule / Baden-Württemberg
    Rückmeldegebühr heißt jetzt Verwaltungskostenbeitrag (28.03.2003)
    zwd Stuttgart (ja) – Jetzt wird es noch teurer für die Studierenden in Baden-Württemberg: Nachdem das Bundesverfassungsgericht am 19. März die 1997 eingeführte Rückmeldegebühr in Höhe von rund 50 Euro für verfassungswidrig erklärte, will die Landesregierung jetzt unter dem Namen „Verwaltungskostenbeitrag“ an das Geld der StudentInnen ran – und schlägt noch einmal 50 Prozent drauf. Am 26. März brachten die Regierungsfraktionen von CDU und FDP einen Gesetzantrag in den Landtag ein, demzufolge das Land für die Verwaltungsleistungen der Hochschulen künftig 75 Euro pro Semester und Studierenden erheben könnte. Dagegen plädiert die SPD-Opposition im Landtag für eine Rückerstattung der verfassungswidrig erhobenen Gebühren.
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    Baden-Württemberg
    Regierungserklärung Schavan:
    Im (Süd-)Westen nichts Neues
     (28.03.2003)
    zwd Stuttgart (ase) - Baden-Württemberg, Bayern und Hessen wollen künftig ihre Erfahrungen in der Vorschulbildung bündeln und einen Erziehungs- und Bildungsplan für Kindergärten entwickeln. Dies kündigte die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan (CDU) am 27. März bei einer Regierungserklärung an. Ihre rund einstündige Rede unter der Überschrift "Verantwortung fördern, Qualität entwickeln, Bildung und Erziehung stärken" nutzte sie vor allem dafür, ihre Sicht der Pisa-Studie und das positive Abschneiden der baden-württembergischen Schulpolitik darzustellen. Das Land stehe in der "tief greifendsten Bildungsreform seit Jahrzehnten" und werde seine bisherige Linie überwiegend weiter verfolgen, erklärte Schavan. Bei der Landtagsopposition, der SPD und den Grünen, sowie bei der GEW stieß die Schavan-Rede auf schroffe Ablehnung.
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     2. In der zwd-Printausgabe Bildung - Wissenschaft - Kulturpolitik
    PIRLS/IGLU
    Wo läuft was falsch?
    zwd Berlin – Gar nicht so schlecht sollen im internationalen Vergleich die Leistungen der GrundschülerInnen in Deutschland sein. Sind erste Vorabmeldungen zu den Ergebnissen der Internationalen Grundschul-Leistungsuntersuchung (IGLU), die offiziell am 8. April vorgestellt werden, zutreffend, bewegen sich die Pennäler der Primarstufe zwischen Flensburg und Oberammergau im oberen Mittelfeld – zumindest deutlich über dem Durchschnitt. Auch die soziale Chancengleichheit hinsichtlich des Bildungserfolgs sei stärker ausgeprägt als bei den 15-Jährigen, die bekanntlich bei PISA in praktisch allen untersuchten Kategorien international das Nachsehen hatten. Was aber läuft an deutschen Schulen falsch zwischen dem zehnten und 15. Lebensjahr? Konservative Bildungspolitiker fürchten schon eine umfassende Strukturdebatte und wollen lieber an kleineren Stellschrauben drehen. Detaillierte Ergebnisse sowie Hintergründe zur Studie liefert der zweiwochendienst in der kommenden Ausgabe (BWK 05/2003).
  •  ausführlich in BWK 05/2003

    Reformagenda 2010
    Kanzler plant Bildungsgipfel mit Regierungschefs der Länder
    zwd Berlin - Noch vor der Sommerpause will Bundeskanzler Gerhard Schröder die Ministerpräsidenten der Länder zu einem Bildungsgipfel nach Berlin einladen. In seiner Regierungserklärung zur Agenda 2010 bekräftigte der Kanzler am 14. März vor dem Bundestag die Absicht des Bundes, sich mit den Ländern auf eine Reformstrategie zu verständigen und diese dann - jeder in seinem Bereich - materiell zu unterlegen. Das SPD-Präsidium begrüßte am 17. März die bildungspolitischen Ankündigungen des Regierungschefs, die zugleich eine deutliche Absage an Überlegungen der Staatskanzleichefs der Länder und der CDU/CSU-Kultusminister darstellen, die gemeinsame Bildungsplanung mit dem Bund aufzukündigen.
  •  ausführlich in BWK 04/2003

    Irak-Krieg
    Zur Demo statt in die Schule
    zwd Berlin - Um auf den Straßen für den Frieden zu demonstrieren, haben zehntausende Schüler zu Beginn der Irak-Krieges spontan die Schule „geschwänzt“ - und damit einen Eintrag ins Zeugnis wegen „unentschuldigten Fehlens“ riskiert. Denn schulfrei wollten Kultusminister und Schulleitungen in den meisten Bundesländern wegen der Demos nicht geben. Parteiübergreifend einig waren sie sich aber, dass der Krieg Thema im Unterricht sein sollte.
  •  ausführlich in BWK 04/2003


  •  3. Termine
    01.05.2003
    Gesamtschulkongress der Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule e.V.
    Köln
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    12.04.2003
    Elterntag der SPD-Landtagsfraktion
    Stuttgart, Landtag
     mehr Infos...

    04.04.2003
    Welche Bildung brauchen wir?
    Orientierung in der globalen Wissensgesellschaft
    Bad Boll
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung bildungsrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Bildung sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

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